Die Bienenhüterin

Die Bienenhüterin

Softcover
4.0195
Das Besondere TaschenbuchFrauenromanPatriarchFlucht

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Description

Lilys Mutter ist vor zehn Jahren umgekommen. Ihr Vater herrscht wie ein grausamer Rachegott über die inzwischen 14-jährige. Eines Tages flieht Lily aus der bedrückenden Atmosphäre ihres Elternhauses, wandert über die staubigen Straßen der Südstaaten, um ein neues Zuhause zu finden. Sie begegnet wunderbaren Menschen, rettet mit Mut und Klugheit ein Leben und findet bei drei Frauen Unterschlupf, die, wie im Märchen, in großer Eintracht zusammenwohnen. Die drei Schwestern geben dem Mädchen alles, was es braucht: Liebe, Halt, und Geborgenheit. Sie nehmen Lily in ihre Familie auf und weihen sie in die Geheimnisse weiblichen Wissens ein. Lily lernt alles über die Bienenzucht. Sie erfährt, wer ihre Mutter, die sie so schmerzlich vermisst, wirklich war, und sie verliebt sich. Doch eines Tages steht ihr Vater am Gartentor …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
352
Price
13.40 €

Author Description

Sue Monk Kidds Debütroman »Die Bienenhüterin« avancierte vom Geheimtipp zum Bestseller. Der Roman wurde allein in den USA über sechs Millionen Mal verkauft, er wurde in sechsunddreißig Sprachen übersetzt. Millionen LeserInnen haben ihre berührenden Geschichten wie »Die Meerfrau« oder »Die Erfindung der Flügel« verschlungen. »Das Buch Ana« ist Sue Monk Kidds vierter Roman, der in den USA sofort auf der Bestsellerliste stand und von der Presse begeistert aufgenommen wurde. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in South Carolina.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
65%
2%
9%
N/A
45%
15%
56%
60%
33%
74%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
64%
59%
65%
60%

Pace

Fast0%
Slow50%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Poetisch (100%)

Posts

28
All
3

Hinter den Erwartungen

Ein junges Mädchen aus den Südstaaten der USA flieht mit ihrer Ziehmutter aus der Tyrannei des Vaters, die Mutter ist tot, seit das Mädchen 4 ist. Inmitten von Rassenkonflikten findet das Mädchen mit weisser Hautfarbe zu den 3 dunkelhäutigen Schwestern, die zurückgezogen in einem pinken Haus leben und sich auch mit Bienen befassen. Es wird eine dichte, lebendige Atmosphäre geschaffen, die ein bisschen an Mark Twain erinnert. Die Ausarbeitung der Nebenfiguren gelingt recht gut, sie strahlen vor Persönlichkeit und sind gut spürbar, fassbar. Lily bleibt daneben leider recht blass, und obwohl die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, bleibt die Selbstbeschreibung irgendwie eher hölzern. Wir gelangen in eine Welt der Frauen, die aus eigener Kraft ihre Welt schaffen und in ihr zufrieden leben. Männer spielen eine deutliche Nebenrolle. Diese Frauenwelt kam mir sehr glorifiziert vor, zudem hat mich der starke Bezug zur christlichen Religion über die schwarze Maria gestört, wenngleich in fast heidnischen Ritualen mit dieser Figur umgegangen wird. Es hatte für mich etwas Befremdliches, in einer Form überspitztem Überfeminismus, der mir als Leser wenig Möglichkeit gab, mich mit den Figuren zu verbinden. Die Bienen bleiben sehr im Hintergrund, man kann sie als Vorbild für diese Frauenwelt sehen, bei denen es eher um die Königin und die Arbeiterinnen (sind wenigstens geschlechtslos) geht. Sue Monk Kidd erliegt leider der Versuchung der Schwarzmalerei, was zu einer Polarisierung führt und eher ein sehr vereinfachtes Weltbild anbietet und es dadurch an Differenzierung und Vielfarbigkeit fehlen lässt. Es ist sicher keine schlechte Geschichte, die mich aber nicht ganz zufriedenstellen konnte.

3.5

Süßer Honigduft trifft auf gesellschaftliche Wunden

Leider hat mich das Buch nicht so sehr abgeholt, obwohl viele der Themen darin auch heute noch unglaublich wichtig sind. Die Geschichte spielt in den USA der 1960er Jahre, einer Zeit, in der Rassismus ein zentrales gesellschaftliches Thema war – und ehrlich gesagt hat sich daran bis heute nicht so viel geändert. Das Buch zeigt deutlich, wie Schwarze Menschen als niederrangig betrachtet wurden. Unterschiedliche Bildungschancen, Gewalt und sogar das Verbot zu wählen – all das wird thematisiert. Was mich sehr beschäftigt und auch fasziniert hat, war die Bienenthematik und die Philosophie dahinter. Auch die sich langsam aufbauende Freundschaft zwischen Lily und den Frauen fand ich schön erzählt. Leider bleibt die Beziehung zwischen Lily und ihrem Vater sehr schwammig, obwohl wir am Anfang viele Informationen über ihr Verhältnis bekommen. Der Konflikt löst sich meiner Meinung nach viel zu schnell auf. Ähnlich ging es mir mit den Passagen rund um Lilys Mutter – sie wirkten auf mich eher ernüchternd als wirklich bewegend. Das Buch versucht gleichzeitig, eine Philosophie des Lebens zu erzählen, eine Art sommerliches Feel-Good-Gefühl zu vermitteln und eine klare Botschaft gegen Rassismus, Erniedrigung und Identitätsverlust zu senden. Diese Mischung ist allerdings schwierig umzusetzen, weil nicht immer alles zusammenpasst. Statt viele Themen wirklich tief zu erzählen, werden einige nur angerissen, wirken aber so, als sollten sie besonders tiefgründig sein. Eine Zeile, die mir im Kopf geblieben ist: „Es hat keinen Zweck, darüber nachzudenken, wie wir unsere Hautfarbe ändern können“, sagte er. „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir die Welt ändern können.“

5

Die Bienenhüterin ist eine herzerwärmende Geschichte, die nahe geht, die einen zum Weinen bringt, die uns die Welt aber auch wieder ein Stück bunter sehen lässt. Eine tolle Mischung aus Drama und Hoffnung.

5

Etwas fürs Herz und zum mitfiebern.

Eine sehr berührende Geschichte voller Kraft, Mut, Trauer, Verlust, Liebe und Selbstfindung. Die Autorin schafft es mit ihren Worten die Leser von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann dieser Geschichte zu ziehen.

4

meine Meinung dazu ist zwiegespalten…

auf der einen Seite war es schön geschrieben, ich konnte abtauchen in die Geschichte. Alte Südstaaten Geschichten sind eh mein Ding. Spannend, ergreifend, traurig und lustig… war alles dabei. Andererseits war mir das Mariengefasel echt zuviel des Guten. Sorry, bin kein gläubiger Mensch im „biblischen Sinn“ und das hat mich stellenweise echt genervt. Außerdem fand ich das Ende irgendwie nicht gelungen, war mir zu abrupt.

4.5

"Hinter der grauen Fassade unserer mühseligen Tage verbergen sich lauter prächtige Wunder, wir ahnen es nur nicht." Lily ist Halbwaise, ihre Mutter starb bei einem tragischen Unglück, ihr Vater behandelt die 14-jährige nicht gut. Als ihr Kindermädchen , die farbige Rosaleen, verhaftet wird, flieht sie mit ihr. Nicht mein 1. Buch von Sue Monk Kidd und sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin. Ich liebe den emotionalen Schreibstil der Autorin, die so oft genau den richtigen Ton trifft und mir die Geschichte und vor Allem die Personen immer sehr nah bringt. Auch hier gibt es viele schwere Momente, die aber von so vielen positiven Energie überstrahlt werden, dass das Buch einem mit einem guten Gefühl zurücklässt. Sue Monk Kidd schafft es, tiefgründige Geschichten mit einem gewissen Zauber und einer zauberhaften Gelassenheit zu verbinden. Auch die geschichtlichen Hintergründe rund um das Wahlrecht für Farbige im Amerika der 1960er Jahre sind gut und interessant in die Geschichte eingebaut. Und vor Allem konnte mich Augusta mit ihrer Art zu leben, sehr überzeugen. Das Buch ist auch Sicht von Lily erzählt, so dass einige Stellen vielleicht dem Leser anders erscheinen als einer 14-jährigen. Das Ende konnte mich nicht zu 100% überzeugen, aber das macht das Buch nicht weniger lesens- und liebenswert.

4

Rory-Gilmore-Challenge 10/100 📚☕️

5/5 🌟 Weiter geht’s auf der Rory Gilmore Liste mit "Die Bienenhüterin". 🐝 Das Buch wird dem Genre Romance zugeordnet, aber es hat für mich auch einen starken Thriller- und Drama-Charakter. 🤯 Im Mittelpunkt steht Lilly, die aus Versehen ihre Mutter getötet hat. Ihr grausamer Vater macht ihr das Leben schwer. 😔 Nach dem Tod ihrer Mutter wird ein afroamerikanisches Kindermädchen eingestellt, das bereits auf der Pfirsichfarm des Vaters arbeitet. 🍑 In den 60ern, zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung, fliehen Lilly und ihr Kindermädchen und finden Zuflucht bei drei weiteren schwarzen Frauen. Dort erfährt Lilly immer mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter. 💔 Das Buch hat mich sehr berührt, und obwohl der Film deutlich schöner dargestellt ist als das Buch, ist er absolut sehenswert. 🎬 Taschentücher bereithalten – ich habe nur geheult! 😭 Nichts für schwache Nerven! Xoxo Daisy 🌼

Rory-Gilmore-Challenge 10/100 📚☕️
5

Ein wunderbarer, sehr berührender Roman, der direkt ins Herz trifft.

4.5

Wundervolle Geschichte mit vielen wundervoll berührenden Sätzen.

2.5

…wenn die Nebenfiguren spannender sind

Enthält Spoiler Das Buch lag wahrlich lang in meinem Regal, bis ich mir schließlich dachte: so, jetzt ist es so weit, ich werde es lesen. Der Klappentext klang wirklich vielversprechend und ich habe mich auf einige rührselige Momente bereit gemacht… die so gar nicht kamen. Lily, die Protagonistin des Buches und aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, blieb für mich fast in der kompletten Geschichte relativ farblos. Ihre Naivität, teilweise ihre Überheblichkeit gegenüber den anderen, ich habe mich mehr als einmal gefragt, was sie nun so unglaublich liebenswert gemacht haben soll? Für das Buch wäre es wohl besser gewesen, wenn die Erzählung allgemein gehalten gewesen wäre, mehr Raum für die anderen Frauen und ihre Sorgen gelassen hätte. Rosaleen zB wurde zusammen geschlagen und doch bekommt man hauptsächlich von Lily zu hören, wie dumm sie doch war. Auch die anderen Frauen haben alle ihre Päckchen zu tragen, die leider teilweise nur oberflächlich angekratzt wurden. Aber Rosaleen, die so gut zu dem Mädchen war, welches sich doch so oft für sie schämte, war der Grund, warum ich überhaupt weiter gelesen habe. Leider dümpelte die Geschichte eher träge vor sich hin, der Schreibstil war eher plump und nicht wirklich fesselnd. Ich habe das Buch anfangs sehr oft zur Seite gelegt. Erst das letzte Drittel hat mich dann wirklich gefesselt, auch wenn erneut Tiefe an den richtigen Stellen gefehlt hat. Der Klappentext versprach eine große Wendung mit dem Erscheinen des Vaters am Gartentor. Eine Wendung die nicht kam, da es bereits das letzte Kapitel war, als er an die Tür (nicht das Gartentor) klopfe, um seine Tochter zu holen. Leider hatte ich doch recht hohe Erwartungen an das Buch, welche nicht ansatzweise erfüllt wurden. Edit: Im Nachgang habe ich noch den Film zum Buch gesehen, in der Hoffnung, dass mehr Handlung und Tiefe erzeugt wird. Spart euch das. Der Film ist noch flacher und die wenigen spannenden Szenen aus dem Buch wurden noch mal ordentlich rationiert.

4

Wieder ein Buddy Read unseres Buchclubs, der mich überrascht und berührt hat. Mütter, Töchter. Liebe, Verlust, Trauer, Vergebung, Selbstfindung, Ungerechtigkeit, Rassismus - so viele Dinge werden hier zu einer tiefgründigen Geschichte verwoben, getragen von faszinierenden Protagonistinnen. Und immer wieder sind da die Bienen und so viele Parallelen zwischen ihrem Leben und dem Leben der Menschen. Ein faszinierendes, angenehm zu lesendes Werk.

4

Set in South Carolina in the weeks after the signing of the Civil Rights Act, this book could be much harsher and much more violent than it is. The author chose to focus on friendship and women sticking together, without ignoring the racial tension of the time and place. This is my second Sue Monk Kidd book and I am again impressed on how she let's these characters come to life.

5

Schon ab der ersten Seite hatte ich das Gefühl schon mitten drin in der Geschichte zu sein. Das Buch handelt über Lily. Lily ist 14 Jahre alt und vermiss ihre Mutter sehr. Ihre Mutter ist vor 10 Jahren gestorben. Lily weiß nicht viel über ihre Mutter das einzige was ihr noch genau in Erinnerung geblieben ist ist der Tag an dem ihre Mutter gestorben ist. Zu ihren Vater hat Lily keinen gutes Verhältnis. Sie nennt ihn nicht mal Daddy sondern nur T. Ray. Als ihr Vater dann auch noch behautet das ihre Mutter sie zurück lassen wollte und ohne sie abhauen wollte beschließt Lily ab zuhauen. So landet sie bei drei Geschwister die in einen rosa Haus wohnen und sie hilft ihnen bei der Arbeit mit denn Bienen. Sie fühlt sich sofort dort sehr wohl und soll dort auch bald was über ihre Mutter erfahren. Ich fand die Geschichte super geschrieben und weiß gar nicht warum ich von dem Buch noch gar nichts gehört habe. 5 von 5 Buchratten

4

Guter Roman

Die Story des Buches finde ich super und auch die Zeit in der sie spielt. Allerdings hat es mich irgendwann bei ca. der Hälfte nicht mehr ganz so gepackt und ich musste mich etwas zwingen. Es wiederholte sich etwas zu oft einiges und mir wurde es dann etwas zu langweilig. ABER wie schon gesag, die Story super, die Zeit auch sehr interessant, alles in allem ein guter Roman über Mut, Trauer, Selbstfindung und Freundschaft.

2

Nicht mein Fall obwohl es hochgelobt wird. Die Geschichte zieht sich, ist wenig spannend und ich bin schon am Anfang nicht richtig reingekommen. Wahrscheinlich hätte ich es besser abgebrochen..

5

Ich bin so begeistert von diesem Buch! Es gibt nichts zu meckern! Von der ersten bis zur letzten Seite war ich von der Geschichte und ihren Personen gefesselt!

4

Überraschend

Ich bin komplett ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen und war daher so positiv überrascht. Das Buch thematisiert wichtige - und wahrscheinlich leider immer noch aktuelle - Themen, insbesondere Rassismus und Vorurteile. Aber es zeigt auch, wie viele unterschiedliche Arten der Trauer es gibt. In wie vielen Formen man jemanden lieben kann. Dass man jemanden lieben kann, den man früher hasste und auch andersherum. Es war mitreißend, einfühlsam und liebevoll geschrieben. Lily hat eine so starke Persönlichkeit und Stimme, sie muss sie im Laufe des Buches einfach nur finden. Ich habe das Buch so sehr geliebt. Nur an ein paar Stellen stolperte ich über ein Wort, das ich persönlich nicht mag, was aber zu der Zeit, in der das Buch spielt, weit verbreitet war. Einziger Kritikpunkt: in meiner Ausgabe stimmte die Formatierung der kursiven Sätze nicht ganz 😂

4

Tiefgründige Geschichten mit starken Charakteren.

3

Lily ist 14 Jahre alt, Halbwaise und wächst im amerikanischen Süden der 1960er bei ihrem gewalttätigen Vater auf. Ihre Mutter starb bei einem tragischen Unfall als Lily gerade vier Jahre alt war. Freunde hat sie nicht wirklich und ihre einzige engere Bezugsperson ist ihre schwarze Haushälterin Rosaleen. Als Rosaleen eines Tages nach einem Angriff durch Rassisten verhaftet wird, als sie sich als Wählerin eintragen lassen wollte, macht Lily sich auf, um Rosaleen zu befreien und mit ihr fortzulaufen. Über dem ganzen Plan schwebt der tiefe Wunsch, mehr über die verstorbene Mutter zu erfahren und endlich wahrhaftig geliebt zu werden. Anhand von Erinnerungsstücken der Mutter landen Lily und Rosaleen letztendlich auf der Bienenfarm dreier schwarzer Schwestern, die die beiden aufnehmen und ihnen gegen Arbeit Kost und Logis gewähren. Ich würde „Die Bienenhüterin“ als historisch angesiedelten Coming-of-Age Roman beschreiben. Neben der eigentlichen Thematik greift das Buch den Rassismus und die Rassentrennung auf. Mir war das alles leider etwas zu glattgebügelt und darauf ausgelegt, Klischees zu bedienen bzw. zu entkräften. Ich hatte das Gefühl, dass Originalität und Tiefe deshalb verloren gingen und die Charaktere etwas zu katalogmäßig wirkten. Die grundlegende Geschichte war nichts, was mich besonders berührt oder gereizt hätte. Was allerdings genau diese Punkte bediente, war der Schreibstil, den ich wirklich sehr mochte. Gefühle und Atmosphäre waren stets greifbar - das Gefühl der Südstaatenhitze, der Geruch von Honig, das Summen der Bienen... so wurde es dann eine „runde Sache“. Alles in allem fand ich das Buch unterhaltsam, jedoch nicht herausragend.

4

Den Einstieg fand ich etwas schwierig. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die ganzen Protagonisten einordnen konnte. Die Geschichte hat insgesamt etwas unaufgeregtes, aber trotzdem ist sie schön erzählt. Mir hat gefallen, dass die damalige Rassentrennung zwar ein Thema war, aber immer nur nebensächlich. Hauptsächlich geht es um Familie, Freundschaft und um ein Mädchen, das ihren Platz sucht.

4

Hat mir gut gefallen, aber irgendwie habe ich nach den ersten 50 Seiten ein bissle gebraucht, um richtig hereinzufinden. Die Story spielt in den amerikanischen Südstaaten der 60ger Jahre und hat mich ein bissle an "The Help" erinnert. Allerdings wird hier ausschliesslich das Leben einer eher unkonventionellen schwarzen Familie beschrieben - aber so ansprechend, dass man die Damen gerne kennenlernen würde. Und ich hatte nachher extrem Lust auf Honigkuchen, Honigbrot und Bienenwachskerzen... ;-)

3

Deutscher Titel: Die Bienenhüterin South Carolina in den 60ern. Die 14-jährige Lily lebt mit ihrem Vater und der schwarzen Hausangestellten Rosaleen auf einer Pfirsichfarm. Das vermeintliche Idyll ist keines: Lilys Mutter kam bei einem Unfall mit einer Pistole ums Leben, als sie vier Jahre alt war, der Vater behandelt sie gleichgültig und bestraft sie bei Ungehorsam grob. Als Rosaleen sich als Wählerin registrieren will, gerät sie mit Rassisten aneinander, landet im Gefängnis und wird dort verprügelt. Gleichzeitig erzählt Lilys Vater ihr im Streit, dass ihre Mutter sie verlassen hat, dass sie vor dem tödlichen Unfall nur noch einmal zurückgekommen ist, um ihre Sachen abzuholen. Zutiefst erschüttert beschließt Lily, wegzulaufen. Sie befreit Rosaleen und flieht mit ihr nach Tiburon, wo sie glaubt, mehr über ihre Mutter herausfinden zu können. Dort treffen sie auf die schwarze Bienenzüchterin August und ihre Schwestern. Ich lese im Moment bevorzugt historische Romane, die im 20. Jahrhundert angesiedelt sind. Gerade die Civil Rights-Bewegung in den USA interessiert mich sehr, sodass dieser Roman für mich ein perfektes Setting bot. So hatte ich auch einen leichten Einstieg in das Buch, fand aber schon zu Beginn Lilys und Rosaleens Flucht ein wenig unglaubwürdig. Der weitere Verlauf der Geschichte hat mir gefallen, Sue Monk Kidd hat wirklich interessante Charaktere geschaffen, vor allem August, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe, und May, die wirklich außergewöhnlich ist. Auch andere Aspekte des Buchs, z. B. eine halbheidnische “Religion”, die die schwarzen Frauen von Tiburon um eine schwarze Marienfigur geschaffen haben, fand ich interessant. Für Romantiker gibt es auch noch eine kleine Liebesgeschichte, die ich süß fand. Gleichzeitig muss ich jedoch festhalten, dass das Problem mit der Unglaubwürdigkeit sich durch das ganze Buch zieht, die Geschichte wirkt einfach etwas zu sehr konstruiert, man kann sich kaum vorstellen, dass Lilys Vater und die Behörden so wenig unternehmen, um sie zu finden. Lilys Verhalten, als sie mehr über ihre Mutter erfährt, fand ich überzogen. Auch das Ende ist hiervon betroffen, es ist in meinen Augen nicht wirklich glaubwürdig. Bleibt festzuhalten, eine schöne Geschichte mit schöner Botschaft, aber leider nicht mehr.

4

Sehr schönes Buch voller Liebe

5

Sehr interessante Geschichte

Ich fand das Buch traurig und schön zu gleich. Trotz einer gewissen Länge des Buches, wurde es nie zäh oder langweilige. Klare Empfehlung

5

Ein ganz wundervolles Buch. Ich frage mich immer, wie es Menschen geben kann, die nicht lesen möchten. Die letzten zwei Tage habe ich mich ins South Carolina befunden. In einem anderen Jahrzehnt auf einer Pfirsichfarm und im Haus einer Bienenzüchterin. Orte, die ich nie im realen Leben besuchen werde. Orte, die ich literarisch besucht habe und wo ich das Gefühl habe, tatsächlich dort gewesen zu sein. Manchmal gibt es Bücher, da glaubt man, im Gedanken einenFilm zu sehen und Dinge schmecken und hören zu können. Die Bienenhüterin ist so ein Buch für mich.

4

Melancholic and heart-warming at the same time. Such a beautifully-written book.

0

Ich habe das Buch auf Seite 166 abgebrochen. Ich weiß nicht aber irgendwie hatte ich das Gefühl ich komm bei der Geschichte nicht vorran. Die Charakter sind toll beschrieben das man sie sich vorstellen kann. Das Buch handelt auch um das Thema Bienen und in der Zeit in dem dieses Blöde Schwarz Weiß Gelaber der Hautfarben war . Lily das das junge Mädchen in dem Buch haut von zu hause ab und nimmt ihre Farbige Haushälterin mit, die eigentlich eher Freundinnen sind :) Lily flieht vor ihren Herrischen Vater und die beiden bekommen Unterschlupf in einen Haus von Dunkelhäutigen Schwestern die eine Imkerei führen. Eigentlich führen sie ein normales Leben, aber auch die Familie hat ihre Spuren vom Leben schon bekommen. Es geht hin und her und dreht sich eigentlich viel um die Bienen , dennoch dachte ich gut , warum auch nicht. Aber wie gesagt ich hatte das Gefühl ich komme irgendwie nicht weiter in der Geschichte, wenn man was Spannendes passierte war danach Seitenlang wieder ruhe.Ich hatte mir das Buch auch wegen den Bienen geholt da ich dachte das doch mal was anderes und das geht in dem Buch auch nicht unter. Schade bei so tollen Figuren, aber weiterquälen wollte ich mich dann nicht :(

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