Die Entdeckerin der Welt
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Description
Der Mut einer unbeirrbaren Forscherin
1691: Nach der Scheidung von ihrem Mann zieht die talentierte Künstlerin Maria Sibylla Merian nach Amsterdam. Schon früh lernte sie die Fertigkeit des Kupferstechens, und in der neuen Stadt will sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen – und sich ihren Traum erfüllen: eine Reise nach Südamerika, um im tropischen Regenwald die faszinierende Vielfalt der Raupen und Schmetterlinge zu erforschen. Fieberhaft knüpft sie Kontakte und sucht Financiers. Eine Überseereise ist für eine alleinstehende Frau ein großes Wagnis, doch Maria ist es gewohnt, sich unter Männern zu behaupten und Grenzen zu überschreiten. Und so bricht sie auf ins ferne Suriname – und in das Abenteuer ihres Lebens.
Die Geschichte einer wagemutigen Frau, die nach Unabhängigkeit strebte und alle Fesseln abstreifte
Book Information
Author Description
Alexander Schwarz, geboren 1964 in Stuttgart, studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Mediävistik, Linguistik und Politikwissenschaften in Freiburg im Breisgau und Utrecht, wohin es ihn noch während seines Studiums in die Niederlande zog. Seit 1990 wohnt er in den Niederlanden, nur unterbrochen von einem sechsjährigen Aufenthalt in Island. Er arbeitete zwanzig Jahre lang als Verleger. Heute ist er selbstständiger Literaturagent, er schreibt und fotografiert seit mehr als fünfundzwanzig Jahren.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich mag total gern Romanbiografien. Vor allem gibt es so viele tolle Bücher über starke Frauen. Ich muss gestehen, dass ich nicht von allen Damen schon mal gehört habe, aber ich fülle auch gern "Bildungslücken" - so auch in diesem Fall. 😊 Eine alleinstehende Frau, die sich nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Wissenschaftlerin sieht und die große Welt zum Ende des 17. Jahrhunderts allein bereisen möchte. Das klang sehr vielversprechend. Und der Teil, in dem Maria Sibylla Merian mit ihrer Tochter in Suriname weilt, hat mich auch total gepackt. Der Anfang und auch der Schluss konnte mich dann aber doch nicht ganz so begeistern. Es war sehr viel "Fachsimpelei" und wenig emotional. Nichts desto trotz, eine sehr interessante und bewundernswerte Frau, wenn man die damaligen Umstände berücksichtigt.

Maria Sibylla Merians Weg von 1691-1705
Hier handelt es sich um das 9. Buch aus der Reihe Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe. Ich kannte die Reihe bisher nicht, bin aber von der Aufmachung der Cover sehr angetan und das Thema ist so interessant, dass ich mir bestimmt noch weitere der Außergewöhnlichen Frauen zu Gemüte ziehen werde. Im Studium hatte ich von Maria Sibylla Merian gehört, aber nur am Rande einer Vorlesung und das war es dann auch. Umso mehr verblüffte mich, was ich über diese beeindruckende Frau mit Hilfe dieses Buches erfahren durfte. Dazu schon mal vielen Dank. Mich traf erstmal der Schlag, als ich im Inhaltsverzeichnis las, dass es sich im Grunde um 3 Bücher handelt und war sofort etwas mutlos. Aber die Neugier hat dann doch gesiegt. Im ersten Buch wird Maria Sibyllas Zeit in Amsterdam (1691-1699) beschrieben. Sie suchte dort mit ihren beiden Töchtern hauptsächlich nach Geldgebern, die ihr die Reise nach Suriname finanzieren sollten, da sie dort die Raupen und Schmetterlinge erforschen wollte. Das zweite Buch bezieht sich auf ihre Zeit in Surinam (1699-1701) und im dritten Buch ist sie wieder in Amsterdam und schreibt an ihrem Buch. Das Buch hat ganz klar seine Längen, ohne Frage, aber wer sich darauf einlässt, wird mit einem sehr klaren und präzisen Schreibstil belohnt. Richtig, manchmal saß ich vor dem Buch und dachte mir, dass ich diese Beschreibung nicht ganz so ausführlich gebraucht hätte (grins), aber wo bitte zieht man da den Strich? Herr Schwarz hat sich für die längere Version entschieden, ok, und auch durchgezogen. Wirklich gestört hat es mich nicht. Ich habe ein wenig Sorge zu spoilern, deshalb gehe ich nicht weiter auf den Inhalt ein. Bei Interesse an einer starken, weiblichen Persönlichkeit, die ihren Zielen klar entgegen strebt, auch wenn das den Herren nicht in den Kram passte, an Raupen, Schmetterlingen und sonstigem Getier und der Geschichte der Zeit auch nicht unbewegt gegenübersteht, entsende ich eine klare Kaufempfehlung.

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Protagonist(s)
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Der Mut einer unbeirrbaren Forscherin
1691: Nach der Scheidung von ihrem Mann zieht die talentierte Künstlerin Maria Sibylla Merian nach Amsterdam. Schon früh lernte sie die Fertigkeit des Kupferstechens, und in der neuen Stadt will sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen – und sich ihren Traum erfüllen: eine Reise nach Südamerika, um im tropischen Regenwald die faszinierende Vielfalt der Raupen und Schmetterlinge zu erforschen. Fieberhaft knüpft sie Kontakte und sucht Financiers. Eine Überseereise ist für eine alleinstehende Frau ein großes Wagnis, doch Maria ist es gewohnt, sich unter Männern zu behaupten und Grenzen zu überschreiten. Und so bricht sie auf ins ferne Suriname – und in das Abenteuer ihres Lebens.
Die Geschichte einer wagemutigen Frau, die nach Unabhängigkeit strebte und alle Fesseln abstreifte
Book Information
Author Description
Alexander Schwarz, geboren 1964 in Stuttgart, studierte Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Mediävistik, Linguistik und Politikwissenschaften in Freiburg im Breisgau und Utrecht, wohin es ihn noch während seines Studiums in die Niederlande zog. Seit 1990 wohnt er in den Niederlanden, nur unterbrochen von einem sechsjährigen Aufenthalt in Island. Er arbeitete zwanzig Jahre lang als Verleger. Heute ist er selbstständiger Literaturagent, er schreibt und fotografiert seit mehr als fünfundzwanzig Jahren.
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Ich mag total gern Romanbiografien. Vor allem gibt es so viele tolle Bücher über starke Frauen. Ich muss gestehen, dass ich nicht von allen Damen schon mal gehört habe, aber ich fülle auch gern "Bildungslücken" - so auch in diesem Fall. 😊 Eine alleinstehende Frau, die sich nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Wissenschaftlerin sieht und die große Welt zum Ende des 17. Jahrhunderts allein bereisen möchte. Das klang sehr vielversprechend. Und der Teil, in dem Maria Sibylla Merian mit ihrer Tochter in Suriname weilt, hat mich auch total gepackt. Der Anfang und auch der Schluss konnte mich dann aber doch nicht ganz so begeistern. Es war sehr viel "Fachsimpelei" und wenig emotional. Nichts desto trotz, eine sehr interessante und bewundernswerte Frau, wenn man die damaligen Umstände berücksichtigt.

Maria Sibylla Merians Weg von 1691-1705
Hier handelt es sich um das 9. Buch aus der Reihe Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe. Ich kannte die Reihe bisher nicht, bin aber von der Aufmachung der Cover sehr angetan und das Thema ist so interessant, dass ich mir bestimmt noch weitere der Außergewöhnlichen Frauen zu Gemüte ziehen werde. Im Studium hatte ich von Maria Sibylla Merian gehört, aber nur am Rande einer Vorlesung und das war es dann auch. Umso mehr verblüffte mich, was ich über diese beeindruckende Frau mit Hilfe dieses Buches erfahren durfte. Dazu schon mal vielen Dank. Mich traf erstmal der Schlag, als ich im Inhaltsverzeichnis las, dass es sich im Grunde um 3 Bücher handelt und war sofort etwas mutlos. Aber die Neugier hat dann doch gesiegt. Im ersten Buch wird Maria Sibyllas Zeit in Amsterdam (1691-1699) beschrieben. Sie suchte dort mit ihren beiden Töchtern hauptsächlich nach Geldgebern, die ihr die Reise nach Suriname finanzieren sollten, da sie dort die Raupen und Schmetterlinge erforschen wollte. Das zweite Buch bezieht sich auf ihre Zeit in Surinam (1699-1701) und im dritten Buch ist sie wieder in Amsterdam und schreibt an ihrem Buch. Das Buch hat ganz klar seine Längen, ohne Frage, aber wer sich darauf einlässt, wird mit einem sehr klaren und präzisen Schreibstil belohnt. Richtig, manchmal saß ich vor dem Buch und dachte mir, dass ich diese Beschreibung nicht ganz so ausführlich gebraucht hätte (grins), aber wo bitte zieht man da den Strich? Herr Schwarz hat sich für die längere Version entschieden, ok, und auch durchgezogen. Wirklich gestört hat es mich nicht. Ich habe ein wenig Sorge zu spoilern, deshalb gehe ich nicht weiter auf den Inhalt ein. Bei Interesse an einer starken, weiblichen Persönlichkeit, die ihren Zielen klar entgegen strebt, auch wenn das den Herren nicht in den Kram passte, an Raupen, Schmetterlingen und sonstigem Getier und der Geschichte der Zeit auch nicht unbewegt gegenübersteht, entsende ich eine klare Kaufempfehlung.







