Die Geschichte des Dorfes
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Description
Welche Rolle nahmen Dörfer im Prozess europäischer Zivilisation ein? Wie gestalteten sich die dörflichen Lebensverhältnisse, wie die Kommunikation mit der Außenwelt? Das Buch fasst gesichertes Wissen aus verschiedenen Fachgebieten zusammen - von der historischen Geographie und Agrarforschung bis zur Verfassungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte - und zeigt Forschungsperspektiven auf.
Zahlreiche Abbildungen runden dieses Werk ab, das zum ersten Mal das Dorf als elementaren Faktor der deutschen Gesellschaftsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart darstellt.
Aus dem Inhalt:
- Die mittelalterliche Formationsperiode
- Stabilisierung und Differenzierung: Dörfer zwischen Wüstungsperiode und Dreißigjährigem
Krieg
Dorfgemeinden und Staatsformierung:Kontinuität und Wandel dörflicher Institutionen
1350-1800
o An der Schwelle zur Moderne: Dörfer 1650-1800
o Das Dorf in der Moderne, 1800-2000
INHALTSVERZEICHNIS:
Vorwort
I
Einleitung
I
I Die mittelalterliche Formationsperiode
1 Landnahme und Siedlungsgeschichte 500- 750
2 Ausbau und Herrschaftsorganisation 750-1150
2.1 Siedlungsdichte und Siedlungsformen
2.2 Das Problem der Villikationen
2.3 Siedlung und Villikationen
2.4 Dorf und Mark
3 Aufschwung, Expansion und Gemeindebildung 1150- 1350
3.1 Der hochmittelalterliche Aufschwung
3.2 Auflösung von Villikationen
3.3 Siedlungen im Hochmittelalter
3.4 Die Entstehung von Gewannfluren
3.5 Ostsiedlung
3.6 Dorfgemeinden: Entstehung und Festigung einer neuen Assoziationsform
3.6.1 Funktionsbezogene Annäherungen: Rechtsfähigkeit und
Gemeinschaftseinrichtungen
3.6.2 Funktionen und Verfahrensweisen
3.6.3 Herrschaft, Siedlung und Gemeinde: genetische Aspekte
3.7 Sozialstrukturen
4 Zusammenfassung
I
II Stabilisierung und Differenzierung: Dörfer zwischen der Wüstungsperiode
und dem Dreißigjährigen Krieg
1 Von der Wüstungsperiode zum frühneuzeitlichen Ausbau
1.1 Wüstungsprozesse: Theorie und Empirie
1.2 Der frühneuzeitliche Landesausbau
2 Nach der Wüstungsperiode: Dorfbilder - Dorfbeschreibungen
2.1 Das Dorf als Ort organisierten Soziallebens
2.2 Bauliche Gestalt - bauliche Veränderungen - künstlerische Aussagen
3 Sozialstrukturen im Horizont von Wüstungsperiode und frühneuzeitlichem
Ausbau
3.1 Gutsherrschaftliche Strukturen: Produktivierung und Egalisierung am Beispiel
Ivenack in Mecklenburg
3.2 Grundherrschaftliche Strukturen
3.2.1 Restriktionen: Oberschwaben am Vorabend des Bauernkrieges
3.2.2 Konzessionen: Neugründungen und Teilungen bis 1550
3.2.3 Restriktionen nach 1550
3.2.4 Landlose
4 Sozialstrukturen und Erwerbsprofile im Horizont von Marktausweitung und
Spezialisierung
4.1 Märkte für Nahrungsmittel: Perspektiven für Vollbauern
4.2 Regionalisierung und Spezialisierung: Perspektiven für Kleinstellenbesitzer
4.3 Dörfer im Sog der Städte
4.4 Städte und Dörfer als Basis der gewerblichen Expansion
4.4.1 Organisationsformen der Textilherstellung
4.4.2 Protoindustrie und dörfliche Sozialstrukturen
5 Grenzen des Wachstums und gestörte Sozialbeziehungen: die
Hexenprozesse
6 Zusammenfassung
I
V Dorfgemeinden und Staatsformierung: Kontinuität und Wandel dörflicher
Institutionen 1350-1800
1 Dorfgemeinden
1.1 Gemeindebildung und Kommunalismus
1.2 Materielle Grundlagen und Kompetenzen
1.3 Haushalte und Personen: die Angehörigen der Gemeinden
1.3.1 Das Dorfrecht der Haushalte
1.3.2 Zuwanderung und Ortsbürgerrecht
1.3.3 Beisassen
1.4 Gemeindeversammlung - Gemeindezeche
2 Dorf und Gericht
2.1 Dorfgerichte als Rechtsprechungsorgane
2.2 Jahr- und Rügegerichte
2.3 Dorfgerichte als Vertretungsorgane
3 Dörfliche Ämter
3.1 Verfassungsgeschichte
3.2 Sozialgeschichte
4 Die rechtliche Einordnung jüdischer Dorfbewohner
5 Kirche und Dorf, Moral und Staat
5.1 Pfarrer und Pfarrerwahl
5.2 Kirchengut
5.3 Kirchenzucht
6 Zusammenfassung
V An der Schwelle zur Moderne: Dörfer 1650-1800
1 Neuer Schwung und alte Ordnung: konjunkturelle und demographische
Grundlagen
1.1 Der Dreißigjährige Krieg und seine Auswirkungen
1.2 Fluktuation und Verbandskontinuität: die demographische Basis der
Dörfer 1648-1800
2 Sozialstrukturen und Erwerbsschwerpunkte im 17./18. Jahrhundert:
Annäherungen an eine Typologie
2.1 Dörfliche Erwerbsschwerpunkte
2.1.1 Ackerbau und Tierhaltung
2.1.2 Spezialkulturen
2.1.3 Nutzung von Wäldern und Hutungen
2.1.4 Tagelohn und Kleingewerbe
2.1.5 Protoindustrie
2.2 Handwerk und Kramläden als Gewerbe im Dorf: Überblick
3 Distanz und Allianz: Kanäle dörflicher Ressourcentransfers
3.1 Herrschaft und Ressourcentransfers
3.2 Kommunale Ressourcentransfers
3.2.1 Allmende
3.2.2 Armenversorgung und Kirchenfonds
3.3 Private Ressourcentransfers
3.3.1 Heirat und Verwandtschaft
3.3.2 Gespannshilfen, Kredit und Lohnarbeit
3.4 Ressourcentransfers und dorfgesellschaftliche Einordnung: Die Evaluation der
Ehre
4 Formen lokaler Gemeinschaft
4.1 Das Dorf als Wissensgemeinschaft
4.2 Dorfinterne Regulierung von Konflikten
4.3 Nachbarschaften
4.4 Teilgruppen: Ehefrauen und Jugendliche
5 Machtausübung und Widerspruch: Reichweiten organisierten Handelns in
der dörflichen Welt des 18. Jahrhunderts
5.1 Der beredte Zwang der Verhältnisse
5.2 Facetten des Gemeindeprotests
5.3 Zwischen Unterschichtenprotest und Gruppenrivalität: innerdörfliche
Sozialkonflikte
5.4 Cliquenherrschaft und Parteibildung ("Factionen")
5.5 Der "Trieb zur Selbstständigkeit": Erweiterungen des Kommunalismus und
Handlungsperspektiven im 18. Jahrhundert
6 Dörfer an der Schwelle zur Moderne
VI Das Dorf in der Moderne, 1800-2000
1 Die Periode 1800-1880
1.1 Zur Definition dörflicher Soziabilität: Wer sind "Bauern"?
1.2 Die Schrift im Dorf
1.3 Wachsende Marktbezogenheit ländlicher Haushalte
1.4 Konturen der Dorfgesellschaft
1.4.1 Der Kommunalismus der Moderne
1.4.2 Kirche im Dorf
1.4.3 Das Dorf als Interaktions- und Kontrollzusammenhang
1.5 Familienstrategien im Dorf
1.6 Soziale Verwerfungen
1.6.1 Armsein im Dorf
1.6.2 Dörfliche Klassengesellschaft?
1.7 Konflikte
1.7.1 Gemeindeproteste
1.7.2 Dorfgesellschaften und Revolution 1848
1.8 Zusammenfassung: Äußere und innere Kräfte des Wandels
2 Die Periode 1880-1933
2.1 Dorftypen nach 1880
2.1.1 Der Westen und Süden Deutschlands
2.1.2 Gutsdorf und Ökonomisierung
2.2 Soziale Polarisierungen und ihre Grenzen
2.3 Das Dorf als soziokultureller Raum
2.3.1 Jugendkultur im frühen 20. Jahrhundert
2.3.2 Soziale und kulturelle Wandlungen
2.4 Mobilisierungsprozesse
2.4.1 Suburbanisierung und Pendelarbeit
2.4.2 Arbeiterbauern als mobile Zwischengruppe
2.4.3 Migrationsprozesse und ihre Rückwirkungen
2.5 Wissen und Medien
2.5.1 Alltägliches und schulisches Wissen
2.5.2 Vordringende Kommunikations- und Publikumsmedien
2.6 Die Organisierung der Dorfgesellschaft
2.6.1 Organisationsprozesse und Politisierung vor Ort
2.6.2 Genossenschaften als Basisinnovation
2.7 Diskurse und Repräsentationen
2.8 Zusammenfassung
3 Die Zeit des Nationalsozialismus
3.1 Agitation im Dorf
3.2 "Eroberung des Dorfes?"
3.3 Soziokulturelle Modernisierung
3.4 Medialisierungsschübe
3.5 Zusammenfassung
4 Die Bundesrepublik 1949-1989
4.1 Agrarpolitik und Agrarwirtschaft
4.2 Wandel dörflicher Soziabilität im Überblick
4.3 Fremde im Dorf
4.4 Das Dorf im beschleunigten Suburbanisierungsprozess
4.5 Dörfliche Vereine und Dorfpolitik
4.6 Konsum, fortschreitende Medialisierung und Jugendkultur
4.7 Zusammenfassung
5 Sowjetische Besatzungszone und Deutsche Demokratische Republik
5.1 Die Bodenreform
5.2 Kollektivierung
5.3 Die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft als dörfliche Lebensform
5.4 Zusammenfassung
6 Gesamtdeutsche Perspektiven der Dorfentwicklung nach 1989
6.1 Privatisierung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und ihre
sozialen Folgen
6.2 Zur neueren Geschichte der westdeutschen Dorfentwicklung
6.3 Das suburbanisierte Dorf im Zeitalter verschärfter interregionaler Konkurrenz
VII Schluss
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Ortsregister
Sachregister
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Ebook
Pages
336
Price
32.20 €
Description
Welche Rolle nahmen Dörfer im Prozess europäischer Zivilisation ein? Wie gestalteten sich die dörflichen Lebensverhältnisse, wie die Kommunikation mit der Außenwelt? Das Buch fasst gesichertes Wissen aus verschiedenen Fachgebieten zusammen - von der historischen Geographie und Agrarforschung bis zur Verfassungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte - und zeigt Forschungsperspektiven auf.
Zahlreiche Abbildungen runden dieses Werk ab, das zum ersten Mal das Dorf als elementaren Faktor der deutschen Gesellschaftsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart darstellt.
Aus dem Inhalt:
- Die mittelalterliche Formationsperiode
- Stabilisierung und Differenzierung: Dörfer zwischen Wüstungsperiode und Dreißigjährigem
Krieg
Dorfgemeinden und Staatsformierung:Kontinuität und Wandel dörflicher Institutionen
1350-1800
o An der Schwelle zur Moderne: Dörfer 1650-1800
o Das Dorf in der Moderne, 1800-2000
INHALTSVERZEICHNIS:
Vorwort
I
Einleitung
I
I Die mittelalterliche Formationsperiode
1 Landnahme und Siedlungsgeschichte 500- 750
2 Ausbau und Herrschaftsorganisation 750-1150
2.1 Siedlungsdichte und Siedlungsformen
2.2 Das Problem der Villikationen
2.3 Siedlung und Villikationen
2.4 Dorf und Mark
3 Aufschwung, Expansion und Gemeindebildung 1150- 1350
3.1 Der hochmittelalterliche Aufschwung
3.2 Auflösung von Villikationen
3.3 Siedlungen im Hochmittelalter
3.4 Die Entstehung von Gewannfluren
3.5 Ostsiedlung
3.6 Dorfgemeinden: Entstehung und Festigung einer neuen Assoziationsform
3.6.1 Funktionsbezogene Annäherungen: Rechtsfähigkeit und
Gemeinschaftseinrichtungen
3.6.2 Funktionen und Verfahrensweisen
3.6.3 Herrschaft, Siedlung und Gemeinde: genetische Aspekte
3.7 Sozialstrukturen
4 Zusammenfassung
I
II Stabilisierung und Differenzierung: Dörfer zwischen der Wüstungsperiode
und dem Dreißigjährigen Krieg
1 Von der Wüstungsperiode zum frühneuzeitlichen Ausbau
1.1 Wüstungsprozesse: Theorie und Empirie
1.2 Der frühneuzeitliche Landesausbau
2 Nach der Wüstungsperiode: Dorfbilder - Dorfbeschreibungen
2.1 Das Dorf als Ort organisierten Soziallebens
2.2 Bauliche Gestalt - bauliche Veränderungen - künstlerische Aussagen
3 Sozialstrukturen im Horizont von Wüstungsperiode und frühneuzeitlichem
Ausbau
3.1 Gutsherrschaftliche Strukturen: Produktivierung und Egalisierung am Beispiel
Ivenack in Mecklenburg
3.2 Grundherrschaftliche Strukturen
3.2.1 Restriktionen: Oberschwaben am Vorabend des Bauernkrieges
3.2.2 Konzessionen: Neugründungen und Teilungen bis 1550
3.2.3 Restriktionen nach 1550
3.2.4 Landlose
4 Sozialstrukturen und Erwerbsprofile im Horizont von Marktausweitung und
Spezialisierung
4.1 Märkte für Nahrungsmittel: Perspektiven für Vollbauern
4.2 Regionalisierung und Spezialisierung: Perspektiven für Kleinstellenbesitzer
4.3 Dörfer im Sog der Städte
4.4 Städte und Dörfer als Basis der gewerblichen Expansion
4.4.1 Organisationsformen der Textilherstellung
4.4.2 Protoindustrie und dörfliche Sozialstrukturen
5 Grenzen des Wachstums und gestörte Sozialbeziehungen: die
Hexenprozesse
6 Zusammenfassung
I
V Dorfgemeinden und Staatsformierung: Kontinuität und Wandel dörflicher
Institutionen 1350-1800
1 Dorfgemeinden
1.1 Gemeindebildung und Kommunalismus
1.2 Materielle Grundlagen und Kompetenzen
1.3 Haushalte und Personen: die Angehörigen der Gemeinden
1.3.1 Das Dorfrecht der Haushalte
1.3.2 Zuwanderung und Ortsbürgerrecht
1.3.3 Beisassen
1.4 Gemeindeversammlung - Gemeindezeche
2 Dorf und Gericht
2.1 Dorfgerichte als Rechtsprechungsorgane
2.2 Jahr- und Rügegerichte
2.3 Dorfgerichte als Vertretungsorgane
3 Dörfliche Ämter
3.1 Verfassungsgeschichte
3.2 Sozialgeschichte
4 Die rechtliche Einordnung jüdischer Dorfbewohner
5 Kirche und Dorf, Moral und Staat
5.1 Pfarrer und Pfarrerwahl
5.2 Kirchengut
5.3 Kirchenzucht
6 Zusammenfassung
V An der Schwelle zur Moderne: Dörfer 1650-1800
1 Neuer Schwung und alte Ordnung: konjunkturelle und demographische
Grundlagen
1.1 Der Dreißigjährige Krieg und seine Auswirkungen
1.2 Fluktuation und Verbandskontinuität: die demographische Basis der
Dörfer 1648-1800
2 Sozialstrukturen und Erwerbsschwerpunkte im 17./18. Jahrhundert:
Annäherungen an eine Typologie
2.1 Dörfliche Erwerbsschwerpunkte
2.1.1 Ackerbau und Tierhaltung
2.1.2 Spezialkulturen
2.1.3 Nutzung von Wäldern und Hutungen
2.1.4 Tagelohn und Kleingewerbe
2.1.5 Protoindustrie
2.2 Handwerk und Kramläden als Gewerbe im Dorf: Überblick
3 Distanz und Allianz: Kanäle dörflicher Ressourcentransfers
3.1 Herrschaft und Ressourcentransfers
3.2 Kommunale Ressourcentransfers
3.2.1 Allmende
3.2.2 Armenversorgung und Kirchenfonds
3.3 Private Ressourcentransfers
3.3.1 Heirat und Verwandtschaft
3.3.2 Gespannshilfen, Kredit und Lohnarbeit
3.4 Ressourcentransfers und dorfgesellschaftliche Einordnung: Die Evaluation der
Ehre
4 Formen lokaler Gemeinschaft
4.1 Das Dorf als Wissensgemeinschaft
4.2 Dorfinterne Regulierung von Konflikten
4.3 Nachbarschaften
4.4 Teilgruppen: Ehefrauen und Jugendliche
5 Machtausübung und Widerspruch: Reichweiten organisierten Handelns in
der dörflichen Welt des 18. Jahrhunderts
5.1 Der beredte Zwang der Verhältnisse
5.2 Facetten des Gemeindeprotests
5.3 Zwischen Unterschichtenprotest und Gruppenrivalität: innerdörfliche
Sozialkonflikte
5.4 Cliquenherrschaft und Parteibildung ("Factionen")
5.5 Der "Trieb zur Selbstständigkeit": Erweiterungen des Kommunalismus und
Handlungsperspektiven im 18. Jahrhundert
6 Dörfer an der Schwelle zur Moderne
VI Das Dorf in der Moderne, 1800-2000
1 Die Periode 1800-1880
1.1 Zur Definition dörflicher Soziabilität: Wer sind "Bauern"?
1.2 Die Schrift im Dorf
1.3 Wachsende Marktbezogenheit ländlicher Haushalte
1.4 Konturen der Dorfgesellschaft
1.4.1 Der Kommunalismus der Moderne
1.4.2 Kirche im Dorf
1.4.3 Das Dorf als Interaktions- und Kontrollzusammenhang
1.5 Familienstrategien im Dorf
1.6 Soziale Verwerfungen
1.6.1 Armsein im Dorf
1.6.2 Dörfliche Klassengesellschaft?
1.7 Konflikte
1.7.1 Gemeindeproteste
1.7.2 Dorfgesellschaften und Revolution 1848
1.8 Zusammenfassung: Äußere und innere Kräfte des Wandels
2 Die Periode 1880-1933
2.1 Dorftypen nach 1880
2.1.1 Der Westen und Süden Deutschlands
2.1.2 Gutsdorf und Ökonomisierung
2.2 Soziale Polarisierungen und ihre Grenzen
2.3 Das Dorf als soziokultureller Raum
2.3.1 Jugendkultur im frühen 20. Jahrhundert
2.3.2 Soziale und kulturelle Wandlungen
2.4 Mobilisierungsprozesse
2.4.1 Suburbanisierung und Pendelarbeit
2.4.2 Arbeiterbauern als mobile Zwischengruppe
2.4.3 Migrationsprozesse und ihre Rückwirkungen
2.5 Wissen und Medien
2.5.1 Alltägliches und schulisches Wissen
2.5.2 Vordringende Kommunikations- und Publikumsmedien
2.6 Die Organisierung der Dorfgesellschaft
2.6.1 Organisationsprozesse und Politisierung vor Ort
2.6.2 Genossenschaften als Basisinnovation
2.7 Diskurse und Repräsentationen
2.8 Zusammenfassung
3 Die Zeit des Nationalsozialismus
3.1 Agitation im Dorf
3.2 "Eroberung des Dorfes?"
3.3 Soziokulturelle Modernisierung
3.4 Medialisierungsschübe
3.5 Zusammenfassung
4 Die Bundesrepublik 1949-1989
4.1 Agrarpolitik und Agrarwirtschaft
4.2 Wandel dörflicher Soziabilität im Überblick
4.3 Fremde im Dorf
4.4 Das Dorf im beschleunigten Suburbanisierungsprozess
4.5 Dörfliche Vereine und Dorfpolitik
4.6 Konsum, fortschreitende Medialisierung und Jugendkultur
4.7 Zusammenfassung
5 Sowjetische Besatzungszone und Deutsche Demokratische Republik
5.1 Die Bodenreform
5.2 Kollektivierung
5.3 Die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft als dörfliche Lebensform
5.4 Zusammenfassung
6 Gesamtdeutsche Perspektiven der Dorfentwicklung nach 1989
6.1 Privatisierung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und ihre
sozialen Folgen
6.2 Zur neueren Geschichte der westdeutschen Dorfentwicklung
6.3 Das suburbanisierte Dorf im Zeitalter verschärfter interregionaler Konkurrenz
VII Schluss
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Ortsregister
Sachregister
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Ebook
Pages
336
Price
32.20 €



