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Crime

Der tote Sommergast

3.2(8)
Paperback€13.00E-Book€9.99
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About the book

Als die junge Mary McTarr den Leuchtturm auf der zauberhaften Insel Jersey erbt, kann sie sich endlich einen lange gehegten Traum erfüllen: Sie verwandelt das wildromantisch gelegene Bauwerk in ihr eigenes kleines Luxushotel. Ihre Leidenschaft für gute Küche und die Freude daran, ihre Gäste zu verwöhnen, machen einen ganz besonderen Ort aus dem »Corbière Lighthouse Hideaway«, und als ihr erster Gast Mr Plummer eintrifft, ist Mary in ihrem Element. Doch nur wenig später der Schock: Mary entdeckt Mr Plummer tot am Meer, ein Messer ragt aus seinem Rücken. Gemeinsam mit dem Journalisten Robert Peabody macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Und lernt eine dunkle Seite ihrer geliebten Insel kennen, die ihr bisher verborgen geblieben war ...

Editions (1)

ISBN9783442496327
PublisherGoldmann
Publication Date05/21/25
Pages384

Reviews & Ratings

8 ratings

3 reviews

3.2

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  • mary.in.pages
    mary.in.pages

    171 Followers

    0.5

    Ich bin so traurig, dass ich dieses Buch nicht mochte, denn der Klappentext hat mich SO gekriegt. Ein Leuchtturm auf Jersey, ein kleines Luxushotel, ein Mord am Meer und eine Hobbyermittlerin? Hallo?! Das klingt nach einem absoluten Wohlfühl-Cosy-Crime! 😍 Bekommen habe ich allerdings etwas ganz anderes. 😭 Gefühlt bestand die Hälfte des Buches daraus, wie wunderschön diese Insel ist. Die andere Hälfte bestand aus Essen. Dann wieder die Insel. Dann wieder Essen. Und zwischendrin wurde noch erwähnt, in welchem tollen Hotel Mary früher gelernt hat. Und dann? Wieder Essen. 🍽️🏝️🍽️🏝️🍽️ Ich hatte irgendwann das Gefühl, keinen Krimi zu lesen, sondern einen Tourismusprospekt mit Speisekarte. Und leider wurde es mit der Hauptfigur nicht besser. Mary war für mich unglaublich anstrengend. Sie war viel zu aufdringlich, viel zu neugierig und hat sich teilweise in Dinge eingemischt, bei denen ich als Gast sofort meine Koffer gepackt hätte. 😭 Wenn meine Hotelbesitzerin nachts anruft, um mir zu sagen, dass sie jederzeit erreichbar ist, und anschließend noch meine persönlichen Sachen in meinem Zimmer umräumt, dann fühle ich mich nicht umsorgt, sondern beobachtet. Dann dieser Fall… meine Güte. Natürlich ermittelt die Polizei praktisch nur gegen Mary, also muss sie den Fall selbst lösen. Dieses Klischee ist inzwischen so ausgelutscht, dass ich jedes Mal innerlich seufzen musste. Und der Polizist, der sie von früher kennt und sie deshalb nicht leiden kann? Ja… auch das konnte mich leider überhaupt nicht abholen. 🙄 Und dann kommt Robert, der Journalist. Sie misstraut ihm. Sie findet ihn verdächtig. Sie findet ihn heiß. Sie will professionell bleiben. Sie will vielleicht doch etwas von ihm. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was die beiden eigentlich voneinander wollen – und ich glaube, sie wussten es selbst auch nicht. 😅 Das größte Problem war für mich aber die Art, wie der Fall erzählt wurde. Ständig hieß es: 🕵️‍♀️ „Jetzt habe ich noch mehr Fragen.“ 🕵️‍♀️ „Jetzt ergibt etwas Sinn.“ 🕵️‍♀️ „Ich habe einen Verdacht.“ JA WELCHEN DENN?! 😭 Wir bekommen die Gedanken der Hobbyermittlerin einfach nicht. Sie sagt die ganze Zeit, dass sie neue Erkenntnisse hat, aber der Leser darf nicht miträtseln. Und genau das ist doch das Schöne an einem Cosy Crime! Ich möchte Verdächtige ausschließen, Hinweise sammeln und Theorien aufstellen. Stattdessen wurde ich permanent im Dunkeln gelassen. Und dann kam das Finale… und ich war wirklich fassungslos. Plötzlich weiß Mary einfach alles. Aus dem Nichts. Sie lädt sämtliche Verdächtigen zu einem Dinner ein – sogar Leute, mit denen sie vorher kaum oder gar nicht gesprochen hat – und dann folgt der große „Ich erkläre euch jetzt alles“-Moment. 🍽️🔪 Es fühlte sich an, als hätte das Buch auf den letzten Seiten panisch gemerkt, dass der Mord noch aufgeklärt werden muss. Zwischendrin gibt es ein Acht-Gänge-Menü, Szenen werden nachgestellt, Dinge werden erklärt, die vorher nie richtig aufgebaut wurden, und ich saß einfach nur da und dachte: Woher weißt du das alles? Und warum sollte das gerade genau so passieren? 😭 Für mich wirkte die gesamte Auflösung konstruiert, unrealistisch und überhaupt nicht verdient. Und dann endet das Ganze auch noch abrupt. Einige Dinge werden angeschnitten und nie wirklich beendet. Beziehungen bleiben irgendwo in der Luft hängen, Konflikte verlaufen im Sand und ich hatte am Ende das Gefühl, dass die Geschichte einfach beschlossen hat, jetzt fertig zu sein. Der halbe Stern geht an den Schreibstil, denn der ließ sich tatsächlich angenehm lesen. Aber ein schöner Schreibstil kann für mich leider keine schwache Handlung, nervige Figuren und eine völlig unbefriedigende Auflösung retten. Ich wollte einen atmosphärischen Cosy Crime auf einer kleinen Insel. 🏝️🔪 Bekommen habe ich einen endlosen Mix aus Inselbeschreibungen, Essensmenüs, Klischees und einer Auflösung, die mich eher wütend als begeistert zurückgelassen hat. Leider eine riesige Enttäuschung für mich. 💔📚

    Jun 21, 2026

  • krimikabinett
    krimikabinett

    85 Followers

    3.5

    Ein cosy Krimi auf einem Leuchtturm? Da kann ich nicht widerstehen! Worum geht's? Mary McTarr hat auf ihrer geliebten Insel Jersey den von ihrem Großvater geerbten Leuchtturm La Corbière in ein winziges Luxushotel verwandelt und gerade ihren allerersten Gast begrüßt, da verlässt dieser sie auch schon wieder – mit ihrem Küchenmesser im Rücken. Kein guter Einstand für Mary, zumal Inselpolizist Harsh sie auf dem Kieker hat ... Die Beschreibung der Insel macht Lust, sich die Schauplätze selbst einmal näher anzuschauen. Das La Corbière Lighthouse existiert tatsächlich, wenn auch nicht als Luxushotel. In der Realität kann man den Leuchtturm besichtigen und auf der Webseite ports.je einen virtuellen Rundgang machen. Der Fokus dieses Krimis liegt auf den Figuren und den Ermittlungen. Diese werden teils sehr amüsant geschildert, wenn sich Mary & Co. bemühen, notwendige Infos zu erlangen. Zu Beginn ging mir Mary mit ihrer extrem positiven Art ein wenig auf den Keks. Sie liebt die Insel, das Meer, den Leuchtturm, Sonnenschein, Sturm, Krimis, Tee, Kaffee und einfach ALLES. Denoch wuchs sie mir ans Herz, bis ... Ich habe ja schon des Öfteren erwähnt, dass ich harte Brüche in Büchern nicht mag. Das ist hier leider auch der Fall. Normalerweise lese ich gerne, wenn sämtliche Verdächtige in bester Poirot-Manier zum Schluss zusammengetrommelt werden, aber hier wurde das zu sehr auf die Spitze getrieben. Geschlagene 80 Seiten (von 378) dauert die Erläuterung des Falls im Rahmen eines 8-Gänge-Menüs. Mary fungiert hier nur noch als Stichwortgeberin und nervt höllisch mit ständiger Wiederholung von Phrasen wie »Ist das so?«. Die sorgfältig aufgebaute Chemie zwischen den Figuren? Komplett verschwunden. Wir Leser erfahren Dinge, die uns im Laufe der Ermittlungen verschwiegen wurden. Das verzeiht man einem Hercule Poirot, nicht aber einer Mary McTarr. Insgesamt wirkt die Auflösung konstruiert und möglichst schnell abgehandelt, als fehlte es an Ideen, sämtliche Fäden zum Schluss miteinander zu verbinden. Sehr schade, denn bis zu dieser unpassenden Dinnerinszenierung hatte ich wirklich viel Spaß mit dem Buch.

    Jun 30, 2025

  • kunterbuntekapitel
    kunterbuntekapitel

    21 Followers

    4.0

    Kurzweilig und dabei ziemlich cozy. Super cooles Ende. Das perfekte Buch für den Strand!

    Apr 24, 2026

Author

About Felicity Pickford

Felicity Pickford arbeitet seit vielen Jahren in einer kleinen Buchhandlung. Sie kennt und liebt Grand Hotels, seit sie sich mit Anfang Zwanzig von einem Spielgewinn eine kurze Reise nach Wien mit einem Aufenthalt im Hotel Sacher geleistet hat. Doch besonders haben es ihr die kleineren luxuriösen Häuser angetan. Deshalb sucht sie bevorzugt die weniger bekannten Schmuckstücke auf, sei es in Florenz, Prag, Paris oder Edinburgh. Die Idee zu Mary McTarrs Leuchtturmhotel kam ihr, als sie bei einer Reise auf die zauberhafte Insel Jersey erkannte, dass es kaum einen schöneren Ort geben dürfte als La Corbière. Und da sie ohnehin gerade plante, einen Krimi in einem Hotel spielen zu lassen, beschloss sie, dort eines zu eröffnen – zumindest literarisch.

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