Die Gerechte
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Description
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?
Book Information
Author Description
Peter Swanson studierte am Trinity College in Hartford, Connecticut, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Sehr guter Plot
Wo ich doch seit Fitzek‘s abertausend Wendungen kein Plottwist Fan mehr bin, ist dieser Krimi dennoch eine Geschichte, die mit sehr gut gefallen hat, da sie einfach schlüssig war! Ich konnte mich in die Personen einfühlen, hab Hintergründe verstanden und war überrascht, was sich Peter Swanson da ausgedacht hat. Ein guter Spannungsroman für gute Unterhaltung!
Ich bin recht schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist locker und leicht, und durch abwechselnde Perspektiven kommt keine Langeweile auf. Die Charaktere sind allesamt unsympathisch und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar. Müssen sie für mich in einem Thriller allerdings auch nicht immer sein. Es war interessant und faszinierend, die Geschehnisse zu verfolgen. Jedoch gab es leider für mich keine Plot-Twists, die mich so richtig doll überrascht haben. Das hat mich etwas enttäuscht. Vielleicht habe ich mittlerweile auch einfach schon zu viele Thriller dieser Art gelesen oder meine Erwartungen waren zu hoch. 😅 Insgesamt ist "Die Gerechte" ein solider Thriller, der mich kurzweilig gut unterhalten hat. Leider nur nicht der Überflieger, auf den ich gehofft hatte.

Ein Thriller ohne Überraschungen
Was genau alle englischsprachigen Bookfluencer so gut an diesem Thriller („The Kind Worth Killing“) finden, erschließt sich mir nicht. Es gibt einen einzigen „Twist“, wenn man das so nennen mag, den man schon meilenweit vorher kommen sieht und ansonsten keine Überraschungen. Grundsätzlich finde ich die Idee sehr spannend: Mann trifft Frau am Flughafen und daraus entspinnt sich ein Mordplan. Hätte für meinen Geschmack wesentlich kreativer umgesetzt werden können. Ich habe es ganz gerne gehört, es ist recht unterhaltsam geschrieben und gelesen. Mehr aber auch nicht.
Dubioses Angebot, mega spannend und unvorhersehbar!
Das Buch startet mit einem extrem dubiosen Gespräch zwischen zwei Fremden am Flughafen, bei dem sofort klar wird, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Daraus entwickelt sich eine mega spannende, düstere Geschichte über Schuld, Moral und Rache, mit vielen Perspektivwechseln und Wendungen, die man absolut nicht kommen sieht. Ich liebe dieses Buch, habe es schon oft verschenkt und weiterempfohlen und es kam jedes Mal richtig gut an. Definitiv ein Highlight!

Überraschend gut
„Die Gerechte“ ist ein sehr außergewöhnlicher Thriller. Zu Beginn empfand ich die Geschichte eher als langatmig und sie braucht ein wenig, um sich aufzubauen und in Fahrt zu kommen. Aber nach den ersten 150 Seiten, die auch trotzdem sehr interessant waren, kamen auf einmal Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Das Buch entwickelte sich zum Pageturner und wurde immer spannender. Die Geschichte wanderte von einer unerwarteten Wendung in die nächste, und das Gesamtkonzept und die Idee haben mir richtig gut gefallen. Sehr außergewöhnlich und sicherlich ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde. Ich kann es nur empfehlen.

durchwachsener Thriller...
... der zwar einige Twists beinhaltet, man kommt auch nicht so richtig von weg, habe ihn in 2 Tagen durchgelesen... aber so ganz haut er mich nicht um. Das abrupte Ende kam sehr überraschend mit einem "hah!"-Effekt, aber ich hätte es mir wie die Protagonistin gewünscht. Hat ein wenig von "how to get away with murder"... 3,5 🌟 ... nach Durchsicht meiner Beiträge musste ich feststellen, dass ich ein Wort übersehen habe... Es gibt wohl tatsächlich einen 2. Teil dieses Buches, welches ich versehentlich schon als gelesen markiert und bewertet habe. The kind worth SAVING ... das ist mir jetzt erst aufgefallen... nun muss ich diesen auch lesen und vielleicht komme ich ja dann zu dem von mir und der Protagonistin gewünschten anderen Ende ...
Pageturner mit vielen Intrigen und faszinierenden Mordgelüsten...
Einen verregneten und vorallem kuscheligen Sonntag euch allen! 😊 Heute wieder eine tolle #thriller Empfehlung von mir... Ja, es ist schon uralt, ja, es lag solange auf meinem Sub und ja, mittlerweile sieht das Cover auch anders aus. Aber der Inhalt ist immernoch so gut, das es zum schwärmen lohnt. Das war damals ziemlich gehypt und ich Schwache Seele musste vor langer, langer Zeit alles haben, was zwei, dreimal in die Kamera gehalten wurde. Diverse Enttäuschungen später hat sich mein Kaufverhalten deutlich gebessert... *hüstel... 😅 Ich kaufe nur noch Bücher, die bestimmte Blogger öfter in die Kamera halten... 🤣 Aber hier wurde ich wahrlich nicht enttäuscht. Großartige Stimmung, tolle Plotttwist, witzige Dialoge, spannendes Finale und wirklich wenig zu meckern. Ich erinnere mich, dass damals darüber auch viel gemeckert wurde, weiß aber nicht mehr warum und will es auch nicht mehr wissen. Für mich ein toller Pageturner und eine Subleiche weniger..

Gute Unterhaltung mit zähen Längen
Ich hatte aufgrund der hier nachzulesenden Rezensionen hohe Erwartungen, die mich anfangs auch bestätigten, dann nicht mehr! Das Buch hat tatsächlich einen Unterhaltungswert , jedoch für mich nicht aufgrund von Spannung. Es war eine Abfolge von Beschreibungen und doch manch unwichtiger Informationen. Man kann es lesen, muss es aber nicht.
Durchwachsen
Charaktere sind extrem interessant, besonders die Prota mit ihrer...besonderen Einstellung. Bei Perspektivwechsel gibt es unnötige Stellen: zB. wird mehrere Sätze lang das gleiche erzählt, was schon im anderen Erzählstrang geschrieben wurde. Ein paar Details sind unlogisch, aber handeln alle Täter logisch? Habe fast eine Woche für das Buch gebraucht, ist eben kein handlungsgetriebener Plot. Denke aber, dass eine Kürzung hier und da schon viel ausgemacht hätte.
„Die Gerechte“ ist derzeit auf dem achten Platz der Spiegel Bestsellerliste unter der Kategorie „Paperback“ und lässt mit diesem Ranking bereits auf gute Unterhaltung hoffen. Das Cover ist auffallend und schlicht zugleich mit den roten Haaren als Augenmerk, die natürlich auch auf den Inhalt anspielen. Der Klappentext ist meiner Meinung nach ausnahmsweise Mal absolut perfekt. Er verrät nur die Ausgangssituation und stellt provokante Fragen, die neugierig machen. Dieser Thriller ist von vorne bis hinten wirklich sehr clever und stimmig. Anfangs bieten die etwas langatmigeren Beschreibungen einen langsamen Einstieg, der sich aber spätestens zu Beginn des zweiten Teils des Romans verflüchtigt. Wir tauchen zusammen mit Ted in die Geschichte ein und erfahren alles über die Geschichte mit seiner Frau und gleichzeitig lernen wir auch Lily kennen, die Frau, die Ted Hilfe anbietet. Im Lauf der Geschichte gibt es viele unerwartete Wendungen, die das Blatt noch einmal völlig neu mischen. Generell wird die Thematik des Mordes hier einmal von hinten aufgerollt, denn es geht nicht darum, einen Mord aufzuklären, sondern ihn auszuüben. Und Swanson ist es sehr gut gelungen dabei die Spannung aufrecht zu erhalten, obwohl bis ins kleinste Detail geplant wird. Gerade auch, dass es im gesamten Roman nur durch Dialoge moralische Wertungen zu den Handlungen und Gedanken der Charaktere näher gebracht werden, beweist der Roman eine große Stärke. An manchen Stellen gab es ein paar unnötige Informationen, die man ruhig hätte weglassen können, da für den Plot irrelevant, aber ein bisschen Atmosphäre und Plastizität geschaffen haben. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es noch einmal bitterböse ist und meine Spekulationen zu Beginn unterstützt hat. Die Hauptfigur der Geschichte ist eindeutig Lily, die im Roman allerdings eine untypische Rolle für eine Protagonistin übernimmt. Das macht sie aber nicht weniger sympathisch. Obwohl sie ein eher ruhiger und distanzierter Charakter ist, lernt man sie schnell zu mögen und schließt sie bis zur letzten Seite ins Herz. Neben Lily gibt es noch eine zweite Erzählperspektive, die sich im Laufe der drei Romanabschnitte abwechselt. Die anderen Charaktere waren alle wie Lily sehr authentisch und vor allem realistisch. Bis auf Kimball, der leider viel zu wenig Platz im Roman hatte, um seinen Charakter entfalten zu können, konnten mich alle Figuren überzeugen, gerade weil sie offensichtliche Macken und Schwächen hatten. Aber auch die Betrachtung der Perspektivträger hat viel beigetragen. Der Schreibstil war im Großen und Ganzen mühelos zu lesen. Die Ich-Perspektive war hier keineswegs störend, obwohl zwischen verschiedenen Perspektivträgern hin und her gesprungen wird. Man findet sich aber immer sehr schnell wieder in die neue Perspektive ein. Auch die Rückblenden waren gut gemacht, auch wenn die Perspektivwechsel an sich manchmal ein bisschen die Spannung verdorben haben, weil in einem spannenden Moment auf die andere, eher langweilige Perspektive umgesprungen wird. Dieser Thriller kann wirklich vom Hocker reißen, auch wenn das kleine i-Tüpfelchen gefehlt hat. Gerade die Wendungen konnten mich absolut überzeugen, da sie kaum vorherzusehen waren. Swanson spielt auf gelungene Art mit seinen Lesern. Gleichzeitig wird Sympathie für die mörderische Protagonistin aufgebaut, die bis in ihre Jugend durchleuchtet wird. Das Thema hat mich von Anfang an fasziniert, aber die Umsetzung des Stoffs war viel besser als erwartet und deckt damit einen neuen, verheißungsvollen Autor auf. Fazit: „Die Gerechte“ schafft es mit seiner Vielschichtigkeit und tiefgründigen Charakteren zu überzeugen und bietet mit jeder Seite mehr Spannung, die sich bis zum Ende hin aufbaut. Vor allem aber bietet Swanson hier eine wirklich clevere Umsetzung des Themas. Gesamt: 4/5 Inhalt: 4/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 5/5 Schreibstil: 4/5
Spannend und voller Twists - 5 Sterne
Was für ein Buch! „The Kind Worth Killing“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Story startet mit einer harmlosen Unterhaltung in einer Flughafenbar – und eskaliert dann schnell. Plötzlich geht es um Mord, Lügen und plötzliche Twists, die ich so nie erwartet hätte. Peter Swanson hat echt ein Händchen für Spannung und Überraschungen. Immer, wenn ich dachte, ich wüsste, wie es weitergeht, kam der nächste Twist. Absolut empfehlenswert!

Spannende Story mit Twist
Mir hat der Krimi mit unterschiedlichen POVs echt gut gefallen. Ab ca.der Hälfte bekam die Geschichte eine interessante Wendung. Das Ende kam mir etwas übereilt vor, aber dies soll wahrscheinlich die Überleitung zum nächsten Teil sein. Ich persönlich benötige nach dem ersten Band keine Fortsetzung.
Ich fand das Grundprinzip super spannend. Ich mochte auch einen der Charaktere ziemlich ziemlich gerne (Ich sag mal nicht wen). Mein Problem mit dem Buch ist, dass es leider sehr zäh war. Ich fand viele Kapitel eher meh. Die Wendungen fand ich alle nicht besonders twisty ... mich hat nichts wirklich schockiert oder überrascht. Aber doch deutlich besser als zum Beispiel The Turn of the key, was auch ziemlich gehyped war. Oder auch The wife between us. Ich würde es als deutlich besser als diese Bücher bezeichnen, aber nicht gut genug für mehr als 3 sterne. sorry.
Gut, aber langwierig...
Ein toller Thriller mit Längen. Ich fand den Anfang sehr stark, aber dann hat es leider etwas nachgelassen. Es ist zwar ein bisschen was passiert, aber ich musste mich immer wieder motivieren, weiter zu lesen. Zum Ende hin war es dann aber doch wieder sehr spannend. Es ist auf jeden Fall was ganz anderes, als "herkömmliche Thriller" und ich fand es sehr cool, wie die POVs im Laufe des Buches gewechselt haben. Eine tolle Idee, guter Schreibstil und sehr gutes Ende, auch wenn ein Open Ende nie ganz zufriedenstellend ist... Also eine Empfehlung, aber kein Must Read😊~
Wirklich spannendes Buch aber an einer Stelle, in meinen Augen, unrealistisch. Ich fand das Buch von Anfang bis zum Ende spannend und bin nur so durch die Seiten geflogen. Das erste mal hat es auch ein Autor geschafft, dass ich mit der Täterin sympathisiert habe. Denn Lily war für mich so nachvollziehbar und verständlich beschrieben. Leider gab es während der Geschichte aber einen Punkt, den ich ziemlich unrealistisch fand. Denn Lily die so super schlau und durchdacht die ganze Geschichte über vorgegangen ist, verstrickt sich auf einmal in ihren Erzählungen und Miranda zieht direkt mit nur wenigen Informationen die richtigen Schlüsse. Das war für mich schlecht nachvollziehbar und hat mich in meiner Euphorie und der Spannung der Geschichte etwas gedämpft.
Ich lese sehr gerne Thriller, aber diese Art von Thriller habe ich noch nicht gelesen. Ich kann gar nicht genau erklären was daran so anders war. Aber es war wirklich gut. Die Erzählweise hätte für meinen Geschmack noch etwas rasanter sein können und ich hätte mir gewünscht, dass es insbesondere am Ende noch etwas mehr zu einem Showdown gekommen wäre. Das Ende fand ich allerdings dennoch genial 😊 Es eine äußert interessante Geschichte mit Wendungen, die man absolut nicht erwartet hätte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht es zu lesen und es hat mich super unterhalten.
Wenn man viele Bcher liest, dann hat man oftmals eine gewisse Ahnung, wohin sich die meisten Stories bewegen. Und doch hat 'Die Gerechte' mich eiskalt erwischt. Dieses Buch war so unvorhersehbar und ich bin quasi mitten in die Ahnungslosigkeit getappt. Das Buch ist in verschiedene Teile untergliedert und wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, sowohl in Vergangenheit als auch Gegenwart. Der Schreibstil des Autoren ist sehr flssig lesbar, ich konnte das Buch kaum weglegen. Hinzu kam der straff gespannte Spannungsbogen und einige unvorhersehbare Wendungen, die mich wirklich berrascht haben. Einizg ganz zum Schluss war etwas die Luft heraus, jedoch musste auch dann natrlich noch eine berraschung lauern. Die Figuren sind wirklich gut beschrieben, ich habe mit einigen Personen richtig mitgefiebert und Sympathien entwickelt. 'Die Gerechte' war fr mich mal wieder ein Thriller, der durch und durch berzeugen konnte. Ich muss mir unbedingt noch weitere Bcher von Peter Swanson anschauen. *Rezensionsexemplar
The first thriller I read this year and definitely a good one. It all starts with Ted and Lily, the main protagonists, meeting each other randomly at an airport bar. Ted being upset and angry about his greedy wife’s affair with their building contractor, he easily takes like in Lilys offer to kill his wife Miranda and the building contractor, Brad Daggett. Well, that’s a bit stereotypical to my mind, but who am I to judge. Throughout the first half of the book, Lily's role stays mysterious, due to the fact that the reader gets to know everything about her childhood and her teenage years but not about her current life and her intentions to help Ted. Just after the first half, it becomes clear that Lily is actually the only one main character in the book and unfortunately Ted is just a cause for her search for justice and revenge. She has a really nice and innocent personality, is clever and of cause manipulating. How else should it be possible to put someone like Detective Kimball on a wrong track? Somehow, the thing, Lily says about death and the reasons the people deserve to die sound really logical so that it’s hard to see her as a bad person. In the end, I really felt sorry for her. The book is written in different perspectives, mostly of the main characters. However, towards the end, the reader also gets a look on the storyline from Miranda’s and Detective Kimball’s view. Furthermore, it’s not like in the most books where one POV ends and the story continues in another one’s POV. In “The Kind Worth Killing” it’s normal to take a step back and relive an event that already took place through the eyes of a second character before the storyline continues its normal way. To my mind, that’s an amazing way to show the different emotions and thoughts of the characters. If you are looking for a rushing action thriller, “The Kind Worth Killing” is the wrong book for you. It’s slow paced with only a small amount of shocking plot twists. So, if you are looking for a quiet thriller with depth and a well-structured plot the book is perfect for you.
Ich lese eigentlich nicht besonders häufig Thriller, da es einfach nicht so mein Genre ist und ich die Bücher, selbst wenn sie super klingen, oftmals eher enttäuschend finde. Dieses Buch wurde mir jedoch von einer Freundin empfohlen und ausgeliehen und es gibt echt nichts besseres als Freunde mit einem super Buchgeschmack. Ich muss zugeben, dass mich das Buch nicht direkt von Anfang an gefesselt hat, aber ab einem gewissen Punkt, nach einer sehr spannenden Wendung, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es gab so viele Überraschungen und ich war mir bis am Ende nicht sicher, wie die Geschichte enden würde. Ich war ständig am rätseln und habe immer wieder meine Meinung gewechselt was passieren würde. Die Figuren waren alle nicht besonders sympathisch, dafür die meisten echt interessant, besonders Lily. Irgendwie habe ich auch gemerkt, dass ich anfangen habe mit gewissen Figuren mitzufiebern, obschon ich andererseits eigentlich auch nicht wollte, dass sie einfach so davon kommen. Das Ende war dann auch nochmal super und richtig passend. Ich würde das Buch eindeutig allen empfehlen, die The Girl on the Train und Gone Girl mochten (und auch denjenigen, die diese Bücher etwas zu vorhersehbar fanden).
Ich fand das Grundprinzip super spannend. Ich mochte auch einen der Charaktere ziemlich ziemlich gerne (Ich sag mal nicht wen). Mein Problem mit dem Buch ist, dass es leider sehr zäh war. Ich fand viele Kapitel eher meh. Die Wendungen fand ich alle nicht besonders twisty ... mich hat nichts wirklich schockiert oder überrascht. Aber doch deutlich besser als zum Beispiel The Turn of the key, was auch ziemlich gehyped war. Oder auch The wife between us. Ich würde es als deutlich besser als diese Bücher bezeichnen, aber nicht gut genug für mehr als 3 sterne. sorry.
Um es kurz zu fassen: "Die Gerechte" ist ein rundum geniales Buch - für mich definitiv einer der originellsten, raffiniertesten Thriller der letzten Jahre und mehr als genug Anlass, ab jetzt unbesehen jedes Buch des Autors zu kaufen. Um es nicht ganz so kurz zu fassen: Die meisten Bücher, egal welchen Genres, haben mindestens einen Hauptcharakter, den der Leser trotz eventueller Schwächen als grundlegend guten Menschen ansehen und mit dem er sich identifizieren kann. Sogar charismatische Psychopathen haben normalerweise einen positiv besetzten Gegenspieler: Hannibal Lecter würde zum Beispiel nicht halb so gut funktionieren ohne Clarice Starling. Eine Geschichte rund um eine Figur aufzubauen, die überhaupt nicht in das übliche Schema eines guten Menschen passt oder sich nicht mal annähernd in soziale Normen pressen lässt, ist ein literarischer Drahtseilakt - und wenn er gelingt, gebührt dem Autor tosender Applaus für dieses Kunststück. Zu meinen Lieblingsautorinnen gehört zum Beispiel Gillian Flynn, die unzuverlässige Protagonistinnen mit ernsthaften Persönlichkeitsstörungen schon lange vor ihrem Bestseller "Gone Girl" perfektioniert hatte.Und Peter Swanson braucht sich nicht hinter Mrs. Flynn zu verstecken, denn mit "Die Gerechte" hat er in meinen Augen den perfekten Thriller und die perfekte Anti-Heldin geschrieben. Die Geschichte wird von vier sehr unterschiedlichen Personen erzählt - und dreien davon kann der Leser nicht über den Weg trauen. Was eigentlich nicht funktionieren kann, es aber trotzdem tut. Die im Klappentext erwähnte attraktive Frau, die einem Wildfremden aus heiterem Himmel ihre Hilfe bei einem Mord anbietet, heißt Lily, und sie ist es, in deren Kopf der Leser die meiste Zeit verbringt. Schnell wird klar: Man sollte diese Frau nicht mögen. Man sollte ihre Taten nicht gutheißen und ihr ganz gewiss nicht die Daumen drücken. Und trotzdem habe ich all das getan; auf verquere Art und Weise mochte ich Lily, und deswegen bin ich ihr gerne auf ihren dunklen Wegen gefolgt. Über die anderen Charaktere möchte ich lieber noch gar nichts verraten, daher nur soviel: ich fand sie alle grandios, denn sie sind auch dann glaubhaft, wenn sie Dinge tun, die normale Menschen niemals tun würden. Auch wenn die Grundidee der Geschichte an "Der Fremde im Zug" von Patricia Highsmith erinnert (was sicher eine beabsichtigte Hommage ist, da Lily am Anfang des Thrillers ein Buch der Autorin liest), macht Peter Swanson doch etwas ganz Eigenes daraus. Die Geschichte ist sehr geschickt und intelligent konstruiert, und gerade die unerwarteten Wendungen sind fantastisch. Besonders die erste davon hat mich kalt erwischt, und ich hatte das Gefühl: Ok, ab jetzt ist wirklich alles möglich - da hätte ich niemals mit gerechnet! Der englische Titel ist "The Kind Worth Killing", also in etwa: "Die, die es sich zu töten lohnt", und tatsächlich bringt das Buch den Leser immer wieder dazu, darüber nachzudenken, ob wir Mord unverzeihlich finden und falls ja, warum eigentlich. Spannend fand ich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite, und ich war tatsächlich traurig, als ich das (überraschende!) Ende erreicht hatte. Der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte. Ganz sachlich und ruhig werden die unglaublichsten Dinge erzählt, und gerade diese trügerische Ruhe macht die Geschehnisse oft umso erschreckender. Fazit: Der Thriller ist meines Erachtens ein Meisterwerk des Genres, mit drastisch unerwarteten Wendungen und einer zwiespältigen, perfiden, komplizierten Protagonistin, die sich über so banale Konzepte wie 'gut' und 'böse' mit unergründlichem Lächeln hinwegsetzt. Wer Amy Elliot aus "Gone Girl" von Gillian Flynn interessant fand oder Brünhilde Blum aus der "Totenfrau"-Trilogie von Bernhard Aichner mochte, dem könnte auch Lily Kintner aus "Die Gerechte" gefallen.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat. Mit ihrer Reaktion jedoch hat er nicht gerechnet: Sie bietet ihm Hilfe an – beim Mord an seiner Ehefrau. Ein Trick? Ein morbider Scherz? Oder ein finsteres Rachespiel, das nur ein böses Ende nehmen kann?
Book Information
Author Description
Peter Swanson studierte am Trinity College in Hartford, Connecticut, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston. Sein Roman »Die Gerechte« wurde in England als bester Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet, von der Presse hochgelobt und für einen renommierten Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Frau und einer Katze in Somerville, Massachusetts.
Posts
Sehr guter Plot
Wo ich doch seit Fitzek‘s abertausend Wendungen kein Plottwist Fan mehr bin, ist dieser Krimi dennoch eine Geschichte, die mit sehr gut gefallen hat, da sie einfach schlüssig war! Ich konnte mich in die Personen einfühlen, hab Hintergründe verstanden und war überrascht, was sich Peter Swanson da ausgedacht hat. Ein guter Spannungsroman für gute Unterhaltung!
Ich bin recht schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist locker und leicht, und durch abwechselnde Perspektiven kommt keine Langeweile auf. Die Charaktere sind allesamt unsympathisch und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar. Müssen sie für mich in einem Thriller allerdings auch nicht immer sein. Es war interessant und faszinierend, die Geschehnisse zu verfolgen. Jedoch gab es leider für mich keine Plot-Twists, die mich so richtig doll überrascht haben. Das hat mich etwas enttäuscht. Vielleicht habe ich mittlerweile auch einfach schon zu viele Thriller dieser Art gelesen oder meine Erwartungen waren zu hoch. 😅 Insgesamt ist "Die Gerechte" ein solider Thriller, der mich kurzweilig gut unterhalten hat. Leider nur nicht der Überflieger, auf den ich gehofft hatte.

Ein Thriller ohne Überraschungen
Was genau alle englischsprachigen Bookfluencer so gut an diesem Thriller („The Kind Worth Killing“) finden, erschließt sich mir nicht. Es gibt einen einzigen „Twist“, wenn man das so nennen mag, den man schon meilenweit vorher kommen sieht und ansonsten keine Überraschungen. Grundsätzlich finde ich die Idee sehr spannend: Mann trifft Frau am Flughafen und daraus entspinnt sich ein Mordplan. Hätte für meinen Geschmack wesentlich kreativer umgesetzt werden können. Ich habe es ganz gerne gehört, es ist recht unterhaltsam geschrieben und gelesen. Mehr aber auch nicht.
Dubioses Angebot, mega spannend und unvorhersehbar!
Das Buch startet mit einem extrem dubiosen Gespräch zwischen zwei Fremden am Flughafen, bei dem sofort klar wird, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Daraus entwickelt sich eine mega spannende, düstere Geschichte über Schuld, Moral und Rache, mit vielen Perspektivwechseln und Wendungen, die man absolut nicht kommen sieht. Ich liebe dieses Buch, habe es schon oft verschenkt und weiterempfohlen und es kam jedes Mal richtig gut an. Definitiv ein Highlight!

Überraschend gut
„Die Gerechte“ ist ein sehr außergewöhnlicher Thriller. Zu Beginn empfand ich die Geschichte eher als langatmig und sie braucht ein wenig, um sich aufzubauen und in Fahrt zu kommen. Aber nach den ersten 150 Seiten, die auch trotzdem sehr interessant waren, kamen auf einmal Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Das Buch entwickelte sich zum Pageturner und wurde immer spannender. Die Geschichte wanderte von einer unerwarteten Wendung in die nächste, und das Gesamtkonzept und die Idee haben mir richtig gut gefallen. Sehr außergewöhnlich und sicherlich ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde. Ich kann es nur empfehlen.

durchwachsener Thriller...
... der zwar einige Twists beinhaltet, man kommt auch nicht so richtig von weg, habe ihn in 2 Tagen durchgelesen... aber so ganz haut er mich nicht um. Das abrupte Ende kam sehr überraschend mit einem "hah!"-Effekt, aber ich hätte es mir wie die Protagonistin gewünscht. Hat ein wenig von "how to get away with murder"... 3,5 🌟 ... nach Durchsicht meiner Beiträge musste ich feststellen, dass ich ein Wort übersehen habe... Es gibt wohl tatsächlich einen 2. Teil dieses Buches, welches ich versehentlich schon als gelesen markiert und bewertet habe. The kind worth SAVING ... das ist mir jetzt erst aufgefallen... nun muss ich diesen auch lesen und vielleicht komme ich ja dann zu dem von mir und der Protagonistin gewünschten anderen Ende ...
Pageturner mit vielen Intrigen und faszinierenden Mordgelüsten...
Einen verregneten und vorallem kuscheligen Sonntag euch allen! 😊 Heute wieder eine tolle #thriller Empfehlung von mir... Ja, es ist schon uralt, ja, es lag solange auf meinem Sub und ja, mittlerweile sieht das Cover auch anders aus. Aber der Inhalt ist immernoch so gut, das es zum schwärmen lohnt. Das war damals ziemlich gehypt und ich Schwache Seele musste vor langer, langer Zeit alles haben, was zwei, dreimal in die Kamera gehalten wurde. Diverse Enttäuschungen später hat sich mein Kaufverhalten deutlich gebessert... *hüstel... 😅 Ich kaufe nur noch Bücher, die bestimmte Blogger öfter in die Kamera halten... 🤣 Aber hier wurde ich wahrlich nicht enttäuscht. Großartige Stimmung, tolle Plotttwist, witzige Dialoge, spannendes Finale und wirklich wenig zu meckern. Ich erinnere mich, dass damals darüber auch viel gemeckert wurde, weiß aber nicht mehr warum und will es auch nicht mehr wissen. Für mich ein toller Pageturner und eine Subleiche weniger..

Gute Unterhaltung mit zähen Längen
Ich hatte aufgrund der hier nachzulesenden Rezensionen hohe Erwartungen, die mich anfangs auch bestätigten, dann nicht mehr! Das Buch hat tatsächlich einen Unterhaltungswert , jedoch für mich nicht aufgrund von Spannung. Es war eine Abfolge von Beschreibungen und doch manch unwichtiger Informationen. Man kann es lesen, muss es aber nicht.
Durchwachsen
Charaktere sind extrem interessant, besonders die Prota mit ihrer...besonderen Einstellung. Bei Perspektivwechsel gibt es unnötige Stellen: zB. wird mehrere Sätze lang das gleiche erzählt, was schon im anderen Erzählstrang geschrieben wurde. Ein paar Details sind unlogisch, aber handeln alle Täter logisch? Habe fast eine Woche für das Buch gebraucht, ist eben kein handlungsgetriebener Plot. Denke aber, dass eine Kürzung hier und da schon viel ausgemacht hätte.
„Die Gerechte“ ist derzeit auf dem achten Platz der Spiegel Bestsellerliste unter der Kategorie „Paperback“ und lässt mit diesem Ranking bereits auf gute Unterhaltung hoffen. Das Cover ist auffallend und schlicht zugleich mit den roten Haaren als Augenmerk, die natürlich auch auf den Inhalt anspielen. Der Klappentext ist meiner Meinung nach ausnahmsweise Mal absolut perfekt. Er verrät nur die Ausgangssituation und stellt provokante Fragen, die neugierig machen. Dieser Thriller ist von vorne bis hinten wirklich sehr clever und stimmig. Anfangs bieten die etwas langatmigeren Beschreibungen einen langsamen Einstieg, der sich aber spätestens zu Beginn des zweiten Teils des Romans verflüchtigt. Wir tauchen zusammen mit Ted in die Geschichte ein und erfahren alles über die Geschichte mit seiner Frau und gleichzeitig lernen wir auch Lily kennen, die Frau, die Ted Hilfe anbietet. Im Lauf der Geschichte gibt es viele unerwartete Wendungen, die das Blatt noch einmal völlig neu mischen. Generell wird die Thematik des Mordes hier einmal von hinten aufgerollt, denn es geht nicht darum, einen Mord aufzuklären, sondern ihn auszuüben. Und Swanson ist es sehr gut gelungen dabei die Spannung aufrecht zu erhalten, obwohl bis ins kleinste Detail geplant wird. Gerade auch, dass es im gesamten Roman nur durch Dialoge moralische Wertungen zu den Handlungen und Gedanken der Charaktere näher gebracht werden, beweist der Roman eine große Stärke. An manchen Stellen gab es ein paar unnötige Informationen, die man ruhig hätte weglassen können, da für den Plot irrelevant, aber ein bisschen Atmosphäre und Plastizität geschaffen haben. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es noch einmal bitterböse ist und meine Spekulationen zu Beginn unterstützt hat. Die Hauptfigur der Geschichte ist eindeutig Lily, die im Roman allerdings eine untypische Rolle für eine Protagonistin übernimmt. Das macht sie aber nicht weniger sympathisch. Obwohl sie ein eher ruhiger und distanzierter Charakter ist, lernt man sie schnell zu mögen und schließt sie bis zur letzten Seite ins Herz. Neben Lily gibt es noch eine zweite Erzählperspektive, die sich im Laufe der drei Romanabschnitte abwechselt. Die anderen Charaktere waren alle wie Lily sehr authentisch und vor allem realistisch. Bis auf Kimball, der leider viel zu wenig Platz im Roman hatte, um seinen Charakter entfalten zu können, konnten mich alle Figuren überzeugen, gerade weil sie offensichtliche Macken und Schwächen hatten. Aber auch die Betrachtung der Perspektivträger hat viel beigetragen. Der Schreibstil war im Großen und Ganzen mühelos zu lesen. Die Ich-Perspektive war hier keineswegs störend, obwohl zwischen verschiedenen Perspektivträgern hin und her gesprungen wird. Man findet sich aber immer sehr schnell wieder in die neue Perspektive ein. Auch die Rückblenden waren gut gemacht, auch wenn die Perspektivwechsel an sich manchmal ein bisschen die Spannung verdorben haben, weil in einem spannenden Moment auf die andere, eher langweilige Perspektive umgesprungen wird. Dieser Thriller kann wirklich vom Hocker reißen, auch wenn das kleine i-Tüpfelchen gefehlt hat. Gerade die Wendungen konnten mich absolut überzeugen, da sie kaum vorherzusehen waren. Swanson spielt auf gelungene Art mit seinen Lesern. Gleichzeitig wird Sympathie für die mörderische Protagonistin aufgebaut, die bis in ihre Jugend durchleuchtet wird. Das Thema hat mich von Anfang an fasziniert, aber die Umsetzung des Stoffs war viel besser als erwartet und deckt damit einen neuen, verheißungsvollen Autor auf. Fazit: „Die Gerechte“ schafft es mit seiner Vielschichtigkeit und tiefgründigen Charakteren zu überzeugen und bietet mit jeder Seite mehr Spannung, die sich bis zum Ende hin aufbaut. Vor allem aber bietet Swanson hier eine wirklich clevere Umsetzung des Themas. Gesamt: 4/5 Inhalt: 4/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 5/5 Schreibstil: 4/5
Spannend und voller Twists - 5 Sterne
Was für ein Buch! „The Kind Worth Killing“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Die Story startet mit einer harmlosen Unterhaltung in einer Flughafenbar – und eskaliert dann schnell. Plötzlich geht es um Mord, Lügen und plötzliche Twists, die ich so nie erwartet hätte. Peter Swanson hat echt ein Händchen für Spannung und Überraschungen. Immer, wenn ich dachte, ich wüsste, wie es weitergeht, kam der nächste Twist. Absolut empfehlenswert!

Spannende Story mit Twist
Mir hat der Krimi mit unterschiedlichen POVs echt gut gefallen. Ab ca.der Hälfte bekam die Geschichte eine interessante Wendung. Das Ende kam mir etwas übereilt vor, aber dies soll wahrscheinlich die Überleitung zum nächsten Teil sein. Ich persönlich benötige nach dem ersten Band keine Fortsetzung.
Ich fand das Grundprinzip super spannend. Ich mochte auch einen der Charaktere ziemlich ziemlich gerne (Ich sag mal nicht wen). Mein Problem mit dem Buch ist, dass es leider sehr zäh war. Ich fand viele Kapitel eher meh. Die Wendungen fand ich alle nicht besonders twisty ... mich hat nichts wirklich schockiert oder überrascht. Aber doch deutlich besser als zum Beispiel The Turn of the key, was auch ziemlich gehyped war. Oder auch The wife between us. Ich würde es als deutlich besser als diese Bücher bezeichnen, aber nicht gut genug für mehr als 3 sterne. sorry.
Gut, aber langwierig...
Ein toller Thriller mit Längen. Ich fand den Anfang sehr stark, aber dann hat es leider etwas nachgelassen. Es ist zwar ein bisschen was passiert, aber ich musste mich immer wieder motivieren, weiter zu lesen. Zum Ende hin war es dann aber doch wieder sehr spannend. Es ist auf jeden Fall was ganz anderes, als "herkömmliche Thriller" und ich fand es sehr cool, wie die POVs im Laufe des Buches gewechselt haben. Eine tolle Idee, guter Schreibstil und sehr gutes Ende, auch wenn ein Open Ende nie ganz zufriedenstellend ist... Also eine Empfehlung, aber kein Must Read😊~
Wirklich spannendes Buch aber an einer Stelle, in meinen Augen, unrealistisch. Ich fand das Buch von Anfang bis zum Ende spannend und bin nur so durch die Seiten geflogen. Das erste mal hat es auch ein Autor geschafft, dass ich mit der Täterin sympathisiert habe. Denn Lily war für mich so nachvollziehbar und verständlich beschrieben. Leider gab es während der Geschichte aber einen Punkt, den ich ziemlich unrealistisch fand. Denn Lily die so super schlau und durchdacht die ganze Geschichte über vorgegangen ist, verstrickt sich auf einmal in ihren Erzählungen und Miranda zieht direkt mit nur wenigen Informationen die richtigen Schlüsse. Das war für mich schlecht nachvollziehbar und hat mich in meiner Euphorie und der Spannung der Geschichte etwas gedämpft.
Ich lese sehr gerne Thriller, aber diese Art von Thriller habe ich noch nicht gelesen. Ich kann gar nicht genau erklären was daran so anders war. Aber es war wirklich gut. Die Erzählweise hätte für meinen Geschmack noch etwas rasanter sein können und ich hätte mir gewünscht, dass es insbesondere am Ende noch etwas mehr zu einem Showdown gekommen wäre. Das Ende fand ich allerdings dennoch genial 😊 Es eine äußert interessante Geschichte mit Wendungen, die man absolut nicht erwartet hätte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht es zu lesen und es hat mich super unterhalten.
Wenn man viele Bcher liest, dann hat man oftmals eine gewisse Ahnung, wohin sich die meisten Stories bewegen. Und doch hat 'Die Gerechte' mich eiskalt erwischt. Dieses Buch war so unvorhersehbar und ich bin quasi mitten in die Ahnungslosigkeit getappt. Das Buch ist in verschiedene Teile untergliedert und wir lesen aus verschiedenen Perspektiven, sowohl in Vergangenheit als auch Gegenwart. Der Schreibstil des Autoren ist sehr flssig lesbar, ich konnte das Buch kaum weglegen. Hinzu kam der straff gespannte Spannungsbogen und einige unvorhersehbare Wendungen, die mich wirklich berrascht haben. Einizg ganz zum Schluss war etwas die Luft heraus, jedoch musste auch dann natrlich noch eine berraschung lauern. Die Figuren sind wirklich gut beschrieben, ich habe mit einigen Personen richtig mitgefiebert und Sympathien entwickelt. 'Die Gerechte' war fr mich mal wieder ein Thriller, der durch und durch berzeugen konnte. Ich muss mir unbedingt noch weitere Bcher von Peter Swanson anschauen. *Rezensionsexemplar
The first thriller I read this year and definitely a good one. It all starts with Ted and Lily, the main protagonists, meeting each other randomly at an airport bar. Ted being upset and angry about his greedy wife’s affair with their building contractor, he easily takes like in Lilys offer to kill his wife Miranda and the building contractor, Brad Daggett. Well, that’s a bit stereotypical to my mind, but who am I to judge. Throughout the first half of the book, Lily's role stays mysterious, due to the fact that the reader gets to know everything about her childhood and her teenage years but not about her current life and her intentions to help Ted. Just after the first half, it becomes clear that Lily is actually the only one main character in the book and unfortunately Ted is just a cause for her search for justice and revenge. She has a really nice and innocent personality, is clever and of cause manipulating. How else should it be possible to put someone like Detective Kimball on a wrong track? Somehow, the thing, Lily says about death and the reasons the people deserve to die sound really logical so that it’s hard to see her as a bad person. In the end, I really felt sorry for her. The book is written in different perspectives, mostly of the main characters. However, towards the end, the reader also gets a look on the storyline from Miranda’s and Detective Kimball’s view. Furthermore, it’s not like in the most books where one POV ends and the story continues in another one’s POV. In “The Kind Worth Killing” it’s normal to take a step back and relive an event that already took place through the eyes of a second character before the storyline continues its normal way. To my mind, that’s an amazing way to show the different emotions and thoughts of the characters. If you are looking for a rushing action thriller, “The Kind Worth Killing” is the wrong book for you. It’s slow paced with only a small amount of shocking plot twists. So, if you are looking for a quiet thriller with depth and a well-structured plot the book is perfect for you.
Ich lese eigentlich nicht besonders häufig Thriller, da es einfach nicht so mein Genre ist und ich die Bücher, selbst wenn sie super klingen, oftmals eher enttäuschend finde. Dieses Buch wurde mir jedoch von einer Freundin empfohlen und ausgeliehen und es gibt echt nichts besseres als Freunde mit einem super Buchgeschmack. Ich muss zugeben, dass mich das Buch nicht direkt von Anfang an gefesselt hat, aber ab einem gewissen Punkt, nach einer sehr spannenden Wendung, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es gab so viele Überraschungen und ich war mir bis am Ende nicht sicher, wie die Geschichte enden würde. Ich war ständig am rätseln und habe immer wieder meine Meinung gewechselt was passieren würde. Die Figuren waren alle nicht besonders sympathisch, dafür die meisten echt interessant, besonders Lily. Irgendwie habe ich auch gemerkt, dass ich anfangen habe mit gewissen Figuren mitzufiebern, obschon ich andererseits eigentlich auch nicht wollte, dass sie einfach so davon kommen. Das Ende war dann auch nochmal super und richtig passend. Ich würde das Buch eindeutig allen empfehlen, die The Girl on the Train und Gone Girl mochten (und auch denjenigen, die diese Bücher etwas zu vorhersehbar fanden).
Ich fand das Grundprinzip super spannend. Ich mochte auch einen der Charaktere ziemlich ziemlich gerne (Ich sag mal nicht wen). Mein Problem mit dem Buch ist, dass es leider sehr zäh war. Ich fand viele Kapitel eher meh. Die Wendungen fand ich alle nicht besonders twisty ... mich hat nichts wirklich schockiert oder überrascht. Aber doch deutlich besser als zum Beispiel The Turn of the key, was auch ziemlich gehyped war. Oder auch The wife between us. Ich würde es als deutlich besser als diese Bücher bezeichnen, aber nicht gut genug für mehr als 3 sterne. sorry.
Um es kurz zu fassen: "Die Gerechte" ist ein rundum geniales Buch - für mich definitiv einer der originellsten, raffiniertesten Thriller der letzten Jahre und mehr als genug Anlass, ab jetzt unbesehen jedes Buch des Autors zu kaufen. Um es nicht ganz so kurz zu fassen: Die meisten Bücher, egal welchen Genres, haben mindestens einen Hauptcharakter, den der Leser trotz eventueller Schwächen als grundlegend guten Menschen ansehen und mit dem er sich identifizieren kann. Sogar charismatische Psychopathen haben normalerweise einen positiv besetzten Gegenspieler: Hannibal Lecter würde zum Beispiel nicht halb so gut funktionieren ohne Clarice Starling. Eine Geschichte rund um eine Figur aufzubauen, die überhaupt nicht in das übliche Schema eines guten Menschen passt oder sich nicht mal annähernd in soziale Normen pressen lässt, ist ein literarischer Drahtseilakt - und wenn er gelingt, gebührt dem Autor tosender Applaus für dieses Kunststück. Zu meinen Lieblingsautorinnen gehört zum Beispiel Gillian Flynn, die unzuverlässige Protagonistinnen mit ernsthaften Persönlichkeitsstörungen schon lange vor ihrem Bestseller "Gone Girl" perfektioniert hatte.Und Peter Swanson braucht sich nicht hinter Mrs. Flynn zu verstecken, denn mit "Die Gerechte" hat er in meinen Augen den perfekten Thriller und die perfekte Anti-Heldin geschrieben. Die Geschichte wird von vier sehr unterschiedlichen Personen erzählt - und dreien davon kann der Leser nicht über den Weg trauen. Was eigentlich nicht funktionieren kann, es aber trotzdem tut. Die im Klappentext erwähnte attraktive Frau, die einem Wildfremden aus heiterem Himmel ihre Hilfe bei einem Mord anbietet, heißt Lily, und sie ist es, in deren Kopf der Leser die meiste Zeit verbringt. Schnell wird klar: Man sollte diese Frau nicht mögen. Man sollte ihre Taten nicht gutheißen und ihr ganz gewiss nicht die Daumen drücken. Und trotzdem habe ich all das getan; auf verquere Art und Weise mochte ich Lily, und deswegen bin ich ihr gerne auf ihren dunklen Wegen gefolgt. Über die anderen Charaktere möchte ich lieber noch gar nichts verraten, daher nur soviel: ich fand sie alle grandios, denn sie sind auch dann glaubhaft, wenn sie Dinge tun, die normale Menschen niemals tun würden. Auch wenn die Grundidee der Geschichte an "Der Fremde im Zug" von Patricia Highsmith erinnert (was sicher eine beabsichtigte Hommage ist, da Lily am Anfang des Thrillers ein Buch der Autorin liest), macht Peter Swanson doch etwas ganz Eigenes daraus. Die Geschichte ist sehr geschickt und intelligent konstruiert, und gerade die unerwarteten Wendungen sind fantastisch. Besonders die erste davon hat mich kalt erwischt, und ich hatte das Gefühl: Ok, ab jetzt ist wirklich alles möglich - da hätte ich niemals mit gerechnet! Der englische Titel ist "The Kind Worth Killing", also in etwa: "Die, die es sich zu töten lohnt", und tatsächlich bringt das Buch den Leser immer wieder dazu, darüber nachzudenken, ob wir Mord unverzeihlich finden und falls ja, warum eigentlich. Spannend fand ich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite, und ich war tatsächlich traurig, als ich das (überraschende!) Ende erreicht hatte. Der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte. Ganz sachlich und ruhig werden die unglaublichsten Dinge erzählt, und gerade diese trügerische Ruhe macht die Geschehnisse oft umso erschreckender. Fazit: Der Thriller ist meines Erachtens ein Meisterwerk des Genres, mit drastisch unerwarteten Wendungen und einer zwiespältigen, perfiden, komplizierten Protagonistin, die sich über so banale Konzepte wie 'gut' und 'böse' mit unergründlichem Lächeln hinwegsetzt. Wer Amy Elliot aus "Gone Girl" von Gillian Flynn interessant fand oder Brünhilde Blum aus der "Totenfrau"-Trilogie von Bernhard Aichner mochte, dem könnte auch Lily Kintner aus "Die Gerechte" gefallen.






















































