Die Hochzeit meines besten Freundes (mit mir)

Die Hochzeit meines besten Freundes (mit mir)

Softcover
3.217

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Description

Wenn sich zwei beste Freunde trauen ...

Die Idee kam Jan und Rode natürlich auf einer Hochzeitsfeier. Es war nicht ernst gemeint. Jedenfalls nicht sofort. Schließlich kann man nicht einfach so seinen besten Kumpel heiraten, wenn man eigentlich heterosexuell ist und keine romantischen Gefühle füreinander hegt. Andererseits … Mitbewohner sind sie sowieso schon, und keiner von beiden ist in einer festen Beziehung. Die steuerlichen Vorteile einer Ehe könnten ihr Leben deutlich entspannter machen. Und es muss ja niemand erfahren ... Doch das ist nur die erste einer langen Reihe von Fehleinschätzungen.

Eine rasante Komödie über eine Männerfreundschaft, die (fast) in die Brüche geht, und eine pointierte Gesellschaftssatire über Ehe, Freundschaft und die Suche nach dem Glück.

Book Information

Main Genre
Humor
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
416
Price
12.40 €

Author Description

Tankred Lerch ist Schriftsteller, ausgebildeter Journalist, Autor und Drehbuchautor zahlreicher preisgekrönter TV Shows und Comedyserien.

Posts

4
All
3

Hmm naja. Ich hatte mir inhaltlich tatsächlich etwas anderes vorgestellt. Es war zwischenzeitlich ganz lustig, aber im Großen und Ganzen war es zu verwirrend, da zu viele Handlungen und Personen parallel verfolgt wurden. Leider war auch der Schreibstil überhaupt nicht mein Fall.

2

𝖤𝗂𝗇𝖿𝖺𝖼𝗁 | 𝖴̈𝖻𝖾𝗋𝗍𝗋𝗂𝖾𝖻𝖾𝗇 | 𝖤𝗂𝗇𝖿𝖺𝗅𝗅𝗌𝖿𝗋𝖾𝗂 𝖤𝗂𝗇 𝖡𝗎𝖼𝗁 𝖽𝖺𝗌 𝗆𝖾𝗂𝗇𝖾 𝖤𝗋𝗐𝖺𝗋𝗍𝗎𝗇𝗀𝖾𝗇 𝗇𝗂𝖼𝗁𝗍 𝖾𝗋𝖿𝗎̈𝗅𝗅𝖾𝗇 𝗄𝗈𝗇𝗇𝗍𝖾 ♔︎

𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁» Steuern sparen, eigene Träume verwirklichen, dafür braucht es nur eine Scheinehe mit dem besten Freund und Mitbewohner. Rode und Jan sagen "Ja" und stellen sich selbst und ihr Umfeld damit eine große Herausforderung. Dass die beiden gar nicht queer sind, darf niemand wissen. Nicht das schwule Ehepaar, dass ihnen die Wohnung vermietet, mit dem sie sehr gut befreundet sind und direkt neben ihnen wohnen. Nicht die Eltern, nicht die Arbeit und erst Recht nicht das Finanzamt, sonst droht der Plan ganz schnell zu platzen. 𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻» Der Klappentext hat mich nicht lange überlegen lassen und ich wollte mich in ein lustiges, queeroffenes Abenteuer stürzen. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und dann, aber nicht mehr als den Klappentext im Buch bekommen. Die ersten Kapitel waren so lustig, dass ich die Zuschreibung als "Komödie" mehr als passend empfand, aber auch das hat sich beim weiteren Lesen geändert. Es gab viele Handlungen, viele Personen, viele sehr oberflächliche Geschichten. Ab der Hälfte des Buches wurde mir dann auch bewusst, dass es so bleiben wird. Mir fiel es schwer eine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Außerdem finde ich, Bücher mit queeren Themen einer Art Herausforderung gerecht werden müssen, die ich bisher nur selten gemeistert gesehen habe. Ein queeres Buch sollte ein Safe-Space für Lesende sein, was ich in diesem Buch nicht hatte. Ich habe das Gefühl gehabt, dass die ganze Geschichte die Queernes braucht um zu funktionieren, aber der sensible Umgang damit irgendwie doch gescheitert ist. Ich rede nicht von: Die Lesenden in Watte packen, sondern einer grundsätzlich kritischen Auseinandersetzung mit Stereotypen. In einer Szene hat ein weiblicher Charakter mit einem Mann bedeutungslosen Sex. Fühlt sich am Ende nicht sonderlich gut, aber auch nicht sonderlich schlecht. Enden tut dir Szene damit, dass sie auf dem Balkon steht und in Gedanken schwilgt "𝘌𝘴 𝘵𝘶𝘵 𝘨𝘶𝘵 𝘻𝘶 𝘸𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘮𝘪𝘵 𝘪𝘩𝘮 𝘥𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘪𝘴𝘵. 𝘌𝘴 𝘵𝘶𝘵 𝘢𝘣𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘨𝘶𝘵 𝘻𝘶 𝘸𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘴𝘪𝘦 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘸𝘪𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨𝘦 𝘍𝘳𝘢𝘶 𝘵𝘪𝘤𝘬𝘵" (S. 302) Vielleicht habe ich das auch alles falsch verstanden, aber nach diesem Satz hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Durch einen auktorialen Erzählstil ist dieser Absatz bestenfalls ungünstig formuliert. Schlussendlich habe ich das Buch aber doch zuende gelesen, da es wenigstens Recht kurzweilig war und ich jede Form der Erwartung über Board geworfen habe. Das Ende empfand ich als witzlos und übertrieben, aber wenigstens gibt es am Ende eine Auflösung für alle Charaktere. Was es für mich aber dann doch nicht mehr retten konnte. Dieses Buch hat meinen Humor nicht getroffen, die Handlung klang erst super innovativ, konnte dann aber nicht mit Inhalt überzeugen, an mancher Stelle finde ich das Thema sogar etwas unsauber behandelt.

2.5

Der Anfang ist echt cool, aber dann wird es einfach nur verwirrend und komisch

Anfangs hat mir das Buch wirklich gefallen und ich fand die Idee und das Konzept wirklich richtig cool. Aber je mehr Charaktere hinzugekommen sind und das Buch vorangeschritten ist, desto seltsamer wurde alles. Ich bin manchmal auch verwirrt gewesen, weil plötzlich der Autor mit dem Leser redet, Dinge erklärt, in der Zeit rumspringt und es keinen wirklich roten Faden gibt. Mir kam alles irgendwie sehr extrem absurd und an den Haaren herbeigezogen vor. Das Ende erklärt zwar vieles und es ergibt einigermaßen Sinn und wird aufgelöst, aber das kommt viel zu spät. Die 2 1/2 Sterne sind hauptsächlich für die Idee und den Anfang des Buches. Empfehlen würde ich dieses Buch eher weniger.

5

Ich bin ein großer Fan davon, wenn ein Buch überraschend anfängt und mich direkt mit tausend Fragen zurücklässt, wie es hier der Fall war. Die ersten Sätze erzählen, was der Leser zu erwarten hat. Es sei eine Liebesgeschichte, aber alle würden lügen, es werde tragisch und am Ende sei einer tot? Also wenn das kein spannungaufbauender Einstieg ist, dann weiß ich auch nicht. Da Buch ist allgemein sehr wild, laut und hektisch. Man fühlt sich ein bisschen wie auf einer Party und man, hatte ich Spaß beim Lesen! Die kurzen Kapitel mit dem rasanten Schreibstil lassen kaum verschnaufen und es passiert so viel, dass ich mich bestens unterhalten gefühlt habe. Dennoch gibt es auch genügend emotionale Szenen, sodass der Leser nicht nur unterhalten, sondern auch herausgefordert wird. Jan hat zum Beispiel ein kompliziertes Verhältnis zu seinem Vater, kündigt seinen verhassten Job und versucht sich seinen Lebenstraum zu erfüllen. Rode hingegen ist müde und gestresst. Er kämpft schon länger um eine heiß erwünschte Beförderung und fühlt sich wie im Hamsterrad. Die Charaktere selbst sind ulkig bis zum geht nicht mehr. Sie stecken voller Leben, haben eine Geschichte zu erzählen und stecken voller Sorgen. Ich kann überzeugt sagen, dass ich keinen unsympathisch oder flach erzählt fand. Besonders schön fand ich auch, wie weder die Figuren noch die Handlung vorhersehbar war. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass jede Seite aufs Neue eine Überraschung war. Ich bewundere den Autor übrigens sehr dafür, dass er humorvolles und angespanntes so leicht miteinander vermischen konnte. Ich bin hin und weg! Ein weiteres Buch von Tankred Lerch liegt daher schon zum Lesen bereit.

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