Deutschland ist nicht mehr sicher
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Description
Die Sicherheit der Menschen in Deutschland scheint vielen Politikern zunehmend egal zu sein. Während sie sich nach neuen Terror-Anschlägen nur in immer wilderen Statements der Mitleidsbekundung überbieten, passiert bezüglich der Prävention genau eines: nichts. Es geht alles weiter wie gehabt. Während Kriminalstatistiken explodieren, die Migrationskrise sich weiter verschärft und die deutschen Straßen vielerorts zum Pulverfass geworden sind, verliert auf der anderen Seite die Polizei als Ordnungshüter zunehmend an Autorität. Polizistinnen und Polizisten, die an vorderster Front ihren Kopf hinhalten, sind gefangen in einem Spannungsfeld zwischen Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen und Anfeindung sowie Diffamierung in der Gesellschaft. Und sie wissen nie in welchem Zustand – gesund oder verletzt - sie am Abend heimkommen werden. Sie empfinden sich mehr und mehr als bloßen Spielball zwischen Politik und Gesellschaft, kaum wertgeschätzt und viel zu wenig unterstützt.
Manuel Ostermann, einer der bekanntesten Polizisten Deutschlands, schlägt Alarm. Es ist fünf vor zwölf! Extremismus in jedweder Form, ob von links, von rechts oder religiös motiviert, muss endlich gleichermaßen bekämpft werden. Extremistische Kräfte in Deutschland dürfen sich nicht weiter radikalisieren, und die innere Sicherheit darf nicht erodieren. Sein Credo: „Ohne Sicherheit keine Freiheit. Ohne Freiheit keine Demokratie.“ Manuel Ostermanns Buch ist ein leidenschaftliches und zutiefst fundiertes Plädoyer für eine maximale politische und gesellschaftliche Kehrtwende, ehe es zu spät ist.
Book Information
Author Description
Manuel Ostermann (*1990) ist seit 15 Jahren Polizeibeamter und Experte für Innen- und Sicherheitspolitik. Als Sachverständiger im Innenausschuss der Länder und des Bundes nimmt er Stellung zu diversen innenpolitischen Themen. Seit 2023 ist er 1. stellvertretender Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft und prägt so nach innen und in der öffentlichen Debatte die Sicherheitspolitik in Deutschland.
Posts
Ein kurzweiliges Buch in dem kein Blatt vor den Mund genommen wird
Manuel Ostermann ist Polizeibeamter und stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Ungeschönt und direkt bringt er in diesem Buch seine eigenen Erfahrungen aus jahrelanger Polizeiarbeit auf den Tisch, umrandet von Zahlen und Fakten sowie Erfahrungsberichten von Kollegen. Gegliedert wird das Buch in 10 Kapitel. Es beginnt mit seinem eigenen Werdegang in die Polizei, woraufhin in jedem Kapitel verschiedene gesellschaftliche Themenbereiche beleuchtet werden: z.B. die zunehmende Gewalt an Schulen, Migration und Kriminalität oder auch die tragischen Tode von Polizeibeamten während des Dienstes, wie im Fall von Rouven Laur im Juni 2024. Auch auf die strukturellen Rassismus-Vorwürfe bei der Polizei gibt Manuel Ostermann Antworten. Als roter Faden durch das Buch zieht sich dabei Ostermanns Kritik an zunehmender Radikalisierung von links, von rechts und von religiös motivierter Seite sowie an unkontrollierter Migration. Ich habe einen sehr guten Einblick in die andere Seite bekommen und noch mehr Verständnis und Respekt als ich ohnehin schon für dieses Berufsfeld hatte. Darüber hinaus verstehe ich nun besser, welche finanziellen und materiellen Missstände bei der Polizei vorherrschen und welche konkreten Maßnahmen es bräuchte, damit die Polizei den Herausforderungen in Zukunft wieder besser Herr werden kann. Einen Stern muss ich leider abziehen, da mir vereinzelt subjektive Aussagen aufgefallen sind, die als Tatsachen dargestellt wurden und ich daher als unangemessen empfand. Des Weiteren wurde ich leider manchmal das Gefühl nicht los, dass das Buch irgendwie gehetzt bzw. unter Zeitdruck entstanden ist. So hat mich z.B. das letzte Kapitel "Plädoyer für eine innenpolitische Kehrtwende" etwas enttäuscht. Inhaltlich total interessant, jedoch äußerst chaotisch und sprunghaft, viel zu voll an Informationen und plötzlich wieder Zahlen und Fakten, die schon vorkamen oder ein eigenes Kapitel wert gewesen wären. Bei solchen Sachen wundert mich aber auch, warum den Verlagslektoren so etwas nicht auffällt und es in Absprache mit dem Autor optimiert wird... Trotz Kritik bin ich froh, dieses mutige und kritische Buch gelesen zu haben und bin dankbar, dass es Bücher gibt, die helfen, weiter über den Tellerrand hinauszuschauen und Perspektiven aus verschiedenen Berufsgruppen aufzeigen. 4/5 ⭐️
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Die Sicherheit der Menschen in Deutschland scheint vielen Politikern zunehmend egal zu sein. Während sie sich nach neuen Terror-Anschlägen nur in immer wilderen Statements der Mitleidsbekundung überbieten, passiert bezüglich der Prävention genau eines: nichts. Es geht alles weiter wie gehabt. Während Kriminalstatistiken explodieren, die Migrationskrise sich weiter verschärft und die deutschen Straßen vielerorts zum Pulverfass geworden sind, verliert auf der anderen Seite die Polizei als Ordnungshüter zunehmend an Autorität. Polizistinnen und Polizisten, die an vorderster Front ihren Kopf hinhalten, sind gefangen in einem Spannungsfeld zwischen Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen und Anfeindung sowie Diffamierung in der Gesellschaft. Und sie wissen nie in welchem Zustand – gesund oder verletzt - sie am Abend heimkommen werden. Sie empfinden sich mehr und mehr als bloßen Spielball zwischen Politik und Gesellschaft, kaum wertgeschätzt und viel zu wenig unterstützt.
Manuel Ostermann, einer der bekanntesten Polizisten Deutschlands, schlägt Alarm. Es ist fünf vor zwölf! Extremismus in jedweder Form, ob von links, von rechts oder religiös motiviert, muss endlich gleichermaßen bekämpft werden. Extremistische Kräfte in Deutschland dürfen sich nicht weiter radikalisieren, und die innere Sicherheit darf nicht erodieren. Sein Credo: „Ohne Sicherheit keine Freiheit. Ohne Freiheit keine Demokratie.“ Manuel Ostermanns Buch ist ein leidenschaftliches und zutiefst fundiertes Plädoyer für eine maximale politische und gesellschaftliche Kehrtwende, ehe es zu spät ist.
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Manuel Ostermann (*1990) ist seit 15 Jahren Polizeibeamter und Experte für Innen- und Sicherheitspolitik. Als Sachverständiger im Innenausschuss der Länder und des Bundes nimmt er Stellung zu diversen innenpolitischen Themen. Seit 2023 ist er 1. stellvertretender Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft und prägt so nach innen und in der öffentlichen Debatte die Sicherheitspolitik in Deutschland.
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Ein kurzweiliges Buch in dem kein Blatt vor den Mund genommen wird
Manuel Ostermann ist Polizeibeamter und stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. Ungeschönt und direkt bringt er in diesem Buch seine eigenen Erfahrungen aus jahrelanger Polizeiarbeit auf den Tisch, umrandet von Zahlen und Fakten sowie Erfahrungsberichten von Kollegen. Gegliedert wird das Buch in 10 Kapitel. Es beginnt mit seinem eigenen Werdegang in die Polizei, woraufhin in jedem Kapitel verschiedene gesellschaftliche Themenbereiche beleuchtet werden: z.B. die zunehmende Gewalt an Schulen, Migration und Kriminalität oder auch die tragischen Tode von Polizeibeamten während des Dienstes, wie im Fall von Rouven Laur im Juni 2024. Auch auf die strukturellen Rassismus-Vorwürfe bei der Polizei gibt Manuel Ostermann Antworten. Als roter Faden durch das Buch zieht sich dabei Ostermanns Kritik an zunehmender Radikalisierung von links, von rechts und von religiös motivierter Seite sowie an unkontrollierter Migration. Ich habe einen sehr guten Einblick in die andere Seite bekommen und noch mehr Verständnis und Respekt als ich ohnehin schon für dieses Berufsfeld hatte. Darüber hinaus verstehe ich nun besser, welche finanziellen und materiellen Missstände bei der Polizei vorherrschen und welche konkreten Maßnahmen es bräuchte, damit die Polizei den Herausforderungen in Zukunft wieder besser Herr werden kann. Einen Stern muss ich leider abziehen, da mir vereinzelt subjektive Aussagen aufgefallen sind, die als Tatsachen dargestellt wurden und ich daher als unangemessen empfand. Des Weiteren wurde ich leider manchmal das Gefühl nicht los, dass das Buch irgendwie gehetzt bzw. unter Zeitdruck entstanden ist. So hat mich z.B. das letzte Kapitel "Plädoyer für eine innenpolitische Kehrtwende" etwas enttäuscht. Inhaltlich total interessant, jedoch äußerst chaotisch und sprunghaft, viel zu voll an Informationen und plötzlich wieder Zahlen und Fakten, die schon vorkamen oder ein eigenes Kapitel wert gewesen wären. Bei solchen Sachen wundert mich aber auch, warum den Verlagslektoren so etwas nicht auffällt und es in Absprache mit dem Autor optimiert wird... Trotz Kritik bin ich froh, dieses mutige und kritische Buch gelesen zu haben und bin dankbar, dass es Bücher gibt, die helfen, weiter über den Tellerrand hinauszuschauen und Perspektiven aus verschiedenen Berufsgruppen aufzeigen. 4/5 ⭐️




