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Die Heimreise

3.7(7)
Hardcover€25.00E-Book€17.99
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About the book

„Die Heimreise“ ist die berührende Hommage des Autors an seine Mutter, eine kämpferische Frau mit unverwüstlichem Humor, und zugleich eine gnadenlose Satire auf die Absurdität der sowjetischen Diktatur in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Lina, eine junge Studentin aus Leningrad, die der Mutter des Autors nachempfunden ist, leistet im Sommer ihren verpflichtenden Arbeitsdienst im fernen Kasachstan, als sie eine Nachricht von zu Hause erreicht. „Vater schwer krank! Komm rasch!“ Mit Hartnäckigkeit, Verzweiflung und wechselnden Weggefährtinnen wird Lina ihre Reise durch das sowjetische Riesenreich antreten, das von absurden Regelungen und willkürlicher Polizeigewalt beherrscht wird. Wird sie rechtzeitig nach Hause kommen, um ihren Vater noch lebend zu sehen?

Editions (1)

ISBN9783701717835
PublisherResidenz
Publication Date02/12/24
Pages352

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7 ratings

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3.7

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  • marion_liest
    marion_liest

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    5.0

    Eine Reise durch die Sowjetunion der 50er Jahre. Absurd, ernst, lustig. Großartig.

    Vladimir Vertlib nimmt uns mit auf eine teils absurde Reise durch die Sowjetunion der 50er Jahre. Als die Studentin Lina erfährt, dass ihr Vater erkrankt ist, will sie so schnell wie möglich von Kasachstan nach Hause nach Leningrad. Doch das ist gar nicht so leicht. Es gibt Bahnstrecken, die nirgendwo hinführen, Orte, die noch in Planung sind, Schiffe, die ihr Ziel nicht erreichen, Regeln, die niemand versteht und Menschen, die nichts Gutes im Schilde führen und andere, die einander helfen und beistehen. Man erfährt viel über die wechselhafte Geschichte und hat doch das Gefühl in der Gegenwart zu sein. Die erzählte Geschichte ist sehr ernst und doch musste ich viel schmunzeln über die Absurditäten und die liebenswerte Hauptperson Lina, die ihren Mund nicht halten kann. Große Leseempfehlung von mir.

    Mar 15, 2024

Author

About Vladimir Vertlib

Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad. 1971 emigrierte die Familie nach Israel, dann nach Italien, Holland und die USA, bevor sie sich 1981 in Österreich niederließ. Er lebt seit 1993 als Schriftsteller in Salzburg und Wien. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays sowie zahlreiche Artikel. 2001 erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis sowie den Anton-Wildgans-Preis. Vertlib schrieb u. a. den Roman „Lucia Binar und die russische Seele“, der 2015 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stand, im Residenz Verlag „Zebra im Krieg“ (2022) und "Heimreise" (2024).

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