Die Hermannsschlacht
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Description
Heinrich von Kleists Drama um den Cheruskerfürsten Hermann, der 9 n. Chr. im Teutoburger Wald ein römisches Heer besiegte, gehört zu den umstrittensten Werken des Autors. Handelt es sich um ein antifranzösisches Propagandastück, entstanden 1808 unter dem Eindruck der Niederlage Preußens gegen die napoleonische Armee? Oder zeigt hier Kleist nicht vielmehr auf eindrückliche Weise, wie der Widerstand gegen eine Besatzungsmacht in einen brutalen, unmenschlichen Guerillakrieg umschlägt?
Die politische Aktualität des Dramas verhinderte zunächst seine Aufführung; erst nach Kleists Tod wurde es gedruckt und uraufgeführt, nach 1871 wurde »Die Hermannsschlacht« ein Bühnenerfolg. Claus Peymann hat mit seiner berühmten Inszenierung von 1982 am Schauspielhaus Bochum das Stück in die Gegenwart geholt, um »der erschreckenden Wahrheit über Krieg und Unbarmherzigkeit ins Auge zu schauen«.
Book Information
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Kein perfektes Werk, was sich auch in den recht langen Anmerkungen dieser Ausgabe wiederspiegelt, angefangen bei geschichtlichen Ungereimtheiten, die aber nicht sehr schwer wiegen, da Kleist sich dort sowieso viel Freiheit erlaubt um das Werk seiner Zeit anzupassen. Ansonsten konnte ich gerade dem Hermann über längere Zeit charakterlich nicht viel abgewinnen, das bereinigt sich aber so ab der Hälfte, nur die Beziehung zwischen ihm und Thusnelda war mir bis zum Schluss etwas befremdlich.

Nun ja, es ist eben ein Drama über einen Krieg...habe es für eine Hausarbeit zur Hand genommen und mag es eigentlich, Stücke zu lesen. In diesem Fall langweilt mich zwar die Handlung (Schlacht-Taktiken und Kriegswirrungen), aber an manchen Stellen musste ich wenigstens wegen einzelner Verse schmunzeln. Würde es auf jeden Fall nicht empfehlen, wenn man nach etwas sucht, das einem Lust auf das Lesen von Dramen macht - aber wenn man muss, ist es auszuhalten.
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Heinrich von Kleists Drama um den Cheruskerfürsten Hermann, der 9 n. Chr. im Teutoburger Wald ein römisches Heer besiegte, gehört zu den umstrittensten Werken des Autors. Handelt es sich um ein antifranzösisches Propagandastück, entstanden 1808 unter dem Eindruck der Niederlage Preußens gegen die napoleonische Armee? Oder zeigt hier Kleist nicht vielmehr auf eindrückliche Weise, wie der Widerstand gegen eine Besatzungsmacht in einen brutalen, unmenschlichen Guerillakrieg umschlägt?
Die politische Aktualität des Dramas verhinderte zunächst seine Aufführung; erst nach Kleists Tod wurde es gedruckt und uraufgeführt, nach 1871 wurde »Die Hermannsschlacht« ein Bühnenerfolg. Claus Peymann hat mit seiner berühmten Inszenierung von 1982 am Schauspielhaus Bochum das Stück in die Gegenwart geholt, um »der erschreckenden Wahrheit über Krieg und Unbarmherzigkeit ins Auge zu schauen«.
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Kein perfektes Werk, was sich auch in den recht langen Anmerkungen dieser Ausgabe wiederspiegelt, angefangen bei geschichtlichen Ungereimtheiten, die aber nicht sehr schwer wiegen, da Kleist sich dort sowieso viel Freiheit erlaubt um das Werk seiner Zeit anzupassen. Ansonsten konnte ich gerade dem Hermann über längere Zeit charakterlich nicht viel abgewinnen, das bereinigt sich aber so ab der Hälfte, nur die Beziehung zwischen ihm und Thusnelda war mir bis zum Schluss etwas befremdlich.

Nun ja, es ist eben ein Drama über einen Krieg...habe es für eine Hausarbeit zur Hand genommen und mag es eigentlich, Stücke zu lesen. In diesem Fall langweilt mich zwar die Handlung (Schlacht-Taktiken und Kriegswirrungen), aber an manchen Stellen musste ich wenigstens wegen einzelner Verse schmunzeln. Würde es auf jeden Fall nicht empfehlen, wenn man nach etwas sucht, das einem Lust auf das Lesen von Dramen macht - aber wenn man muss, ist es auszuhalten.





