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Hadley hat schon einen pechschwarzen Tag hinter sich und dann verpasst sie auch noch das Flugzeug zur Hochzeit ihres Vaters und einer Frau, die sie selbst noch nie gesehen hat. Man kann sich echt schönere Situationen vorstellen und so ist es natürlich nicht verwunderlich, dass Hadley zu Beginn des Buches ein bisschen unzufrieden, ein bisschen kindisch und ein bisschen sarkastisch ist. Insgesamt hat sie mir aber doch sehr gut gefallen und es war definitiv amüsant ihre Geschichte zu verfolgen. Im Laufe des Buches sieht sie dann auch ein, dass es niemandem etwas bringt, wenn sie schlecht gelaunt auf der Hochzeit auftaucht und ihrem Vater damit womöglich den Tag versaut. Wo sie am Anfang noch kindisch und egoistisch war, lernt sie am Ende dazu und handelt dann erwachsen und auch angemessen, was ich sehr schön fand. Die anderen Charakter waren auch alle sehr liebenswert. Hadleys Mutter, die probiert ihrer Tochter ein gutes Vorbild zu sein. Hadleys Vater, der sich so um seine Tochter bemüht. Und natürlich Oliver, den sie am Flughafen kennen lernt. Mit Oliver war es anfangs auch ein bisschen schwierig, denn ich wusste nicht ganz wann ich ihn ernst nehmen soll und was genau er mit Hadley vor hat. Aber auch hier lösen sich im Laufe des Buches die Startschwierigkeiten auf und ich finde, dass er auch ganz gut zu Hadley passt. Der einzige Charakter, den ich mir nicht vorstellen konnte, war Charlotte, die neue Frau an der Seite von Hadleys Vater. Von ihr erfährt man zwar auch nicht allzu viel, aber irgendwie war sie mir nicht besonders sympathisch und ich konnte sie mir absolut gar nicht als Stiefmutter oder generell vorstellen. Sie wirkte aufgesetzt und viel zu jung für Hadleys Vater. Aber gut, von ihr wird auch nicht mehr berichtet als dass sie riesiges Interesse an Hadley hat. Der Schreibstil war angenehm, eben Jugendbuchstil. Was mich zu Anfang kurz irritiert hat: Die Geschichte wird im Präsens geschrieben und zwischendurch wurden immer Rückblenden in der Vergangenheit eingeblendet. Der Wechsel zu den Rückblenden fiel mir immer sehr einfach, aber ich hab anfangs immer sehr gehakt, wenn es wieder darum ging in die Gegenwart einzutauchen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich generell nicht so gut mit Präsenserzählungen klarkomme. Na wie auch immer, der Lesefluss stellte sich dann irgendwann ein und ein besonders süßes Detail sind die Zeiten am Anfang jedes Kapitels: Einmal Hadleys normale Zeit, also die amerikanische, und dann die Uhrzeit in London. Fazit Insgesamt ist es zwar ein Jugendbuch wie viele andere auch, aber das Lesen hat Spaß gemacht und ab und zu waren wirklich witzige Szenen dabei, sodass man einfach vor sich hingrinsen musste. Das Buch würde ich definitiv empfehlen, doch ich kann nur 4 Sterne vergeben, eben weil ich ein paar Startschwierigkeiten hatte und Charlotte als Stiefmutter auch nicht so besonders prickelnd fand. (August 2012)
Oct 21, 2023
Hadley hat schon einen pechschwarzen Tag hinter sich und dann verpasst sie auch noch das Flugzeug zur Hochzeit ihres Vaters und einer Frau, die sie selbst noch nie gesehen hat. Man kann sich echt schönere Situationen vorstellen und so ist es natürlich nicht verwunderlich, dass Hadley zu Beginn des Buches ein bisschen unzufrieden, ein bisschen kindisch und ein bisschen sarkastisch ist. Insgesamt hat sie mir aber doch sehr gut gefallen und es war definitiv amüsant ihre Geschichte zu verfolgen. Im Laufe des Buches sieht sie dann auch ein, dass es niemandem etwas bringt, wenn sie schlecht gelaunt auf der Hochzeit auftaucht und ihrem Vater damit womöglich den Tag versaut. Wo sie am Anfang noch kindisch und egoistisch war, lernt sie am Ende dazu und handelt dann erwachsen und auch angemessen, was ich sehr schön fand. Die anderen Charakter waren auch alle sehr liebenswert. Hadleys Mutter, die probiert ihrer Tochter ein gutes Vorbild zu sein. Hadleys Vater, der sich so um seine Tochter bemüht. Und natürlich Oliver, den sie am Flughafen kennen lernt. Mit Oliver war es anfangs auch ein bisschen schwierig, denn ich wusste nicht ganz wann ich ihn ernst nehmen soll und was genau er mit Hadley vor hat. Aber auch hier lösen sich im Laufe des Buches die Startschwierigkeiten auf und ich finde, dass er auch ganz gut zu Hadley passt. Der einzige Charakter, den ich mir nicht vorstellen konnte, war Charlotte, die neue Frau an der Seite von Hadleys Vater. Von ihr erfährt man zwar auch nicht allzu viel, aber irgendwie war sie mir nicht besonders sympathisch und ich konnte sie mir absolut gar nicht als Stiefmutter oder generell vorstellen. Sie wirkte aufgesetzt und viel zu jung für Hadleys Vater. Aber gut, von ihr wird auch nicht mehr berichtet als dass sie riesiges Interesse an Hadley hat. Der Schreibstil war angenehm, eben Jugendbuchstil. Was mich zu Anfang kurz irritiert hat: Die Geschichte wird im Präsens geschrieben und zwischendurch wurden immer Rückblenden in der Vergangenheit eingeblendet. Der Wechsel zu den Rückblenden fiel mir immer sehr einfach, aber ich hab anfangs immer sehr gehakt, wenn es wieder darum ging in die Gegenwart einzutauchen. Das kann aber auch daran liegen, dass ich generell nicht so gut mit Präsenserzählungen klarkomme. Na wie auch immer, der Lesefluss stellte sich dann irgendwann ein und ein besonders süßes Detail sind die Zeiten am Anfang jedes Kapitels: Einmal Hadleys normale Zeit, also die amerikanische, und dann die Uhrzeit in London. Fazit Insgesamt ist es zwar ein Jugendbuch wie viele andere auch, aber das Lesen hat Spaß gemacht und ab und zu waren wirklich witzige Szenen dabei, sodass man einfach vor sich hingrinsen musste. Das Buch würde ich definitiv empfehlen, doch ich kann nur 4 Sterne vergeben, eben weil ich ein paar Startschwierigkeiten hatte und Charlotte als Stiefmutter auch nicht so besonders prickelnd fand. (August 2012)
Oct 21, 2023






