Die französische Braut

Die französische Braut

Softcover
3.84
ExpeditionKrimiThrillerExpeditionen

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Description

La Rochelle 1704. Als Elisabeth Savaret zusammen mit anderen Frauen an Bord des Schiffs geht, das sie in die französische Kolonie Louisiana bringen wird, steht ihnen eine ungewisse Zukunft bevor. Sie sollen in der Neuen Welt verheiratet werden – mit Männern, die sie noch nie gesehen haben. Doch in Louisiana entbrennt Elisabeth schon bald in leidenschaftlicher Liebe zu ihrem Mann Jean-Claude Babelon. Noch ahnt sie nicht, wie skrupellos er ist.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
480
Price
9.30 €

Posts

2
All
4

#Histo-Liebe💛

Für alle Fans von historischen Romanen sehr empfehlenswert!

3

This book is well-researched, but told in a rather confusing style and the characters weren't really appealing to me. Also, I would have liked to read more about everyday life in the colony. German review: 1704. Die junge Elisabeth Savaret soll nach Louisiana auswandern, um dort einen ihr unbekannten Mann zu heiraten. Die Kolonie braucht dringend Frauen für ihre Männer, und Louisiana wird als eine Art Paradies beschrieben. Die Realität sieht natürlich anders aus, die Einwanderer sind bald gezeichnet von Krankheit, Auseinandersetzungen mit den Ureinwohnern, harter Arbeit und anderen Entbehrungen. Dennoch ist Elisabeth zunächst glücklich, denn sie hat sich tatsächlich leidenschaftlich in ihren Mann verliebt. Wie wird sie in dem neuen Land weiterhin zurechtkommen? Mit diesem Buch habe ich so meine Probleme. Ich habe die ganze Erzählweise als wirr empfunden. Ganz elementare Dinge, etwa, wie sich Elisabeth und ihr späterer Mann verliebt haben, bleiben außen vor und werden nur in lückenhaften Rückblicken angerissen. Der Leser kann gar nicht richtig nachvollziehen, wie es zu dieser Beziehung gekommen ist. Elisabeth ist sicherlich eine sehr interessante Figur aufgrund ihrer schieren Stärke, doch richtig warm werden konnte ich weder mit ihr noch mit der zweiten Hauptfigur Auguste, einem französischen Jungen, der zeitgleich mit Elisabeth in Louisiana ankommt und vom Kommandanten der kleinen französischen Armee bei einem Indianerstamm zurückgelassen wird, damit er ihre Sprache lernt, um später vermitteln zu können. Zu einem späteren Zeitpunkt verweben sich die Geschichten dieser beiden Personen. Andererseits hat Clare Clark ganz eindeutig großartige Arbeit bei der Recherche geleistet, die politischen Konstellationen zwischen Franzosen, Engländern und den vielen verschiedenen Indianerstämmen werden wirklich gut geschildert. Aber ich hätte gern mehr darüber erfahren, wie das tägliche Leben denn so aussah, Clark beschreibt zwar viele Probleme wie die hohe Kindersterblichkeit und die Überflutungen der kleinen Stadt Mobile in dem sumpfigen Siedlungsgebiet, der richtige Alltag wird jedoch kaum beschrieben. Sprachlich befindet sich das Buch auf durchaus hohem Niveau, dennoch kann ich das Buch nur mit 3 von 5 Sternen bewerten, während der Rahmen stimmt, konnte ich weder mit der Geschichte noch den zugehörigen Charakteren warm werden.

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