Die Analphabetin
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Description
Fremd in einer fremden Sprache – und doch wurde sie zu einer der wichtigsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Nach einer wohlbehüteten Kindheit in Ungarn hatte Agota Kristof unter der kommunistischen Herrschaft zu leiden. Als ihr Vater verhaftet wurde, musste das junge Mädchen in ein staatliches Internat. 1956 floh Agota Kristof mit ihrem Mann und ihrem vier Monate alten Kind in die französischsprachige Schweiz. Dort war sie plötzlich eine Analphabetin und musste eine völlig neue Sprache erlernen – und schrieb großartige französische Prosa.
Book Information
Author Description
Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf Französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Sie wurde mit zahllosen Preisen geehrt wie 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur sowie dem Kossuth-Preis in ihrem Geburtsland Ungarn. Agota Kristof starb Ende Juli 2011 nach längerer Krankheit in Neuchâtel.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Interessante Lebensgeschichte
Eine Kollegin hat mir dieses Buch empfohlen. Normalerweise lese ich weniger (Auto-)Biografien. Diese hat mir sehr gefallen. In kurzen und prägnanten Kapiteln beschreibt Agota Kristof verschiedene Phasen ihres Lebens. In Teilen hat es mich an das Buch „Auf der Straße heißen wir anders“ von Laura Cwiertnia erinnert, obwohl sie von unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten berichten. In beiden Büchern bin ich mir bewusst geworden, dass ich von den Lebensrealitäten von Personen mit Einwanderungsgeschichte viel zu wenig weiß.

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Fremd in einer fremden Sprache – und doch wurde sie zu einer der wichtigsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Nach einer wohlbehüteten Kindheit in Ungarn hatte Agota Kristof unter der kommunistischen Herrschaft zu leiden. Als ihr Vater verhaftet wurde, musste das junge Mädchen in ein staatliches Internat. 1956 floh Agota Kristof mit ihrem Mann und ihrem vier Monate alten Kind in die französischsprachige Schweiz. Dort war sie plötzlich eine Analphabetin und musste eine völlig neue Sprache erlernen – und schrieb großartige französische Prosa.
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Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf Französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Sie wurde mit zahllosen Preisen geehrt wie 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur sowie dem Kossuth-Preis in ihrem Geburtsland Ungarn. Agota Kristof starb Ende Juli 2011 nach längerer Krankheit in Neuchâtel.
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Eine Kollegin hat mir dieses Buch empfohlen. Normalerweise lese ich weniger (Auto-)Biografien. Diese hat mir sehr gefallen. In kurzen und prägnanten Kapiteln beschreibt Agota Kristof verschiedene Phasen ihres Lebens. In Teilen hat es mich an das Buch „Auf der Straße heißen wir anders“ von Laura Cwiertnia erinnert, obwohl sie von unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten berichten. In beiden Büchern bin ich mir bewusst geworden, dass ich von den Lebensrealitäten von Personen mit Einwanderungsgeschichte viel zu wenig weiß.





