Die Familie Hardelot

Die Familie Hardelot

Softcover
3.65
FabrikantenKlassikerBürgertumGenerationen

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Description

Der große Familienroman aus der französischen Provinz

Satt, selbstzufrieden und in der wohligen Gewissheit, dass sich nie etwas ändern wird: Die Fabrikantenfamilie Hardelot aus der französischen Provinz wiegt sich vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs in trügerischem Glück. Doch innerhalb einer Generation wird ihre bürgerliche Welt für immer hinweggefegt. Irène Némirovskys Roman, der unmittelbar vor »Suite française« entstand, ist illusionsloser Abgesang auf ein Bürgertum, das feige vor der Wirklichkeit die Augen verschließt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
256
Price
10.30 €

Author Description

Irène Némirovsky wird 1903 als Tochter eines jüdischen Bankiers in Kiew geboren. Vor der Revolution von 1917 flieht die Familie und lässt sich in Paris nieder. Irène etabliert sich als Star der französischen Literaturszene. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges flieht sie mit ihren Töchtern in die Provinz, wird 1942 verhaftet und stirbt in Auschwitz. Erst sechzig Jahre später wird sie wiederentdeckt. „Suite française“ wird zum Weltbestseller.

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Frankreich, kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Die Industriellenfamilie Hardelot steht an der Spitze der Gesellschaft in Saint-Elme. Der Sohn Pierre ist standesgemäß mit der Tochter einer weiteren wohlhabenden Familie verlobt. Dumm nur, dass er heimlich in Agnès Florent verliebt ist, deren Familie zwar durchaus gut situiert, aber eben nicht standesgemäß ist. Es kommt alles anders als geplant und durch die beiden Weltkriege gerät die heile Welt der Familie gründlich aus den Fugen. Ich habe mich unerwartet schwer getan mit dem Buch. Mein Interesse an Schicksalen aus der Zeit der Weltkriege ist sehr groß und dieses Buch ist noch während des 2. Weltkrieges entstanden. Die Autorin ist schließlich in Auschwitz gestorben. Das Buch ist zweifellos schön und sehr einfühlsam geschrieben und liest sich flüssig. Auch ein feinsinniger Humor blitzt hie und da durch. Doch das reicht leider nicht, um mich wirklich mitzureißen. Ich habe die Charaktere als eher flach empfunden und konnte mich nicht recht in sie hineinversetzen. Mir persönlich sind die Charaktere allerdings sehr wichtig, deshalb kann ich das Buch nicht unter meine Lesehighlights einordnen. Ich habe auch den “Verfall” der Familie als weniger dramatisch empfunden als etwa in “Buddenbrooks”. Der Wandel der Gesellschaft kommt, wie ich finde, nicht so sehr deutlich zum Ausdruck. Fazit: lesenswert, aber es hat mich nicht umgehauen

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