Die Entstehung des Patriarchats
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Book Information
Author Description
Gerda Lerner (1920 - 2013) war eine Autorin und Aktivistin mit einem bewegten Leben. Als Tochter einer jüdischen Familie musste die Österreicherin in jungen Jahren ohne ihre Eltern in die USA fliehen. Sie absolvierte zahlreiche Berufsausbildungen, ging dutzenden prekären Tätigkeiten nach und schloss sich erst der Gewerkschafts- und später der kommunistischen und feministischen Bewegung in den Vereinigten Staaten an. Mit Ende 30 begann sie ihr Geschichtsstudium und forschte zur Rolle von Frauen in der Historie. Zur ihrer vielfältigen politischen Aktivität gehörte auch der Kampf gegen die Segregation und Rassismus.
Posts
Wer immer noch behauptet, dass wir keinen Feminismus brauchen, sollte dieses Buch lesen (und noch viele andere, das Thema ist so breit gefächert und wichtig.) Es geht darum, wie sich das Patriarchat im Design unseres täglichen Lebens eingenistet hat und dort nicht mehr weg will. Die Autorin macht anhand von Beispielen klar, dass "normal" in unserer Gesellschaft immer noch für "weiß, männlich, cis" steht und viele Dinge darauf ausgelegt sind. Nicht nur unsere Sprache, auch Schutzkleidungen, Autos, Sportgeräte, Sicherheitsscanner, und vieles mehr. Einige Dinge wusste ich bereits, vieles hat mich jedoch echt erstaunt und wütend gemacht. Und trotz vieler Proteste und Anträge und echt coolen Ideen, wird noch immer so wenig getan, dass sich das Bild in der Gesellschaft ändert und angefangen wird auf die Bedürfnisse aller einzugehen. Rebekka Endler fokussiert sich in ihrem Buch auf die Ungerechtigkeit Frauen gegenüber (hier inkludiert sie explizit alle, die sich als Frau wahrnehmen). Sie bezieht aber auch die Situation für POC mit ein (männlich wie auch weiblich), denn das Patriarchat ist, wie oben geschrieben, nicht nur männlich, sondern auch weiß geprägt. Dieses Buch zeigt wie viel wir noch zu tun haben, um bei einer Gleichberechtigung anzukommen - für alle.
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Gerda Lerner (1920 - 2013) war eine Autorin und Aktivistin mit einem bewegten Leben. Als Tochter einer jüdischen Familie musste die Österreicherin in jungen Jahren ohne ihre Eltern in die USA fliehen. Sie absolvierte zahlreiche Berufsausbildungen, ging dutzenden prekären Tätigkeiten nach und schloss sich erst der Gewerkschafts- und später der kommunistischen und feministischen Bewegung in den Vereinigten Staaten an. Mit Ende 30 begann sie ihr Geschichtsstudium und forschte zur Rolle von Frauen in der Historie. Zur ihrer vielfältigen politischen Aktivität gehörte auch der Kampf gegen die Segregation und Rassismus.
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Wer immer noch behauptet, dass wir keinen Feminismus brauchen, sollte dieses Buch lesen (und noch viele andere, das Thema ist so breit gefächert und wichtig.) Es geht darum, wie sich das Patriarchat im Design unseres täglichen Lebens eingenistet hat und dort nicht mehr weg will. Die Autorin macht anhand von Beispielen klar, dass "normal" in unserer Gesellschaft immer noch für "weiß, männlich, cis" steht und viele Dinge darauf ausgelegt sind. Nicht nur unsere Sprache, auch Schutzkleidungen, Autos, Sportgeräte, Sicherheitsscanner, und vieles mehr. Einige Dinge wusste ich bereits, vieles hat mich jedoch echt erstaunt und wütend gemacht. Und trotz vieler Proteste und Anträge und echt coolen Ideen, wird noch immer so wenig getan, dass sich das Bild in der Gesellschaft ändert und angefangen wird auf die Bedürfnisse aller einzugehen. Rebekka Endler fokussiert sich in ihrem Buch auf die Ungerechtigkeit Frauen gegenüber (hier inkludiert sie explizit alle, die sich als Frau wahrnehmen). Sie bezieht aber auch die Situation für POC mit ein (männlich wie auch weiblich), denn das Patriarchat ist, wie oben geschrieben, nicht nur männlich, sondern auch weiß geprägt. Dieses Buch zeigt wie viel wir noch zu tun haben, um bei einer Gleichberechtigung anzukommen - für alle.




