Die Insel am Ende der Welt

Die Insel am Ende der Welt

Softcover
4.49

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Description

London 1840: Die junge Hebamme Hazel wird wegen Diebstahls zu einer Haftstrafe in einer australischen Sträflingskolonie verurteilt – eine Verbannung ans Ende der Welt. Der Schiffsalltag auf der Überfahrt ist hart, und die verurteilten Frauen sind der männlichen Besatzung schutzlos ausgeliefert. Trost und Freundschaft findet Hazel bei Evangeline, einer schwangeren Mitgefangenen. Sie verspricht der ehemaligen Gouvernante, ihr Kind sicher in die neue Welt zu bringen. Doch das Schicksal stellt die Frauen auf eine harte Probe, und als Hazel in Australien an Land geht, steht sie schon bald vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens ...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
432
Price
10.36 €

Author Description

Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein großer Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey.

Posts

3
All
5

Eine Geschichte voller Gefühl, Spannung, Drama, Happy End

5

Ein Buch über ein dunkles Kapitel in der englischen Geschichte - die Gefangenenteansporte in australische Straflager.

Das Buch beginnt wie so viele Bücher mit historischem Hintergrund. Naives Mädchen wird vom Sohn der Herrschaft geschwängert und der tiefe Fall beginnt. Zu meiner Freude nimmt die Geschichte jedoch eine unvorhergesehene Wendung und man bekommt einen Einblick über die Gründung Australiens.

4

Dieser gelungene historische Roman verfolgt das Leben mehrerer Frauen, die für teilweise geringfügige Verbrechen (oder sogar für Verbrechen, die sie nie begangen haben) aus ihrer Heimat Großbritannien in die Strafkolonie in Australien deportiert wurden. Parallel erzählt es die Geschichte einer jungen Einheimischen, die von einer reichen britischen Familie in Australien adoptiert (genau genommen eigentlich wie ein Haustier in den Haushalt aufgenommen) wurde. Damit verbindet es den Umgang einer kolonialen Großmacht mit ihren Kolonien und den indigenen Völkern mit der Art, wie dieses Land (nicht viel anders als andere Nationen zu dieser Zeit) seine schwächsten Mitglieder, in diesem Fall Frauen, die aus verschiedenen Gründen im Gefängnis gelandet sind, behandelt. Es ist keine Überraschung, dass man aus heutiger Sicht darüber eigentlich nur entsetzt sein kann. Die Darstellung der Figuren ist sehr gut gelungen, man kann in die Geschichte eintauchen und es hat mich, wie die meisten gelungenen historischen Romane, dazu angeregt, mich hinterher ein wenig tiefer mit den Themen zu beschäftigen. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin

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