Die Einführung der Reformation in Südthüringen
by Kai Lehmann
Softcover
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Description
Südthüringen gliederte sich im beginnenden Reformationszeitalter im Wesentlichen in drei territoriale Gebiete: Die zum ernestinischen Kursachen gehörige Pflege Coburg, die gefürstete Grafschaft Henneberg-Schleusingen und die einem Kondominat zwischen Hessen und Henneberg unterworfenen Herrschaft Schmalkalden. Da die Einführung der Reformation in der kursächsischen Pflege Coburg eher "unspektakulär" verlief, liegt der Schwerpunkt dieses Bandes auf den beiden anderen Herrschaftsgebieten. Dabei werden bisher nicht bzw. kaum beachtete Aspekte der Hinwendung zur evangelischen Lehre dargestellt. Einerseits wird erstmals der Nachweis erbracht, dass es in der Stadt Schmalkalden - der damals größten und bedeutendsten Stadt in Südthüringen - keine strikte Trennung in einen hessischen und hennebergischen Teil gab. Dies hattte zur Fplge, dass über fast zwei Dekaden eine konfessionelleParallelität in Schmalkalden vorherrschte, ohne dass es zu religiösen Auseinandersetzungen kam. Andererseits werden die weltlichen Gesichtspunkte aufgezeigt, welche Graf Wilhelm IV. von Henneberg-Schleusingen zunächst im altgläubigen Lager hielten, ihn dann aber doch dazu veranlassten, sich der Reformation zuzuwenden.
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Softcover
Pages
72
Price
10.10 €
Description
Südthüringen gliederte sich im beginnenden Reformationszeitalter im Wesentlichen in drei territoriale Gebiete: Die zum ernestinischen Kursachen gehörige Pflege Coburg, die gefürstete Grafschaft Henneberg-Schleusingen und die einem Kondominat zwischen Hessen und Henneberg unterworfenen Herrschaft Schmalkalden. Da die Einführung der Reformation in der kursächsischen Pflege Coburg eher "unspektakulär" verlief, liegt der Schwerpunkt dieses Bandes auf den beiden anderen Herrschaftsgebieten. Dabei werden bisher nicht bzw. kaum beachtete Aspekte der Hinwendung zur evangelischen Lehre dargestellt. Einerseits wird erstmals der Nachweis erbracht, dass es in der Stadt Schmalkalden - der damals größten und bedeutendsten Stadt in Südthüringen - keine strikte Trennung in einen hessischen und hennebergischen Teil gab. Dies hattte zur Fplge, dass über fast zwei Dekaden eine konfessionelleParallelität in Schmalkalden vorherrschte, ohne dass es zu religiösen Auseinandersetzungen kam. Andererseits werden die weltlichen Gesichtspunkte aufgezeigt, welche Graf Wilhelm IV. von Henneberg-Schleusingen zunächst im altgläubigen Lager hielten, ihn dann aber doch dazu veranlassten, sich der Reformation zuzuwenden.
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Main Genre
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Sub Genre
History & Archaeology
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Softcover
Pages
72
Price
10.10 €



