Die Bücher der Magie
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Book Information
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Die Neuinterpretation von Neil Gamains Comic-Klassiker »Die Bücher der Magie« aus dem Sandman Universum erinnert durch das Cover sehr stark an J. K. Rowlings Fantasy-Buch-Reihe um den jungen Zauberer Harry Potter – doch tatsächlich handelt es sich bei Neil Gaimans Story um eine Geschichte, die bereits 1990 entstand und nun von der renomierten Fantasy-Autorin Kat Howard neu erzählt wird. Dennoch gibt es einige Parallelen zwischen den beiden Reihen: der Hauptakteuer ist ein Junge mit magischen Fähigkeiten, es kommt eine Eule vor und eine tierliebe Obdachlose, die eine Ähnlichkeit mit dem Wildhüter Hagrid erkennen lässt, hat ein offenes Ohr für den Helden der Geschichte. In »Die Bücher der Magie« geht es jedoch deutlich blutiger zu, Gedärme werden frei gelegt und Kämpfe ausgefochten. Unser Hauptprotagonist Tim Hunter lebt bei seinem Vater, der sich wenig für seinen Sohn aber umso mehr für das TV-Programm interessiert, seine Mutter wird vermisst und so muss er alleine mit seinen magischen Fähigkeiten klarkommen. Zur Seite steht ihm seine Lehrerin sowie leere Bücher, die ihm erst ihre Lehre enthüllen sobald er dafür bereit ist. Die Autorin Kat Howard führt die Leser*innen gekonnt durch die Handlung, die in diesem ersten Band zum größten Teil aus der Auseinandersetzung mit den agierenden Persönlichkeiten besteht und mit einem Ausflug in die abgefahrene Traumwelt besticht. Jedoch bleiben recht viele Fragen offen, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser Comic-Klassiker-Reihe freue! Die Zeichnungen von Tom Fowler haben mir zumeist gut gefallen, doch an manchen Stellen fand ich die fast schon karikaturistische Darstellung der Personen etwas überzogen, was dem recht düsteren Setting/Plot in meinen Augen nicht sonderlich gut steht. Zwischen den einzelnen Erzählungsabschnitten gibt es immer wieder realistische Coverillustrationen zu sehen, die immer ein optisches Highlight darstellten und mich fast wünschen liesen, dass der ganze Comic in diesem Stil abgebildet worden wäre. Fazit Ein magischer Comic-Klassiker in neuem Gewand, auf dessen Fortsetzung ich mich bereits sehr freue!
Sehr spannender Einstieg ins Neil Gaiman's Sandman Universum und auch ein sehr düsterer Einstieg. Zunächst war ich etwas verwirrt, da bereits irgendwas vorher passiert ist in der Geschichte, aber trotzdem kam ich gut voran und war wirklich gefesselt von der düsteren Story, die auch sehr magisch, bzw. etwas märchenhaft rüberkam. Werde die Reihe weiter lesen!
Die Neuinterpretation von Neil Gamains Comic-Klassiker »Die Bücher der Magie« aus dem Sandman Universum erinnert durch das Cover sehr stark an J. K. Rowlings Fantasy-Buch-Reihe um den jungen Zauberer Harry Potter – doch tatsächlich handelt es sich bei Neil Gaimans Story um eine Geschichte, die bereits 1990 entstand und nun von der renomierten Fantasy-Autorin Kat Howard neu erzählt wird. Dennoch gibt es einige Parallelen zwischen den beiden Reihen: der Hauptakteuer ist ein Junge mit magischen Fähigkeiten, es kommt eine Eule vor und eine tierliebe Obdachlose, die eine Ähnlichkeit mit dem Wildhüter Hagrid erkennen lässt, hat ein offenes Ohr für den Helden der Geschichte. In »Die Bücher der Magie« geht es jedoch deutlich blutiger zu, Gedärme werden frei gelegt und Kämpfe ausgefochten. Unser Hauptprotagonist Tim Hunter lebt bei seinem Vater, der sich wenig für seinen Sohn aber umso mehr für das TV-Programm interessiert, seine Mutter wird vermisst und so muss er alleine mit seinen magischen Fähigkeiten klarkommen. Zur Seite steht ihm seine Lehrerin sowie leere Bücher, die ihm erst ihre Lehre enthüllen sobald er dafür bereit ist. Die Autorin Kat Howard führt die Leser*innen gekonnt durch die Handlung, die in diesem ersten Band zum größten Teil aus der Auseinandersetzung mit den agierenden Persönlichkeiten besteht und mit einem Ausflug in die abgefahrene Traumwelt besticht. Jedoch bleiben recht viele Fragen offen, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser Comic-Klassiker-Reihe freue! Die Zeichnungen von Tom Fowler haben mir zumeist gut gefallen, doch an manchen Stellen fand ich die fast schon karikaturistische Darstellung der Personen etwas überzogen, was dem recht düsteren Setting/Plot in meinen Augen nicht sonderlich gut steht. Zwischen den einzelnen Erzählungsabschnitten gibt es immer wieder realistische Coverillustrationen zu sehen, die immer ein optisches Highlight darstellten und mich fast wünschen liesen, dass der ganze Comic in diesem Stil abgebildet worden wäre. Fazit Ein magischer Comic-Klassiker in neuem Gewand, auf dessen Fortsetzung ich mich bereits sehr freue!
Im zweiten Band ihrer Neuinterpretation von Neil Gaimans »Die Bücher der Magie« greift Kat Howard die losen Fäden des ersten Comics auf und verwebt diese mit einer mitreißenden Entwicklung der Ereignisse um den angehenden Zauberer Tim Hunter. Für das entsprechende Artwork ist Tom Fowler zuständig, der sich auch in dieser Ausgabe seinem überspitzten und fast schon karikaturesken Stil treu bleibt. Nachdem seiner Freundin Ellie verschwunden ist, macht sich Tim zusammen mit seiner magieerfahrenen Literaturlehrerin Dr. Rose auf die Suche und gerät dabei in das Titanias Reich Faerie. Obwohl Tim schon einmal hier war, hat er keinerlei Erinnerung daran und wenn es nach seiner Begleitung gehen würde, würde dies auch so bleiben. Doch nach einem Ausflug auf den Kobold-Markt möchte Tim nichts sehnlicher, als seine Erinnerungen zurück und weiter nach Ellie suchen. Titania erfüllt ihm seinen Wunsch und es scheint ganz so, als ob der unerfahrene und ebenso junge Zauberer damit auch der Prophezeiung einen Schritt näher rückt. Während Tims Abwesenheit ermittelt die Polizei bezüglich des vermissten Mädchens und Ellie gelingt mit der Hilfe eines baumartigen Wesens die Flucht aus ihrem Buch-Gefängnis. Unter mysteriösen Umständen ist auch Tims Mutter wieder zurückgekehrt – doch das Familienidyll scheint trügerisch. Kat Howard spinnt den Handlungsverlauf mit wenig Informationen und zahlreichen Möglichkeiten weiter, sodass sich die Spannung immer mehr aufbaut. Tom Fowlers Illustrationen verleihen dem Ganzen, mit perfekt zur Geschichte abgestimmten Farben, genau die richtige Atmosphäre für das fantastische Setting und die Feenwelt von Königin Titania. Besonders eindrucksvoll umgesetzt wurde in meinen Augen das Gefängnis von Ellie. Das Hauptaugenmerk liegt zu jeder Zeit bei Tim Hunter und der Schwierigkeit des Heranwachsens sowie der unglaublichen Verantwortung und Konsequenzen, die seine magischen Kräfte mit sich bringen. Dennoch haben sich auch seine treue Eule Jo-Jo und die Obdachlose Hexe Mad Hettie gleich zu Beginn einen Platz in meinem Leserherz gesichert. Am Ende dieses gelungenen Urban-Fantasy Comics wurden zwar zahlreiche Fragen beantwortet aber mindestens ebenso viele neue aufgeworfen. Es bleibt also weiterhin sehr spannend und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Ausflug in das »Sandman Universe« und Kat Howards Welt von »Die Bücher der Magie«. Fazit Ein absolut runder Urban-Fantasy-Comic mit faszinierenden Charakteren, der für spannende Unterhaltung sorgt.
Im zweiten Band ihrer Neuinterpretation von Neil Gaimans »Die Bücher der Magie« greift Kat Howard die losen Fäden des ersten Comics auf und verwebt diese mit einer mitreißenden Entwicklung der Ereignisse um den angehenden Zauberer Tim Hunter. Für das entsprechende Artwork ist Tom Fowler zuständig, der sich auch in dieser Ausgabe seinem überspitzten und fast schon karikaturesken Stil treu bleibt. Nachdem seiner Freundin Ellie verschwunden ist, macht sich Tim zusammen mit seiner magieerfahrenen Literaturlehrerin Dr. Rose auf die Suche und gerät dabei in das Titanias Reich Faerie. Obwohl Tim schon einmal hier war, hat er keinerlei Erinnerung daran und wenn es nach seiner Begleitung gehen würde, würde dies auch so bleiben. Doch nach einem Ausflug auf den Kobold-Markt möchte Tim nichts sehnlicher, als seine Erinnerungen zurück und weiter nach Ellie suchen. Titania erfüllt ihm seinen Wunsch und es scheint ganz so, als ob der unerfahrene und ebenso junge Zauberer damit auch der Prophezeiung einen Schritt näher rückt. Während Tims Abwesenheit ermittelt die Polizei bezüglich des vermissten Mädchens und Ellie gelingt mit der Hilfe eines baumartigen Wesens die Flucht aus ihrem Buch-Gefängnis. Unter mysteriösen Umständen ist auch Tims Mutter wieder zurückgekehrt – doch das Familienidyll scheint trügerisch. Kat Howard spinnt den Handlungsverlauf mit wenig Informationen und zahlreichen Möglichkeiten weiter, sodass sich die Spannung immer mehr aufbaut. Tom Fowlers Illustrationen verleihen dem Ganzen, mit perfekt zur Geschichte abgestimmten Farben, genau die richtige Atmosphäre für das fantastische Setting und die Feenwelt von Königin Titania. Besonders eindrucksvoll umgesetzt wurde in meinen Augen das Gefängnis von Ellie. Das Hauptaugenmerk liegt zu jeder Zeit bei Tim Hunter und der Schwierigkeit des Heranwachsens sowie der unglaublichen Verantwortung und Konsequenzen, die seine magischen Kräfte mit sich bringen. Dennoch haben sich auch seine treue Eule Jo-Jo und die Obdachlose Hexe Mad Hettie gleich zu Beginn einen Platz in meinem Leserherz gesichert. Am Ende dieses gelungenen Urban-Fantasy Comics wurden zwar zahlreiche Fragen beantwortet aber mindestens ebenso viele neue aufgeworfen. Es bleibt also weiterhin sehr spannend und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Ausflug in das »Sandman Universe« und Kat Howards Welt von »Die Bücher der Magie«. Fazit Ein absolut runder Urban-Fantasy-Comic mit faszinierenden Charakteren, der für spannende Unterhaltung sorgt.
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Die Neuinterpretation von Neil Gamains Comic-Klassiker »Die Bücher der Magie« aus dem Sandman Universum erinnert durch das Cover sehr stark an J. K. Rowlings Fantasy-Buch-Reihe um den jungen Zauberer Harry Potter – doch tatsächlich handelt es sich bei Neil Gaimans Story um eine Geschichte, die bereits 1990 entstand und nun von der renomierten Fantasy-Autorin Kat Howard neu erzählt wird. Dennoch gibt es einige Parallelen zwischen den beiden Reihen: der Hauptakteuer ist ein Junge mit magischen Fähigkeiten, es kommt eine Eule vor und eine tierliebe Obdachlose, die eine Ähnlichkeit mit dem Wildhüter Hagrid erkennen lässt, hat ein offenes Ohr für den Helden der Geschichte. In »Die Bücher der Magie« geht es jedoch deutlich blutiger zu, Gedärme werden frei gelegt und Kämpfe ausgefochten. Unser Hauptprotagonist Tim Hunter lebt bei seinem Vater, der sich wenig für seinen Sohn aber umso mehr für das TV-Programm interessiert, seine Mutter wird vermisst und so muss er alleine mit seinen magischen Fähigkeiten klarkommen. Zur Seite steht ihm seine Lehrerin sowie leere Bücher, die ihm erst ihre Lehre enthüllen sobald er dafür bereit ist. Die Autorin Kat Howard führt die Leser*innen gekonnt durch die Handlung, die in diesem ersten Band zum größten Teil aus der Auseinandersetzung mit den agierenden Persönlichkeiten besteht und mit einem Ausflug in die abgefahrene Traumwelt besticht. Jedoch bleiben recht viele Fragen offen, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser Comic-Klassiker-Reihe freue! Die Zeichnungen von Tom Fowler haben mir zumeist gut gefallen, doch an manchen Stellen fand ich die fast schon karikaturistische Darstellung der Personen etwas überzogen, was dem recht düsteren Setting/Plot in meinen Augen nicht sonderlich gut steht. Zwischen den einzelnen Erzählungsabschnitten gibt es immer wieder realistische Coverillustrationen zu sehen, die immer ein optisches Highlight darstellten und mich fast wünschen liesen, dass der ganze Comic in diesem Stil abgebildet worden wäre. Fazit Ein magischer Comic-Klassiker in neuem Gewand, auf dessen Fortsetzung ich mich bereits sehr freue!
Sehr spannender Einstieg ins Neil Gaiman's Sandman Universum und auch ein sehr düsterer Einstieg. Zunächst war ich etwas verwirrt, da bereits irgendwas vorher passiert ist in der Geschichte, aber trotzdem kam ich gut voran und war wirklich gefesselt von der düsteren Story, die auch sehr magisch, bzw. etwas märchenhaft rüberkam. Werde die Reihe weiter lesen!
Die Neuinterpretation von Neil Gamains Comic-Klassiker »Die Bücher der Magie« aus dem Sandman Universum erinnert durch das Cover sehr stark an J. K. Rowlings Fantasy-Buch-Reihe um den jungen Zauberer Harry Potter – doch tatsächlich handelt es sich bei Neil Gaimans Story um eine Geschichte, die bereits 1990 entstand und nun von der renomierten Fantasy-Autorin Kat Howard neu erzählt wird. Dennoch gibt es einige Parallelen zwischen den beiden Reihen: der Hauptakteuer ist ein Junge mit magischen Fähigkeiten, es kommt eine Eule vor und eine tierliebe Obdachlose, die eine Ähnlichkeit mit dem Wildhüter Hagrid erkennen lässt, hat ein offenes Ohr für den Helden der Geschichte. In »Die Bücher der Magie« geht es jedoch deutlich blutiger zu, Gedärme werden frei gelegt und Kämpfe ausgefochten. Unser Hauptprotagonist Tim Hunter lebt bei seinem Vater, der sich wenig für seinen Sohn aber umso mehr für das TV-Programm interessiert, seine Mutter wird vermisst und so muss er alleine mit seinen magischen Fähigkeiten klarkommen. Zur Seite steht ihm seine Lehrerin sowie leere Bücher, die ihm erst ihre Lehre enthüllen sobald er dafür bereit ist. Die Autorin Kat Howard führt die Leser*innen gekonnt durch die Handlung, die in diesem ersten Band zum größten Teil aus der Auseinandersetzung mit den agierenden Persönlichkeiten besteht und mit einem Ausflug in die abgefahrene Traumwelt besticht. Jedoch bleiben recht viele Fragen offen, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung dieser Comic-Klassiker-Reihe freue! Die Zeichnungen von Tom Fowler haben mir zumeist gut gefallen, doch an manchen Stellen fand ich die fast schon karikaturistische Darstellung der Personen etwas überzogen, was dem recht düsteren Setting/Plot in meinen Augen nicht sonderlich gut steht. Zwischen den einzelnen Erzählungsabschnitten gibt es immer wieder realistische Coverillustrationen zu sehen, die immer ein optisches Highlight darstellten und mich fast wünschen liesen, dass der ganze Comic in diesem Stil abgebildet worden wäre. Fazit Ein magischer Comic-Klassiker in neuem Gewand, auf dessen Fortsetzung ich mich bereits sehr freue!
Im zweiten Band ihrer Neuinterpretation von Neil Gaimans »Die Bücher der Magie« greift Kat Howard die losen Fäden des ersten Comics auf und verwebt diese mit einer mitreißenden Entwicklung der Ereignisse um den angehenden Zauberer Tim Hunter. Für das entsprechende Artwork ist Tom Fowler zuständig, der sich auch in dieser Ausgabe seinem überspitzten und fast schon karikaturesken Stil treu bleibt. Nachdem seiner Freundin Ellie verschwunden ist, macht sich Tim zusammen mit seiner magieerfahrenen Literaturlehrerin Dr. Rose auf die Suche und gerät dabei in das Titanias Reich Faerie. Obwohl Tim schon einmal hier war, hat er keinerlei Erinnerung daran und wenn es nach seiner Begleitung gehen würde, würde dies auch so bleiben. Doch nach einem Ausflug auf den Kobold-Markt möchte Tim nichts sehnlicher, als seine Erinnerungen zurück und weiter nach Ellie suchen. Titania erfüllt ihm seinen Wunsch und es scheint ganz so, als ob der unerfahrene und ebenso junge Zauberer damit auch der Prophezeiung einen Schritt näher rückt. Während Tims Abwesenheit ermittelt die Polizei bezüglich des vermissten Mädchens und Ellie gelingt mit der Hilfe eines baumartigen Wesens die Flucht aus ihrem Buch-Gefängnis. Unter mysteriösen Umständen ist auch Tims Mutter wieder zurückgekehrt – doch das Familienidyll scheint trügerisch. Kat Howard spinnt den Handlungsverlauf mit wenig Informationen und zahlreichen Möglichkeiten weiter, sodass sich die Spannung immer mehr aufbaut. Tom Fowlers Illustrationen verleihen dem Ganzen, mit perfekt zur Geschichte abgestimmten Farben, genau die richtige Atmosphäre für das fantastische Setting und die Feenwelt von Königin Titania. Besonders eindrucksvoll umgesetzt wurde in meinen Augen das Gefängnis von Ellie. Das Hauptaugenmerk liegt zu jeder Zeit bei Tim Hunter und der Schwierigkeit des Heranwachsens sowie der unglaublichen Verantwortung und Konsequenzen, die seine magischen Kräfte mit sich bringen. Dennoch haben sich auch seine treue Eule Jo-Jo und die Obdachlose Hexe Mad Hettie gleich zu Beginn einen Platz in meinem Leserherz gesichert. Am Ende dieses gelungenen Urban-Fantasy Comics wurden zwar zahlreiche Fragen beantwortet aber mindestens ebenso viele neue aufgeworfen. Es bleibt also weiterhin sehr spannend und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Ausflug in das »Sandman Universe« und Kat Howards Welt von »Die Bücher der Magie«. Fazit Ein absolut runder Urban-Fantasy-Comic mit faszinierenden Charakteren, der für spannende Unterhaltung sorgt.
Im zweiten Band ihrer Neuinterpretation von Neil Gaimans »Die Bücher der Magie« greift Kat Howard die losen Fäden des ersten Comics auf und verwebt diese mit einer mitreißenden Entwicklung der Ereignisse um den angehenden Zauberer Tim Hunter. Für das entsprechende Artwork ist Tom Fowler zuständig, der sich auch in dieser Ausgabe seinem überspitzten und fast schon karikaturesken Stil treu bleibt. Nachdem seiner Freundin Ellie verschwunden ist, macht sich Tim zusammen mit seiner magieerfahrenen Literaturlehrerin Dr. Rose auf die Suche und gerät dabei in das Titanias Reich Faerie. Obwohl Tim schon einmal hier war, hat er keinerlei Erinnerung daran und wenn es nach seiner Begleitung gehen würde, würde dies auch so bleiben. Doch nach einem Ausflug auf den Kobold-Markt möchte Tim nichts sehnlicher, als seine Erinnerungen zurück und weiter nach Ellie suchen. Titania erfüllt ihm seinen Wunsch und es scheint ganz so, als ob der unerfahrene und ebenso junge Zauberer damit auch der Prophezeiung einen Schritt näher rückt. Während Tims Abwesenheit ermittelt die Polizei bezüglich des vermissten Mädchens und Ellie gelingt mit der Hilfe eines baumartigen Wesens die Flucht aus ihrem Buch-Gefängnis. Unter mysteriösen Umständen ist auch Tims Mutter wieder zurückgekehrt – doch das Familienidyll scheint trügerisch. Kat Howard spinnt den Handlungsverlauf mit wenig Informationen und zahlreichen Möglichkeiten weiter, sodass sich die Spannung immer mehr aufbaut. Tom Fowlers Illustrationen verleihen dem Ganzen, mit perfekt zur Geschichte abgestimmten Farben, genau die richtige Atmosphäre für das fantastische Setting und die Feenwelt von Königin Titania. Besonders eindrucksvoll umgesetzt wurde in meinen Augen das Gefängnis von Ellie. Das Hauptaugenmerk liegt zu jeder Zeit bei Tim Hunter und der Schwierigkeit des Heranwachsens sowie der unglaublichen Verantwortung und Konsequenzen, die seine magischen Kräfte mit sich bringen. Dennoch haben sich auch seine treue Eule Jo-Jo und die Obdachlose Hexe Mad Hettie gleich zu Beginn einen Platz in meinem Leserherz gesichert. Am Ende dieses gelungenen Urban-Fantasy Comics wurden zwar zahlreiche Fragen beantwortet aber mindestens ebenso viele neue aufgeworfen. Es bleibt also weiterhin sehr spannend und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Ausflug in das »Sandman Universe« und Kat Howards Welt von »Die Bücher der Magie«. Fazit Ein absolut runder Urban-Fantasy-Comic mit faszinierenden Charakteren, der für spannende Unterhaltung sorgt.






