Die Darwin-Kinder
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Description
Book Information
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Ich war ja schon vom ersten Band nicht sonderlich begeistert. Schon allein, weil ich die Prämisse der sprunghaften gerichteten Evolution sonderbar finde. Da mag Bear im Nachwort noch so viel argumentieren, mir kommt es so vor, als hätten Vertreter dieser Anschauung Angst vor dem Zufall. In diesem Band kommen nun die religiösen Aspekte in Form von Kayes Gotteserfahrungen störend dazu. Dabei hat der Roman durchaus seine guten Seiten. Die Missachtung der Bürgerrechte aus Angst vor einer Seuche wirkt aus Post-Corona-Sicht durchaus hellsichtig. Leider kommt dieser Aspekt etwas kurz. Die Handlung über die Seuche in den Schulen/Lagern im ersten Teil fand ich sehr spannend. Hier störte aber die dazwischengeschnittene Mitch-Kaye-Stella-Handlung. Ebenso kommt im zweiten Teil die Beschreibung der Zustände in den Lagern etwas kurz. Dies hätte durchaus einen eigenen Roman füllen können. Der dritte Teil knüpft dann nur noch lose Fäden zu einem unglaubwürdigen Happy End zusammen - lässt aber auch viel zu viele Fragen offen.
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Ich war ja schon vom ersten Band nicht sonderlich begeistert. Schon allein, weil ich die Prämisse der sprunghaften gerichteten Evolution sonderbar finde. Da mag Bear im Nachwort noch so viel argumentieren, mir kommt es so vor, als hätten Vertreter dieser Anschauung Angst vor dem Zufall. In diesem Band kommen nun die religiösen Aspekte in Form von Kayes Gotteserfahrungen störend dazu. Dabei hat der Roman durchaus seine guten Seiten. Die Missachtung der Bürgerrechte aus Angst vor einer Seuche wirkt aus Post-Corona-Sicht durchaus hellsichtig. Leider kommt dieser Aspekt etwas kurz. Die Handlung über die Seuche in den Schulen/Lagern im ersten Teil fand ich sehr spannend. Hier störte aber die dazwischengeschnittene Mitch-Kaye-Stella-Handlung. Ebenso kommt im zweiten Teil die Beschreibung der Zustände in den Lagern etwas kurz. Dies hätte durchaus einen eigenen Roman füllen können. Der dritte Teil knüpft dann nur noch lose Fäden zu einem unglaubwürdigen Happy End zusammen - lässt aber auch viel zu viele Fragen offen.




