Die Inka

Die Inka

Hardback
3.01
QuechuaSacsayhuamanTitcacaseeSöhne Der Sonne

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Description

Von der Kultur der Inka geht nach wie vor eine große Faszination aus. Ganz und gar nicht zu Unrecht, denn die Kultur der Inka würde heute nicht nur mit einem, sondern gleich mit mehreren Superlativen ins »Guinness-Buch der Rekorde« eingehen: das größte Reich, die größte Armee, das größte Straßennetz und der größte Goldschatz des Alten Amerika. In knapp hundert Jahren (1438–1534 n. Chr.) hatten die Inka ein Imperium errichtet, das sich auf einer Länge von fast 5000 km von Kolumbien bis nach Chile erstreckte. Auf den vorangehenden Kulturen wie Chavín, Moche oder Tiahuanaco aufbauend, übertrafen die Inka diese in vielerlei Hinsicht. Die Inka-Herrscher verstanden sich, ähnlich wie die Pharaonen des Alten Ägypten, als Söhne des Sonnengottes. Sie führten einen aufwendigen Hofstaat und ihr Reichtum war legendär. Der vorliegende Band stellt die Geschichte und Kultur der Inka sowie die Eroberung des Inka-Reiches durch die Spanier dar und geht auch auf die Kulturen vor der Inka-Zeit ein und auf das, was von den Inka blieb. So ist das Quechua, die Sprache der Inka, bis heute die Amtssprache in Peru, Bolivien und Ecuador und nicht das einzige Erbe der Inka.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Hardback
Pages
289
Price
10.00 €

Author Description

Dr. Ulrike Peters, geboren 1957, hat Vergleichende Religionswissenschaft, Altamerikanistik und Völkerkunde in Bonn und Wien studiert. Sie war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Nationalmuseum für Anthropologie in Mexiko-Stadt und an den Universitäten Bonn und Paderborn im theologischen Bereich. Heute ist sie als Sachbuchautorin und Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig. Von ihr erschienene Publikationen thematisieren Weltreligionen, das Judentum, Kirchengeschichte, Esoterik, die Kelten, die Germanen und das Alte Mexiko.

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Ulrike Peters' "Die Inka: Aufstieg – Untergang – Erbe" versucht, einen umfassenden Überblick über die faszinierende Zivilisation der Inka zu geben. Das Buch punktet durchaus mit einer detaillierten Darstellung der historischen Fakten rund um den Aufstieg und Fall des Inkareichs. Die Autorin hat offensichtlich viel Recherchearbeit investiert, um die politischen und sozialen Strukturen sowie die wichtigsten Ereignisse dieser Zeit zusammenzutragen. Auch die Abschnitte über das kulturelle Erbe bieten einige interessante Einblicke. Leider bleibt der Gesamteindruck jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Darstellung ist oft sehr trocken und akademisch, was das Lesen mühsam gestaltet. Es fehlt an Lebendigkeit und einer packenden Erzählweise, die den Leser wirklich in die Welt der Inka eintauchen lässt. Die Fülle an Namen, Daten und Orten wirkt teilweise erdrückend und ist ohne Vorkenntnisse schwer zu verarbeiten. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Struktur des Buches. Manchmal verliert man als Leser den roten Faden, und die Übergänge zwischen den Kapiteln wirken nicht immer schlüssig. Auch wenn die einzelnen Informationen fundiert sind, fehlt es an einer überzeugenden Synthese, die das komplexe Thema zugänglicher macht. Für Einsteiger in die Thematik ist das Buch daher nur bedingt geeignet, und auch Kenner dürften sich an der etwas sperrigen Präsentation stören. Mehr Kartenmaterial und aussagekräftige Abbildungen hätten hier sicherlich geholfen. Insgesamt bietet das Buch zwar eine solide Faktenbasis, kann aber aufgrund der genannten Schwächen in der Aufbereitung und Lesbarkeit nicht gänzlich überzeugen. Daher vergebe ich drei von fünf Sternen.

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