Die Aventüren der Bonnie Bahookie

Die Aventüren der Bonnie Bahookie

Softcover
3.816

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Description

Ein sprechendes Tattoo, magischer Whisky und eine jung gebliebene 117-Jährige

Bonnie kann mit magischem Whisky die Wahrnehmung anderer beeinflussen. Nur muss sie dazu stets eine Erinnerung opfern. Ihre wilden Tage als Tänzerin in den goldenen Zwanzigern sind längst vorbei, geblieben davon sind nur zahlreiche Tagebücher und das sprechende Tattoo Jamie. Des Lebens müde sehnt sich die heute 117-Jährige nach der verdienten letzten Ruhe. Als jedoch ihre eigene Tochter stirbt, gilt es plötzlich, deren Seele vor der Anderswelt zu retten. Dabei riskiert Bonnie aber nicht nur, ihre letzten Erinnerungen aufzugeben, sondern auch, den Zorn des Feenreichs auf sich zu ziehen ...

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
300
Price
16.50 €

Author Description

Carmen Capiti veröffentlicht seit 2014 Romane und Kurzgeschichten in allen Genres der Phantastik. Die Schweizerin liebt die Berge und die Natur und war Gründungsmitglied sowie für fünf Jahre Präsidentin des Vereins Schweizer Phantastikautor:innen.

Posts

6
All
4.5

Außergewöhnlich und stimmungsvoll

Das Buch entführt den Leser nach Irland in die Tage vor und nach Samhain und macht das sehr gut! Ein kleiner Grusel Faktor ist dabei, aber nicht zu viel 😅 Einen halben Stern Abzug für das zwar befriedigende aber nicht 100% erklärte Ende

3

Dieses Buch hatte mich, als ich gelesen habe, dass es um Erinnerungen und Feen geht. Ich hatte direkt so unendlich viele Möglichkeiten im Kopf, wie diese Geschichte sein könnte – wie magisch es werden würde – und freute mich dadurch sehr aufs Lesen. Ich kann nun sagen, auch wenn die Geschichte mich recht gut unterhalten hat, hatte ich mir dennoch etwas anderes erhofft, etwas mehr Magie, als das, was ich bekommen habe. Durch ihre Erinnerungen begleiten wir Bonnie in dieser Geschichte durch ihr Leben – von einer erfolgreichen Burlesque-Tänzerin in Paris bis zu der heute 117-Jährigen doch junggebliebenen Glenna, wie sie sich in der Gegenwart nennt. Es gab immer wieder kleine Rückblicke in ihr früheres Leben, was mir den Einstieg etwas schwer machte – denn es hat gedauert, bis bei mir der Groschen fiel, dass Bonnie und Glenna ein und die selbe Person sind. Diese Rückblicke haben mir sehr gefallen, sie zeigten, was für ein lebensfroher Mensch Bonnie in ihren jungen Jahren gewesen ist und wie sehr sie das Leben wirklich gelebt hat. Im Verlauf der Geschichte zeigen sich die vielen Erfahrungen, die sie im Laufe der Jahre gesammelt hat und als LeserIn merkt man, dass sie mittlerweile auch müde vom Leben wird. Vor allem, als sie ihre eigene Tochter zu Grabe tragen muss, verlässt sie all ihre Lebenskraft und sie fängt an, ihr eigenes Alter zu spüren. Auch wenn mir die Magie selbst in diesem Buch etwas zu kurz kam, fand ich die Idee von Bonnies Kräften toll. Allein der Handel, den sie vor so vielen Jahren eingegangen ist und die Art, wie sie zu ihrem sprechenden Tattoo Jamie kam, haben mir sehr gefallen. Auch dass Bonnie ihre Magie in Whiskey brennen kann, um damit die Wahrnehmung anderer Leute zu beeinflussen – immer begleitet von dem Verlust einer Erinnerung, fand ich spannend zu sehen. Nur die Gefahr der Anderswelt, das Reich der Feen – das kam mir etwas zu kurz. Ich hätte mir in diese Richtung etwas mehr gewünscht als das, was in der Geschichte vorgekommen ist. Alles in allem kann ich sagen, dass mir die Geschichte zwar angenehme Lesestunden gebracht hat, ich aber meine Zeit brauchte, mich an den Schreibstil zu gewöhnen und ein paar Dinge nicht ganz perfekt gewesen sind. Dennoch ist es eine Geschichte, die ich gut für zwischendurch empfehlen kann.

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4

Fantasy-Roman in Irland um Feen und verlorene Erinnerungen

Ich muss gestehen das mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen ist. Die Sprünge zwischen der Gegenwart und den Erinnerungen von Bonnie haben mich zunächst sehr verwirrt. Ich habe jedoch nicht aufgegeben und bin mittlerweile froh darüber, da sich die Geschichte wirklich großartig entwickelt und mich nach einigen Seiten völlig für sich einnehmen konnte. Für mich war es etwas Neues, dass die Protagonistin bereits älter ist, auch wenn sie für ihre 117 noch ,,jung" geblieben ist, zumindest in der magischen Welt. Wir erfahren mehr über Bonnie, ihre Vergangenheit und wie sie zu ihren einzigartigen Kräften gekommen ist. Was ich an Bonnie zu schätzen wusste war ihre Lebenserfahrung sowie ihren Willen anderen zu helfen und trotz aller Selbstzweifel das Richtige zu tun. Sie ist einfach eine wundervolle Persönlichkeit, die man ins Herz schließen muss. Das Setting war optimal gewählt und passte sich an den Legenden und Sagen des Landes an, was ich als äußerst interessant fand. Manche Kreaturen waren mir aus anderen Büchern bekannt, wohingegen einige für mich völlig neue Wesen dazu kamen. Ich bin jedenfalls froh das alles nur der Fantasie der Autorin entsprungen ist, da mit den meisten magischen Angehörigen nicht zu spaßen ist. Bonnie wird von einem mysteriösen Tattoo namens Jamie begleitet, welches mit Ratschlägen und cleveren Ideen zur Seite steht. Ich fand diesen Aspekt zwar amüsant, da ich so etwas noch nie gelesen habe, allerdings habe ich mich mit ihm nicht wirklich anfreunden können. Auch die Vorstellung eines sprechenden Tattoos fand ich etwas zu schräg. Daher gibt's einen Stern Abzug. Auch die Fähigkeiten von Bonnie waren für mich einzigartig sowie außergewöhnlich und auch wenn diese einen gewissen Preis erfordern, erstaunte mich die vielseitige Einsetzbarkeit, da ich mich zunächst gewundert habe, wofür eine solche Magie gut sein sollte. Die Story an sich ist aufregend sowie mitreißend beschrieben und obwohl relativ schnell klar wird was das Ziel ist, ergeben sich im Laufe der Handlung immer wieder unerwartete Wendungen, die mich überraschen konnten. Ich mochte die Atmosphäre, die die Autorin in ihrem Werk geschaffen hat, die Charaktere, als auch die Story an sich. Nichts ist so wie es scheint und man muss stets mit allem rechnen. Obwohl es hauptsächlich um die Magie geht, bleibt genug Zeit und Raum für die Liebe, Freundschaften, aber auch für die vielen unterschiedlichen Empfindungen, welche Bonnie durchlebt. Ich würde empfehlen, das Buch um Halloween rum zu lesen, da die Geschichte an Samhain spielt und da bei mir dadurch beim Lesen Herbstvibes aufgekommen sind ;)

4

Mir wurde selten so sehr geliefert, was auf dem Klappentext versprochen wurde wie hier. Die Erinnerungen an die 20er Jahre, das Thema Trauer, Bonnie/Glenna als glaubwürdige alte Frau und ihr sprechendes Tattoo Jamie als treuer Begleiter, all das war wahnsinnig gut umgesetzt. Ich hatte befürchtet das Bonnies Karriere und die Kosten ihrer Fähigkeit nur eine Randnotiz sein könnten, aber das war tatsächlich ein großer Teil der Geschichte und wahrscheinlich auch der beste. Auch das Zusammentreffen verschiedener Generation war sehr liebevoll gestaltet, allgemein haben mir die Beziehungen und Freundschaften gefallen. Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass das erste Drittel für mich der stärkste Teil des Buches war und der Rest nicht mehr ganz da ran kam. Der Anfang ist wirklich ruhig erzählt und hatte eine sehr stimmige Balance zwischen den verschiedenen Elementen der Geschichte, die sich dann entfaltende "eigentliche Handlung" macht zwar auch Spaß, aber hatte nicht mehr diese Sogwirkung, außerdem wirkte der gewählte Spannungsbogen auf mich nicht wie gewollt. Davon ab blieb Bonnie die ganze Zeit eine unglaublich starke Protagonistin und das Ende hat mich sehr glücklich gemacht. 

4

Mir hat es sehr gut gefallen mal eine ältere Dame als Protagonistin zu haben. Sie ist allerdings sehr auf zack und traut sich auch an Handys, PCs, etc. ran. Das Konzept mit dem Whisky fand ich sehr spannend und auch, dass jede Magie ihren Tribut fordert war gut dargestellt. Das sprechende Tattoo war auch eine tolle Idee. Die Geschichte ging ein bisschen in eine andere Richtung als erwartet aber mir hat es Spaß gemacht.

4

Das Buch ist anders als ich gedacht hatte, aber hat mir trotzdem Spaß gemacht. Neben der eigentlichen Handlung geht es viel um die eigene Wahrnehmung von sich selbst und das Älter werden.

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