Die Alchemie des kalten Feuers

Die Alchemie des kalten Feuers

Softcover
3.011
ForschungGenieDrachenHexerei

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Description

Wissenschaft vs. Magie – perfekt für alle Fantasyleser, die ein besonderes Buch suchen.

Prinz Oslic ist ein Genie – in der mittelalterlichen Welt Syriatis kommt er einem DaVinci gleich –, und seine Forschungen gehen ihm über alles. Da ermorden drei Hexer seinen Vater und reißen die Macht an sich. Oslic ist überzeugt, dass Zauberei ins Reich der Legenden gehört. Doch dann sieht er Dinge, die er niemals für möglich gehalten hätte. Nun muss er all sein Genie einsetzen, um seine Heimat zurückzuerobern. Doch kann seine Wissenschaft gegen Wunder bestehen, die den Gesetzen der Natur trotzen?

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Softcover
Pages
704
Price
11.27 €

Author Description

Nathan Winter ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Er wurde im Emsland (Niedersachsen) geboren und lebt seit seinem Universitätsabschluss in Archäologie und Skandinavistik in Münster.

Posts

4
All
1.5

So gute Prämisse und nur wenig Spaß zu lesen

Für mich hat das Verhältnis von Hinweisen und rätseln nicht gestimmt. Ein paar Erklärungen gab es erst zum Schluss als Nachklapp, die ich zumindest gerne vorher mehr angedeutet gehabt hätte und andere Dinge waren von vornherein schon vorweggenommen, die mir mehr Spaß gemacht hätten, sie langsam zu entdecken. Plus, der Hauptcharakter hat mir nicht gefallen. Erst ist er viel zu lange ein Jammerlappen, dann kann ihm nichts mehr etwas anhaben. Außerdem fühlte es sich für mich nicht an, dass er besonders schlau wäre.

4

Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt zur Thematik und ist schön gestaltet. Der Titel ist gut lesbar, auch wenn er mir ein bisschen zu lang ist. Was mir nicht ganz so gut gefällt ist die Qualität des Softcovers. Es ist wirklich recht dünn und franst an den Rändern relativ leicht aus. Dafür ist es sehr positiv, dass sich keinerlei Leserillen entwickelt haben, obwohl das Buch so wahnsinnig dick ist. Nun aber zum Inhalt: Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen. Es gibt viele komplizierte Namen, die ich, um ehrlich zu sein, einfach immer übersprungen habe. Auch die Sprache ist eher kompliziert gehalten und mit wirklich vielen Schimpfwörtern gespickt - so vielen, dass es für mich übertrieben gewirkt hat. Wenn man sich den besonderen Schreibstil gewöhnt hat kann man sich aber auf die Geschichte einlassen und die ist wirklich gut. Oslic lebt in einer mittelalterlichen Welt und glaubt nicht an Magie. Bis seine Heimatstadt von Zauberern besetzt wird und er sich dem Kampf gegen sie stellen muss. Dabei wird er das ein oder andere mal auf eine starke Glaubensprobe gestellt und muss sich für die richtige Seite entscheiden. Die Hauptcharaktere haben mir gut gefallen. Sie sind allesamt sehr rudimentär, aber trotzdem liebenswürdig mit ihren besonderen Eigenheiten. Wir begleiten Oslic auf einer langen Reise, die an manchen Stellen gerne etwas kürzer hätte ausfallen können. Dabei ist Humor, Spannung und ab und zu etwas Ekel garantiert. Was mir gut gefällt ist, dass man so viel von der Welt sieht/erfährt und alles sehr detailreich erläutert wird. Alles in allem handelt es sich um ein wirklich dickes Buch, dessen Anfang mir etwas schwergefallen ist, bei dem sich das Durchhalten aber lohnt. Und hier https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Alchemie-des-kalten-Feuers/Nathan-Winter/Blanvalet/e546441.rhd gelangt ihr zum Buch.

3

Solide Story, sehr schwieriger Protagonist Puh, was soll ich hier sagen. Der Anfang war sehr schwierig für mich. Es gab wieder viel Geplänkel um die Vergangenheit und irgendwie ging es nicht so richtig los. Ich hatte arge Schwierigkeiten mich mit dem Buch zu arrangieren und irgendwann auf das Hörbuch zurückgegriffen, das meine Stimmung allerdings auch nicht so krass heben konnte. Wir lernen Oslic kennen, einen sehr eigenwilligen Protagonisten, möchte ich mal behaupten, denn mit ihm bin ich bin zum Schluss gar nicht warm geworden. Tatsächlich hat er mir wirklich erst am Ende gefallen, als er ENDLICH erwachsen geworden ist und seine eigenen Entscheidungen getroffen hat. Davor war er eher immer wie ein kleiner pubertärer Junge, der nicht wusste, was er wollte und das hat mich mega genervt. Dafür haben mir seine 3 Gefährten sehr gut gefallen. Sowohl sein Ziehkind, als auch sein Beschützer sind einfach sehr liebenswürdig. Und auch die Auftragskillerin ist wirklich faszinierend! Trotz der vielen Geheimnisse drumherum sind mir die 3 am Liebsten gewesen. Irgendwann taucht auch noch ein Drache auf, der auch nicht das ist, was er vorgibt. Alles sehr verworren. Alles in allem ein sehr verwirrender Roman, bei dem man recht gut aufpassen muss, um kein Detail zu verlieren, was aufgrund der Länge gar nicht so einfach ist. Am Ende läuft alles zusammen und man kapiert endlich so viele Sachen, die mich permanent aufgeregt haben. Also eigentlich hab ich ständig geflucht, wie blöd doch alle sind und warum nicht endlich mal einer Klartext reden kann. Das Ende war dann zwar wirklich befreiend, dennoch macht es halt die knapp 700 Seiten vorher nicht spannender.

3

Puh. Öhm. Das war etwas hart. Ich hab wegen des doch echt ansprechenden Klappentext zum Buch gegriffen und bin nun eher im Zwiespalt. Das Buch war definitiv interessant, aber leider auch ziemlich zäh und in einigen Teilen echt spannungslos. Auch der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Er war etwas anstrengend gerade die Wiederholung, wenn statt Oslics Namen "Sohn des Tsharen" kam, war ich darüber irgendwann nur noch genervt, denn ich hatte es tatsächlich schon beim ersten Mal begriffen und brauch dann nicht noch in jedem Kapitel gefühlte zwanzig Erinnerungen. Es gab aber auch spannende und interessant Punkte, aber leider überwiegen diese nicht auf den siebenhundert Seiten. Das macht das Endergebnis eher mau. Im Inhalt begegnen wir, Prinz Oslic der in seine Heimat zurückkehrt, welche von 3 Hexern erobert wurde. Seine Familie hat sich, bis auf seinen Vater, den neuen Herrschern gebeugt. Oslics Vater bezahlte seine Weigerung mit dem Leben. Nun will der Sohn  des Tsharen sein Volk retten. Dabei stehen ihm ein kleines Straßenkind, ein Ritter des Eulenordens, eine Meuchelmörderin und ein paar restliche Untertanen zur Verfügung. Allerdings müssen sie gegen die oben genannten Hexer antreten, von deren Nichtexistenz Oslic ja eigentlich überzeugt ist. Für ihn gibt es die Wissenschaft, aber keine Magie. Der junge Mann bekommt unerwartete Hilfe von einer uralten Kreatur und neben ihm, schwebt dazu noch die Frage in der Luft, was Oslics längst verstorbene Mutter mit der ganzen Sache zu tun hat. Dies sind zumindest die Sachen, die hängen geblieben sind. Sorry, wenn es etwas wirr ist. Oslic ist ein angenehmer Charakter, weil er absolut nicht perfekt ist. Stellenweise geht er für mich sogar eher in Richtung Katastrophe. Er ist eben nicht der typische Held und das macht es und ihn interessant. Dazu kommt, dass er sich entwickelt und am Ende weniger katastrophal ist. Auf jeden Fall ist er eine Genie auf seinem Gebiet und das ist ja auch etwas. Aber sein ständiges Geleugne hat mich etwas angestrengt. Es gab Beweise, er hat sie mit eigenen Augen mehr oder weniger gesehen und trotzdem konnte er nicht aus seiner Haut. Fazit Eine Story die nicht gerade vor Spannung glänzt und Durchhaltevermögen fordert. Denn sie ist anders. Damit meine ich nicht unebdingt schlech, aber es ist halt etwas anstrengend um dran zu bleiben. Es war definitiv interessant, aber es holte mich auch nicht unbedingt hinterm Ofen hervor. Es war halt leider nur ganz okay. Leider nur 3 Sterne für eine interessante, aber eben im Großteil nun einmal zähe Story, die gefühlt einfach zu lange dauerte.

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