Die Herrin der Kelten - Boudica
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Book Information
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Toller Auftakt mit etwas Luft nach oben.
Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt Manda Scotts "Boudica - Herrin der Kelten" von der großen Keltenkriegerin, die bis 61 n.Chr. im Süden Englands gehen die Römer kämpfte. Wir schreiben das Jahr 32 n. Chr., als die zwölfjährige Breaca ihren ersten Krieger tötet. Doch als große Kriegerin sieht sie sich nicht. Breacas größter Wunsch ist es eine Träumerin zu werden und mit ihrer Freundin und Vertrauten Airmid nach Mona zu gehen. Es kommt der Tag, an dem Breaca einsehen muss, dass ihr kein Leben als Träumerin, sondern ein Leben als Kriegerin bestimmt ist. Ihrem jüngeren Bruder Bán hingegen ist es prophezeit der größter Träumer der Eceni zu werden. Einige Jahre später laufen bei einem großen Unwetter zwei Schiffe auf einer Sandbank auf. Unter den gerettenen befindet sich der junge Krieger Caradoc, Sohn des Sonnenhundes, und der junge Römer Corvus. Und hier beginnt sich das Schicksal von Breaca, Caradoc, Bán und Corvus zu verbinden. Man merkt von Beginn an, dass sich Manda Scott intensiv mit dem Leben der Kelten und der Boudica beschäftigt hat. Allerdings weist Scott im Nachwort darauf hin, dass leider kaum etwas über das Leben der Boudica überliefert wurde, da die Kelten selbst keinerlei Aufzeichnungen hinterlassen haben. Das, was wir wissen, stammt größtenteils aus römischer Feder. Und so ist natürlich sehr viel Fiktion in diesem historischen Werk vorhanden, aber es hätte sich durchaus so zugetragen haben können. Manda Scotts bildgewaltiger, farbenfroher Schreibstil hat mich direkt in die Zeit der Kelten katapultiert. Ihre ausschweifende Erzählweise ließ die Hütten, die Feuer, die Geräusche und Gerüche vor mir entstehen. Wir erfahren viel über die keltischen Sitten, ihre Kultur und ihren alten Glaube. Themen, die ich sehr interessant und spannend finde. Allerdings muss ich auch sagen, dass es manchmal zu ausschweifend wurde, was hier und da auch etwas das Vorankommen in der Geschichte ausbremste. Die Charaktere bekommen Seite für Seite mehr Farbe und Tiefe, sie werden immer lebendiger und wuchsen mir immer mehr ans Herz. Ein, wie ich finde, gelungener Auftakt dieser vierbändigen Boudica-Reihe, die noch ein klein wenig Luft nach oben hat. Ich bin wirklich gespannt wie diese Geschichte weitergeht. Übersetzt aus dem Englischen von Elke Bartels.

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Toller Auftakt mit etwas Luft nach oben.
Wie der Titel schon vermuten lässt, handelt Manda Scotts "Boudica - Herrin der Kelten" von der großen Keltenkriegerin, die bis 61 n.Chr. im Süden Englands gehen die Römer kämpfte. Wir schreiben das Jahr 32 n. Chr., als die zwölfjährige Breaca ihren ersten Krieger tötet. Doch als große Kriegerin sieht sie sich nicht. Breacas größter Wunsch ist es eine Träumerin zu werden und mit ihrer Freundin und Vertrauten Airmid nach Mona zu gehen. Es kommt der Tag, an dem Breaca einsehen muss, dass ihr kein Leben als Träumerin, sondern ein Leben als Kriegerin bestimmt ist. Ihrem jüngeren Bruder Bán hingegen ist es prophezeit der größter Träumer der Eceni zu werden. Einige Jahre später laufen bei einem großen Unwetter zwei Schiffe auf einer Sandbank auf. Unter den gerettenen befindet sich der junge Krieger Caradoc, Sohn des Sonnenhundes, und der junge Römer Corvus. Und hier beginnt sich das Schicksal von Breaca, Caradoc, Bán und Corvus zu verbinden. Man merkt von Beginn an, dass sich Manda Scott intensiv mit dem Leben der Kelten und der Boudica beschäftigt hat. Allerdings weist Scott im Nachwort darauf hin, dass leider kaum etwas über das Leben der Boudica überliefert wurde, da die Kelten selbst keinerlei Aufzeichnungen hinterlassen haben. Das, was wir wissen, stammt größtenteils aus römischer Feder. Und so ist natürlich sehr viel Fiktion in diesem historischen Werk vorhanden, aber es hätte sich durchaus so zugetragen haben können. Manda Scotts bildgewaltiger, farbenfroher Schreibstil hat mich direkt in die Zeit der Kelten katapultiert. Ihre ausschweifende Erzählweise ließ die Hütten, die Feuer, die Geräusche und Gerüche vor mir entstehen. Wir erfahren viel über die keltischen Sitten, ihre Kultur und ihren alten Glaube. Themen, die ich sehr interessant und spannend finde. Allerdings muss ich auch sagen, dass es manchmal zu ausschweifend wurde, was hier und da auch etwas das Vorankommen in der Geschichte ausbremste. Die Charaktere bekommen Seite für Seite mehr Farbe und Tiefe, sie werden immer lebendiger und wuchsen mir immer mehr ans Herz. Ein, wie ich finde, gelungener Auftakt dieser vierbändigen Boudica-Reihe, die noch ein klein wenig Luft nach oben hat. Ich bin wirklich gespannt wie diese Geschichte weitergeht. Übersetzt aus dem Englischen von Elke Bartels.





