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Ich bin so traurig, dass ich dieses Buch nicht mochte, denn der Klappentext hat mich SO gekriegt. Ein Leuchtturm auf Jersey, ein kleines Luxushotel, ein Mord am Meer und eine Hobbyermittlerin? Hallo?! Das klingt nach einem absoluten Wohlfühl-Cosy-Crime! 😍 Bekommen habe ich allerdings etwas ganz anderes. 😭 Gefühlt bestand die Hälfte des Buches daraus, wie wunderschön diese Insel ist. Die andere Hälfte bestand aus Essen. Dann wieder die Insel. Dann wieder Essen. Und zwischendrin wurde noch erwähnt, in welchem tollen Hotel Mary früher gelernt hat. Und dann? Wieder Essen. 🍽️🏝️🍽️🏝️🍽️ Ich hatte irgendwann das Gefühl, keinen Krimi zu lesen, sondern einen Tourismusprospekt mit Speisekarte. Und leider wurde es mit der Hauptfigur nicht besser. Mary war für mich unglaublich anstrengend. Sie war viel zu aufdringlich, viel zu neugierig und hat sich teilweise in Dinge eingemischt, bei denen ich als Gast sofort meine Koffer gepackt hätte. 😭 Wenn meine Hotelbesitzerin nachts anruft, um mir zu sagen, dass sie jederzeit erreichbar ist, und anschließend noch meine persönlichen Sachen in meinem Zimmer umräumt, dann fühle ich mich nicht umsorgt, sondern beobachtet. Dann dieser Fall… meine Güte. Natürlich ermittelt die Polizei praktisch nur gegen Mary, also muss sie den Fall selbst lösen. Dieses Klischee ist inzwischen so ausgelutscht, dass ich jedes Mal innerlich seufzen musste. Und der Polizist, der sie von früher kennt und sie deshalb nicht leiden kann? Ja… auch das konnte mich leider überhaupt nicht abholen. 🙄 Und dann kommt Robert, der Journalist. Sie misstraut ihm. Sie findet ihn verdächtig. Sie findet ihn heiß. Sie will professionell bleiben. Sie will vielleicht doch etwas von ihm. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was die beiden eigentlich voneinander wollen – und ich glaube, sie wussten es selbst auch nicht. 😅 Das größte Problem war für mich aber die Art, wie der Fall erzählt wurde. Ständig hieß es: 🕵️♀️ „Jetzt habe ich noch mehr Fragen.“ 🕵️♀️ „Jetzt ergibt etwas Sinn.“ 🕵️♀️ „Ich habe einen Verdacht.“ JA WELCHEN DENN?! 😭 Wir bekommen die Gedanken der Hobbyermittlerin einfach nicht. Sie sagt die ganze Zeit, dass sie neue Erkenntnisse hat, aber der Leser darf nicht miträtseln. Und genau das ist doch das Schöne an einem Cosy Crime! Ich möchte Verdächtige ausschließen, Hinweise sammeln und Theorien aufstellen. Stattdessen wurde ich permanent im Dunkeln gelassen. Und dann kam das Finale… und ich war wirklich fassungslos. Plötzlich weiß Mary einfach alles. Aus dem Nichts. Sie lädt sämtliche Verdächtigen zu einem Dinner ein – sogar Leute, mit denen sie vorher kaum oder gar nicht gesprochen hat – und dann folgt der große „Ich erkläre euch jetzt alles“-Moment. 🍽️🔪 Es fühlte sich an, als hätte das Buch auf den letzten Seiten panisch gemerkt, dass der Mord noch aufgeklärt werden muss. Zwischendrin gibt es ein Acht-Gänge-Menü, Szenen werden nachgestellt, Dinge werden erklärt, die vorher nie richtig aufgebaut wurden, und ich saß einfach nur da und dachte: Woher weißt du das alles? Und warum sollte das gerade genau so passieren? 😭 Für mich wirkte die gesamte Auflösung konstruiert, unrealistisch und überhaupt nicht verdient. Und dann endet das Ganze auch noch abrupt. Einige Dinge werden angeschnitten und nie wirklich beendet. Beziehungen bleiben irgendwo in der Luft hängen, Konflikte verlaufen im Sand und ich hatte am Ende das Gefühl, dass die Geschichte einfach beschlossen hat, jetzt fertig zu sein. Der halbe Stern geht an den Schreibstil, denn der ließ sich tatsächlich angenehm lesen. Aber ein schöner Schreibstil kann für mich leider keine schwache Handlung, nervige Figuren und eine völlig unbefriedigende Auflösung retten. Ich wollte einen atmosphärischen Cosy Crime auf einer kleinen Insel. 🏝️🔪 Bekommen habe ich einen endlosen Mix aus Inselbeschreibungen, Essensmenüs, Klischees und einer Auflösung, die mich eher wütend als begeistert zurückgelassen hat. Leider eine riesige Enttäuschung für mich. 💔📚
Jun 21, 2026
Ich bin so traurig, dass ich dieses Buch nicht mochte, denn der Klappentext hat mich SO gekriegt. Ein Leuchtturm auf Jersey, ein kleines Luxushotel, ein Mord am Meer und eine Hobbyermittlerin? Hallo?! Das klingt nach einem absoluten Wohlfühl-Cosy-Crime! 😍 Bekommen habe ich allerdings etwas ganz anderes. 😭 Gefühlt bestand die Hälfte des Buches daraus, wie wunderschön diese Insel ist. Die andere Hälfte bestand aus Essen. Dann wieder die Insel. Dann wieder Essen. Und zwischendrin wurde noch erwähnt, in welchem tollen Hotel Mary früher gelernt hat. Und dann? Wieder Essen. 🍽️🏝️🍽️🏝️🍽️ Ich hatte irgendwann das Gefühl, keinen Krimi zu lesen, sondern einen Tourismusprospekt mit Speisekarte. Und leider wurde es mit der Hauptfigur nicht besser. Mary war für mich unglaublich anstrengend. Sie war viel zu aufdringlich, viel zu neugierig und hat sich teilweise in Dinge eingemischt, bei denen ich als Gast sofort meine Koffer gepackt hätte. 😭 Wenn meine Hotelbesitzerin nachts anruft, um mir zu sagen, dass sie jederzeit erreichbar ist, und anschließend noch meine persönlichen Sachen in meinem Zimmer umräumt, dann fühle ich mich nicht umsorgt, sondern beobachtet. Dann dieser Fall… meine Güte. Natürlich ermittelt die Polizei praktisch nur gegen Mary, also muss sie den Fall selbst lösen. Dieses Klischee ist inzwischen so ausgelutscht, dass ich jedes Mal innerlich seufzen musste. Und der Polizist, der sie von früher kennt und sie deshalb nicht leiden kann? Ja… auch das konnte mich leider überhaupt nicht abholen. 🙄 Und dann kommt Robert, der Journalist. Sie misstraut ihm. Sie findet ihn verdächtig. Sie findet ihn heiß. Sie will professionell bleiben. Sie will vielleicht doch etwas von ihm. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was die beiden eigentlich voneinander wollen – und ich glaube, sie wussten es selbst auch nicht. 😅 Das größte Problem war für mich aber die Art, wie der Fall erzählt wurde. Ständig hieß es: 🕵️♀️ „Jetzt habe ich noch mehr Fragen.“ 🕵️♀️ „Jetzt ergibt etwas Sinn.“ 🕵️♀️ „Ich habe einen Verdacht.“ JA WELCHEN DENN?! 😭 Wir bekommen die Gedanken der Hobbyermittlerin einfach nicht. Sie sagt die ganze Zeit, dass sie neue Erkenntnisse hat, aber der Leser darf nicht miträtseln. Und genau das ist doch das Schöne an einem Cosy Crime! Ich möchte Verdächtige ausschließen, Hinweise sammeln und Theorien aufstellen. Stattdessen wurde ich permanent im Dunkeln gelassen. Und dann kam das Finale… und ich war wirklich fassungslos. Plötzlich weiß Mary einfach alles. Aus dem Nichts. Sie lädt sämtliche Verdächtigen zu einem Dinner ein – sogar Leute, mit denen sie vorher kaum oder gar nicht gesprochen hat – und dann folgt der große „Ich erkläre euch jetzt alles“-Moment. 🍽️🔪 Es fühlte sich an, als hätte das Buch auf den letzten Seiten panisch gemerkt, dass der Mord noch aufgeklärt werden muss. Zwischendrin gibt es ein Acht-Gänge-Menü, Szenen werden nachgestellt, Dinge werden erklärt, die vorher nie richtig aufgebaut wurden, und ich saß einfach nur da und dachte: Woher weißt du das alles? Und warum sollte das gerade genau so passieren? 😭 Für mich wirkte die gesamte Auflösung konstruiert, unrealistisch und überhaupt nicht verdient. Und dann endet das Ganze auch noch abrupt. Einige Dinge werden angeschnitten und nie wirklich beendet. Beziehungen bleiben irgendwo in der Luft hängen, Konflikte verlaufen im Sand und ich hatte am Ende das Gefühl, dass die Geschichte einfach beschlossen hat, jetzt fertig zu sein. Der halbe Stern geht an den Schreibstil, denn der ließ sich tatsächlich angenehm lesen. Aber ein schöner Schreibstil kann für mich leider keine schwache Handlung, nervige Figuren und eine völlig unbefriedigende Auflösung retten. Ich wollte einen atmosphärischen Cosy Crime auf einer kleinen Insel. 🏝️🔪 Bekommen habe ich einen endlosen Mix aus Inselbeschreibungen, Essensmenüs, Klischees und einer Auflösung, die mich eher wütend als begeistert zurückgelassen hat. Leider eine riesige Enttäuschung für mich. 💔📚
Jun 21, 2026






