Die Kannenbäckerin
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Book Information
Author Description
Annette Spratte lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in einem kleinen Dorf im Westerwald. Die Liebe zu Büchern begleitet sie in ihrem Leben schon länger als die Liebe zu Pferden, und Bücher waren es auch, die ihr den Weg zum Glauben gewiesen haben, als sie noch sehr weit von Gott entfernt war. Heute arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin. Wenn sie gerade nicht am Computer sitzt, kann man sie im Garten oder im Pferdestall antreffen.
Posts
Was für eine schöne Geschichte. Mit der Botschaft das man als Frau auch vollwertig ist und alles erreichen kann. Aber auch das dazu Geduld nötig ist. Alles kommt zu seiner Zeit…
Annette Spratte entführt den Leser in diesem Buch mit einer bildhaften Sprache in das Leben während des 30-jährigen Krieges. Sie zeigt uns die Arbeitswelt und Bildung auf, die damals nur Jungen vorbehalten waren, während Mädchen darauf vorbereitet wurden, Hausfrauen zu werden. Doch worum geht es genau in dieser Geschichte? Als die 13-jährige Johanna ihre gesamte Familie an die Pest verliert, ist sie plötzlich allein. Doch sie erinnert sich an einen Onkel im Kannenbäckerland, der Töpfer ist. Um sicher zu ihm zu gelangen, verkleidet sie ihre freundliche Nachbarin als Jungen und schickt sie so auf den Weg. Schnell merkt Johanna die Vorteile, die es bringt, sich als Junge auszugeben, und behält ihr Geheimnis auch bei ihrem Onkel für sich. Er lehrt sie das Töpferhandwerk und erkennt schnell ihr Talent und ihre Leidenschaft. Doch wie lange kann Johanna ihre Verkleidung aufrechterhalten? Annette beschreibt eindrucksvoll Johannas inneren Kampf und das Lügengebilde, das sie aufgebaut hat, sowie den Glaubenskonflikt, den sie durchlebt. Während ich mal Mitgefühl, mal Bewunderung für Johanna empfand, so war ich manchmal auch Fassungslos über die damalige Zeit und konnte über die Dominanz der Männer nur den Kopf schütteln. Ich kann dieses Buch von Herzen empfehlen, denn es ist wirklich lesenswert. Wer es erwirbt, wird sein Geld de
Geschichte wird lebendig. Während des 30-jährigen Kriegs verkleidet sich Johanna zum Schutz als Junge. Dabei gefällt ihr, dass sie plötzlich mehr Freiheiten hat, ihr aber auch mehr zugetraut wird. Frauen wurden viele Fähigkeiten aberkannt. Doch als Junge lernt Johanna die Töpferkunst kennen und lieben. Doch wie lange kann sie verbergen, dass sie ein Mädchen ist? Annette Spratte erzählt spannend und unterhaltsam und lässt die damalige Zeit vor dem inneren Auge entstehen.
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Annette Spratte lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in einem kleinen Dorf im Westerwald. Die Liebe zu Büchern begleitet sie in ihrem Leben schon länger als die Liebe zu Pferden, und Bücher waren es auch, die ihr den Weg zum Glauben gewiesen haben, als sie noch sehr weit von Gott entfernt war. Heute arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin. Wenn sie gerade nicht am Computer sitzt, kann man sie im Garten oder im Pferdestall antreffen.
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Was für eine schöne Geschichte. Mit der Botschaft das man als Frau auch vollwertig ist und alles erreichen kann. Aber auch das dazu Geduld nötig ist. Alles kommt zu seiner Zeit…
Annette Spratte entführt den Leser in diesem Buch mit einer bildhaften Sprache in das Leben während des 30-jährigen Krieges. Sie zeigt uns die Arbeitswelt und Bildung auf, die damals nur Jungen vorbehalten waren, während Mädchen darauf vorbereitet wurden, Hausfrauen zu werden. Doch worum geht es genau in dieser Geschichte? Als die 13-jährige Johanna ihre gesamte Familie an die Pest verliert, ist sie plötzlich allein. Doch sie erinnert sich an einen Onkel im Kannenbäckerland, der Töpfer ist. Um sicher zu ihm zu gelangen, verkleidet sie ihre freundliche Nachbarin als Jungen und schickt sie so auf den Weg. Schnell merkt Johanna die Vorteile, die es bringt, sich als Junge auszugeben, und behält ihr Geheimnis auch bei ihrem Onkel für sich. Er lehrt sie das Töpferhandwerk und erkennt schnell ihr Talent und ihre Leidenschaft. Doch wie lange kann Johanna ihre Verkleidung aufrechterhalten? Annette beschreibt eindrucksvoll Johannas inneren Kampf und das Lügengebilde, das sie aufgebaut hat, sowie den Glaubenskonflikt, den sie durchlebt. Während ich mal Mitgefühl, mal Bewunderung für Johanna empfand, so war ich manchmal auch Fassungslos über die damalige Zeit und konnte über die Dominanz der Männer nur den Kopf schütteln. Ich kann dieses Buch von Herzen empfehlen, denn es ist wirklich lesenswert. Wer es erwirbt, wird sein Geld de






