Die Bibliothek des Wahnsinns

Die Bibliothek des Wahnsinns

Hardback
4.216

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Description

Die ungewöhnlichsten Bücher und bizarrsten Schriftzeugnisse aus den Weiten der menschlichen Vorstellungskraft

In der Bibliothek des Wahnsinns nimmt uns Edward Brooke-Hitching mit auf eine atemberaubende Reise durch die Literaturgeschichte. Er taucht ein in die dunkelsten Gefilde der Literatur, um die seltsamsten Bücher aus aller Welt aufzuspüren, die je verfasst wurden und deckt die faszinierenden Geschichten hinter ihrer Entstehung auf. Die Bibliothek des Wahnsinns versammelt riesige und winzige Bücher, Bücher, die mit Blut geschrieben wurden, und Bücher, die töten, Bücher des Wahnsinns und Bücher, die die Welt in die Irre führten, Bücher, die für das bloße Auge unsichtbar sind, und Bücher voller Codes und Chiffren. Kommen Sie mit auf eine unterhaltsam-fesselnde Reise zu den literarischen Kuriositäten rund um den Globus!

Eine einmalige, reich bebilderte Sammlung der skurrilsten literarischen Werke und die unvorstellbaren Hintergründe ihrer Entstehung

Vom Koran, der mit dem Blut von Saddam Hussein geschrieben wurde, über in Menschenhaut gebundene Bücher oder eine Bibel, die eine Pistole versteckt, bis hin zu Unterhaltungen mit Marsmenschen, Diktaten aus dem Jenseits oder Bücher, so groß, dass man einen Motor zum Umblättern braucht – Die Bibliothek des Wahnsinns ist bestückt mit einer Vielzahl an exzentrischen und außergewöhnlichen Schriftstücken aus aller Welt, von denen viele völlig in Vergessenheit geraten sind. Ergänzt wird diese einmalige Sammlung an Schriftzeugnissen durch eine Reihe von prächtigen Illustrationen und einzigartigen Fotografien.

Die Bibliothek des Wahnsinns ist ein spannender Reiseführer zu den unvorstellbarsten Seltsamkeiten der Literaturgeschichte. Die einmalige und reich illustrierte literarische Sammlung ist ein Muss für alle Geschichtsinteressierten und ein Muss für jeden Buchliebhaber.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Criticism & Literary Studies
Format
Hardback
Pages
256
Price
39.10 €

Author Description

Edward Brooke-Hitching, Sohn eines Antiquars und leidenschaftlichen Sammlers, lebt in London umgeben von alten Karten und Büchern. Er ist Autor u. a. der Bestseller bei Knesebeck Der Atlas des Himmels, Der Atlas des Teufels und Bibliothek des Wahnsinns. Seiner Passion für die exzentrischen Seiten des Lebens widmet er sich als Autor und als preisgekrönter Dokumentarfilmer.

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Die Bibliothek des Wahnsinns von Edward Brooke-Hitching ist weniger ein Buch über „Wahnsinn“ im spektakulären Sinn als eine kulturgeschichtliche Sammlung menschlicher Sonderwege im Umgang mit Schrift und Wissen. Wer groteske Inhalte, Schockeffekte oder bewusst provozierende Absurditäten erwartet, könnte zunächst enttäuscht sein. Gerade die einleitenden Kapitel zur Geschichte des Schreibens – von Keilschrift über Handschrift bis hin zur Schreibmaschine – wirken vertraut und erinnern stark an schulisches Grundlagenwissen. Sie dienen eher der Einordnung als der eigentlichen Faszination. Seine Stärke entfaltet das Buch dort, wo es sich von der linearen Mediengeschichte löst und sich Grenzbereichen widmet: übernatürlichen Texten, enzyklopädischem Übermaß, obsessivem Ordnungsdrang und Werken, deren Ursprung oder Zweck sich unserer heutigen Rekonstruktion entzieht. Besonders überzeugend sind Beispiele wie der Codex Gigas oder das Voynich-Manuskript. Hier liegt die Faszination nicht im Mystischen selbst, sondern in den Leerstellen: im fehlenden „Warum“, im nicht mehr rekonstruierbaren Kontext, in der Erkenntnis, dass nicht alles für eine ferne Zukunft gedacht war – und schon gar nicht für uns. Das Buch gewinnt zusätzlich durch seine hochwertigen Illustrationen, die es fast zu einem Kuriositätenkabinett machen. Sie verleihen den beschriebenen Objekten Materialität und Präsenz und unterstreichen, dass Bücher vor allem Artefakte ihrer Zeit sind. Der vermeintliche „Wahnsinn“ liegt dabei weniger in den Objekten selbst als in unserer heutigen Perspektive auf sie. Was heute befremdet, war einst pragmatisch, folgerichtig oder schlicht notwendig – sei es bei ungewöhnlichen Einbänden, extremem Materialeinsatz oder inhaltlicher Zielsetzung. Problematisch ist der Titel weniger inhaltlich als begrifflich: „Wahnsinn“ bleibt ein subjektiver, zeitgebundener Begriff, der mehr über den Betrachter als über das Buch aussagt. In diesem Sinne ist Die Bibliothek des Wahnsinns eher eine Sammlung von Beispielen menschlicher Kreativität, Materialökonomie und Mitteilungsdrang unter wechselnden historischen Bedingungen. Wer sich dafür interessiert, wird viel gewinnen – wer hingegen nach klarer Abgrenzung zwischen Normalität und Exzentrik sucht, eher weniger. Insgesamt ist es ein visuell starkes, gedanklich anregendes Buch, das weniger Antworten liefert als gute Gründe, sich mit den Bedingungen von Schrift, Überlieferung und Archivierung auseinanderzusetzen. Vier Sterne für ein Werk, das mehr leise fasziniert als laut überrascht.

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Die Bibliothek des Wahnsinns von Edward Brooke-Hitching ist weniger ein Buch über „Wahnsinn“ im spektakulären Sinn als eine kulturgeschichtliche Sammlung menschlicher Sonderwege im Umgang mit Schrift und Wissen. Wer groteske Inhalte, Schockeffekte oder bewusst provozierende Absurditäten erwartet, könnte zunächst enttäuscht sein. Gerade die einleitenden Kapitel zur Geschichte des Schreibens – von Keilschrift über Handschrift bis hin zur Schreibmaschine – wirken vertraut und erinnern stark an schulisches Grundlagenwissen. Sie dienen eher der Einordnung als der eigentlichen Faszination. Seine Stärke entfaltet das Buch dort, wo es sich von der linearen Mediengeschichte löst und sich Grenzbereichen widmet: übernatürlichen Texten, enzyklopädischem Übermaß, obsessivem Ordnungsdrang und Werken, deren Ursprung oder Zweck sich unserer heutigen Rekonstruktion entzieht. Besonders überzeugend sind Beispiele wie der Codex Gigas oder das Voynich-Manuskript. Hier liegt die Faszination nicht im Mystischen selbst, sondern in den Leerstellen: im fehlenden „Warum“, im nicht mehr rekonstruierbaren Kontext, in der Erkenntnis, dass nicht alles für eine ferne Zukunft gedacht war – und schon gar nicht für uns. Das Buch gewinnt zusätzlich durch seine hochwertigen Illustrationen, die es fast zu einem Kuriositätenkabinett machen. Sie verleihen den beschriebenen Objekten Materialität und Präsenz und unterstreichen, dass Bücher vor allem Artefakte ihrer Zeit sind. Der vermeintliche „Wahnsinn“ liegt dabei weniger in den Objekten selbst als in unserer heutigen Perspektive auf sie. Was heute befremdet, war einst pragmatisch, folgerichtig oder schlicht notwendig – sei es bei ungewöhnlichen Einbänden, extremem Materialeinsatz oder inhaltlicher Zielsetzung. Problematisch ist der Titel weniger inhaltlich als begrifflich: „Wahnsinn“ bleibt ein subjektiver, zeitgebundener Begriff, der mehr über den Betrachter als über das Buch aussagt. In diesem Sinne ist Die Bibliothek des Wahnsinns eher eine Sammlung von Beispielen menschlicher Kreativität, Materialökonomie und Mitteilungsdrang unter wechselnden historischen Bedingungen. Wer sich dafür interessiert, wird viel gewinnen – wer hingegen nach klarer Abgrenzung zwischen Normalität und Exzentrik sucht, eher weniger. Insgesamt ist es ein visuell starkes, gedanklich anregendes Buch, das weniger Antworten liefert als gute Gründe, sich mit den Bedingungen von Schrift, Überlieferung und Archivierung auseinanderzusetzen. Vier Sterne für ein Werk, das mehr leise fasziniert als laut überrascht.

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