Die Kaffeemeisterin
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Description
Book Information
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Johanna führt die Coffeemühle in Frankfurt nach dem Tod ihres Mannes allein weiter, um somit das Erbe für ihre beiden Stieftöchter zu erhalten. Das kleine Cafe ist sehr beliebt, und hat auch ein paar illustre Stammgäste vorzuweisen. Alls dies ist dem Apfelwein Bauern Gottfried Hofmann ein Dorn im Auge und er versucht mit allen Mitteln, Johanna zu vernichten. Nach einer heftigen Schlägerei in der Coffeemühle scheint ihm dies auch gelungen zu sein. Johanna flüchtet nach Italien, um ihre Wunden zu lecken, weil sie ihre Schankerlaubnis verloren hat und zudem um ihre unmöglichen Liebe zu dem jüdischen Geiger Gabriel zu vergessen. Dort lernt sie das Kaffee nicht gleich Kaffee ist. Die Reise auf der Suche nach der perfekten Kaffeezubereitung führt sie noch tiefer in den Orient nach Konstatinopel, wo sie schließlich zur Kaffeemeisterin des Sultans aufsteigt. Es scheint das sich nun alles zum Guten wendet, aber dann ereilen sie erschütternde Neuigkeiten aus der Heimat und wieder einmal steckt ihr Widersacher Gottfried dahinter. Eine wirklich schöne Geschichte, die in der Mitte des 18. Jhd. in Frankfurt ihren Anfang nimmt. Sogar die Nebenfiguren sind mit Liebe zum Detail beschrieben. So zum Beispiel der kleinwüchsige Zauberer Marcello Ranieri oder der spielsüchtige Kaffeewirt Floriano Francesconi. Man schlendert durch Venedig und erliegt seiner Schönheit, dann wieder erhascht man beim Lesen einen kurzen Blick auf Konstatinopel und zwischen den Zeilen schwingt leise ein geheimnisvolles Kaffeearoma. Ein Wehmutströpfen hat sich aber in diese Geschichte eingeschlichen. Die Autorin hat für meinen Geschmack ihrer Heldin etwas zu viel zugemutet, auf nur etwas mehr als 500 Seiten, darunter litt die Spannung doch ein wenig und noch während ich gespannt von der Entführung durch die Piraten las, war es auch schon wieder vorbei. Ein paar mehr kleinere Abenteuer an einem einzigen Schauplatz, wie zum Beispiel dem Serail hätten es auch getan, statt der vielen großen. Sonst ist das Buch eine tolle Gelegenheit, abzutauchen in eine andere Zeit und seitenweise auch in eine andere Kultur. Und sehr oft habe ich ein Kapitelende genutzt um mir eine schöne Tasse Kaffee zu gönnen, denn das Buch macht einfach Lust darauf.
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Johanna führt die Coffeemühle in Frankfurt nach dem Tod ihres Mannes allein weiter, um somit das Erbe für ihre beiden Stieftöchter zu erhalten. Das kleine Cafe ist sehr beliebt, und hat auch ein paar illustre Stammgäste vorzuweisen. Alls dies ist dem Apfelwein Bauern Gottfried Hofmann ein Dorn im Auge und er versucht mit allen Mitteln, Johanna zu vernichten. Nach einer heftigen Schlägerei in der Coffeemühle scheint ihm dies auch gelungen zu sein. Johanna flüchtet nach Italien, um ihre Wunden zu lecken, weil sie ihre Schankerlaubnis verloren hat und zudem um ihre unmöglichen Liebe zu dem jüdischen Geiger Gabriel zu vergessen. Dort lernt sie das Kaffee nicht gleich Kaffee ist. Die Reise auf der Suche nach der perfekten Kaffeezubereitung führt sie noch tiefer in den Orient nach Konstatinopel, wo sie schließlich zur Kaffeemeisterin des Sultans aufsteigt. Es scheint das sich nun alles zum Guten wendet, aber dann ereilen sie erschütternde Neuigkeiten aus der Heimat und wieder einmal steckt ihr Widersacher Gottfried dahinter. Eine wirklich schöne Geschichte, die in der Mitte des 18. Jhd. in Frankfurt ihren Anfang nimmt. Sogar die Nebenfiguren sind mit Liebe zum Detail beschrieben. So zum Beispiel der kleinwüchsige Zauberer Marcello Ranieri oder der spielsüchtige Kaffeewirt Floriano Francesconi. Man schlendert durch Venedig und erliegt seiner Schönheit, dann wieder erhascht man beim Lesen einen kurzen Blick auf Konstatinopel und zwischen den Zeilen schwingt leise ein geheimnisvolles Kaffeearoma. Ein Wehmutströpfen hat sich aber in diese Geschichte eingeschlichen. Die Autorin hat für meinen Geschmack ihrer Heldin etwas zu viel zugemutet, auf nur etwas mehr als 500 Seiten, darunter litt die Spannung doch ein wenig und noch während ich gespannt von der Entführung durch die Piraten las, war es auch schon wieder vorbei. Ein paar mehr kleinere Abenteuer an einem einzigen Schauplatz, wie zum Beispiel dem Serail hätten es auch getan, statt der vielen großen. Sonst ist das Buch eine tolle Gelegenheit, abzutauchen in eine andere Zeit und seitenweise auch in eine andere Kultur. Und sehr oft habe ich ein Kapitelende genutzt um mir eine schöne Tasse Kaffee zu gönnen, denn das Buch macht einfach Lust darauf.





