Des Kummers Nacht

Des Kummers Nacht

Paperback
3.716
PolitischKutscherVerschwörungKrimi

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Description

Erleben Sie mit Wilhelm von der Heyden die Entwicklung der preußischen Kriminalpolizei im Berlin des 19. Jahrhunderts!

Berlin, 1855: Wilhelm von der Heyden steht kurz vor dem Abschluss seines Studiums, als er Zeuge einer Explosion wird. Die Fenster der gegenüberliegenden Wohnung sind zerstört, eine Frau hängt leblos im Zaun. Um ihr zu helfen, eilt er an den Unglücksort - und gerät selbst in Verdacht. Der Wachtmeister hat sein Urteil schon gefällt, der Chef der Kriminalpolizei ist jedoch von Wilhelms Beobachtungsgabe begeistert und stellt ihn ein. Talentierte neue Mitarbeiter werden in der noch jungen preußischen Ermittlungsbehörde dringend benötigt. Doch Fingerspitzengefühl ist gefragt, denn bald schon führen die Ermittlungen Wilhelm und seine Kollegen in die höchsten Kreise ...

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
624
Price
17.40 €

Author Description

Ralph Knobelsdorf wurde in Löbau/Sachsen geboren und studierte in Halle an der Saale Philosophie, Jura und Geschichte mit dem Schwerpunkt Deutschland im 19. Jahrhundert. Nach Tätigkeiten in Werbe- und Internetagenturen arbeitet er gegenwärtig in einem Unternehmen der IT-Branche. Mit seinen Kriminalromanen um Wilhelm von der Heyden führt er die Leser zurück zu den Anfängen der Kriminalistik. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Erfurt.

Posts

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All
4

Tolle Mischung aus Krimi und historischem Roman. Echte Figuren der Geschichte treffen auf fiktive Figuren. Am Ende gibt es noch weiterführende Informationen zur Zeit, in der das Buch spielt und zum Ort des Geschehens zu dieser Zeit. Das hilft einem, den Kontext besser zu verstehen. Ich fand das sehr gelungen, auch wenn man sich manchmal sehr konzentrieren muss, um das politische Geschehen richtig zu verstehen.

3

Ein historischer Kriminalroman mit viel Liebe zum Detail, angenehmen Charakteren und einem tiefen Einstieg in das Berlin des Jahres 1855.

3

Es sind immer wieder die Bücher über meine Stadt Berlin, die mich magisch anziehen. Dieses Mal reise ich in das Jahr 1855. Wilhelm von der Heyden ist Zeuge eines Unfalles, der sich gegenüber seines Hauses in Berlin Mitte ereignete. Eine junge Frau ist aus einem Fenster geflogen und hat sich an einem gusseisernen Zaun aufgespießt. Doch sie ist nicht einfach aus dem Fenster gefallen. Es war eine Explosion, die dazu führte. Wilhelm und sein guter Freund Johann eilen hinüber und stellen nur noch den Tod fest. Was hat die Explosion ausgelöst? War es eine Gasexplosion oder vielleicht eine Bombe? Wilhelm von der Heyden möchte in den Polizeidienst. Immerhin hat er schon einige Zeit Kriminalistik studiert. Sein Vater sieht ihn im gehobenen Dienst viel Geld verdienen, hat er sich doch selber gerade über das Ohr hauen lassen und viel Geld verloren. So freut Wilhelm sich, dass der Kriminalsekretär Vorweg ihn in seinen Ermittlungen einbezieht, ihm sogar eine Polizeimarke übergibt. Eine richtige Kriminalpolizei gibt es 1855 in Berlin noch nicht. Sie ist noch im Aufbau. Es ist alles noch recht mühsam. Wilhelm hat ein besonderes Auge, ihm entgeht nichts. Vieles, das dem normalen Menschen nicht auffällt, sieht der junge Mann sofort. Wilhelm hat ein fotografisches Gedächtnis (auch wenn man zu dieser Zeit noch nicht von so einem Gedächtnis sprach) Die Ermittlungen ziehen sich in die Länge. Vorweg und Wilhelm suchen in den polizeilichen Archiven, die erst im Aufbau sind. Der arrogante Oberpolizist Stieber ist den beiden Männern auch nicht wohlgesonnen. Aber das hält die Beiden nicht davon ab, sich weiter der Lösung des Falles zu nähern. Ich liebe Kriminalistische Bücher aus den Zeiten, als man noch nicht so maßlos viele technische Möglichkeiten hatte, die Täter zu überführen. Gaslaternen, nicht vorhandene Telefone, Nachrichten per Billett… Doch dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Der Autor hat sich in den Erklärungen der Archive und der damaligen Polizeiarbeit so sehr verstrickt, dass der Geschichte ein Spannungsbogen fehlt. Wilhelm und Vorweg sind sympathische Figuren, hebt den Roman aber dadurch nicht heraus. Mir persönlich kam es vor, als hätte ich einen Vortrag über die Ermittlungen dieser Zeit erhalten. Schade. Es hätte so viel mehr sein können. Zum Titel fehlt mir bisher auch jeglicher Bezug Der Autor Ralph Knobelsdorf, studierte Philosophie, Jura und Geschichte mit dem Schwerpunkt Deutschland im 19. Jahrhundert. Die Webseite, passend zu dem Buch, ist sehr gut. Da erst habe ich so manchen Zusammenhang in dem Buch besser begriffen. Mein Tipp: Buch und Webseite gleichzeitig genießen und dann klappt es...

Bei mir herrschte leider gepflegte Langeweile. Ich habe an sich nichts gegen einen ruhigen Krimi. Aber hier empfand ich die Handlung vor allem zäh und ja... Einfach total langweilig geschrieben, obwohl durchaus interessante Hintergründe vorliegen. Des weiteren fand ich die Figurenzeichnung von Wilhelm und Johann zu klischeehaft. Das würde mich vermutlich gar nicht so sehr stören, wenn mir die Handlung besser gefallen hätte. Beim lesen schweifte ich dann immer weiter ab, weshalb ich mich nun entschieden habe, den Roman abzubrechen. Es macht für mich einfach keinen Sinn mich zu quälen. Schade, die Thematik als solche ist eigentlich genau mein Beuteschema.

3

Vorneweg: Das war mein erster historischer Roman ich habe also keine Vergleichspunkte. Dennoch: Die Sprache von damals ist wunderschön, auch wenn ich erst etwas Zeit gebraucht habe, damit klar zu kommen. Wilhelm von der Heyden ist ein beeindruckender Mann mit einer coolen Gabe, auch viele Nebencharaktere haben mir gut gefallen ABER: - leichte Spoiler - Mir kam es öfters vor, als würde nichts passieren. Zwischendurch war es wieder spannend, aber es wurde unheimlich viel Zeit mit Falschspuren vergeudet, was natürlich nicht klar war. Das ist schließlich ein Reihenauftakt und so ist auch noch einiges offen geblieben. Es war aber doch viel, die Herren damals haben sich oft getroffen und gemeinsam Theorien ausgetauscht, viel weniger Aktion.

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