Der Winterpalast
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Description
Geheime Gänge, verdeckte Türen, dunkle Nischen: Als die Waise Varvara als Dienstmädchen in den Winterpalast kommt, lernt sie schnell, sich ihre Verschwiegenheit und ihren aufmerksamen Blick zunutze zu machen. Keine Intrige, die ihr entginge, kein Getuschel, das ihren Ohren verborgen bliebe. Schnell wird sie zu einer der wichtigsten »Spioninnen« im Palast. Als die junge Sophie von Anhalt-Zerbst – die spätere Katharina die Große – an den Hof kommt und auf dem Weg zur Macht eine Verbündete braucht, wird Varvara ihre engste Vertraute. Schließlich erklimmt Katharina den Zarenthron – aus der unerfahrenen Fremden wird eine der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.
Eva Stachniaks opulenter Roman über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Frauen führt den Leser in eine Welt, in der Leidenschaft und Vertraulichkeit auf Heimtücke und Verrat treffen – in die abgründig-geheimnisvolle Welt des russischen Zarenhofs, gehüllt in schweren Brokat und knisternde Seide.
Book Information
Author Description
Eva Stachniak, geboren in Breslau, lebt in Toronto. Sie hat für Radio Canada International gearbeitet und als Dozentin für Englisch und Geisteswissenschaften am Sheridan College gelehrt. Ihre Romane Der Winterpalast und Die Zarin der Nacht waren internationale Bestseller. Zuletzt begeisterte ihr Roman Die Schwester des Tänzers über Bronislawa Nijinska ihre deutschen Leserinnen.
Posts
Abgebrochen…
Ich habe mich auf das Buch gefreut, hatte Lust auf einen historischen Roman, Lust etwas über die Zarenzeit zu erfahren. Die Erzählstimme Warwara fand ich durchaus klug gewählt und hat mich an die kleinen Vögelchen bei Game of Thrones erinnert. Sie war mir auch nicht unsympathisch. Aber leider wurde überhaupt keine Spannung aufgebaut, weder durch den Plot, noch durch eine emotionale Nähe zu den Protagonisten. Alles plätscherte so dahin, zog sich, war mitunter belanglos. Schade! 🏰📚👑
Der Aufstieg Katharina der Großen
⭐ 3,5/5 Hm, ich finde eine Bewertung für dieses Buch etwas schwierig. Zunächst einmal musste ich meine Erwartung an das Buch niederlegen. Durch den sehr kurzen Klappentext hat sich in mir die Vorstellung gebildet, dass wir das Leben Katharina der Großen hauptsächlich in ihrer Zeit als Zarin Russlands miterleben. Das Gegenteil war jedoch der Fall, denn durch die Erzählungen einer Vertrauten des kaiserlichen Hofes begleiten wir Katharina von ihrer Ankunft im Winterpalast über viele Jahre bis hin zum Zeitpunkt ihrer Machtübernahme und etwas darüber hinaus. Den Klappentext finde ich daher etwas unpassend oder auch irreführend. Einerseits war ich durchaus abgeholt und interessiert, wie es weitergeht, anderseits fühlte ich mich oft wie eine ferne Zuschauerin, da die Autorin Eva Stachniak oft für meinen Geschmack sehr oberflächlich geschrieben hat. Es fühlte sich auch nicht selten so an, als wären die tatsächlichen geschichtlichen Ereignisse hier peu à peu abgehandelt worden. Ich kann gar nicht sagen, warum ich dennoch mit Interesse das Buch gelesen habe. Möglicherweise war ich ja doch beeindruckt vom russischen Zarenhof, von den ständigen Intrigen, dem Glanz und dem Kalkül der Zarin Elisabeth. Am Ende jedoch war ich nicht mit viel Emotion dabei. Ich habe mich zwar oft darüber geärgert, mit welcher Ungerechtigkeit Kaiserin Elisabeth die Großfürstin Katharina behandelte, doch als ich das Buch geschlossen hatte, war mein Interesse auch direkt erloschen und es hat keinen großen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist kein schlechtes Buch; die Einblicke in das Leben, den Prunk und die Intrigen des russischen Hofes Mitte des 18. Jahrhunderts waren wirklich interessant. Emotional hat es mich aber leider nicht abgeholt. Trotzdem ist dieser historische Roman durchaus lesenswert, möchte man mehr über die Geschichte Russlands, besonders der Zarin Elisabeth und der späteren Zarin Katharina erfahren.

Geschichtlich gut recherchiert, aber eindimensional
Wir verfolgen die Geschichte aus Sicht einer "Zunge", einer Spionin. Von der Machtergreifung Elisabeths an beobachten wir das Leben und die politischen Intrigen am russischen Hof. Der Schreibstil war angenehm und recht flüssig zu lesen. Ich hatte keinerlei Vorkenntnisse der russischen Geschichte und ich verwechselte leider auch öfter die Namen. Irgendwann in der Mitte hat mich das Buch dann verloren. Es plätscherte so dahin und auch ohne das geschichtliche Hintergrundwissen war relativ schnell klar, worauf die Handlung hinausläuft. Auch das Ende konnte es für mich nicht mehr richtig rausreißen. Im Nachhinein habe ich mich noch etwas mit der Zarenzeit um 1740 bis 1765 beschäftigt und das Buch hielt sich wirklich sehr stark an die wahren Begebenheiten. (Das ist überigens ein positiver Effekt von historischen Büchern: man beschäftigt sich mit den Themen, recherchiert und erweitert sein Geschichtswissen). Falls man sich also gerne mit der russischen Vergangenheit beschäftigt, kann das Buch durchaus lesenswert sein, für mich war es leider nichts.
Konnte mich leider nicht überzeugen
Ich wusste vorher nichts vom Aufstieg von Katharina der Großen und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Die Geschichte wird aus Sicht von Katharinas Verbündeter / Spitzel erzählt, Katharina steht also nicht im Mittelpunkt der Story, leider konnte ich aber auch zur Erzählerin keine Verbindung herstellen. Obwohl aus der Ich-Perspektive erzählt, blieben mir die Gedanken, Beweggründe und Empfindungen oft verborgen. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum sich die Geschichte für mich gezogen hat. Erst die letzten 100-150 Seiten waren dann wirklich interessant für mich. Was mir leider auch nicht gefallen hat, waren die Kapitellängen, aber das ist eine persönliche Vorliebe von mir. Ein Kapitel umfasst in diesem Buch immer mind 1 Jahr, oft auch mehrere Jahre. D. H. Es gibt relativ wenige Kapitel und diese sind sehr lang, aber es gibt Absätze innerhalb des Kapitels. Da ich aber ein absoluter Kapitelleser bin, hat mich das sehr gestört.
Ein hervorragender historischer Roman über den Aufstieg Katharina der Großen. Eva Stachniak romantisiert und beschönigt nicht, sie zeichnet ein detailliertes und realistisches Bild über das Leben am russischen Hof. Ich fand das Buch an keiner Stelle langatmig oder langweilig, sondern durchgehend sehr interessant und fesselnd. Falls sich jemand für das Buch interessiert, füge ich hier den Link ein: https://amzn.to/2LKFRLa
Ich fand das Buch erstaunlich spannend. ich habe es mehr zum Zeitvertreib zwischendurch als Hörbuch angefangen, und konnte dann kaum mehr aufhören. Ein fesselnder historischer Roman über den Aufstieg Katharinas der Großen zur Zarin Russlands. Alles wird aus den Augen einer stillen Beobachterin erzählt. "Varenka" wächst einem von Anfang an ans Herz. Als Charakter ist sie so greifbar, so nahbar und gibt der Geschichte emotionale Tiefe. Die Geschichte ist gut recherchiert, die Charaktere sind authentisch.
Detailreich
In diesem Buch wird die Geschichte von der Ankunft bis zur Krönung der späteren Kaiserin Katharina der Großen erzählt. Erzählt wir aus der Sicht von Warwara Nikolajewa, die als Spionin am Hofe von Zarin Elisabeth lebt. Bis ins Kleinste wird der Winterpalast und das Leben bei Hofe beschrieben, so dass man eine sehr gute Vorstellung über die Zeit im Sankt Petersburg des 18.Jhd. bekommt. Jedoch hangelt sich die Geschichte von Intrige zu Intrige und man sollte wirklich ein großes Interesse an russischer Geschichte haben.
Der Roman spielt in der Zeit von Zarin Elisabeth und umfasst die Jahre 1743 - 1764 also knapp 20 Jahre. Hauptsächlich habe ich diesen Roman für mich gewählt, weil mich das Cover sofort angesprochen hat und ich sehr gerne historische Romane lese. Leider hat mich das Buch dann doch nicht so gefesselt wie er erhofft, tatsächlich musste ich mich ab der Hälfte zum Weiterlesen motiveren. Der historische Hintergrund und die detaillierte Schilderung ist der Autorin wirklich gut gelungen, jedoch verliert sich die Handlung oft in den detailreichen Beschreibungen. Der Roman beschreibt, welch schwierigen Weg Katharina gehen musste um ihren Platz als Kaiserin einzunehmen und wie das Leben am Hof mehr Schein als Sein war. Die gesamte Handlung wird von der Spionin Babara erzählt und eigentlich fesselte mich letztendlich ihr Schicksal mehr als das von Katharina. Trotzdem werde ich mir auch "Die Zarin der Nacht" durchlesen, da ich gerne wissen möchte, wie es mit Katharina und Barbara weitergeht. Alles in allem ein guter Roman für winterliche lange Abendstunden der einen einen guten Einblick in die damalige Zeit gibt.
Eine Geschichte des Aufstiegs Katharina der Großen. Ein Meisterwerk voller Intrigen, Prunk und großen Gefühlen. Das waren meine Erwartungen an diesen historischen Roman. Eine Buchbindertochter die einen steinigen Weg in das Innere des Palastes gehen muss. Etwas Glück und gute Beziehungen machen sie zu einer Zunge... Warwara ist als Prota eine gute Wahl, um die Gepflogenheiten am Hofe darzustellen. Man blickt durch ihre Augen und fühlt sich schon von Anfang an in sie hinein. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sind oft gut nachvollziehbar. Insbesondere was es bedeutet eine Frau zu sein, während es doch den Männern vorbehalten bleibt die wichtigen Rollen zu spielen. Denn schnell wird Warwara, als auch dem Leser klar: Es ist leicht austauschbar zu sein. Und als Frau hat man nicht den selben Stand, wie ein Mann. Ganz gleich, dass das Oberhaupt nunmal eine Frau (Kaiserin Elizabeth) ist. Genau deswegen freut, trauert und ärgert man sich oft mit Warwara mit. Als Prota ist sie gut gelungen, sie ist schlau, schlagfertig und eine gute Freundin. Fraglich ist jedoch, dass gerade eine solch kluge Frau am Ende erst merkt, wie austauschbar sie ist und nicht im geringsten das, was sie denkt zu sein. Entgegen ihrer Gerissenheit ist so dich kindlich naiv was eine Sache angeht und dies hat mich bis zum Schluss ganz arg gestört und das Ende der Story für mich leider zerstört, da ich doch mehr erwartet hatte... Durch den flüssigen aber doch etwas gehobeneren Schreibstil erhält man einen Eindruck der Stärke und des Stolzes des früheren Russland. Die Beschreibungen der Personen und Räumlichkeiten sind äußerst anschauungsvoll. Man bekommt das Gefühl durch den Winterpalast zu wandern, was ich persönlich an Büchern sehr zu schätzen weiß, denn darin liegt wohl auch ein gewisser Zauber. Die anderen Charaktere werden ebenfalls gut beschrieben und es fällt bei dem einen oder anderen leicht ihn zu lieben oder aber auch zu hassen. Was für mich etwas zu kurz kam war tatsächlich der Hauptgrund, weshalb ich das Buch überhaupt gelesen habe: Katharina die Große. War der Anfang vielversprechend, so wurde ich doch mehr und mehr enttäuscht. Natürlich war bereits zu Beginn klar, dass sie nicht die Prota sein wird, dennoch wäre etwas mehr Nähe und mehr ihres eigentlichen Aufstiegs mitsamt einer spürbaren charakterlich Entwicklung schön gewesen. Auf den ersten 400 Seiten hatte ich das Gefühl, sie ist ein verschüchtertes, aber strebsames Mädchen, was sich versucht zu integrieren und dennoch nicht zu sehr aufzufallen. Danach kommt für circa 50 Seiten ein Aufbäumen, was jedoch leicht unübersichtlich und nicht gut durchdacht schien und danach war sie einfach nur unsympathisch. Nicht das, was der Klappen Text genau erwarten lies. Schlussendlich ein nettes Buch zur Unterhaltung zwischendurch, solange man ein wenig Interesse an russischer Geschichte und Kultur hat, ansonsten aber auch nicht schlimm, wenn man es nicht vorhat zu lesen.
Historischer Roman über Katharina die Große aus einer interessant anderen Sicht
Katharina die Große, eine junge Frau beziehungsweise ein junges Mädchen von 14 Jahren, dass in eine völlig fremde Welt kommt und trotz widriger Umstände ihren Weg geht und zu einer berühmten Herrscherin Russlands wird. In diesem Roman begleiten wir den Weg von Katharina der Großen aus dem Blinkwinkel eines Dienstmädchens welches nach der Ankunft von Katharina in St. Petersburg schnell zu ihrer Freundin und Vertrauten wird. Ein spannender historischer Roman über den Aufstieg der russischen Kaiserin. Auch wenn ich im Bereich der historischen Romane eher in England zur Zeit der Tudors oder davor unterwegs bin, hat mich dieser Roman von Anfang an gereizt. Ich habe ihn mir vor langer Zeit gekauft und bin immer wieder um das Buch herumgeschlichen, hatte aber nie den Mut mich wirklich in eine andere Welt als die der Tudors in England zu begeben. Vor kurzen hab ich den Sprung dann aber dennoch gewagt und bin sehr froh darüber. Ich mochte den Schreibstil von Eva Stachniak und den interessanten Blickwinkel, den sie gewählt hat. Anders als in den meisten historischen Romanen erleben wir die Welt der grißen Persönlichkeiten hier aus dem Blickwinkel eines einfachen Mädchens, dass sich um die junge zukünftige Zarin kümmert und schnell eine Freundin in dem kalten und für Katharina einsamen Land wird. Ich freue mich schon darauf dem zweiten Teil zu lesen :)
Abbruch bei 50% Leider sagt mir der Schreibstil nicht zu. Die Protagonisten haben keinen Tiefgang, der Erzählstil ist langweilig, uninspiriert und er schafft es nicht Leben einzuhauchen. Alles sehr dröge. Wir erfahren die Geschichte aus Perspektive von Warwara, einer Spionin, die bis zu dem Punkt an dem ich abgebrochen habe die Hauptprotagonistin war und Katharina nur eine blasse Randerscheinung.
3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen Ein historischer Roman, der den Werdegang Katharina der Großen beschreibt von ihrer Einreise nach Russland als junges Mädchen bis hin zum Staatsstreich, der sie zur Zarin von Russland hat werden lassen. Das ganze erzählt aus der Ich-Perspektive einer Spionin für Kaiserin Elisabeth Petrowna, die sich aber später auch mit Katharina anfreundet. Insgesamt fand ich die Geschichte unterhaltsam und interessant und auch die Perspektive war gut gewählt. An manchen Stellen war sie allerdings etwas hastig erzählt und auch die Emotionen kamen mir dadurch viel zu kurz. Vielleicht lag das aber auch an der gekürzten Hörbuchfassung (leider gibt es keine Ungekürzte).
Die junge Varwara kommt als Waise in den Winterpalast. Anfangs findet sie sich in den vielen Geheimgängen, den dunklen Nischen und den verdeckten Türen so gar nicht zurecht. Jedoch lernt sie schnell, dass sie sich genau das zunütze machen kann. Ihre Verschwiegenheit und vor allem ihrem aufmerksamen Augen entgeht nichts: Kein Geheimnis, kein Getuschel, keine geplante Intrige.. und schon bald gehört sie zu einer der besten Spioninnen im ganzen Palast. Also die junge Sophie von Anhalt Zerbst an den Palast kommt, wird Varwara ihre einzige Verbündete und begeleitet sie auf ihrem Weg zum Zarenthron als Katharina, die Große, wobei nicht nur Katharina sich fragen muss, wer wirklich noch Freund ist und wer zum Feind werden kann. Der Schreibstil von Eva Stachniak hat mir wirklich gut gefallen, gleich von der ersten Seite an. Das Buch beschreibt eune Zeitspanne von 21 Jahren, in welchen die junge Deutsche Sophie von Anhalt - Zerbst zu einer der mächstigsten Frau in ganz Russland aufsteigt und die Geschichte Russlands grundlegend verändert. Sophie bzw. Katharina war mir von Anfang an sympatisch. Als völlig Fremde kommt sie in den Winterpalast, in ein völlig fremdes Land, von welchem sie weder die Sprache versteht, noch die Kulturen richtig versteht. In Varwara findet sie nicht nur ein Dienstmädchen, sondern auch eine Freundin, welche ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und sie oft genug auch einfach nur mal das sein lässt, was sie eigentlich noch immer ist: Ein Kind. Varwara ist schon längerim Winterpalast und kennt ihn wie ihre Westentasche, hilft Sophie sich in der ihr völlig fremden Welt zurecht zu finden. Das Buch beeinhaltet hauptsächlich geschichtliche Dinge über den Aufstieg von Sophie zu Katherina, der Großen. Man muss sich schon wirklich für dieses Themengebiet interessieren, sonst könnte das Buch recht schnell langweilig oder langatimig werden. Für mich war es ein tolles Leserlebnis die Geschichte der großen Zarin nachzulesen, welche Freud und Leid oftmals nahe beieinander liegen lässt. Klare Leseempfehlung von mir, für jeden, der sich ebenso auf diesem Themengebiet auskennt und die Lebensgeschichte einer starken und mächtigen Frau nachlesen möchte.
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Geheime Gänge, verdeckte Türen, dunkle Nischen: Als die Waise Varvara als Dienstmädchen in den Winterpalast kommt, lernt sie schnell, sich ihre Verschwiegenheit und ihren aufmerksamen Blick zunutze zu machen. Keine Intrige, die ihr entginge, kein Getuschel, das ihren Ohren verborgen bliebe. Schnell wird sie zu einer der wichtigsten »Spioninnen« im Palast. Als die junge Sophie von Anhalt-Zerbst – die spätere Katharina die Große – an den Hof kommt und auf dem Weg zur Macht eine Verbündete braucht, wird Varvara ihre engste Vertraute. Schließlich erklimmt Katharina den Zarenthron – aus der unerfahrenen Fremden wird eine der mächtigsten Frauen ihrer Zeit.
Eva Stachniaks opulenter Roman über die ungewöhnliche Freundschaft zweier Frauen führt den Leser in eine Welt, in der Leidenschaft und Vertraulichkeit auf Heimtücke und Verrat treffen – in die abgründig-geheimnisvolle Welt des russischen Zarenhofs, gehüllt in schweren Brokat und knisternde Seide.
Book Information
Author Description
Eva Stachniak, geboren in Breslau, lebt in Toronto. Sie hat für Radio Canada International gearbeitet und als Dozentin für Englisch und Geisteswissenschaften am Sheridan College gelehrt. Ihre Romane Der Winterpalast und Die Zarin der Nacht waren internationale Bestseller. Zuletzt begeisterte ihr Roman Die Schwester des Tänzers über Bronislawa Nijinska ihre deutschen Leserinnen.
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Abgebrochen…
Ich habe mich auf das Buch gefreut, hatte Lust auf einen historischen Roman, Lust etwas über die Zarenzeit zu erfahren. Die Erzählstimme Warwara fand ich durchaus klug gewählt und hat mich an die kleinen Vögelchen bei Game of Thrones erinnert. Sie war mir auch nicht unsympathisch. Aber leider wurde überhaupt keine Spannung aufgebaut, weder durch den Plot, noch durch eine emotionale Nähe zu den Protagonisten. Alles plätscherte so dahin, zog sich, war mitunter belanglos. Schade! 🏰📚👑
Der Aufstieg Katharina der Großen
⭐ 3,5/5 Hm, ich finde eine Bewertung für dieses Buch etwas schwierig. Zunächst einmal musste ich meine Erwartung an das Buch niederlegen. Durch den sehr kurzen Klappentext hat sich in mir die Vorstellung gebildet, dass wir das Leben Katharina der Großen hauptsächlich in ihrer Zeit als Zarin Russlands miterleben. Das Gegenteil war jedoch der Fall, denn durch die Erzählungen einer Vertrauten des kaiserlichen Hofes begleiten wir Katharina von ihrer Ankunft im Winterpalast über viele Jahre bis hin zum Zeitpunkt ihrer Machtübernahme und etwas darüber hinaus. Den Klappentext finde ich daher etwas unpassend oder auch irreführend. Einerseits war ich durchaus abgeholt und interessiert, wie es weitergeht, anderseits fühlte ich mich oft wie eine ferne Zuschauerin, da die Autorin Eva Stachniak oft für meinen Geschmack sehr oberflächlich geschrieben hat. Es fühlte sich auch nicht selten so an, als wären die tatsächlichen geschichtlichen Ereignisse hier peu à peu abgehandelt worden. Ich kann gar nicht sagen, warum ich dennoch mit Interesse das Buch gelesen habe. Möglicherweise war ich ja doch beeindruckt vom russischen Zarenhof, von den ständigen Intrigen, dem Glanz und dem Kalkül der Zarin Elisabeth. Am Ende jedoch war ich nicht mit viel Emotion dabei. Ich habe mich zwar oft darüber geärgert, mit welcher Ungerechtigkeit Kaiserin Elisabeth die Großfürstin Katharina behandelte, doch als ich das Buch geschlossen hatte, war mein Interesse auch direkt erloschen und es hat keinen großen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist kein schlechtes Buch; die Einblicke in das Leben, den Prunk und die Intrigen des russischen Hofes Mitte des 18. Jahrhunderts waren wirklich interessant. Emotional hat es mich aber leider nicht abgeholt. Trotzdem ist dieser historische Roman durchaus lesenswert, möchte man mehr über die Geschichte Russlands, besonders der Zarin Elisabeth und der späteren Zarin Katharina erfahren.

Geschichtlich gut recherchiert, aber eindimensional
Wir verfolgen die Geschichte aus Sicht einer "Zunge", einer Spionin. Von der Machtergreifung Elisabeths an beobachten wir das Leben und die politischen Intrigen am russischen Hof. Der Schreibstil war angenehm und recht flüssig zu lesen. Ich hatte keinerlei Vorkenntnisse der russischen Geschichte und ich verwechselte leider auch öfter die Namen. Irgendwann in der Mitte hat mich das Buch dann verloren. Es plätscherte so dahin und auch ohne das geschichtliche Hintergrundwissen war relativ schnell klar, worauf die Handlung hinausläuft. Auch das Ende konnte es für mich nicht mehr richtig rausreißen. Im Nachhinein habe ich mich noch etwas mit der Zarenzeit um 1740 bis 1765 beschäftigt und das Buch hielt sich wirklich sehr stark an die wahren Begebenheiten. (Das ist überigens ein positiver Effekt von historischen Büchern: man beschäftigt sich mit den Themen, recherchiert und erweitert sein Geschichtswissen). Falls man sich also gerne mit der russischen Vergangenheit beschäftigt, kann das Buch durchaus lesenswert sein, für mich war es leider nichts.
Konnte mich leider nicht überzeugen
Ich wusste vorher nichts vom Aufstieg von Katharina der Großen und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Die Geschichte wird aus Sicht von Katharinas Verbündeter / Spitzel erzählt, Katharina steht also nicht im Mittelpunkt der Story, leider konnte ich aber auch zur Erzählerin keine Verbindung herstellen. Obwohl aus der Ich-Perspektive erzählt, blieben mir die Gedanken, Beweggründe und Empfindungen oft verborgen. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum sich die Geschichte für mich gezogen hat. Erst die letzten 100-150 Seiten waren dann wirklich interessant für mich. Was mir leider auch nicht gefallen hat, waren die Kapitellängen, aber das ist eine persönliche Vorliebe von mir. Ein Kapitel umfasst in diesem Buch immer mind 1 Jahr, oft auch mehrere Jahre. D. H. Es gibt relativ wenige Kapitel und diese sind sehr lang, aber es gibt Absätze innerhalb des Kapitels. Da ich aber ein absoluter Kapitelleser bin, hat mich das sehr gestört.
Ein hervorragender historischer Roman über den Aufstieg Katharina der Großen. Eva Stachniak romantisiert und beschönigt nicht, sie zeichnet ein detailliertes und realistisches Bild über das Leben am russischen Hof. Ich fand das Buch an keiner Stelle langatmig oder langweilig, sondern durchgehend sehr interessant und fesselnd. Falls sich jemand für das Buch interessiert, füge ich hier den Link ein: https://amzn.to/2LKFRLa
Ich fand das Buch erstaunlich spannend. ich habe es mehr zum Zeitvertreib zwischendurch als Hörbuch angefangen, und konnte dann kaum mehr aufhören. Ein fesselnder historischer Roman über den Aufstieg Katharinas der Großen zur Zarin Russlands. Alles wird aus den Augen einer stillen Beobachterin erzählt. "Varenka" wächst einem von Anfang an ans Herz. Als Charakter ist sie so greifbar, so nahbar und gibt der Geschichte emotionale Tiefe. Die Geschichte ist gut recherchiert, die Charaktere sind authentisch.
Detailreich
In diesem Buch wird die Geschichte von der Ankunft bis zur Krönung der späteren Kaiserin Katharina der Großen erzählt. Erzählt wir aus der Sicht von Warwara Nikolajewa, die als Spionin am Hofe von Zarin Elisabeth lebt. Bis ins Kleinste wird der Winterpalast und das Leben bei Hofe beschrieben, so dass man eine sehr gute Vorstellung über die Zeit im Sankt Petersburg des 18.Jhd. bekommt. Jedoch hangelt sich die Geschichte von Intrige zu Intrige und man sollte wirklich ein großes Interesse an russischer Geschichte haben.
Der Roman spielt in der Zeit von Zarin Elisabeth und umfasst die Jahre 1743 - 1764 also knapp 20 Jahre. Hauptsächlich habe ich diesen Roman für mich gewählt, weil mich das Cover sofort angesprochen hat und ich sehr gerne historische Romane lese. Leider hat mich das Buch dann doch nicht so gefesselt wie er erhofft, tatsächlich musste ich mich ab der Hälfte zum Weiterlesen motiveren. Der historische Hintergrund und die detaillierte Schilderung ist der Autorin wirklich gut gelungen, jedoch verliert sich die Handlung oft in den detailreichen Beschreibungen. Der Roman beschreibt, welch schwierigen Weg Katharina gehen musste um ihren Platz als Kaiserin einzunehmen und wie das Leben am Hof mehr Schein als Sein war. Die gesamte Handlung wird von der Spionin Babara erzählt und eigentlich fesselte mich letztendlich ihr Schicksal mehr als das von Katharina. Trotzdem werde ich mir auch "Die Zarin der Nacht" durchlesen, da ich gerne wissen möchte, wie es mit Katharina und Barbara weitergeht. Alles in allem ein guter Roman für winterliche lange Abendstunden der einen einen guten Einblick in die damalige Zeit gibt.
Eine Geschichte des Aufstiegs Katharina der Großen. Ein Meisterwerk voller Intrigen, Prunk und großen Gefühlen. Das waren meine Erwartungen an diesen historischen Roman. Eine Buchbindertochter die einen steinigen Weg in das Innere des Palastes gehen muss. Etwas Glück und gute Beziehungen machen sie zu einer Zunge... Warwara ist als Prota eine gute Wahl, um die Gepflogenheiten am Hofe darzustellen. Man blickt durch ihre Augen und fühlt sich schon von Anfang an in sie hinein. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sind oft gut nachvollziehbar. Insbesondere was es bedeutet eine Frau zu sein, während es doch den Männern vorbehalten bleibt die wichtigen Rollen zu spielen. Denn schnell wird Warwara, als auch dem Leser klar: Es ist leicht austauschbar zu sein. Und als Frau hat man nicht den selben Stand, wie ein Mann. Ganz gleich, dass das Oberhaupt nunmal eine Frau (Kaiserin Elizabeth) ist. Genau deswegen freut, trauert und ärgert man sich oft mit Warwara mit. Als Prota ist sie gut gelungen, sie ist schlau, schlagfertig und eine gute Freundin. Fraglich ist jedoch, dass gerade eine solch kluge Frau am Ende erst merkt, wie austauschbar sie ist und nicht im geringsten das, was sie denkt zu sein. Entgegen ihrer Gerissenheit ist so dich kindlich naiv was eine Sache angeht und dies hat mich bis zum Schluss ganz arg gestört und das Ende der Story für mich leider zerstört, da ich doch mehr erwartet hatte... Durch den flüssigen aber doch etwas gehobeneren Schreibstil erhält man einen Eindruck der Stärke und des Stolzes des früheren Russland. Die Beschreibungen der Personen und Räumlichkeiten sind äußerst anschauungsvoll. Man bekommt das Gefühl durch den Winterpalast zu wandern, was ich persönlich an Büchern sehr zu schätzen weiß, denn darin liegt wohl auch ein gewisser Zauber. Die anderen Charaktere werden ebenfalls gut beschrieben und es fällt bei dem einen oder anderen leicht ihn zu lieben oder aber auch zu hassen. Was für mich etwas zu kurz kam war tatsächlich der Hauptgrund, weshalb ich das Buch überhaupt gelesen habe: Katharina die Große. War der Anfang vielversprechend, so wurde ich doch mehr und mehr enttäuscht. Natürlich war bereits zu Beginn klar, dass sie nicht die Prota sein wird, dennoch wäre etwas mehr Nähe und mehr ihres eigentlichen Aufstiegs mitsamt einer spürbaren charakterlich Entwicklung schön gewesen. Auf den ersten 400 Seiten hatte ich das Gefühl, sie ist ein verschüchtertes, aber strebsames Mädchen, was sich versucht zu integrieren und dennoch nicht zu sehr aufzufallen. Danach kommt für circa 50 Seiten ein Aufbäumen, was jedoch leicht unübersichtlich und nicht gut durchdacht schien und danach war sie einfach nur unsympathisch. Nicht das, was der Klappen Text genau erwarten lies. Schlussendlich ein nettes Buch zur Unterhaltung zwischendurch, solange man ein wenig Interesse an russischer Geschichte und Kultur hat, ansonsten aber auch nicht schlimm, wenn man es nicht vorhat zu lesen.
Historischer Roman über Katharina die Große aus einer interessant anderen Sicht
Katharina die Große, eine junge Frau beziehungsweise ein junges Mädchen von 14 Jahren, dass in eine völlig fremde Welt kommt und trotz widriger Umstände ihren Weg geht und zu einer berühmten Herrscherin Russlands wird. In diesem Roman begleiten wir den Weg von Katharina der Großen aus dem Blinkwinkel eines Dienstmädchens welches nach der Ankunft von Katharina in St. Petersburg schnell zu ihrer Freundin und Vertrauten wird. Ein spannender historischer Roman über den Aufstieg der russischen Kaiserin. Auch wenn ich im Bereich der historischen Romane eher in England zur Zeit der Tudors oder davor unterwegs bin, hat mich dieser Roman von Anfang an gereizt. Ich habe ihn mir vor langer Zeit gekauft und bin immer wieder um das Buch herumgeschlichen, hatte aber nie den Mut mich wirklich in eine andere Welt als die der Tudors in England zu begeben. Vor kurzen hab ich den Sprung dann aber dennoch gewagt und bin sehr froh darüber. Ich mochte den Schreibstil von Eva Stachniak und den interessanten Blickwinkel, den sie gewählt hat. Anders als in den meisten historischen Romanen erleben wir die Welt der grißen Persönlichkeiten hier aus dem Blickwinkel eines einfachen Mädchens, dass sich um die junge zukünftige Zarin kümmert und schnell eine Freundin in dem kalten und für Katharina einsamen Land wird. Ich freue mich schon darauf dem zweiten Teil zu lesen :)
Abbruch bei 50% Leider sagt mir der Schreibstil nicht zu. Die Protagonisten haben keinen Tiefgang, der Erzählstil ist langweilig, uninspiriert und er schafft es nicht Leben einzuhauchen. Alles sehr dröge. Wir erfahren die Geschichte aus Perspektive von Warwara, einer Spionin, die bis zu dem Punkt an dem ich abgebrochen habe die Hauptprotagonistin war und Katharina nur eine blasse Randerscheinung.
3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen Ein historischer Roman, der den Werdegang Katharina der Großen beschreibt von ihrer Einreise nach Russland als junges Mädchen bis hin zum Staatsstreich, der sie zur Zarin von Russland hat werden lassen. Das ganze erzählt aus der Ich-Perspektive einer Spionin für Kaiserin Elisabeth Petrowna, die sich aber später auch mit Katharina anfreundet. Insgesamt fand ich die Geschichte unterhaltsam und interessant und auch die Perspektive war gut gewählt. An manchen Stellen war sie allerdings etwas hastig erzählt und auch die Emotionen kamen mir dadurch viel zu kurz. Vielleicht lag das aber auch an der gekürzten Hörbuchfassung (leider gibt es keine Ungekürzte).
Die junge Varwara kommt als Waise in den Winterpalast. Anfangs findet sie sich in den vielen Geheimgängen, den dunklen Nischen und den verdeckten Türen so gar nicht zurecht. Jedoch lernt sie schnell, dass sie sich genau das zunütze machen kann. Ihre Verschwiegenheit und vor allem ihrem aufmerksamen Augen entgeht nichts: Kein Geheimnis, kein Getuschel, keine geplante Intrige.. und schon bald gehört sie zu einer der besten Spioninnen im ganzen Palast. Also die junge Sophie von Anhalt Zerbst an den Palast kommt, wird Varwara ihre einzige Verbündete und begeleitet sie auf ihrem Weg zum Zarenthron als Katharina, die Große, wobei nicht nur Katharina sich fragen muss, wer wirklich noch Freund ist und wer zum Feind werden kann. Der Schreibstil von Eva Stachniak hat mir wirklich gut gefallen, gleich von der ersten Seite an. Das Buch beschreibt eune Zeitspanne von 21 Jahren, in welchen die junge Deutsche Sophie von Anhalt - Zerbst zu einer der mächstigsten Frau in ganz Russland aufsteigt und die Geschichte Russlands grundlegend verändert. Sophie bzw. Katharina war mir von Anfang an sympatisch. Als völlig Fremde kommt sie in den Winterpalast, in ein völlig fremdes Land, von welchem sie weder die Sprache versteht, noch die Kulturen richtig versteht. In Varwara findet sie nicht nur ein Dienstmädchen, sondern auch eine Freundin, welche ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und sie oft genug auch einfach nur mal das sein lässt, was sie eigentlich noch immer ist: Ein Kind. Varwara ist schon längerim Winterpalast und kennt ihn wie ihre Westentasche, hilft Sophie sich in der ihr völlig fremden Welt zurecht zu finden. Das Buch beeinhaltet hauptsächlich geschichtliche Dinge über den Aufstieg von Sophie zu Katherina, der Großen. Man muss sich schon wirklich für dieses Themengebiet interessieren, sonst könnte das Buch recht schnell langweilig oder langatimig werden. Für mich war es ein tolles Leserlebnis die Geschichte der großen Zarin nachzulesen, welche Freud und Leid oftmals nahe beieinander liegen lässt. Klare Leseempfehlung von mir, für jeden, der sich ebenso auf diesem Themengebiet auskennt und die Lebensgeschichte einer starken und mächtigen Frau nachlesen möchte.






















