Die Elternsprecherin
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Description
»Denken Sie bitte daran, dass das Buffet nussfrei sein muss, da mein Sohn hochallergisch ist.«
Natürlich, aber auf dem Elternabend sind ja keine Kinder dabei!?
»Ich bringe Becher mit.«
Prima, da sind Sie die vierte. Und was ist mit Getränken?
Als Elternsprecherin hat man es alles andere als leicht, das weiß Jennifer allzu gut. Deshalb ist sie auch nur widerwillig wieder im Amt. Aber dieses Jahr hat sie einen Plan: Allergiker-Mom, Spießer-Dad und alle anderen sollen sich mal locker machen. Mit ihren E-Mails gewinnt Jennifer auch einige neue Freunde, aber dann proben die Helikopter-Eltern den Aufstand …
»Gelman’s Debüt ist ein literarisches Stand-up-Programm, und Sie können gleich aufhören, sich zu wehren: Diese Frau wird das Lachen aus Ihnen herauskitzeln.« Kirkus Reviews
»Ein absoluter Lesespaß!«
Booklist
»Bringt Eltern mit einer gehörigen Portion Humor zum Lachen.«
ZDF heute.de
Book Information
Author Description
Die gebürtige Kanadierin Laurie Gelman hat 25 Jahre als Moderatorin für das kanadische und auch für das amerikanische Fernsehen gearbeitet, unter anderem für The Mom Show, bevor sie mit dem Schreiben begann. Heute lebt Laurie mit ihrem Ehemann und zwei Töchtern im Teenageralter in New York. Gelman bloggt für babycenter.com und tritt nach wie vor im Fernsehen auf. Aber nach eigenen Angaben ihr schwierigster Job: Sie war 5 Jahre lang Elternsprecherin.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Nach langer Zeit habe ich mich auf NetGalley wieder umgesehen und dort tatsächlich einen Titel gefunden, der mich gleich interessiert hat. Und tatsächlich hat mir der Mira Taschebuchverlag von HarperCollins ein Exemplar zugesprochen. Dafür möchte ich mich sehr bedanken. Coverbild Vier verschiedene Schuhpaare reihen sich im Kreis um den auf Asphalt mit Kreide geschriebenen Buchtitel und Autorenname. Die unterschiedlichen Schuhe zeigen schon sehr gut auch die unterschiedlichen auftauchenden Charaktere, auch die, mit denen sich die Elternsprecherin rumschlagen muss. Das Cover ist gut gesetzt und passt zu dem humoristischen Inhalt. Handlung Jennifer Dixon, die 3-fache Mutter von 2 fast erwachsenen jungen Frauen und dem 5-jährigen Nesthäkchen Max, muss mal wieder als Elternsprecherin herhalten. Denn es wollte ja sonst kein anderer diesen Job übernehmen. Aber ihre ironische Einstands-Email sorgt unter der Elternschaft für einigen Wirbel, denn nicht jeder scheint Jennifers Humor zu verstehen. Außerdem trifft sie schon auf dem ersten Elternabend auf einen alten Jugendschwarm und muss neben einem Chatflirt nicht nur einen Putschversuch abwiegeln, sondern auch noch das Mysterium um Sasha Lewicki aufklären. Buchlayout / eBook Die ca. 384 Seiten sind in 24 angenehme Kapitel eingeteilt. Jede E-Mail ist mit den typischen Empfänger- und Absender-Daten versehen, und in kursiver Schrift gesetzt. Idee / Plot Endlich schreibt mal jemand über die Erfahrungen eines Elternsprechers. Hätte ich das vor 10 Jahren gelesen, ich hätte meine Amtszeiten aller meiner Elternvorsitze in sämtlichen Kinderaufbewahrungsstätten meiner Kinder genauso angefangen: mit einer fetten Portion Ironie - denn anders ist das manchmal nicht zu ertragen! Großartig, mit welchem Sarkasmus die Autorin die Realität der Schulkinder-Eltern begegnet. Das geht soweit, dass die Intrigen und das Getratsche nicht minder schlimmer als das Kindergartengeplänkel der Kinder sind. Emotionen / Protagonisten Ich kann Jennifer so gut verstehen. Meine Güte, was habe ich für Typen unterschiedlichster Charakterzüge kennengelernt. Sie ist mir von direkt sympathisch. Ich habe mit Jen mitgelacht und konnte mich wirklich gut in ihre Lage versetzen. Es hat mir richtig gehend Spaß gemacht, sie als Elternsprecherin zu begleiten und die anderen Eltern mit ihrer saloppen und sarkastischen Art und Weise auch ein Stück weit aufzuziehen. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Wir steigen direkt in den ersten sarkastischen Brief an die Eltern ein und werden gleich mit der sarkastisch-flapsigen Art von Jen vertraut gemacht. Natürlich sind die unterschiedlichen Reaktionen der Elternschaft nachvollziehbar. Die Handlung baut sich über das Buch stetig auf, bis zum Einen das Unverständnis mancher Eltern in einem Putsch eskaliert und zum Anderen Jens Ehe durch das Prickelabenteuer stark ins Wanken gerät. Aber selbstverständlich erhalten wir am Ende ein - für mich schlüssiges und zufriedenstellendes - Happy-End. Szenerie / Setting Ob Amerika oder hier in Deutschland. Diese Geschichte hätte überall passieren können. Deswegen hatte ich mit dem Setting auch überhaupt keine Probleme, es ist ja überall gleich. Eine typisch bürgerliche Umgebung mit unterschiedlichen Menschen aller Couleur und Einkommensklassen. Sprache / Schreibstil Knackig und sarkastisch, ohne große Umschreibungen. Die Autorin hat hier einen zeitgemäßen und herrlich komischen Sprachstil. Mir gefällt das unheimlich gut, zumal es aber auch nicht übertrieben wirkt, sondern aus dem echten Leben gegriffen - wie eine gute Stand-up-Comedy. Fazit Herrlich sarkastisch und aus dem wahren Leben. Ein Leitfaden für alle werdenden Elternsprecher. Ich habe mich köstlich amüsiert.
3.5 "Die Elternsprecherin" hat mich mit seinem Klappentext sehr angesprochen, auch wenn ich selbst keine schulpflichtigen Kinder habe, aber ich habe mir dennoch eine unterhaltsame Geschichte versprochen, welche ich auch bekommen habe. Jen ist Elternsprecherin für die Vorschulklasse ihres Sohnes Max, aber ihre Art und Weise passt den meisten anderen Müttern gar nicht. Die Geschichte ist gespickt mit Rundmails und diese sind einfach unglaublich witzig und haben mich mehrmals zum lachen gebracht. Hier werden viele Klischees aufs Korn genommen und dadurch ist einfach sehr unterhaltsam. Auch sonst ist eine sehr unterhaltsame Familiengeschichte mit einer kunterbunten und etwas verrückten Familie, die aber gleichzeitig sehr sympathisch ist. Jen mochte ich mit ihrer bissigen und direkten Art sehr gerne und in Kombination mit den verschiedensten Müttern ergibt sich eine interessante und witzige Mischung. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Hallo! Heute gibt es wieder eine Rezension für euch! Das Buch habe ich bei vorablesen gewonnen und daher ist es ein REZENSIONSEXEMPLAR. Eckdaten: Die Elternsprecherin von Neil Gelman ist im mtb-Verlag () erschienen und beinhaltet um die 380 Seiten. Das Taschenbuch ist am 31.08.2018 erschienen und wurde von Maike Müller aus dem Amerikanischen übersetzt. ISBN: 978-3-95649-832-9 Preis: 9,99 (D) / 10,30 (A) Inhalt: Jen hat schon einmal das Amt der Elternsprecherin gehabt, hat sich jedoch geschworen nie wieder diesen Job zu machen. Als ihre beste Freundin, die im Elternverein ist, sie jedoch anbettelt dieses Amt anzutreten, gibt sie sich geschlagen und wird Elternsprecherin in der Klasse ihres Sohnes. Mit ihren Witzen in ihren E-Mails versucht sie die anderen Eltern etwas lockerer zu machen, was jedoch nicht bei jedem gut ankommt. Cover: Meiner Meinung passt das Cover recht gut zum Buch, auch wenn es nicht meinen Geschmack trifft. Trotzdem kann ich mir vorstellen das es viele anspricht und finde es für das Genre sehr passend. Meine Meinung: Ich habe das Buch bei vorablesen gewonnen, da ich die Leseprobe sehr humorvoll fand und ich mir vorstellen konnte, dass es eine lustige Geschichte wird. Als ich das Buch angefangen habe, ist mir jedoch schon nach etwa fünfzig Seiten klar geworden, dass der Humor nicht anhält! Der Schreibstil war nicht schlecht und ich bin gut durch das Buch gekommen. Jedoch ist vom Humor nicht mehr viel zu spüren und wenn es Witze waren, dann fand ich die ziemlich schlecht und manchmal etwas nervig und gezwungen. Auch die Protagonistin hat mich echt gestört. Jen ist Ende 40 und hat zwei Töchter, die Anfang 20 sind. Mit ihrem Ehemann hat sie jedoch noch einen 5-jährigen Sohn bekommen. Was mich wirklich sehr gestört hat, war vor allem der Fakt, dass sie sich wirklich unreif verhalten hat. Sie schreibt hinter dem Rücken ihres Mannes einfach mit einem anderen man anstößige Nachrichten, die ich persönlich schon sehr fraglich für eine verheiratete Frau finde und auch als Mutter wäre sie mir echt peinlich. In einer Situation will sie Beispielweise den Freund ihrer Tochter kennen lernen und zwar auch einem Konzert, da dieser in einer Band ist und auftritt. Sie lädt sich ein ohne das ihre Tochter davon weiß und zusätzlich auch noch Freunde, die ihre Tochter nicht einmal kennt! Sorry, aber ich als 15- jährige würde meine Mutter fragen, was sie das soll! Außerdem wusste ich nie wie sich die Protagonistin fühlt, ansonsten hätte ich vielleicht mehrverstehen können, weshalb sie das alles tut. Die anderen Charaktere waren so typisch klischeehaft für Klasseneltern. Die deren Sohn tausende Allergien hat und total pingelig ist. Die die sowieso einen knall hat und die Businessmom, die nie Zeit hat und noch ein paar andere. In Ordnung aber nichts besonderes. Nicht genug konnte mich leider die Handlung auch nicht überzeugen! Ich fand die Spannung hat gefehlt und die Handlung war auch nichts neues. Zusätzlich konnte ich jede Wendung (die generell eher in den letzten 100 Seiten aufgetreten ist) vorhersehen und musste am Ende sogar ein paar Stöhne unterdrücken. Fazit: Insgesamt ein 0815 Roman, den man nicht lesen muss, aber für Haufrauen vielleicht eine nette Geschichte abgibt. 2,5 Sterne von mir.
English Short Review: I kept laughing and laughing while reading this book. Seriously, if you don't know at least one type of these parents, you had a boring class :) I feared that it would be full of cliches but it played very well with the reader's expectations and I was positively surprised at how much fun I had reading it. It was entertaining throughout and never boring. The personal issues and the issues with the other parents were authentic and I can highly recommend it to anyone working with children (and therefore parents) or to parents themselves (or ones planning to be). Deutsche Rezension: Elternsprecher haben es nicht leicht – deswegen nimmt Jennifer ihre Position mit Humor und macht in ihren Emails von Anfang an klar, wie es laufen wird: Wer am schnellsten antwortet und sich freiwillig für Ausflüge meldet, bekommt die besten Termine am Elternsprechtag – sie wird eine Liste führen! Doch solche Aussagen und ihr Humor kommen nicht bei anderen Eltern an. Und das Jahr ist ja voller Ausflüge, Elternabenden und Gesprächen mit der – zugegeben – etwas außergewöhnlichen Lehrerin. Dazu kommen noch private Probleme von Jennifers Freunden und schon ist ein sehr humorvolles Buch geschrieben. Schon nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, die einzelnen Eltern und ihre Angewohnheiten zu kennen und Jennifers Humor ist einfach große Klasse! Dieses Buch ist vermutlich vorrangig für Pädagogen und Eltern sehr humorvoll, denn man wird sich oder alte Bekannte wiedererkennen. Der Leser begleitet Jennifer durch ein Schuljahr und kuriose Aktionen und interessante Eltern geben die nötige Würze, so dass es nie langweilig wird. Zusätzlich gilt es ja auch noch ein Mysterium zu lösen: Wer ist die ständig abwesende und vielbeschäftigte Mutter, die nur mit automatisierten E-Mails antwortet? Und warum hat sich die eine Mutter heimlich mit der Lehrerin getroffen? Ein tolles Buch zum Nebenher-Lesen, was viel lustiger war, als ich anfangs gedacht habe und bestimmt ein tolles Geschenk für alle Eltern (oder die, die es werden wollen).
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Denken Sie bitte daran, dass das Buffet nussfrei sein muss, da mein Sohn hochallergisch ist.«
Natürlich, aber auf dem Elternabend sind ja keine Kinder dabei!?
»Ich bringe Becher mit.«
Prima, da sind Sie die vierte. Und was ist mit Getränken?
Als Elternsprecherin hat man es alles andere als leicht, das weiß Jennifer allzu gut. Deshalb ist sie auch nur widerwillig wieder im Amt. Aber dieses Jahr hat sie einen Plan: Allergiker-Mom, Spießer-Dad und alle anderen sollen sich mal locker machen. Mit ihren E-Mails gewinnt Jennifer auch einige neue Freunde, aber dann proben die Helikopter-Eltern den Aufstand …
»Gelman’s Debüt ist ein literarisches Stand-up-Programm, und Sie können gleich aufhören, sich zu wehren: Diese Frau wird das Lachen aus Ihnen herauskitzeln.« Kirkus Reviews
»Ein absoluter Lesespaß!«
Booklist
»Bringt Eltern mit einer gehörigen Portion Humor zum Lachen.«
ZDF heute.de
Book Information
Author Description
Die gebürtige Kanadierin Laurie Gelman hat 25 Jahre als Moderatorin für das kanadische und auch für das amerikanische Fernsehen gearbeitet, unter anderem für The Mom Show, bevor sie mit dem Schreiben begann. Heute lebt Laurie mit ihrem Ehemann und zwei Töchtern im Teenageralter in New York. Gelman bloggt für babycenter.com und tritt nach wie vor im Fernsehen auf. Aber nach eigenen Angaben ihr schwierigster Job: Sie war 5 Jahre lang Elternsprecherin.
Posts
Nach langer Zeit habe ich mich auf NetGalley wieder umgesehen und dort tatsächlich einen Titel gefunden, der mich gleich interessiert hat. Und tatsächlich hat mir der Mira Taschebuchverlag von HarperCollins ein Exemplar zugesprochen. Dafür möchte ich mich sehr bedanken. Coverbild Vier verschiedene Schuhpaare reihen sich im Kreis um den auf Asphalt mit Kreide geschriebenen Buchtitel und Autorenname. Die unterschiedlichen Schuhe zeigen schon sehr gut auch die unterschiedlichen auftauchenden Charaktere, auch die, mit denen sich die Elternsprecherin rumschlagen muss. Das Cover ist gut gesetzt und passt zu dem humoristischen Inhalt. Handlung Jennifer Dixon, die 3-fache Mutter von 2 fast erwachsenen jungen Frauen und dem 5-jährigen Nesthäkchen Max, muss mal wieder als Elternsprecherin herhalten. Denn es wollte ja sonst kein anderer diesen Job übernehmen. Aber ihre ironische Einstands-Email sorgt unter der Elternschaft für einigen Wirbel, denn nicht jeder scheint Jennifers Humor zu verstehen. Außerdem trifft sie schon auf dem ersten Elternabend auf einen alten Jugendschwarm und muss neben einem Chatflirt nicht nur einen Putschversuch abwiegeln, sondern auch noch das Mysterium um Sasha Lewicki aufklären. Buchlayout / eBook Die ca. 384 Seiten sind in 24 angenehme Kapitel eingeteilt. Jede E-Mail ist mit den typischen Empfänger- und Absender-Daten versehen, und in kursiver Schrift gesetzt. Idee / Plot Endlich schreibt mal jemand über die Erfahrungen eines Elternsprechers. Hätte ich das vor 10 Jahren gelesen, ich hätte meine Amtszeiten aller meiner Elternvorsitze in sämtlichen Kinderaufbewahrungsstätten meiner Kinder genauso angefangen: mit einer fetten Portion Ironie - denn anders ist das manchmal nicht zu ertragen! Großartig, mit welchem Sarkasmus die Autorin die Realität der Schulkinder-Eltern begegnet. Das geht soweit, dass die Intrigen und das Getratsche nicht minder schlimmer als das Kindergartengeplänkel der Kinder sind. Emotionen / Protagonisten Ich kann Jennifer so gut verstehen. Meine Güte, was habe ich für Typen unterschiedlichster Charakterzüge kennengelernt. Sie ist mir von direkt sympathisch. Ich habe mit Jen mitgelacht und konnte mich wirklich gut in ihre Lage versetzen. Es hat mir richtig gehend Spaß gemacht, sie als Elternsprecherin zu begleiten und die anderen Eltern mit ihrer saloppen und sarkastischen Art und Weise auch ein Stück weit aufzuziehen. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Wir steigen direkt in den ersten sarkastischen Brief an die Eltern ein und werden gleich mit der sarkastisch-flapsigen Art von Jen vertraut gemacht. Natürlich sind die unterschiedlichen Reaktionen der Elternschaft nachvollziehbar. Die Handlung baut sich über das Buch stetig auf, bis zum Einen das Unverständnis mancher Eltern in einem Putsch eskaliert und zum Anderen Jens Ehe durch das Prickelabenteuer stark ins Wanken gerät. Aber selbstverständlich erhalten wir am Ende ein - für mich schlüssiges und zufriedenstellendes - Happy-End. Szenerie / Setting Ob Amerika oder hier in Deutschland. Diese Geschichte hätte überall passieren können. Deswegen hatte ich mit dem Setting auch überhaupt keine Probleme, es ist ja überall gleich. Eine typisch bürgerliche Umgebung mit unterschiedlichen Menschen aller Couleur und Einkommensklassen. Sprache / Schreibstil Knackig und sarkastisch, ohne große Umschreibungen. Die Autorin hat hier einen zeitgemäßen und herrlich komischen Sprachstil. Mir gefällt das unheimlich gut, zumal es aber auch nicht übertrieben wirkt, sondern aus dem echten Leben gegriffen - wie eine gute Stand-up-Comedy. Fazit Herrlich sarkastisch und aus dem wahren Leben. Ein Leitfaden für alle werdenden Elternsprecher. Ich habe mich köstlich amüsiert.
3.5 "Die Elternsprecherin" hat mich mit seinem Klappentext sehr angesprochen, auch wenn ich selbst keine schulpflichtigen Kinder habe, aber ich habe mir dennoch eine unterhaltsame Geschichte versprochen, welche ich auch bekommen habe. Jen ist Elternsprecherin für die Vorschulklasse ihres Sohnes Max, aber ihre Art und Weise passt den meisten anderen Müttern gar nicht. Die Geschichte ist gespickt mit Rundmails und diese sind einfach unglaublich witzig und haben mich mehrmals zum lachen gebracht. Hier werden viele Klischees aufs Korn genommen und dadurch ist einfach sehr unterhaltsam. Auch sonst ist eine sehr unterhaltsame Familiengeschichte mit einer kunterbunten und etwas verrückten Familie, die aber gleichzeitig sehr sympathisch ist. Jen mochte ich mit ihrer bissigen und direkten Art sehr gerne und in Kombination mit den verschiedensten Müttern ergibt sich eine interessante und witzige Mischung. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Hallo! Heute gibt es wieder eine Rezension für euch! Das Buch habe ich bei vorablesen gewonnen und daher ist es ein REZENSIONSEXEMPLAR. Eckdaten: Die Elternsprecherin von Neil Gelman ist im mtb-Verlag () erschienen und beinhaltet um die 380 Seiten. Das Taschenbuch ist am 31.08.2018 erschienen und wurde von Maike Müller aus dem Amerikanischen übersetzt. ISBN: 978-3-95649-832-9 Preis: 9,99 (D) / 10,30 (A) Inhalt: Jen hat schon einmal das Amt der Elternsprecherin gehabt, hat sich jedoch geschworen nie wieder diesen Job zu machen. Als ihre beste Freundin, die im Elternverein ist, sie jedoch anbettelt dieses Amt anzutreten, gibt sie sich geschlagen und wird Elternsprecherin in der Klasse ihres Sohnes. Mit ihren Witzen in ihren E-Mails versucht sie die anderen Eltern etwas lockerer zu machen, was jedoch nicht bei jedem gut ankommt. Cover: Meiner Meinung passt das Cover recht gut zum Buch, auch wenn es nicht meinen Geschmack trifft. Trotzdem kann ich mir vorstellen das es viele anspricht und finde es für das Genre sehr passend. Meine Meinung: Ich habe das Buch bei vorablesen gewonnen, da ich die Leseprobe sehr humorvoll fand und ich mir vorstellen konnte, dass es eine lustige Geschichte wird. Als ich das Buch angefangen habe, ist mir jedoch schon nach etwa fünfzig Seiten klar geworden, dass der Humor nicht anhält! Der Schreibstil war nicht schlecht und ich bin gut durch das Buch gekommen. Jedoch ist vom Humor nicht mehr viel zu spüren und wenn es Witze waren, dann fand ich die ziemlich schlecht und manchmal etwas nervig und gezwungen. Auch die Protagonistin hat mich echt gestört. Jen ist Ende 40 und hat zwei Töchter, die Anfang 20 sind. Mit ihrem Ehemann hat sie jedoch noch einen 5-jährigen Sohn bekommen. Was mich wirklich sehr gestört hat, war vor allem der Fakt, dass sie sich wirklich unreif verhalten hat. Sie schreibt hinter dem Rücken ihres Mannes einfach mit einem anderen man anstößige Nachrichten, die ich persönlich schon sehr fraglich für eine verheiratete Frau finde und auch als Mutter wäre sie mir echt peinlich. In einer Situation will sie Beispielweise den Freund ihrer Tochter kennen lernen und zwar auch einem Konzert, da dieser in einer Band ist und auftritt. Sie lädt sich ein ohne das ihre Tochter davon weiß und zusätzlich auch noch Freunde, die ihre Tochter nicht einmal kennt! Sorry, aber ich als 15- jährige würde meine Mutter fragen, was sie das soll! Außerdem wusste ich nie wie sich die Protagonistin fühlt, ansonsten hätte ich vielleicht mehrverstehen können, weshalb sie das alles tut. Die anderen Charaktere waren so typisch klischeehaft für Klasseneltern. Die deren Sohn tausende Allergien hat und total pingelig ist. Die die sowieso einen knall hat und die Businessmom, die nie Zeit hat und noch ein paar andere. In Ordnung aber nichts besonderes. Nicht genug konnte mich leider die Handlung auch nicht überzeugen! Ich fand die Spannung hat gefehlt und die Handlung war auch nichts neues. Zusätzlich konnte ich jede Wendung (die generell eher in den letzten 100 Seiten aufgetreten ist) vorhersehen und musste am Ende sogar ein paar Stöhne unterdrücken. Fazit: Insgesamt ein 0815 Roman, den man nicht lesen muss, aber für Haufrauen vielleicht eine nette Geschichte abgibt. 2,5 Sterne von mir.
English Short Review: I kept laughing and laughing while reading this book. Seriously, if you don't know at least one type of these parents, you had a boring class :) I feared that it would be full of cliches but it played very well with the reader's expectations and I was positively surprised at how much fun I had reading it. It was entertaining throughout and never boring. The personal issues and the issues with the other parents were authentic and I can highly recommend it to anyone working with children (and therefore parents) or to parents themselves (or ones planning to be). Deutsche Rezension: Elternsprecher haben es nicht leicht – deswegen nimmt Jennifer ihre Position mit Humor und macht in ihren Emails von Anfang an klar, wie es laufen wird: Wer am schnellsten antwortet und sich freiwillig für Ausflüge meldet, bekommt die besten Termine am Elternsprechtag – sie wird eine Liste führen! Doch solche Aussagen und ihr Humor kommen nicht bei anderen Eltern an. Und das Jahr ist ja voller Ausflüge, Elternabenden und Gesprächen mit der – zugegeben – etwas außergewöhnlichen Lehrerin. Dazu kommen noch private Probleme von Jennifers Freunden und schon ist ein sehr humorvolles Buch geschrieben. Schon nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, die einzelnen Eltern und ihre Angewohnheiten zu kennen und Jennifers Humor ist einfach große Klasse! Dieses Buch ist vermutlich vorrangig für Pädagogen und Eltern sehr humorvoll, denn man wird sich oder alte Bekannte wiedererkennen. Der Leser begleitet Jennifer durch ein Schuljahr und kuriose Aktionen und interessante Eltern geben die nötige Würze, so dass es nie langweilig wird. Zusätzlich gilt es ja auch noch ein Mysterium zu lösen: Wer ist die ständig abwesende und vielbeschäftigte Mutter, die nur mit automatisierten E-Mails antwortet? Und warum hat sich die eine Mutter heimlich mit der Lehrerin getroffen? Ein tolles Buch zum Nebenher-Lesen, was viel lustiger war, als ich anfangs gedacht habe und bestimmt ein tolles Geschenk für alle Eltern (oder die, die es werden wollen).







