Die Chance unseres Lebens
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Description
Melancholisch, beflügelnd und wunderschön erzählt ‒ eine Sommerlektüre aus Frankreich
Er hatte versprochen, ihr das Meer zu zeigen. Und dann verschwand sie plötzlich aus seinem Leben. Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen. Inzwischen führt Stanislas Gélin ein ruhiges Dasein, vielleicht sogar ein bisschen zu ruhig. Als er überraschend eine Nachricht von Sara erhält, bringt die alles durcheinander, auf einmal ist alle Vertrautheit zurück und eine andere Zukunft scheint möglich. Aber woran trägt Sara so schwer – trotz ihrer noch immer so ansteckenden Lebensfreude? Und ist Stanislas bereit, dieses eine echte Leben zu leben, auch wenn es ihm so viel Glück verspricht?
»Die Chance unseres Lebens« von Sophie Astrabie ist ein berührender und tröstender Roman darüber, was das Leben zu geben bereit ist, wenn wir nur mutig genug sind, uns auch dem Schmerz zu stellen.
Book Information
Author Description
Sophie Astrabie wurde 1988 in Albi geboren und lebt heute in Toulouse. Sie liebt Nachtzüge im Sommer, glatte Oberflächen zum Skaten und Reissalate; außerdem öffnet sie gerne eine Flasche Wein, mag deutsche Lieder, den Ozean im Winter und Sand, der wärmer ist als die Luft. Aber am meisten liebt sie es, Geschichten zu erzählen. 2023 erschien ihr Roman »Helle Sommer«.
Posts
Sara und Stanislas mochten sich mal richtig gern. Dann ging Sara weg und sie hörten nichts mehr voneinander. Zwanzig Jahre später erhält Stanislas eine Nachricht von Sara und sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Er hatte sich sein Leben doch eigentlich so ruhig und unaufgeregt eingerichtet. Sie treffen sich und sofort ist die alte Vertrautheit wieder da. Doch was nun? Die lebensfrohe Sara ist nicht mehr die, die sie mal war und Stanislas braucht viel Mut um sich dem wahren Leben zu stellen. Nachdem ich von „Helle Sommer“ von Sophie Astrabie sehr begeistert war, musste ich auch dieses Buch lesen. Melancholisch kommt es daher, ein schüchterner Junge und ein aufgewecktes Mädchen, perfektes Match für diverse Romane. Sara macht eigentlich alles anders, als von ihr erwartet wird. Stanislas ist da schon anders, er ist angepasster. Okay, die Kindheit hätte schöner sein können. Alles zählt er, erstellt „Wenn - Listen“. Da treffen schon zwei sehr ungewöhnliche Charaktere aufeinander. Wir lesen abwechselnd in der aktuellen Zeit und vor zwanzig Jahren. Erleben das erste zaghafte Aufeinandertreffen nach all der Zeit und wie schnell sie sich wieder annähern. Ein Buch über zweite Chancen, melancholisch, hoffnungsvoll und irgendwie auch heilsam.
Man sieht sich immer zweimal, hoffentlich!
**** Mein Eindruck **** Diese Lektüre war für mich ein echtes Eintauchen – ein leises, warmes Abgleiten in eine Geschichte voller Sehnsucht, leiser Töne und großer Emotionen. Schon nach wenigen Seiten war ich ganz nah an Stanislas’ Seite, habe seine Gedankenwelt betreten und mit ihm auf eine zweite Chance mit Sara gehofft. Der Schreibstil der Autorin ist zurückhaltend, fast zart – ohne Schnörkel, dafür aber mit einer Präzision, die Bilder im Kopf entstehen lässt, ohne sie zu sehr auszumalen. Alles Überflüssige fällt weg, sodass der Fokus auf dem Wesentlichen liegt: auf der Annäherung zweier Menschen, auf dem, was war – und was vielleicht wieder werden kann. Was mir besonders gefallen hat: Ich habe nie aus den Augen verloren, worum es eigentlich ging. Kein Verirren in Nebenschauplätzen, kein unnötiges Drama. Stattdessen durfte ich loslassen und mich einfach vom Erzählen tragen lassen – ein seltener Genuss. Der im Klappentext erwähnte Mix aus Melancholie und Leichtigkeit ist absolut treffend. Die Geschichte fühlt sich an wie eine Metamorphose: wie eine Raupe, die langsam, aber bestimmt zum Schmetterling wird. Stanislas und Sara verkörpern diesen Wandel auf ganz eigene Weise. Während er still, reflektiert und zurückhaltend ist, bringt Sara Leben, Farbe und Energie mit. Zwei Gegensätze, die sich – damals wie heute – wunderbar ergänzen. Ihre zweite Begegnung wurde für mich dadurch zu etwas ganz Besonderem. **** Empfehlung? **** Wer ruhige, feinfühlige Geschichten liebt, wird hier eine zarte, aber tiefgehende Erzählung entdecken, die lange nachwirkt. Dieses Buch braucht keine großen Gesten – es überzeugt mit emotionaler Tiefe, leiser Schönheit und der Hoffnung auf ein neues Glück.
Darum geht es: Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Sara und Stanislas sich das letzte Mal gesehen haben. Damals hatte er ihr versprochen, ihr das Meer zu zeigen, doch kurz darauf verschwand sie spurlos aus seinem Leben. Inzwischen lebt Stanislas ein ruhiges, fast zurückgezogenes Leben. Als er unerwartet eine Nachricht von Sara erhält, holt ihn die Vergangenheit ein. Beim Wiedersehen ist die alte Vertrautheit sofort wieder da, und es scheint, als könnte sich alles noch einmal verändern. Doch Sara bringt etwas mit, das sie spürbar belastet. Stanislas steht vor der Frage, ob er bereit ist, sich noch einmal wirklich auf das Leben einzulassen. Mein Leseeindruck Der Einstieg in den Roman fiel mir leicht. Sophie Astrabie schreibt mit einer angenehmen Leichtigkeit, ihr Stil ist ruhig, feinfühlig und durchaus atmosphärisch. Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung auf zwei Zeitebenen erzählt wird, in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Solche Erzählstrukturen mag ich sehr, weil sie helfen, Figuren und Motive besser zu verstehen. Trotzdem hat mich die Geschichte leider nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte. Weder zu Sara noch zu Stanislas konnte ich eine wirkliche Verbindung aufbauen. Ihre Gedanken und Handlungen blieben für mich oft schwer nachvollziehbar. Sie wirkten auf eine Weise fern, fast unnahbar. Das hat es mir schwer gemacht, wirklich mitzufühlen. Es lag nicht an der Sprache oder der Struktur, das war stimmig. Die emotionale Ebene ist nicht durchgedrungen. Was die Autorin mit ihrer Geschichte ausdrücken möchte, ist sicherlich vielschichtig und sensibel gemeint, aber bei mir ist enttäuschenderweise wenig davon angekommen. Fazit: 2,5/5 ⭐️ Eine schöne Idee, eine starke Ausgangssituation und ein sanfter Schreibstil, doch emotional blieb die Geschichte für mich eher blass.

Ich habe von Sophie Astrabie Helle Sommer gelesen und war total beeindruckt. Daher hab ich sofort danach ihr neuestes Buch gekauft. Es konnte mich nicht ganz so überzeugen, da ich keinen direkten Zugang zu Stanislas oder Sara bekommen habe. Er war mir zu passiv und sie zu „anti-alles“. Trotzdem hat mich die Geschichte von Sara am Ende sehr gerührt, auch wenn es leider nur ein paar Seiten waren. Das Happy End bzw. die Verbindung vom Epilog zum Anfang hat mir sehr gut gefallen.
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Melancholisch, beflügelnd und wunderschön erzählt ‒ eine Sommerlektüre aus Frankreich
Er hatte versprochen, ihr das Meer zu zeigen. Und dann verschwand sie plötzlich aus seinem Leben. Zwanzig Jahre sind seitdem vergangen. Inzwischen führt Stanislas Gélin ein ruhiges Dasein, vielleicht sogar ein bisschen zu ruhig. Als er überraschend eine Nachricht von Sara erhält, bringt die alles durcheinander, auf einmal ist alle Vertrautheit zurück und eine andere Zukunft scheint möglich. Aber woran trägt Sara so schwer – trotz ihrer noch immer so ansteckenden Lebensfreude? Und ist Stanislas bereit, dieses eine echte Leben zu leben, auch wenn es ihm so viel Glück verspricht?
»Die Chance unseres Lebens« von Sophie Astrabie ist ein berührender und tröstender Roman darüber, was das Leben zu geben bereit ist, wenn wir nur mutig genug sind, uns auch dem Schmerz zu stellen.
Book Information
Author Description
Sophie Astrabie wurde 1988 in Albi geboren und lebt heute in Toulouse. Sie liebt Nachtzüge im Sommer, glatte Oberflächen zum Skaten und Reissalate; außerdem öffnet sie gerne eine Flasche Wein, mag deutsche Lieder, den Ozean im Winter und Sand, der wärmer ist als die Luft. Aber am meisten liebt sie es, Geschichten zu erzählen. 2023 erschien ihr Roman »Helle Sommer«.
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Sara und Stanislas mochten sich mal richtig gern. Dann ging Sara weg und sie hörten nichts mehr voneinander. Zwanzig Jahre später erhält Stanislas eine Nachricht von Sara und sein Leben wird auf den Kopf gestellt. Er hatte sich sein Leben doch eigentlich so ruhig und unaufgeregt eingerichtet. Sie treffen sich und sofort ist die alte Vertrautheit wieder da. Doch was nun? Die lebensfrohe Sara ist nicht mehr die, die sie mal war und Stanislas braucht viel Mut um sich dem wahren Leben zu stellen. Nachdem ich von „Helle Sommer“ von Sophie Astrabie sehr begeistert war, musste ich auch dieses Buch lesen. Melancholisch kommt es daher, ein schüchterner Junge und ein aufgewecktes Mädchen, perfektes Match für diverse Romane. Sara macht eigentlich alles anders, als von ihr erwartet wird. Stanislas ist da schon anders, er ist angepasster. Okay, die Kindheit hätte schöner sein können. Alles zählt er, erstellt „Wenn - Listen“. Da treffen schon zwei sehr ungewöhnliche Charaktere aufeinander. Wir lesen abwechselnd in der aktuellen Zeit und vor zwanzig Jahren. Erleben das erste zaghafte Aufeinandertreffen nach all der Zeit und wie schnell sie sich wieder annähern. Ein Buch über zweite Chancen, melancholisch, hoffnungsvoll und irgendwie auch heilsam.
Man sieht sich immer zweimal, hoffentlich!
**** Mein Eindruck **** Diese Lektüre war für mich ein echtes Eintauchen – ein leises, warmes Abgleiten in eine Geschichte voller Sehnsucht, leiser Töne und großer Emotionen. Schon nach wenigen Seiten war ich ganz nah an Stanislas’ Seite, habe seine Gedankenwelt betreten und mit ihm auf eine zweite Chance mit Sara gehofft. Der Schreibstil der Autorin ist zurückhaltend, fast zart – ohne Schnörkel, dafür aber mit einer Präzision, die Bilder im Kopf entstehen lässt, ohne sie zu sehr auszumalen. Alles Überflüssige fällt weg, sodass der Fokus auf dem Wesentlichen liegt: auf der Annäherung zweier Menschen, auf dem, was war – und was vielleicht wieder werden kann. Was mir besonders gefallen hat: Ich habe nie aus den Augen verloren, worum es eigentlich ging. Kein Verirren in Nebenschauplätzen, kein unnötiges Drama. Stattdessen durfte ich loslassen und mich einfach vom Erzählen tragen lassen – ein seltener Genuss. Der im Klappentext erwähnte Mix aus Melancholie und Leichtigkeit ist absolut treffend. Die Geschichte fühlt sich an wie eine Metamorphose: wie eine Raupe, die langsam, aber bestimmt zum Schmetterling wird. Stanislas und Sara verkörpern diesen Wandel auf ganz eigene Weise. Während er still, reflektiert und zurückhaltend ist, bringt Sara Leben, Farbe und Energie mit. Zwei Gegensätze, die sich – damals wie heute – wunderbar ergänzen. Ihre zweite Begegnung wurde für mich dadurch zu etwas ganz Besonderem. **** Empfehlung? **** Wer ruhige, feinfühlige Geschichten liebt, wird hier eine zarte, aber tiefgehende Erzählung entdecken, die lange nachwirkt. Dieses Buch braucht keine großen Gesten – es überzeugt mit emotionaler Tiefe, leiser Schönheit und der Hoffnung auf ein neues Glück.
Darum geht es: Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Sara und Stanislas sich das letzte Mal gesehen haben. Damals hatte er ihr versprochen, ihr das Meer zu zeigen, doch kurz darauf verschwand sie spurlos aus seinem Leben. Inzwischen lebt Stanislas ein ruhiges, fast zurückgezogenes Leben. Als er unerwartet eine Nachricht von Sara erhält, holt ihn die Vergangenheit ein. Beim Wiedersehen ist die alte Vertrautheit sofort wieder da, und es scheint, als könnte sich alles noch einmal verändern. Doch Sara bringt etwas mit, das sie spürbar belastet. Stanislas steht vor der Frage, ob er bereit ist, sich noch einmal wirklich auf das Leben einzulassen. Mein Leseeindruck Der Einstieg in den Roman fiel mir leicht. Sophie Astrabie schreibt mit einer angenehmen Leichtigkeit, ihr Stil ist ruhig, feinfühlig und durchaus atmosphärisch. Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung auf zwei Zeitebenen erzählt wird, in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Solche Erzählstrukturen mag ich sehr, weil sie helfen, Figuren und Motive besser zu verstehen. Trotzdem hat mich die Geschichte leider nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte. Weder zu Sara noch zu Stanislas konnte ich eine wirkliche Verbindung aufbauen. Ihre Gedanken und Handlungen blieben für mich oft schwer nachvollziehbar. Sie wirkten auf eine Weise fern, fast unnahbar. Das hat es mir schwer gemacht, wirklich mitzufühlen. Es lag nicht an der Sprache oder der Struktur, das war stimmig. Die emotionale Ebene ist nicht durchgedrungen. Was die Autorin mit ihrer Geschichte ausdrücken möchte, ist sicherlich vielschichtig und sensibel gemeint, aber bei mir ist enttäuschenderweise wenig davon angekommen. Fazit: 2,5/5 ⭐️ Eine schöne Idee, eine starke Ausgangssituation und ein sanfter Schreibstil, doch emotional blieb die Geschichte für mich eher blass.

Ich habe von Sophie Astrabie Helle Sommer gelesen und war total beeindruckt. Daher hab ich sofort danach ihr neuestes Buch gekauft. Es konnte mich nicht ganz so überzeugen, da ich keinen direkten Zugang zu Stanislas oder Sara bekommen habe. Er war mir zu passiv und sie zu „anti-alles“. Trotzdem hat mich die Geschichte von Sara am Ende sehr gerührt, auch wenn es leider nur ein paar Seiten waren. Das Happy End bzw. die Verbindung vom Epilog zum Anfang hat mir sehr gut gefallen.









