Die Einstein-Vendetta
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Description
Book Information
Author Description
Thomas Harding, geb. 1968, ist ein vielfach ausgezeichneter Bestsellerautor, dessen Bücher in mehr als 16 Sprachen übersetzt wurden. Sein Buch »Hanns und Rudolf« wurde mit dem »Jewish Quarter-Wingate Literary Prize for Non-Fiction« ausgezeichnet, sein Buch »Sommerhaus am See« war auf der Shortlist des »Costa Biography Award«. Als Journalist hat er u.a. für The Guardian, die Washington Post und die Sunday Times geschrieben, zudem arbeitet er als Radio- und Fernsehmoderator. Er ist Vorsitzender des Vereins Alexander-Haus e. V. Groß Glienicke und lebt mit seiner Familie in Hampshire, England.
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Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Kriminalroman? Ich wusste ja nicht, worauf ich mich da einlasse!
Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Kriminalroman? Ich wusste ja nicht, worauf ich mich da einlasse! Sehr gut geschrieben und sehr umfangreich recherchiert. Die Familiengeschichte des sehr berühmten Wissenschaftler Albert Einstein, mit dem tragischen Verbrechen zum Ende des 2. Weltkriegs, und deren Aufarbeitung über 80 Jahre. Schade, dass die Täter nicht eindeutig gefunden werden konnten. Sehr gut, dass Kriegsverbrechen nicht vergessen werden, und es Menschen gibt, die sich trotz aller anzutreffenden Verschwiegenheit an solche Themen heranwagen.
„Das Wichtige ist, nicht aufzuhören zu fragen.“ - Albert Einstein
„Die Einstein-Vendetta“ ist ein Sachbuch der ganz besonderen Art – für mich persönlich eines der wichtigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe, und von dem ich mir sehr wünschen würde, dass es eine große Leserschaft findet. Mich hat es tief berührt und sehr nachdenklich gestimmt. Thomas Harding zeichnet die dramatische und ereignisreiche Geschichte der Familie rund um Robert Einstein, dem Cousin des berühmten Wissenschaftlers Albert Einstein, nach. Er schafft dies zwar nüchtern und sehr nahe an den Quellen, aber dennoch respekt- und gefühlvoll zu erzählen. Er liefert dabei zahlreiche Details und spannende Hintergrundinformationen, durch die sich der zeithistorische Kontext der NS-Zeit in Deutschland und Italien sowie wichtige übergreifende Zusammenhänge logisch erschließen lassen. Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und das Buch dramaturgisch geschickt aufgebaut. Für mich war es eine Achterbahn der Gefühle: von Schock, Fassungslosigkeit, Mitgefühl über Hoffnung und Freude war bis Enttäuschung und Entsetzen alles vertreten, und das innerhalb weniger Seiten. Die eigentliche Schilderung der Geschehnisse wird mit wichtigen Zitaten aus den Original-Quellen wie z.B. Verhörprotokollen und weiterreichenden Schilderungen in den Fußnoten unterfüttert; auch das sinnvolle Kartenmaterial sowie der hilfreiche Stammbaum zu Beginn des Buches und zahlreiche passende Fotografien runden das Gesamtbild stimmig ab. Ein Buch, das versucht, eine Geschichte in Erinnerung zu halten, und mir auch in Erinnerung bleiben wird! Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, denn es rückt mehrere wichtige Aspekte in den Fokus: zum Einen ein Verbrechen, das in den Unmengen der Grausamkeiten und Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs untergehen zu droht; zum Anderen, wie sehr ein Krieg eine ganze Familie traumatisieren kann und über Generationen hinweg verfolgt – auf der Suche nach Gerechtigkeit und ohne Garantie auf Erfolg.

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Thomas Harding, geb. 1968, ist ein vielfach ausgezeichneter Bestsellerautor, dessen Bücher in mehr als 16 Sprachen übersetzt wurden. Sein Buch »Hanns und Rudolf« wurde mit dem »Jewish Quarter-Wingate Literary Prize for Non-Fiction« ausgezeichnet, sein Buch »Sommerhaus am See« war auf der Shortlist des »Costa Biography Award«. Als Journalist hat er u.a. für The Guardian, die Washington Post und die Sunday Times geschrieben, zudem arbeitet er als Radio- und Fernsehmoderator. Er ist Vorsitzender des Vereins Alexander-Haus e. V. Groß Glienicke und lebt mit seiner Familie in Hampshire, England.
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Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Kriminalroman? Ich wusste ja nicht, worauf ich mich da einlasse!
Ein Sachbuch, das sich liest wie ein Kriminalroman? Ich wusste ja nicht, worauf ich mich da einlasse! Sehr gut geschrieben und sehr umfangreich recherchiert. Die Familiengeschichte des sehr berühmten Wissenschaftler Albert Einstein, mit dem tragischen Verbrechen zum Ende des 2. Weltkriegs, und deren Aufarbeitung über 80 Jahre. Schade, dass die Täter nicht eindeutig gefunden werden konnten. Sehr gut, dass Kriegsverbrechen nicht vergessen werden, und es Menschen gibt, die sich trotz aller anzutreffenden Verschwiegenheit an solche Themen heranwagen.
„Das Wichtige ist, nicht aufzuhören zu fragen.“ - Albert Einstein
„Die Einstein-Vendetta“ ist ein Sachbuch der ganz besonderen Art – für mich persönlich eines der wichtigsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe, und von dem ich mir sehr wünschen würde, dass es eine große Leserschaft findet. Mich hat es tief berührt und sehr nachdenklich gestimmt. Thomas Harding zeichnet die dramatische und ereignisreiche Geschichte der Familie rund um Robert Einstein, dem Cousin des berühmten Wissenschaftlers Albert Einstein, nach. Er schafft dies zwar nüchtern und sehr nahe an den Quellen, aber dennoch respekt- und gefühlvoll zu erzählen. Er liefert dabei zahlreiche Details und spannende Hintergrundinformationen, durch die sich der zeithistorische Kontext der NS-Zeit in Deutschland und Italien sowie wichtige übergreifende Zusammenhänge logisch erschließen lassen. Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und das Buch dramaturgisch geschickt aufgebaut. Für mich war es eine Achterbahn der Gefühle: von Schock, Fassungslosigkeit, Mitgefühl über Hoffnung und Freude war bis Enttäuschung und Entsetzen alles vertreten, und das innerhalb weniger Seiten. Die eigentliche Schilderung der Geschehnisse wird mit wichtigen Zitaten aus den Original-Quellen wie z.B. Verhörprotokollen und weiterreichenden Schilderungen in den Fußnoten unterfüttert; auch das sinnvolle Kartenmaterial sowie der hilfreiche Stammbaum zu Beginn des Buches und zahlreiche passende Fotografien runden das Gesamtbild stimmig ab. Ein Buch, das versucht, eine Geschichte in Erinnerung zu halten, und mir auch in Erinnerung bleiben wird! Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, denn es rückt mehrere wichtige Aspekte in den Fokus: zum Einen ein Verbrechen, das in den Unmengen der Grausamkeiten und Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs untergehen zu droht; zum Anderen, wie sehr ein Krieg eine ganze Familie traumatisieren kann und über Generationen hinweg verfolgt – auf der Suche nach Gerechtigkeit und ohne Garantie auf Erfolg.







