Die Henry Frei-Thriller / Böses Kind
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Description
Book Information
Author Description
Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter die Biografie über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido und die Grunge-Ikone Kurt Cobain schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.
Posts
𝙹𝚎𝚍𝚎 𝙻𝚞̈𝚐𝚎 𝚑𝚊𝚝 𝚒𝚑𝚛𝚎𝚗 𝙿𝚛𝚎𝚒𝚜. 𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚍𝚒𝚌𝚑 𝚝𝚘̈𝚝𝚎𝚗.
𝙼𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚖 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚛 𝙼𝚊𝚛𝚝𝚒𝚗 𝙺𝚛𝚒𝚜𝚝, 𝙴𝚒𝚗 𝙷𝚎𝚗𝚛𝚢 𝙵𝚛𝚎𝚒-𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝙱𝙾̈𝚂𝙴𝚂 𝙺𝙸𝙽𝙳. Ein Mord Mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. So recht weiß ich nicht, ich bin mir recht unschlüssig bei dieser Story 🤷♀️. Die Morde sind schon sehr brutal, detailliert dargestellt und grausam. Mich stört irgendwie die Ermittlungsarbeit und eigentlich sind viele Fragen offen. Die Fälle an sich sind sehr spannend, aber 🤔 erstens die Protagonisten sind mir ein großes Rätsel und harmonieren irgendwie gar nicht miteinander und das Ende ist mir sehr suspekt. Alles ist sehr verworren und ergibt für mich kein perfektes Bild. Des Weiteren haben mich die ständigen Zeitangaben gestört und die Dialoge zwischen den einzelnen Personen, sehr verwirrend 🧐. Für mich nicht ausreichend lesenswert und ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen ✨💫

G R A N D I O S ! Lieber Herr Martin Krist – ja, Sie sind böse! Bösartig gut!
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei und ein sehr gelungener Auftakt für eine neue Reihe von Martin Krist. Manchmal genügt nur ein Wort, um ein Buch zu beschreiben, allerdings erwartet man natürlich in einer Rezension deutlich mehr, aber dennoch möchte ich euch mitteilen, was ich dachte, als ich die letzten Seiten dieser Geschichte gelesen hatte – G R A N D I O S ! Bereits die Auftaktszene hat dafür gesorgt, dass ich unter die Bettdecke gekrochen bin. Unterschiedliche Perspektiven, Auflösung von Raum und Zeit, Doppeldeutigkeit, Spannung pur und immer der Gedanke: „Ich bin dir auf der Spur“ – aber nichts ist so, wie es scheint! Martin Krist erzählt in diesem Buch mehrere Geschichten gleichzeitig und legt bewusst Spuren für die kommenden Fälle von Henry Frei, die vielleicht am Ende alle zu einer Person führen – „Alanna“. Ich muss sagen, dass ich diesen Namen im ersten Moment auf dem Cover überhaupt nicht entdeckt hatte, erst als der Name fiel, wurde mir bewusst, dass dieser Name bereits auf dem Titelbild zu sehen ist und demgemäß wohl eine wichtige Rolle spielen wird. Allerdings legt Martin Krist hier nur eine Spur am Rande und gibt fast keine weiteren Erklärungen ab – dies hat mich ehrlich gesagt, etwas wahnsinnig gemacht, weil ich jetzt natürlich unbedingt wissen muss, was mit Alanna passiert ist – guter Schachzug von Martin Krist. Im Blick des Ermittlers befindet sich auch der Fall der getöteten Sina Weinstein – Ehefrau eines bekannten TV-Pfarrers und der Fall der verschwundenen 14jährigen Tochter der alleinerziehenden Suse, eine völlig überforderte und verzweifelte Mutter, die ihre eigenen Schatten auf der Seele trägt. Die Kapitel sind immer kurz gehalten und teilweise durch Intermezzi voneinander getrennt, die aus der Sicht eines möglichen Opfers geschrieben sind. Hier lösen sich Zeit und Raum ein wenig auf, da man bis zum Schluss eigentlich nicht genau weiß, wann und wo diese Zwischenspiele eigentlich gesetzt sind. Teilweise enden die Kapitel auch mit einem Cliffhanger, wodurch der Spannungsbogen bis zur vermeintlichen Aufklärung des Falles gehalten wird. Martin Krist versteht sein Handwerk und hat es geschafft, mich bis zum letzten Satz an dieses Buch zu fesseln. Bis zum Schluss muss ich sagen, war ich der festen Überzeugung, dass ich auf der richtigen Spur bin – naja, was soll ich sagen, Ermittlerin ist nicht unbedingt die Rolle meines Lebens! Am Ende bin ich die ganze Zeit der falschen Spur gefolgt und obwohl ich tatsächlich viele Ideen im Kopf hatte, war diese Auflösung dann doch sehr überraschend. Die gute Nachricht ist, es gibt tatsächlich eine Auflösung des ersten Falles von Henry Frei und die schlechte – dieses Buch endet dennoch mit einem Cliffhanger für den nächsten Fall. Möge mich dieser genauso begeistern!
Endlich ein neues Buch von Martin Krist! Böses Kind ist der Auftakt zu einer Thriller-Reihe von Martin Krist. Erst einmal vielen Dank, dass ich das Buch bereits im vorab lesen durfte. Gleich zu Anfang, wie zu erwarten bei Martin Krist, stehe ich mitten im Geschehen. Mitten in einem Traum? Oder etwa doch in der Realität? Nicht gerade zimperlich beschreibt Martin Krist die Szene. Ich muss zugeben, ich wäre enttäuscht gewesen wäre es anders gekommen. So weiß ich gleich worauf ich mich einlasse und wo der Weg hoffentlich hingehen wird. Das erste Opfer eine ermordete junge Frau. Gemeinsam mit seiner Kollegin Louisa ermittelten sie in diesem Fall. Dann wäre da noch Suse Pirnatt. Suse ist eine junge Mutter, auch sie lebt in Berlin, allerdings in einer etwas sozial schlechter gestellten Gegend mit viel Arbeitslosigkeit, fast gleich bedeutend dort mit Hoffnungslosigkeit und trister Umgebung. Die Straßen sind nicht die besten, Hauswände sind besprüht, die Jugendlichen hängen einfach nur ab, nehmen vielleicht sogar noch Drogen. Sie ist heillos mit ihrem Leben überfordert. Von ihrem Mann mit drei Kindern allein gelassen, ohne richtigen Job und kein gutes Verhältnis zu den Eltern ist sie gezwungen genau dort zu leben. Sie hält sich gerade so über Wasser, dann verschwindet ihre Tochter spurlos. Suse ist verzweifelt und weiß nicht so genau wo sie anfangen soll zu suchen. Denn leider ist ihr Verhältnis zu ihrer Tochter alles andere als einfach gewesen. Keiner der beiden kam sonderlich gut damit klar, dass der Mann bzw. der Vater sie verlassen hat. Als dann auch noch ein Mord geschieht nimmt die ganze Erzählung an Geschwindigkeit zu. Hin und her gerissen zwischen Neugier und Mitgefühl für die junge Mutter, die wirklich viel Pech hatte verfolge ich die Ermittlungen. Henry Frei ist Kriminalhauptkommissar und ganz normal. Ja, ich finde das erwähnenswert, weil sonst haben die Kriminalhauptkommissar oder Ermittler alle ein Laster. Z.B. Alkoholsucht wie bei Harry Hole oder Probleme mit der Familie. In der Regel sind sie der einsame Wolf auf der Jagd nach Gerechtigkeit. Doch Henry ist ganz anders, obwohl auch er ein dunkles Geheimnis besitzt. Er hat Frau und Kinder und liebt diese über alles. Besonders hat es mir die Beziehung zwischen ihm und seinem Sohn angetan, auch weil es mit seiner Erkrankung alles nicht ganz einfach ist, doch er und seine Frau haben einen guten Weg gefunden damit umzugehen. Am Anfang hatte ich mit dem Ordnungswahn und der Art, wie Henry mit seinem neuen Kollegen umgeht etwas Schwierigkeiten. Noch dazu, da er seine Partnerin ganz anders behandelt hat. Ich konnte nicht nachvollziehen wieso er so ist wie er eben ist, aber umso länger ich in dem Buch gelesen habe, umso besser ist es geworden. Am Ende des Buches fand ich Henry ganz klasse. Fazit Packend und spannend ist der erste Fall von Henry Frei auf jeden Fall. Dieser Thriller ist nicht ganz so komplex wie gewohnt, doch nach einer Vorwarnung war ich auch darauf schon gefasst und bin Martin Krist trotzdem auf dem Leim gegangen. Es gibt da noch einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht und mich schon wahnsinnig neugierig auf den zweiten Teil macht. Aber am schlimmsten war da ganz eindeutig der Cliffhanger am Ende des Buches. Ich muss wissen wie es weiter geht.
Kurzmeinung Genre: Thriller, Krimi Handlung: Frei und Albers sind seit Jahren ein eingespieltes Team. Sie kennen ihre Stärken und Schwächen und haben ihre eigene Art an Fälle und deren Lösung ranzugehen. Kaum ist der letzte Fall gelöst, eilen sie zum nächsten. Es gibt eine Verbindung zwischen einer gefundenen Leiche, die vorher gefoltert und sehr übel zugerichtet wurde und der vermissten Jacqueline, der 14jährigen Teenagerin, die mit ihren beiden Brüdern bei der völlig überforderten Mutter lebt. Charaktere: Zu seinen Figuren hat sich der Autor einige Gedanken gemacht. Er stellt Suse, die mit ihrem Leben und den Kinder ziemlich überfordert ist, sehr authentisch dar. Ich konnte (als Mutter) sehr gut nachvollziehen, wie ihr ihre nicht so leichte Situation komplett über den Kopf gewachsen ist. Sie verhält sich, wie ich es von ihr erwartet hatte. Kriminalkommissar Henry Frei ist ein ganz spezieller Charakter. Ihn zeichnen mehrere Punkte aus. Sehr gut gefällt mir, dass er eine intakte Ehe mit einer interssanten Frau an seiner Seite führt. Seine Teenagertochter und der autistische Sohn komplettieren die Familie. Freis Ticks, wie die Überpünktlichkeit und sein Ordnungssinn machen ihn menschlich. Kollegin Albers, gerade erst Mutter geworden, kämpft mit einer (mir auch nachvollziebaren) Dauermüdigkeit. Tagsüber bei der Arbeit, nachts schläft das Baby natürlich nicht durch, muss sie ihr neues Leben erst noch in den Griff kriegen. Spannung: Martin Krist gelingt es, den Leser / Hörer bei der Stange zu halten. Durch häufige Perspektivenwechsel und zwei Handlungsstränge, die erst kurz vor Schluss die Verbindung zueinander offenbaren, steigert sich die Spannung permanent. Schreibstil: In kurzen, wechselnden Kapitel, führt der Autor den Leser / Hörer durchs Buch. Neben den beiden Haupthandlungssträngen gibt es noch weitere, die wohl für die ganze Reihe von Bedeutung sind, im aktuellen Band deshalb offen bleiben. Nicht alle Fragen werden beantwortet. Der Autor lässt hin und wieder Liedpassagen einfließen, die ich persönlich nicht unbedingt benötigt hätte. Sie störten eher meinen Lesefluss, als das sie den Inhalt des Buches bereichert / weitergebracht hätten. In den Abschnitten, in denen Henry Frei die Hauptperson ist, wird die fortschreitende Uhrzeit permanent erwähnt. Auf Dauer ging mir das etwas auf die Nerven. Sowas ist eben Geschmackssache. Ende: Das Ende kommt rasant, da plötzlich die Uhr tickt und ein weiteres Leben auf dem Spiel steht. Das Geheimnis ist gelüftet, der Mörder entlarft, jetzt muss er nur noch gefasst werden. Bis zur Auflösung konnte ich den Mörder nicht bennennen, was m.M.n. sehr für den Autor spricht. Hörbuch: Leider konnte mich der Sprecher Matthias Lühn nicht so richtig überzeugen. Insgesamt liest er sehr gut. Mein Problem jedoch war seine Charakterisierung der Figuren. Das “Bild”, das er ihnen damit verpasste, entsprach nicht meiner Vorstellung. Mit seiner Art zu lesen wurde ich leider nicht warm. Fazit: Ein rasanter und interessanter Thriller, der meisterhaft ineinander verschachtelt ist und erst zum Schluss die Zusammenhänge begreifen lässt. Ein gelungener Einführungsband mit Potential nach oben, der große Lust auf die nächsten macht. Teil 2 “Stille Schwester” liegt als eBook schon auf meinem Reader bereit!
Zu meiner Überraschung ein solider, spannender Thriller, den ich wirklich sehr genossen habe. Die Art, wie die Story aufgebaut ist, die Charaktere und Atmosphäre waren allesamt sehr stimmig und auch das Ende war noch mit Überraschungen gespickt. Aber es gibt ein paar Dinge, die mich am Schreibstil sehr gestört haben, umso weiter es im Buch voran geht. Natürlich ist das nur persönliches Empfinden, aber für mich war es ausschlaggebend dafür, einen Stern bei der Bewertung abzuziehen. Die ständigen Erwähnungen von Liedern, deren Titeln und zitierten Texten war enorm nervig und hat leider inhaltlich nichts produktiv beigetragen. Ärgerlich sind auch die angefangenen Sätze, die wichtige Informationen und Erkenntnisse enthalten und dann einfach beendet werden, ohne diese preiszugeben. Das soll wohl Spannung erzeugen, wirkte für mich aber zu künstlich.
Mir hat das Buch gefallen. Die Auflösung des Falles kam für mich recht unerwartet und es blieben leider auch noch ein paar Fragen offen. Es gab aber sofort einen Einstieg in den neuen Fall, der bereits zu Beginn von 'Böses Kind' kurz angeschniten wurde, dann aber nicht mehr thematisiert wurde. Und die letzten Absätze in diesem Buch lassen uns als Leser wissen, dass es Neuigkeiten in eben diesem Fall gibt... Joa. Ich denke auch, dass ich diese Reihe um den Kommisar weiter verfolgen werde..
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Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter die Biografie über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido und die Grunge-Ikone Kurt Cobain schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.
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𝙹𝚎𝚍𝚎 𝙻𝚞̈𝚐𝚎 𝚑𝚊𝚝 𝚒𝚑𝚛𝚎𝚗 𝙿𝚛𝚎𝚒𝚜. 𝙳𝚒𝚎𝚜𝚎 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚍𝚒𝚌𝚑 𝚝𝚘̈𝚝𝚎𝚗.
𝙼𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚖 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚛 𝙼𝚊𝚛𝚝𝚒𝚗 𝙺𝚛𝚒𝚜𝚝, 𝙴𝚒𝚗 𝙷𝚎𝚗𝚛𝚢 𝙵𝚛𝚎𝚒-𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛 𝙱𝙾̈𝚂𝙴𝚂 𝙺𝙸𝙽𝙳. Ein Mord Mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Der erste Fall für Kommissar Henry Frei. So recht weiß ich nicht, ich bin mir recht unschlüssig bei dieser Story 🤷♀️. Die Morde sind schon sehr brutal, detailliert dargestellt und grausam. Mich stört irgendwie die Ermittlungsarbeit und eigentlich sind viele Fragen offen. Die Fälle an sich sind sehr spannend, aber 🤔 erstens die Protagonisten sind mir ein großes Rätsel und harmonieren irgendwie gar nicht miteinander und das Ende ist mir sehr suspekt. Alles ist sehr verworren und ergibt für mich kein perfektes Bild. Des Weiteren haben mich die ständigen Zeitangaben gestört und die Dialoge zwischen den einzelnen Personen, sehr verwirrend 🧐. Für mich nicht ausreichend lesenswert und ich werde diese Reihe nicht weiter verfolgen ✨💫

G R A N D I O S ! Lieber Herr Martin Krist – ja, Sie sind böse! Bösartig gut!
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei und ein sehr gelungener Auftakt für eine neue Reihe von Martin Krist. Manchmal genügt nur ein Wort, um ein Buch zu beschreiben, allerdings erwartet man natürlich in einer Rezension deutlich mehr, aber dennoch möchte ich euch mitteilen, was ich dachte, als ich die letzten Seiten dieser Geschichte gelesen hatte – G R A N D I O S ! Bereits die Auftaktszene hat dafür gesorgt, dass ich unter die Bettdecke gekrochen bin. Unterschiedliche Perspektiven, Auflösung von Raum und Zeit, Doppeldeutigkeit, Spannung pur und immer der Gedanke: „Ich bin dir auf der Spur“ – aber nichts ist so, wie es scheint! Martin Krist erzählt in diesem Buch mehrere Geschichten gleichzeitig und legt bewusst Spuren für die kommenden Fälle von Henry Frei, die vielleicht am Ende alle zu einer Person führen – „Alanna“. Ich muss sagen, dass ich diesen Namen im ersten Moment auf dem Cover überhaupt nicht entdeckt hatte, erst als der Name fiel, wurde mir bewusst, dass dieser Name bereits auf dem Titelbild zu sehen ist und demgemäß wohl eine wichtige Rolle spielen wird. Allerdings legt Martin Krist hier nur eine Spur am Rande und gibt fast keine weiteren Erklärungen ab – dies hat mich ehrlich gesagt, etwas wahnsinnig gemacht, weil ich jetzt natürlich unbedingt wissen muss, was mit Alanna passiert ist – guter Schachzug von Martin Krist. Im Blick des Ermittlers befindet sich auch der Fall der getöteten Sina Weinstein – Ehefrau eines bekannten TV-Pfarrers und der Fall der verschwundenen 14jährigen Tochter der alleinerziehenden Suse, eine völlig überforderte und verzweifelte Mutter, die ihre eigenen Schatten auf der Seele trägt. Die Kapitel sind immer kurz gehalten und teilweise durch Intermezzi voneinander getrennt, die aus der Sicht eines möglichen Opfers geschrieben sind. Hier lösen sich Zeit und Raum ein wenig auf, da man bis zum Schluss eigentlich nicht genau weiß, wann und wo diese Zwischenspiele eigentlich gesetzt sind. Teilweise enden die Kapitel auch mit einem Cliffhanger, wodurch der Spannungsbogen bis zur vermeintlichen Aufklärung des Falles gehalten wird. Martin Krist versteht sein Handwerk und hat es geschafft, mich bis zum letzten Satz an dieses Buch zu fesseln. Bis zum Schluss muss ich sagen, war ich der festen Überzeugung, dass ich auf der richtigen Spur bin – naja, was soll ich sagen, Ermittlerin ist nicht unbedingt die Rolle meines Lebens! Am Ende bin ich die ganze Zeit der falschen Spur gefolgt und obwohl ich tatsächlich viele Ideen im Kopf hatte, war diese Auflösung dann doch sehr überraschend. Die gute Nachricht ist, es gibt tatsächlich eine Auflösung des ersten Falles von Henry Frei und die schlechte – dieses Buch endet dennoch mit einem Cliffhanger für den nächsten Fall. Möge mich dieser genauso begeistern!
Endlich ein neues Buch von Martin Krist! Böses Kind ist der Auftakt zu einer Thriller-Reihe von Martin Krist. Erst einmal vielen Dank, dass ich das Buch bereits im vorab lesen durfte. Gleich zu Anfang, wie zu erwarten bei Martin Krist, stehe ich mitten im Geschehen. Mitten in einem Traum? Oder etwa doch in der Realität? Nicht gerade zimperlich beschreibt Martin Krist die Szene. Ich muss zugeben, ich wäre enttäuscht gewesen wäre es anders gekommen. So weiß ich gleich worauf ich mich einlasse und wo der Weg hoffentlich hingehen wird. Das erste Opfer eine ermordete junge Frau. Gemeinsam mit seiner Kollegin Louisa ermittelten sie in diesem Fall. Dann wäre da noch Suse Pirnatt. Suse ist eine junge Mutter, auch sie lebt in Berlin, allerdings in einer etwas sozial schlechter gestellten Gegend mit viel Arbeitslosigkeit, fast gleich bedeutend dort mit Hoffnungslosigkeit und trister Umgebung. Die Straßen sind nicht die besten, Hauswände sind besprüht, die Jugendlichen hängen einfach nur ab, nehmen vielleicht sogar noch Drogen. Sie ist heillos mit ihrem Leben überfordert. Von ihrem Mann mit drei Kindern allein gelassen, ohne richtigen Job und kein gutes Verhältnis zu den Eltern ist sie gezwungen genau dort zu leben. Sie hält sich gerade so über Wasser, dann verschwindet ihre Tochter spurlos. Suse ist verzweifelt und weiß nicht so genau wo sie anfangen soll zu suchen. Denn leider ist ihr Verhältnis zu ihrer Tochter alles andere als einfach gewesen. Keiner der beiden kam sonderlich gut damit klar, dass der Mann bzw. der Vater sie verlassen hat. Als dann auch noch ein Mord geschieht nimmt die ganze Erzählung an Geschwindigkeit zu. Hin und her gerissen zwischen Neugier und Mitgefühl für die junge Mutter, die wirklich viel Pech hatte verfolge ich die Ermittlungen. Henry Frei ist Kriminalhauptkommissar und ganz normal. Ja, ich finde das erwähnenswert, weil sonst haben die Kriminalhauptkommissar oder Ermittler alle ein Laster. Z.B. Alkoholsucht wie bei Harry Hole oder Probleme mit der Familie. In der Regel sind sie der einsame Wolf auf der Jagd nach Gerechtigkeit. Doch Henry ist ganz anders, obwohl auch er ein dunkles Geheimnis besitzt. Er hat Frau und Kinder und liebt diese über alles. Besonders hat es mir die Beziehung zwischen ihm und seinem Sohn angetan, auch weil es mit seiner Erkrankung alles nicht ganz einfach ist, doch er und seine Frau haben einen guten Weg gefunden damit umzugehen. Am Anfang hatte ich mit dem Ordnungswahn und der Art, wie Henry mit seinem neuen Kollegen umgeht etwas Schwierigkeiten. Noch dazu, da er seine Partnerin ganz anders behandelt hat. Ich konnte nicht nachvollziehen wieso er so ist wie er eben ist, aber umso länger ich in dem Buch gelesen habe, umso besser ist es geworden. Am Ende des Buches fand ich Henry ganz klasse. Fazit Packend und spannend ist der erste Fall von Henry Frei auf jeden Fall. Dieser Thriller ist nicht ganz so komplex wie gewohnt, doch nach einer Vorwarnung war ich auch darauf schon gefasst und bin Martin Krist trotzdem auf dem Leim gegangen. Es gibt da noch einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch zieht und mich schon wahnsinnig neugierig auf den zweiten Teil macht. Aber am schlimmsten war da ganz eindeutig der Cliffhanger am Ende des Buches. Ich muss wissen wie es weiter geht.
Kurzmeinung Genre: Thriller, Krimi Handlung: Frei und Albers sind seit Jahren ein eingespieltes Team. Sie kennen ihre Stärken und Schwächen und haben ihre eigene Art an Fälle und deren Lösung ranzugehen. Kaum ist der letzte Fall gelöst, eilen sie zum nächsten. Es gibt eine Verbindung zwischen einer gefundenen Leiche, die vorher gefoltert und sehr übel zugerichtet wurde und der vermissten Jacqueline, der 14jährigen Teenagerin, die mit ihren beiden Brüdern bei der völlig überforderten Mutter lebt. Charaktere: Zu seinen Figuren hat sich der Autor einige Gedanken gemacht. Er stellt Suse, die mit ihrem Leben und den Kinder ziemlich überfordert ist, sehr authentisch dar. Ich konnte (als Mutter) sehr gut nachvollziehen, wie ihr ihre nicht so leichte Situation komplett über den Kopf gewachsen ist. Sie verhält sich, wie ich es von ihr erwartet hatte. Kriminalkommissar Henry Frei ist ein ganz spezieller Charakter. Ihn zeichnen mehrere Punkte aus. Sehr gut gefällt mir, dass er eine intakte Ehe mit einer interssanten Frau an seiner Seite führt. Seine Teenagertochter und der autistische Sohn komplettieren die Familie. Freis Ticks, wie die Überpünktlichkeit und sein Ordnungssinn machen ihn menschlich. Kollegin Albers, gerade erst Mutter geworden, kämpft mit einer (mir auch nachvollziebaren) Dauermüdigkeit. Tagsüber bei der Arbeit, nachts schläft das Baby natürlich nicht durch, muss sie ihr neues Leben erst noch in den Griff kriegen. Spannung: Martin Krist gelingt es, den Leser / Hörer bei der Stange zu halten. Durch häufige Perspektivenwechsel und zwei Handlungsstränge, die erst kurz vor Schluss die Verbindung zueinander offenbaren, steigert sich die Spannung permanent. Schreibstil: In kurzen, wechselnden Kapitel, führt der Autor den Leser / Hörer durchs Buch. Neben den beiden Haupthandlungssträngen gibt es noch weitere, die wohl für die ganze Reihe von Bedeutung sind, im aktuellen Band deshalb offen bleiben. Nicht alle Fragen werden beantwortet. Der Autor lässt hin und wieder Liedpassagen einfließen, die ich persönlich nicht unbedingt benötigt hätte. Sie störten eher meinen Lesefluss, als das sie den Inhalt des Buches bereichert / weitergebracht hätten. In den Abschnitten, in denen Henry Frei die Hauptperson ist, wird die fortschreitende Uhrzeit permanent erwähnt. Auf Dauer ging mir das etwas auf die Nerven. Sowas ist eben Geschmackssache. Ende: Das Ende kommt rasant, da plötzlich die Uhr tickt und ein weiteres Leben auf dem Spiel steht. Das Geheimnis ist gelüftet, der Mörder entlarft, jetzt muss er nur noch gefasst werden. Bis zur Auflösung konnte ich den Mörder nicht bennennen, was m.M.n. sehr für den Autor spricht. Hörbuch: Leider konnte mich der Sprecher Matthias Lühn nicht so richtig überzeugen. Insgesamt liest er sehr gut. Mein Problem jedoch war seine Charakterisierung der Figuren. Das “Bild”, das er ihnen damit verpasste, entsprach nicht meiner Vorstellung. Mit seiner Art zu lesen wurde ich leider nicht warm. Fazit: Ein rasanter und interessanter Thriller, der meisterhaft ineinander verschachtelt ist und erst zum Schluss die Zusammenhänge begreifen lässt. Ein gelungener Einführungsband mit Potential nach oben, der große Lust auf die nächsten macht. Teil 2 “Stille Schwester” liegt als eBook schon auf meinem Reader bereit!
Zu meiner Überraschung ein solider, spannender Thriller, den ich wirklich sehr genossen habe. Die Art, wie die Story aufgebaut ist, die Charaktere und Atmosphäre waren allesamt sehr stimmig und auch das Ende war noch mit Überraschungen gespickt. Aber es gibt ein paar Dinge, die mich am Schreibstil sehr gestört haben, umso weiter es im Buch voran geht. Natürlich ist das nur persönliches Empfinden, aber für mich war es ausschlaggebend dafür, einen Stern bei der Bewertung abzuziehen. Die ständigen Erwähnungen von Liedern, deren Titeln und zitierten Texten war enorm nervig und hat leider inhaltlich nichts produktiv beigetragen. Ärgerlich sind auch die angefangenen Sätze, die wichtige Informationen und Erkenntnisse enthalten und dann einfach beendet werden, ohne diese preiszugeben. Das soll wohl Spannung erzeugen, wirkte für mich aber zu künstlich.
Mir hat das Buch gefallen. Die Auflösung des Falles kam für mich recht unerwartet und es blieben leider auch noch ein paar Fragen offen. Es gab aber sofort einen Einstieg in den neuen Fall, der bereits zu Beginn von 'Böses Kind' kurz angeschniten wurde, dann aber nicht mehr thematisiert wurde. Und die letzten Absätze in diesem Buch lassen uns als Leser wissen, dass es Neuigkeiten in eben diesem Fall gibt... Joa. Ich denke auch, dass ich diese Reihe um den Kommisar weiter verfolgen werde..












