Die fremde Frau
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Description
Book Information
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Das Buch war okay. Es hat einen leichten Mystery-Touch, was mich aber eher gestört hat, als dass es für mich für die Geschichte wichtig gewesen wäre. Der Schreibstil ist leider etwas langatmig und es hat auch erstmal 150 Seiten gedauert bis für mich persönlich so etwas wie Spannung aufkam. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich in keine der Personen hineinversetzen oder sie verstehen. KEINE EINZIGE! Sarah, die Hauptperson, aus deren Sicht auch die ganze Geschichte erzählt wird, war mir während des gesamten Buches nicht annähernd sympathisch. Verstehen konnte ich ihre Handlungen schon mal überhaupt nicht. Meiner Meinung nach war ihr Handeln völlig irrational. Gut, vielleicht kann man das auf ihr Trauma schieben? Aber naja. Die absolute Hingebung zu Alexander hat mich leider sehr gestört, vor allem da es für mich überhaupt nicht glaubwürdig war. Die Geschichte war aber gut. Die Auflösung der ganzen Geschichte gefiel mir wirklich und war speziell. Wenn diese ganze “Auf-Angst-und-Panik-mach-oh-ja-es-spukt!”-Schiene nicht gewesen wäre, hätte es mir wirklich besser gefallen. Nach ungefähr 150-200 Seiten wurde das Buch nämlich sehr spannend und Lesley Turney konnte mich da wirklich bei der Stange halten. Auch war ungefähr ab diesem Zeitpunkt das Verhalten von Sarah nicht mehr völlig aus der Luft gegriffen. Vorher hätte man sie am Liebsten ordentlich geschüttelt und angeschrien. Eine Einteilung in ein Genre ist bei diesem Buch sehr schwierig. Einerseits ist es ein Liebesroman, wobei man auch Krimi- oder sogar leichte Thriller-Elemente finden kann. Spannung kommt auf alle Fälle auf!
Nach dem Tod ihres Kindes ist Sarahs Ehe zerrüttet. In einem Urlaub, der sie auf andere Gedanken bringen soll, lernt sie Alex und dessen Sohn kennen. Überraschenderweise macht er ihr ein Angebot, dass jede andere vielleicht abgelehnt hätte, doch Sarah will weg aus ihrem bisherigen Leben. Also wird sie die Haushälterin und Kindermädchen und schon bald darauf auch Alex‘ Geliebte. In dem kleinen Örtchen Burrington Stoke betrachtet man das Arrangement aber mit Misstrauen. Ist Alex Ehefrau doch, vor nicht allzu langer Zeit unter mysteriösen Umständen verschwunden. Was also könnte da ein besserer Beweis dafür sein, dass Alex seine Frau getötet hat, als die Tatsache dass er sich so schnell Ersatz sucht. Auch die Schwiegereltern betrachten die Beziehung und insbesondere Sarah mit Argwohn. Sarah erträgt den Spießrutenlauf nur wegen Jamie, Alex’ Sohn. Was jedoch keiner ahnt ist, dass Sarahs Ankunft schlafende Hunde geweckt hat und als man die Leiche von Alex‘ Frau findet, weiß auch Sarah nicht mehr ob sie ihren Gefühlen trauen kann und ob der Mann den sie liebt, wirklich unschuldig ist. Ein nettes Buch für Zwischendurch, keine große Literatur, dennoch wurde ich gut unterhalten. Ein bisschen fadenscheinig sind die Gründe warum Sarah einwilligt bei einem Fremden die Haushälterin zu spielen und warum sie das Martyrium im Dorf die Ausgestoßene zu sein, so lange mitmacht. Generell war mir die Hauptperson Sarah nicht wirklich sympathisch. Schon als sie ein altes Kleid der ehemaligen Hausherrin aus dem Müll fischt, weiß der Leser, dass es kein gutes Ende nimmt, wenn sie es zu einem offiziellen Anlass trägt. Aus Alex wird man jedoch auch nicht schlau, wobei ich glaube, dass das beabsichtigt ist, damit man ihn solange wie möglich verdächtig etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun zu haben. Das hat bei mir aber nicht so richtig funktionieren wollen. Nach der Hälfte des Buches konnte ich mir denken, wer der Mörder von Genevieve war, obwohl die Autorin noch immer Verdachtsmomente gegen Alex einbaute. So ganz sicher bin ich mir auch nicht, ob es sich bei dem Buch um eine verkappte Geistergeschichte handeln sollte. Ständig spürt Sarah Genevieves Anwesenheit. Aber dazu war es dann doch zu lahm und fällt eher unter die Rubrik „Familiengeheimnisse“. Für mich war die Handlung zu unrealistisch und die Charaktere zu konstruiert, als wirklich abtauchen und mitfiebern zu können. Dennoch war es kein Reinfall so wie manch anderes Buch um Familienleichen im Keller. Eher Durchschnitt und durchaus gut genug es bis zum Ende durchzuhalten.
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Das Buch war okay. Es hat einen leichten Mystery-Touch, was mich aber eher gestört hat, als dass es für mich für die Geschichte wichtig gewesen wäre. Der Schreibstil ist leider etwas langatmig und es hat auch erstmal 150 Seiten gedauert bis für mich persönlich so etwas wie Spannung aufkam. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich in keine der Personen hineinversetzen oder sie verstehen. KEINE EINZIGE! Sarah, die Hauptperson, aus deren Sicht auch die ganze Geschichte erzählt wird, war mir während des gesamten Buches nicht annähernd sympathisch. Verstehen konnte ich ihre Handlungen schon mal überhaupt nicht. Meiner Meinung nach war ihr Handeln völlig irrational. Gut, vielleicht kann man das auf ihr Trauma schieben? Aber naja. Die absolute Hingebung zu Alexander hat mich leider sehr gestört, vor allem da es für mich überhaupt nicht glaubwürdig war. Die Geschichte war aber gut. Die Auflösung der ganzen Geschichte gefiel mir wirklich und war speziell. Wenn diese ganze “Auf-Angst-und-Panik-mach-oh-ja-es-spukt!”-Schiene nicht gewesen wäre, hätte es mir wirklich besser gefallen. Nach ungefähr 150-200 Seiten wurde das Buch nämlich sehr spannend und Lesley Turney konnte mich da wirklich bei der Stange halten. Auch war ungefähr ab diesem Zeitpunkt das Verhalten von Sarah nicht mehr völlig aus der Luft gegriffen. Vorher hätte man sie am Liebsten ordentlich geschüttelt und angeschrien. Eine Einteilung in ein Genre ist bei diesem Buch sehr schwierig. Einerseits ist es ein Liebesroman, wobei man auch Krimi- oder sogar leichte Thriller-Elemente finden kann. Spannung kommt auf alle Fälle auf!
Nach dem Tod ihres Kindes ist Sarahs Ehe zerrüttet. In einem Urlaub, der sie auf andere Gedanken bringen soll, lernt sie Alex und dessen Sohn kennen. Überraschenderweise macht er ihr ein Angebot, dass jede andere vielleicht abgelehnt hätte, doch Sarah will weg aus ihrem bisherigen Leben. Also wird sie die Haushälterin und Kindermädchen und schon bald darauf auch Alex‘ Geliebte. In dem kleinen Örtchen Burrington Stoke betrachtet man das Arrangement aber mit Misstrauen. Ist Alex Ehefrau doch, vor nicht allzu langer Zeit unter mysteriösen Umständen verschwunden. Was also könnte da ein besserer Beweis dafür sein, dass Alex seine Frau getötet hat, als die Tatsache dass er sich so schnell Ersatz sucht. Auch die Schwiegereltern betrachten die Beziehung und insbesondere Sarah mit Argwohn. Sarah erträgt den Spießrutenlauf nur wegen Jamie, Alex’ Sohn. Was jedoch keiner ahnt ist, dass Sarahs Ankunft schlafende Hunde geweckt hat und als man die Leiche von Alex‘ Frau findet, weiß auch Sarah nicht mehr ob sie ihren Gefühlen trauen kann und ob der Mann den sie liebt, wirklich unschuldig ist. Ein nettes Buch für Zwischendurch, keine große Literatur, dennoch wurde ich gut unterhalten. Ein bisschen fadenscheinig sind die Gründe warum Sarah einwilligt bei einem Fremden die Haushälterin zu spielen und warum sie das Martyrium im Dorf die Ausgestoßene zu sein, so lange mitmacht. Generell war mir die Hauptperson Sarah nicht wirklich sympathisch. Schon als sie ein altes Kleid der ehemaligen Hausherrin aus dem Müll fischt, weiß der Leser, dass es kein gutes Ende nimmt, wenn sie es zu einem offiziellen Anlass trägt. Aus Alex wird man jedoch auch nicht schlau, wobei ich glaube, dass das beabsichtigt ist, damit man ihn solange wie möglich verdächtig etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun zu haben. Das hat bei mir aber nicht so richtig funktionieren wollen. Nach der Hälfte des Buches konnte ich mir denken, wer der Mörder von Genevieve war, obwohl die Autorin noch immer Verdachtsmomente gegen Alex einbaute. So ganz sicher bin ich mir auch nicht, ob es sich bei dem Buch um eine verkappte Geistergeschichte handeln sollte. Ständig spürt Sarah Genevieves Anwesenheit. Aber dazu war es dann doch zu lahm und fällt eher unter die Rubrik „Familiengeheimnisse“. Für mich war die Handlung zu unrealistisch und die Charaktere zu konstruiert, als wirklich abtauchen und mitfiebern zu können. Dennoch war es kein Reinfall so wie manch anderes Buch um Familienleichen im Keller. Eher Durchschnitt und durchaus gut genug es bis zum Ende durchzuhalten.






