Die Frauen meiner Familie

Die Frauen meiner Familie

Paperback
4.03
LiebesromanGemäldeGenerationen-RomanNazizeit

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Description

Die 38-jährige Elsa ist Kunsthistorikerin und soll einem Diebstahl nachgehen. Es ist ein ganz besonderer Auftrag, denn es handelt sich um ein Gemälde, das Elsas Familie seit Generationen gehörte und der Familienlegende nach ihre Urgroßmutter Anneli Gensheim darstellt. Elsas Vater hatte das Gemälde jedoch vor einigen Jahren an ein Auktionshaus veräußert. Auf der Suche nach dem verschwundenen Bild taucht die Kunsthistorikerin immer tiefer in ihre eigene geheimnisvolle Familiengeschichte ein und entdeckt so nicht nur die wahre Identität der Frau auf dem Gemälde, sondern auch, wer ihre Urgroßmutter Anneli wirklich war …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Paperback
Pages
384
Price
15.50 €

Author Description

Tanja Weber, Jahrgang 1966, war im ersten Beruf Theaterdramaturgin, u. a. in Wuppertal, Bochum, Berlin und Hildesheim. Im zweiten Beruf, nach der Geburt zweier Kinder, arbeitete sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen, u. a. für »Verliebt in Berlin« und »Türkisch für Anfänger«. 2011 hat Tanja Weber den ersten Platz im Literaturwettbewerb ihrer Heimatgemeinde Gauting gewonnen. Ihr erster Kriminalroman »Sommersaat« war für den Glauser-Preis nominiert.

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Stimmiges Setting, schöne Idee Das Buch: Elsa, eine Kunstagentin, bemerkt, dass ein Bild aus einer Galerie gestohlen wurde. Und es ist doch tatsächlich das Bild, dass im Gästezimmer ihrer Großeltern hing. Und dieses für sie wunderschöne Bild steht für Elsa für viele tolle Kindheitserinnerungen. Doch wie kam das Bild überhaupt in die Galerie? Aber die größere Frage ist für sie, wie dieses Bild in ihre Familie gekommen ist. Denn auf dem Bild wird nicht wie die Großeltern behaupten die Uroma gezeigt…. Das Fazit: Toll!!! Und das Setting hatte mich glatt überrascht. Eigentlich dachte ich, dieses Buch würde in England spielen. Doch huch, München war der Schauplatz. Und das passte. Das Buch spielt zum Teil in der heutigen Zeit und begleitet Elsa auf ihrer Suche nach der Familiengeschichte. Doch auch das München 1912 wird durch Elsas Uroma Anneli dem Leser nähergebracht. Und hier passiert einiges: eine junge, noble Frau möchte unabhängig sein und fängt an, für die Presse zu arbeiten. Was das mit den Bildern auf sich hat? Tja, lest selbst. Sprachlich ist dieses Buch sehr angenehm geschrieben. Manchmal ist das Einfache die bessere Option. Trotzdem gewinnt man den Eindruck, dass man Anneli weitaus besser und tiefgründiger kennenlernt als Elsa. Denn die heimliche Hauptfigur in diesem Roman ist nun einmal Anneli. Aber das weiß auch Elsa. Leider gibt es eine kleine Lücke in diesem Buch: Erzählt wird es aus den Sichten von Elsa und von Anneli. Dabei erfährt Elsa ihre Familiengeschichte mit Anneli über Dokumente in einer Kiste. Aber das was der Leser über die Familiengeschichte erfährt, wird durch Anneli vorgetragen. Und man weiß bis zum Ende nicht, was nun Elsa tatsächlich über ihre Familie weiß. Denn eine Verbindung zwischen den zwei Erzählebenen ergeben sich bis zum Schluss nicht. Für den Leser ist das nun nicht ganz so dramatisch, da man ja doch gut alles aus den zwei Strängen erschließen kann. Aber für die Hauptcharaktere doch ein wenig schade. Zusammenfassend bietet dieses Buch eine schöne Abwechslung mit stimmigen Setting, vor allem in München 1912. Wer also kleine Familiengeheimnisse, ein wenig deutsche Geschichte und ein wenig Kunst mag, kann ruhig zu diesem Buch greifen. https://booksoftination.wordpress.com/2017/01/18/tanja-weber-die-frauen-meiner-familie/

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