Die Eisbärin

Die Eisbärin

Softcover
3.84
OpferStalkingMonsterStalker

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Description

»Wie gelähmt starrte sie auf die Zimmertür. Sie würde das Böse nicht aufhalten können.« Was tust du, wenn die Vergangenheit dich einholt und dein einstiger Peiniger plötzlich vor dir steht? Für Sabine wird dieser Albtraum Realität. Doch als sie auf brutale Weise mit den Dämonen ihrer Kindheit konfrontiert wird, weiß sie: Sie will kein Opfer mehr sein. Aber vor allem will sie ihre kleine Tochter beschützen. Und so fasst sie einen Entschluss: Sie wird das Monster töten. Doch auch ihr Peiniger hat sie erkannt, und er will sein einstiges Opfer erneut beherrschen.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
409
Price
13.40 €

Author Description

Matthias Gereon, Jahrgang 1979, entschloss sich nach Abitur, Zivildienst und ein paar Jahren in Freiheit für ein Studium an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung. Seit 2006 ist er als Polizeibeamter im Ruhrgebiet tätig. Bei dotbooks erschien Matthias Gereons »Die Eisbärin« bereits als E-Book. Der Autor ist auf Facebook unter: facebook.com/M.Gereon zu finden.

Posts

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All
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Dieses Buch spricht viele verschiedene Themen an. Einmal den Missbrauch an Schutzbefohlenen, das Schweigen im Umfeld des Täters und die Gesetzesänderung in Bezug auf die Sicherungsverwahrung und das Umfeld - sowohl der Opfer als auch der Täter. Auch die Scham über den Missbrauch zu sprechen und die damit fehlende Unterstützung bzw. Verarbeitung sind ein Thema. Wem das alles zu nahe geht - sollte das Buch nicht lesen, denn gerade zu Beginn des Buches wird der Missbrauch an Sabine detailreich beschrieben. Damit kommen wir direkt zum Schreibstil. Dieser ist wie bereits gesagt detailreich und direkt. Da wird nichts geschönt oder gar zensiert. Der Leser bekommt alles mit - vom Missbrauch bis zum Blut das beim Mord spritzt. Die Erzählstränge werden abwechselnd aus der Sicht von Sabine und dem Ermittlerduo Günther Klein und Jennifer Bergmann erzählt. Auf der einen Seite ist da Sabine. Eine liebende Mutter und Ehefrau. Die traumatisierte Frau wird förmlich aus ihrem Leben gerissen, als sie ihrem einstigen Peiniger wieder begegnet. Der Leser erlebt welche Ängste, Gedanken und Emotionen diese Begegnung in ihr weckt und wie sich daraus die Mörderin Sabine entwickelt. Besonders schön fand ich, dass nicht nur Sabine gezeigt wird, sondern auch Markus und die gemeinsame Tochter, die Beide spüren, dass sich Sabine verändert. Besonders Markus ist mit der neuen Sabine überfordert, die plötzlich keine Intimitäten mehr zulässt und verzweifelt daran fast. Auf der anderen Seite ist unser Ermittlerduo. Zwei sehr verschiedene Persönlichkeiten. Ich musste mit den Beiden erst warm werden, was jedoch nicht lange gedauert hat. Das Augenmerk liegt natürlich bei den Ermittlungen aber auch in das Privatleben erhalten wir Einblicke, die uns mit dem Team zusammenschweißen. Matthias Gereon hat diese beiden Geschichten in diesem Roman wunderbar zusammen geführt und großartig erzählt. Ein Debütroman der mich ohne Erwartungen wirklich überzeugt hat. Fazit Ein Krimi mit einem großartigen Schreibstil und einer noch besseren Geschichte. Leseempfehlung? Jaaaa!

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Dieses Buch spricht viele verschiedene Themen an. Einmal den Missbrauch an Schutzbefohlenen, das Schweigen im Umfeld des Täters und die Gesetzesänderung in Bezug auf die Sicherungsverwahrung und das Umfeld - sowohl der Opfer als auch der Täter. Auch die Scham über den Missbrauch zu sprechen und die damit fehlende Unterstützung bzw. Verarbeitung sind ein Thema. Wem das alles zu nahe geht - sollte das Buch nicht lesen, denn gerade zu Beginn des Buches wird der Missbrauch an Sabine detailreich beschrieben. Damit kommen wir direkt zum Schreibstil. Dieser ist wie bereits gesagt detailreich und direkt. Da wird nichts geschönt oder gar zensiert. Der Leser bekommt alles mit - vom Missbrauch bis zum Blut das beim Mord spritzt. Die Erzählstränge werden abwechselnd aus der Sicht von Sabine und dem Ermittlerduo Günther Klein und Jennifer Bergmann erzählt. Auf der einen Seite ist da Sabine. Eine liebende Mutter und Ehefrau. Die traumatisierte Frau wird förmlich aus ihrem Leben gerissen, als sie ihrem einstigen Peiniger wieder begegnet. Der Leser erlebt welche Ängste, Gedanken und Emotionen diese Begegnung in ihr weckt und wie sich daraus die Mörderin Sabine entwickelt. Besonders schön fand ich, dass nicht nur Sabine gezeigt wird, sondern auch Markus und die gemeinsame Tochter, die Beide spüren, dass sich Sabine verändert. Besonders Markus ist mit der neuen Sabine überfordert, die plötzlich keine Intimitäten mehr zulässt und verzweifelt daran fast. Auf der anderen Seite ist unser Ermittlerduo. Zwei sehr verschiedene Persönlichkeiten. Ich musste mit den Beiden erst warm werden, was jedoch nicht lange gedauert hat. Das Augenmerk liegt natürlich bei den Ermittlungen aber auch in das Privatleben erhalten wir Einblicke, die uns mit dem Team zusammenschweißen. Matthias Gereon hat diese beiden Geschichten in diesem Roman wunderbar zusammen geführt und großartig erzählt. Ein Debütroman der mich ohne Erwartungen wirklich überzeugt hat. Fazit Ein Krimi mit einem großartigen Schreibstil und einer noch besseren Geschichte. Leseempfehlung? Jaaaa!

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