Die Jungfrau von Orleans
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Book Information
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Johanna von Orléans - Schiller Frankreich im Hundertjährigen Krieg. Die Truppen und des Königs Vermögen ist erschöpft. Das Volk ist müde vom Krieg. Gerade als Karl der Siebente sein Königreich verlassen will kommt ihn eine überraschende Nachricht zu Teil. Eine heilige Jungfrau, von Gott gesandt soll seine Truppen zum Sieg geführt haben. Doch ihr göttlicher Auftrag ist zum scheitern verurteilt. 4/5 Sternen Mir fällt es schwer das zu bewerten weil es halt nen klassisches Drama ist. Deswegen kann ich jetzt auch nicht so viel zu Sprachgestaltung und den ganzen Kram sagen. Es ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingsdramen unter den wenigen die ich gelesen habe auch wenn ich klassische Dramen verabscheue. Ich habe mir das Buch eigentlich aus zwei Gründen gekauft: Einmal weil es wichtig für unseren Abiturschwerpunkt ist und einmal weil mich die Geschichte Jean dar‘cs fasziniert. Und da wären wir beim Knackpunkt. Ich habe nicht erwartet, dass es eins zu eins ihre Geschichte erzählt - so wie es passiert ist aber, dass ab den dritten Akt alles anders gemacht wurde hat mich gestört weil wie ich finde Jean dar‘c schließlich anders dargestellt wurde als sie war. An sich war es trotzdem spannend und interessant aber sie ist ne fucking starke weibliche Persönlichkeit ja! Als sie von den Engländern gefangen und zum Tode verurteilt wurde hat sie im Gerichtsprozess alle mir ihre Weisheit und besonnen, ruhigen Art zerstört, mit ihren Mut und ihrer Tapferkeit mussten die scheiß Bischöfe nur sagen : ja sie ist ne Zauberin ne, ab auf den Scheiterhaufen. Und in dem Buch hat sie ne Glaubenskrise, nein sogar ne Existenzkrise weil sich in einen Engländer verliebt? WTF I mean sie war ne Heldin und lässt sich doch von sowas nicht verunsichern , weil sie in nem Bekloppten Mann verliebt ist, als wäre sie nichts ohne einen Mann!. Aber naja wurde zur ne anderen Zeit geschrieben etc. I know. Deswegen halt der Abzug
Ich denke jeder hat schon einmal von der Jungfrau von Orleans gehört, aber die wenigstens wissen wirklich etwas über sie. Genau wie ich. Daher war ich auch sehr gespannt, wie das Buch wird und welche Geschichte es bereithält. Die Jungfrau von Orleans kennenzulernen war sehr interessant und es hat mich fasziniert wie extrem siegreich sie dargestellt wird. Ich konnte es kaum glauben, dass sie allein den Sieg so leicht brachte und werde mich bestimmt noch etwas mehr zu ihr belesen. Ihre Geschichte war sehr spannend und ich habe oft richtig mitgefiebert. Das Ende war dann wirklich einfach krass und hat dieses gut verständliche Werk insgesamt abgerundet. Alles in allem, eine Empfehlung für alle Menschen, die eine tolle Geschichte über die sagenumwobene Jeanne d‘Arc lesen wollen.
Ich bin ja immer schon glücklich, wenn ich ein Drama aus dem 18./19. Jahrhundert lesen kann, ohne ständig über verkünstelte, altbackene oder verklausulierte Formulierungen zu stolpern. Bei Schiller kann ich mich darauf verlassen, dass es kein großes Rätselraten gibt und ich nicht schon an der reinen Textebene verzweifele. Über die Jungfrau von Orleans kann man sicherlich viel, sehr viel sagen - sowohl über die historische Person als auch über den Vergleich mit Schillers Werk. Rein auf mein Lesevergnügen bezogen kann ich nicht leugnen, dass ich teilweise recht amüsiert war. Die ach so göttliche und gute Johanna, patriotisch bis aufs Blut und vor allem jungfräulich!, metzelt alle nieder und ist natürlich trotzdem die von der Mutter Maria auserwählte Unschuld in Person. Bis, ja bis - Achtung Spoiler - sie ihrem Feind ins Gesicht schaut und ihn nicht töten kann. Wenn ich mir das ganze “Oh” und “Wehe mir!” zur Seite schiebe, finde ich im Kern eine Frau, die plötzlich aus ihrem Kriegswahn erwacht und zum ersten Mal ihr Opfer richtig als Menschen wahrnimmt und nicht nur als Feind. Das war für mich ein starker Moment, wenn mich auch einiges davor und danach irritierte. Abgesehen davon, dass ich von Schiller keine durch und durch feministische, selbstbestimmte Protagonistin erwartet habe, ist hier einfach alles etwas drüber. Das passt ja auch einerseits zu einem Theaterstück, das mit großen Effekten spielt, andererseits zur damalige Epoche, in der die Literatur den “Drama”-Regler gerne mal voll aufdreht. Mich hat das Werk zumindest nicht dazu verleitet, mehr in der Sekundärliteratur zu graben und das macht es für mich zu einem “nice to have (read)” ohne große Begeisterungsstürme.
The story of Johanna (Jeanne d'Arc) may not be the most historically correct, but it was beautifully written. The cold hearted virgin, guided by God and leading the French army from victory to victory captivates the hearts of thousands. However she is not allowed to fall for any man or her success will disappear. All goes well until she meets Lionel and fails to kill him. He wins her heart and Johanna is lost. I enjoyed this play and am certainly planning to visit a performance. I recommend this book to anyone with historical interest.
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Johanna von Orléans - Schiller Frankreich im Hundertjährigen Krieg. Die Truppen und des Königs Vermögen ist erschöpft. Das Volk ist müde vom Krieg. Gerade als Karl der Siebente sein Königreich verlassen will kommt ihn eine überraschende Nachricht zu Teil. Eine heilige Jungfrau, von Gott gesandt soll seine Truppen zum Sieg geführt haben. Doch ihr göttlicher Auftrag ist zum scheitern verurteilt. 4/5 Sternen Mir fällt es schwer das zu bewerten weil es halt nen klassisches Drama ist. Deswegen kann ich jetzt auch nicht so viel zu Sprachgestaltung und den ganzen Kram sagen. Es ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingsdramen unter den wenigen die ich gelesen habe auch wenn ich klassische Dramen verabscheue. Ich habe mir das Buch eigentlich aus zwei Gründen gekauft: Einmal weil es wichtig für unseren Abiturschwerpunkt ist und einmal weil mich die Geschichte Jean dar‘cs fasziniert. Und da wären wir beim Knackpunkt. Ich habe nicht erwartet, dass es eins zu eins ihre Geschichte erzählt - so wie es passiert ist aber, dass ab den dritten Akt alles anders gemacht wurde hat mich gestört weil wie ich finde Jean dar‘c schließlich anders dargestellt wurde als sie war. An sich war es trotzdem spannend und interessant aber sie ist ne fucking starke weibliche Persönlichkeit ja! Als sie von den Engländern gefangen und zum Tode verurteilt wurde hat sie im Gerichtsprozess alle mir ihre Weisheit und besonnen, ruhigen Art zerstört, mit ihren Mut und ihrer Tapferkeit mussten die scheiß Bischöfe nur sagen : ja sie ist ne Zauberin ne, ab auf den Scheiterhaufen. Und in dem Buch hat sie ne Glaubenskrise, nein sogar ne Existenzkrise weil sich in einen Engländer verliebt? WTF I mean sie war ne Heldin und lässt sich doch von sowas nicht verunsichern , weil sie in nem Bekloppten Mann verliebt ist, als wäre sie nichts ohne einen Mann!. Aber naja wurde zur ne anderen Zeit geschrieben etc. I know. Deswegen halt der Abzug
Ich denke jeder hat schon einmal von der Jungfrau von Orleans gehört, aber die wenigstens wissen wirklich etwas über sie. Genau wie ich. Daher war ich auch sehr gespannt, wie das Buch wird und welche Geschichte es bereithält. Die Jungfrau von Orleans kennenzulernen war sehr interessant und es hat mich fasziniert wie extrem siegreich sie dargestellt wird. Ich konnte es kaum glauben, dass sie allein den Sieg so leicht brachte und werde mich bestimmt noch etwas mehr zu ihr belesen. Ihre Geschichte war sehr spannend und ich habe oft richtig mitgefiebert. Das Ende war dann wirklich einfach krass und hat dieses gut verständliche Werk insgesamt abgerundet. Alles in allem, eine Empfehlung für alle Menschen, die eine tolle Geschichte über die sagenumwobene Jeanne d‘Arc lesen wollen.
Ich bin ja immer schon glücklich, wenn ich ein Drama aus dem 18./19. Jahrhundert lesen kann, ohne ständig über verkünstelte, altbackene oder verklausulierte Formulierungen zu stolpern. Bei Schiller kann ich mich darauf verlassen, dass es kein großes Rätselraten gibt und ich nicht schon an der reinen Textebene verzweifele. Über die Jungfrau von Orleans kann man sicherlich viel, sehr viel sagen - sowohl über die historische Person als auch über den Vergleich mit Schillers Werk. Rein auf mein Lesevergnügen bezogen kann ich nicht leugnen, dass ich teilweise recht amüsiert war. Die ach so göttliche und gute Johanna, patriotisch bis aufs Blut und vor allem jungfräulich!, metzelt alle nieder und ist natürlich trotzdem die von der Mutter Maria auserwählte Unschuld in Person. Bis, ja bis - Achtung Spoiler - sie ihrem Feind ins Gesicht schaut und ihn nicht töten kann. Wenn ich mir das ganze “Oh” und “Wehe mir!” zur Seite schiebe, finde ich im Kern eine Frau, die plötzlich aus ihrem Kriegswahn erwacht und zum ersten Mal ihr Opfer richtig als Menschen wahrnimmt und nicht nur als Feind. Das war für mich ein starker Moment, wenn mich auch einiges davor und danach irritierte. Abgesehen davon, dass ich von Schiller keine durch und durch feministische, selbstbestimmte Protagonistin erwartet habe, ist hier einfach alles etwas drüber. Das passt ja auch einerseits zu einem Theaterstück, das mit großen Effekten spielt, andererseits zur damalige Epoche, in der die Literatur den “Drama”-Regler gerne mal voll aufdreht. Mich hat das Werk zumindest nicht dazu verleitet, mehr in der Sekundärliteratur zu graben und das macht es für mich zu einem “nice to have (read)” ohne große Begeisterungsstürme.
The story of Johanna (Jeanne d'Arc) may not be the most historically correct, but it was beautifully written. The cold hearted virgin, guided by God and leading the French army from victory to victory captivates the hearts of thousands. However she is not allowed to fall for any man or her success will disappear. All goes well until she meets Lionel and fails to kill him. He wins her heart and Johanna is lost. I enjoyed this play and am certainly planning to visit a performance. I recommend this book to anyone with historical interest.












