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Leider, wirklich leider, hat dieses Buch so viel Potential, welches leider absolut nicht ausgeschöpft wurde. Ich bin traurig und ein wenig enttäuscht, denn es gab ein paar wirklich gute Zeilen, die auch eine wirklich tiefgehende Message enthielten, aber, diese waren einfach verschwindet gering. Die Storyline Das Buch beginnt sofort mit einem Kritikpunkt für mich, denn es spielt in Deutschland. Um genau zu sein in Hamburg und ich kann mich leider absolut nicht mit Büchern anfreunden die hier spielen und vorallem nicht, wenn es sich um das Genre Fantasy handelt. Für mich hat es einen enormen Dämpfer in meine Vorstellungen gebracht, da ich in keine neue Welt eintauchen durfte, sondern alles wirklich kenne. Es hat mir ein wenig die Chance der Fantasie geraubt, die ich gerne während Büchern im Kopf habe. Wir treffen bereits auf der ersten Seite auf die Protagonistin Romy, die sich mit ihren besten Freunden in einem Hamburger Park trifft, als Meteoriten auf die Erde treffen und die Menschheit in Panik versetzen. Natürlich bleibt Romy komplett ruhig, da sie eine Verbundenheit zu den Geschehnissen fühlt, was ich sehr, wirklich sehr unrealistisch finde. Romy erkennt natürlich sofort in den Fernsehberichten, dass es sich um Drachenhandelt und alles nimmt seinen Lauf als am nächsten Tag ein Portal im Himmel aufgeht und die Drachenwandler samt ihrer natürlichen Feinde auf die Erde kommen. Ein Krieg bricht aus und die Menschheit wird in Hamburg binnen Sekunden fast komplett ausgelöscht, da die Bundeswehr kläglich versagt und die Panzer und Bomben alle bereits abgefeuert oder zerstört sind. Mir ging das alles wirklich viel zu schnell am Anfang und es war alles aufeinmal so viel und vorallem unrealistisch, doch dann nimmt die Geschichte ihren Lauf und was soll ich sagen? Leider plätschert sie nur so vor sich hin und bis zu 70% Lesestatus im Buch wiederholen sich die gleichen Szenarien immer wieder. Eine Kleingruppe überlebender, darunter Romy, muss gegen Drachenwandler und die Bestien kämpfen, wandert von einem Versteck zum anderen und verliert ab und zu Menschen an die Feinde. Mehr passiert einfach nicht. Im gesamtem Buch erfährt man nicht mehr über die Drachenwandler, als dass sie diese sind und dass sie auf die Erde gekommen sind, um Splitter ihres Sterns zufinden, damit sie ihren zerstörten Planeten, ihre Heimat, wieder aufbauen können. Dafür brauchen sie Romy, die diese Splitter spüren kann, aber die möchte natürlich nicht gefangen genommen werden, da die Drachenwandler die Bösen sind. Es war einfach langweilig immer wieder aufs neue das Gleiche zu lesen. Die Geschichte hat so viel Potential und als dann endlich das geschieht, was ich eigentlich nach einem Drittel erwartet hätte, die Story nimmt Fahrt auf und Romy wird mit ihrem Schicksal konfrontiert, ist das Buch zu ende. Die Drachenwandler 1 fühlt sich nach dem Lesen für mich an wie ein nicht enden wollender Prolog für Teil 2, denn es geschieht eigentlich nichts wirklich interessantes. Beim ersten Mal lesen wie sie gegen die Drachenwandler und Bestien versuchen zu überleben ist noch spannend, aber nicht wenn ich es zum fünften mal lesen muss. Die Charaktere Mit den Charakteren bin ich absolut nicht warm geworden, denn Romy ist für mich einfach viel zu sprunghaft. Im einen Moment möchte sie alle retten und im anderen sind Kinder und andere Bedürftige für sie nur ein Balast. Sie springt von der Hoffnung auf eine bessere Welt auf den Glauben daran, dass alles verloren ist und irgendwie ist sie für mich einfach nicht greifbar. Für mich hat es an allem gefehlt. An Tiefe, an Sympathie und an Verständnis für sie, ihre Taten und Gefühle. Denn natürlich fühlt sie die Anziehungskraft zum Anführer der Drachenwandler sofort, obwohl sie ihn eigentlich nur ein einziges Mal wirklich gesehen hat. *Spoiler* als sie ihn mit einer Waffe bedroht. *Spoilerende* Greyer ist für mich so ein oberflächlicher Charakter, dass ich mich wirklich schwer tue mir ihn auch nur im geringsten vorzustellen. Mam erfährt absolut nichts über die Drachenwandler, was man nicht schon aus dem Klappentext entnehmen kann, was ich wirklich schade finde, denn es handelt sich um ein ganzes Buch! Da erwarte ich schon ein wenig mehr Charaktertiefe und Hintergrund zu einer der beiden Hauptspezien der Handlung. Der Schreibstil Mal abgesehen davon, dass sich die Handlung nur im Kreis dreht ist der Schreibstil der Autorin angenehm. Man kann ihn schnell und flüssig lesen, ohne dass man über Fehler stolpert. Sie hat eine angenehme Balance zwischen Dialog und Monolog gefunden, sodass zumindest das nicht allzu vorhersehbar und langweilig geworden ist. Fazit Die Drachenwandler hat so viel Potential, was leider, wirklich leider, nicht ausgeschöpft wurde. Es gibt viele gute Messages in den Zeilen des Buches, wie dass Menschen die Welt ausbeuten und wir alles viel zu selbstverständlich nehmen. Ich finde, damit hat Anika Hanke dem Buch einen angenehmen Mehrwert gegeben, aber das wars leider auch schon und nur für diese kleinen Messages würde ich das Buch nicht weiterempfehlen. Für mich ist es wirklich ein ewig scheinender Prolog für den zweiten Teil der Reihe, aber das führt dazu, dass ich es nicht weiterempfehlen kann. Denn es passiert nichts relevantes und ich bin mir sicher, dass Teil 2 auch sehr gut ohne Teil 1 auskommt. Ich für meinen Teil beende meine Drachenwandler Reise jedoch hier, denn ich werde Teil 2 nicht lesen. Für die Message, die Idee und den Schreibstil vergebe ich wirklich gut gemeinte 2 von 5 Sternen, aber für mehr reicht es wirklich nicht. ⭐⭐
Jun 18, 2023
Leider, wirklich leider, hat dieses Buch so viel Potential, welches leider absolut nicht ausgeschöpft wurde. Ich bin traurig und ein wenig enttäuscht, denn es gab ein paar wirklich gute Zeilen, die auch eine wirklich tiefgehende Message enthielten, aber, diese waren einfach verschwindet gering. Die Storyline Das Buch beginnt sofort mit einem Kritikpunkt für mich, denn es spielt in Deutschland. Um genau zu sein in Hamburg und ich kann mich leider absolut nicht mit Büchern anfreunden die hier spielen und vorallem nicht, wenn es sich um das Genre Fantasy handelt. Für mich hat es einen enormen Dämpfer in meine Vorstellungen gebracht, da ich in keine neue Welt eintauchen durfte, sondern alles wirklich kenne. Es hat mir ein wenig die Chance der Fantasie geraubt, die ich gerne während Büchern im Kopf habe. Wir treffen bereits auf der ersten Seite auf die Protagonistin Romy, die sich mit ihren besten Freunden in einem Hamburger Park trifft, als Meteoriten auf die Erde treffen und die Menschheit in Panik versetzen. Natürlich bleibt Romy komplett ruhig, da sie eine Verbundenheit zu den Geschehnissen fühlt, was ich sehr, wirklich sehr unrealistisch finde. Romy erkennt natürlich sofort in den Fernsehberichten, dass es sich um Drachenhandelt und alles nimmt seinen Lauf als am nächsten Tag ein Portal im Himmel aufgeht und die Drachenwandler samt ihrer natürlichen Feinde auf die Erde kommen. Ein Krieg bricht aus und die Menschheit wird in Hamburg binnen Sekunden fast komplett ausgelöscht, da die Bundeswehr kläglich versagt und die Panzer und Bomben alle bereits abgefeuert oder zerstört sind. Mir ging das alles wirklich viel zu schnell am Anfang und es war alles aufeinmal so viel und vorallem unrealistisch, doch dann nimmt die Geschichte ihren Lauf und was soll ich sagen? Leider plätschert sie nur so vor sich hin und bis zu 70% Lesestatus im Buch wiederholen sich die gleichen Szenarien immer wieder. Eine Kleingruppe überlebender, darunter Romy, muss gegen Drachenwandler und die Bestien kämpfen, wandert von einem Versteck zum anderen und verliert ab und zu Menschen an die Feinde. Mehr passiert einfach nicht. Im gesamtem Buch erfährt man nicht mehr über die Drachenwandler, als dass sie diese sind und dass sie auf die Erde gekommen sind, um Splitter ihres Sterns zufinden, damit sie ihren zerstörten Planeten, ihre Heimat, wieder aufbauen können. Dafür brauchen sie Romy, die diese Splitter spüren kann, aber die möchte natürlich nicht gefangen genommen werden, da die Drachenwandler die Bösen sind. Es war einfach langweilig immer wieder aufs neue das Gleiche zu lesen. Die Geschichte hat so viel Potential und als dann endlich das geschieht, was ich eigentlich nach einem Drittel erwartet hätte, die Story nimmt Fahrt auf und Romy wird mit ihrem Schicksal konfrontiert, ist das Buch zu ende. Die Drachenwandler 1 fühlt sich nach dem Lesen für mich an wie ein nicht enden wollender Prolog für Teil 2, denn es geschieht eigentlich nichts wirklich interessantes. Beim ersten Mal lesen wie sie gegen die Drachenwandler und Bestien versuchen zu überleben ist noch spannend, aber nicht wenn ich es zum fünften mal lesen muss. Die Charaktere Mit den Charakteren bin ich absolut nicht warm geworden, denn Romy ist für mich einfach viel zu sprunghaft. Im einen Moment möchte sie alle retten und im anderen sind Kinder und andere Bedürftige für sie nur ein Balast. Sie springt von der Hoffnung auf eine bessere Welt auf den Glauben daran, dass alles verloren ist und irgendwie ist sie für mich einfach nicht greifbar. Für mich hat es an allem gefehlt. An Tiefe, an Sympathie und an Verständnis für sie, ihre Taten und Gefühle. Denn natürlich fühlt sie die Anziehungskraft zum Anführer der Drachenwandler sofort, obwohl sie ihn eigentlich nur ein einziges Mal wirklich gesehen hat. *Spoiler* als sie ihn mit einer Waffe bedroht. *Spoilerende* Greyer ist für mich so ein oberflächlicher Charakter, dass ich mich wirklich schwer tue mir ihn auch nur im geringsten vorzustellen. Mam erfährt absolut nichts über die Drachenwandler, was man nicht schon aus dem Klappentext entnehmen kann, was ich wirklich schade finde, denn es handelt sich um ein ganzes Buch! Da erwarte ich schon ein wenig mehr Charaktertiefe und Hintergrund zu einer der beiden Hauptspezien der Handlung. Der Schreibstil Mal abgesehen davon, dass sich die Handlung nur im Kreis dreht ist der Schreibstil der Autorin angenehm. Man kann ihn schnell und flüssig lesen, ohne dass man über Fehler stolpert. Sie hat eine angenehme Balance zwischen Dialog und Monolog gefunden, sodass zumindest das nicht allzu vorhersehbar und langweilig geworden ist. Fazit Die Drachenwandler hat so viel Potential, was leider, wirklich leider, nicht ausgeschöpft wurde. Es gibt viele gute Messages in den Zeilen des Buches, wie dass Menschen die Welt ausbeuten und wir alles viel zu selbstverständlich nehmen. Ich finde, damit hat Anika Hanke dem Buch einen angenehmen Mehrwert gegeben, aber das wars leider auch schon und nur für diese kleinen Messages würde ich das Buch nicht weiterempfehlen. Für mich ist es wirklich ein ewig scheinender Prolog für den zweiten Teil der Reihe, aber das führt dazu, dass ich es nicht weiterempfehlen kann. Denn es passiert nichts relevantes und ich bin mir sicher, dass Teil 2 auch sehr gut ohne Teil 1 auskommt. Ich für meinen Teil beende meine Drachenwandler Reise jedoch hier, denn ich werde Teil 2 nicht lesen. Für die Message, die Idee und den Schreibstil vergebe ich wirklich gut gemeinte 2 von 5 Sternen, aber für mehr reicht es wirklich nicht. ⭐⭐
Jun 18, 2023






