Der weiße Tiger
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Description
Adigas Debütroman avancierte zum Weltbestseller
Balram – der »weiße Tiger« – kommt aus einem Dorf mitten in Indien. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Vom Steuer eines Honda City aus entdeckt Balram eine neue Welt. Alkohol, Geld, Mädchen und Macht – das Indien der Kakerlaken und Callcenter, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen »weißen Tigers«, der vom Diener zum Philosophen, Unternehmer und schließlich zum Mörder wird.
»Eine Reise ins pochende Herz Indiens.« Tanja Beuthien auf ›stern.de‹
Book Information
Posts
Dieses Buch ist ein Reread, da ich vor Jahren bereits die englische Version gelesen hatte, kurz nachdem die Taschenbuchausgabe erschienen war. Nachdem mir von meiner indischen Freundin bestätigt wurde, dass zumindest der Film sehr realitätsnah ist, nutzte ich die nächste Gelegenheit, das Buch nun auf Deutsch zu lesen. "Der Weisse Tiger" ist ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Hauptfigur nicht unbedingt sympathisch sein muss, um ein gutes Buch auszumachen. Balram ist, wenn wir es so ausdrücken, eine sehr dunkelgraue Figur. Oftmals hatte ich auch das Gefühl, es mit einem unzuverlässigen Erzähler zu tun zu haben. Was beschönigt er? Was hält er uns vor? Ihm so nämlich so einiges zuzutrauen. Nicht nur tauchen wir hier ein in dein modernes, sich rasch entwickelndes Indien, sondern wir lernen das Gedankengut des Kapitalismus 1 zu 1 kennen. Während Balram sich hochzuarbeiten versteht, bekommen wir auch mit, was mit den Verlierern passiert. Es ist ein ehrliches, aber dadurch eben auch sehr hartes Buch. Wer sich auf eine heitere Lektüre für den Urlaub freut, sollte sich nicht vom hübschen Cover täuschen lassen. Ich frage mich unterdessen, was sich seit Erscheinen des Buches in Indien getan hat. Wie hat es sich verändert? Zum Guten, zum Schlechten? Ich muss dringend mit meiner Freundin darüber sprechen. Das Buch lässt mich einfach nicht los.
Splendid novel. The author has given a masterclass for writers in this showcase of irony. He manages to capture the beauty in ugly description of a village, the hope in despair of a broken villager, the wittiness in the tragic circumstances of a servitude, the innocence in the cunning nature of an illiterate, the love in the hatred towards a master and the sympathy in the wicked actions of a harsh man. A gripping page turner.
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Adigas Debütroman avancierte zum Weltbestseller
Balram – der »weiße Tiger« – kommt aus einem Dorf mitten in Indien. Seine düsteren Zukunftsaussichten hellen sich auf, als er, der klügste Junge im Dorf, als Fahrer für den reichsten Mann am Ort engagiert wird und mit ihm nach Delhi kommt. Vom Steuer eines Honda City aus entdeckt Balram eine neue Welt. Alkohol, Geld, Mädchen und Macht – das Indien der Kakerlaken und Callcenter, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés, der Wasserbüffel und des mysteriösen »weißen Tigers«, der vom Diener zum Philosophen, Unternehmer und schließlich zum Mörder wird.
»Eine Reise ins pochende Herz Indiens.« Tanja Beuthien auf ›stern.de‹
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Dieses Buch ist ein Reread, da ich vor Jahren bereits die englische Version gelesen hatte, kurz nachdem die Taschenbuchausgabe erschienen war. Nachdem mir von meiner indischen Freundin bestätigt wurde, dass zumindest der Film sehr realitätsnah ist, nutzte ich die nächste Gelegenheit, das Buch nun auf Deutsch zu lesen. "Der Weisse Tiger" ist ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Hauptfigur nicht unbedingt sympathisch sein muss, um ein gutes Buch auszumachen. Balram ist, wenn wir es so ausdrücken, eine sehr dunkelgraue Figur. Oftmals hatte ich auch das Gefühl, es mit einem unzuverlässigen Erzähler zu tun zu haben. Was beschönigt er? Was hält er uns vor? Ihm so nämlich so einiges zuzutrauen. Nicht nur tauchen wir hier ein in dein modernes, sich rasch entwickelndes Indien, sondern wir lernen das Gedankengut des Kapitalismus 1 zu 1 kennen. Während Balram sich hochzuarbeiten versteht, bekommen wir auch mit, was mit den Verlierern passiert. Es ist ein ehrliches, aber dadurch eben auch sehr hartes Buch. Wer sich auf eine heitere Lektüre für den Urlaub freut, sollte sich nicht vom hübschen Cover täuschen lassen. Ich frage mich unterdessen, was sich seit Erscheinen des Buches in Indien getan hat. Wie hat es sich verändert? Zum Guten, zum Schlechten? Ich muss dringend mit meiner Freundin darüber sprechen. Das Buch lässt mich einfach nicht los.
Splendid novel. The author has given a masterclass for writers in this showcase of irony. He manages to capture the beauty in ugly description of a village, the hope in despair of a broken villager, the wittiness in the tragic circumstances of a servitude, the innocence in the cunning nature of an illiterate, the love in the hatred towards a master and the sympathy in the wicked actions of a harsh man. A gripping page turner.











