Der Tote an der Alster

Der Tote an der Alster

Softcover
4.28

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Description

Tod im Grandhotel.

Erfolgsautorin Anja Marschall zeichnet erneut ein atmosphärisches Bild der Kaiserzeit. Hervorragend recherchiert und unglaublich spannend.

1906: In Hamburgs vornehmem Hotel Vier Jahreszeiten feiern die Reichen der Stadt – doch der schöne Schein wird jäh getrübt, als ein Toter in einer Suite gefunden wird. Kommissar Hauke Sötje begreift sofort, dass dieser Fall etwas mit ihm zu tun hat, denn das Opfer ist sein Widersacher Graf von Lahn. Während sein Vorgesetzter den Mörder im Hotel sucht, stellt Hauke eigene Ermittlungen an und stößt auf Spionage, Verrat und die erschütternde Erkenntnis, dass er und seine Familie längst ins Visier des Täters geraten sind.

Erfahren Sie in Band 7, der im Herbst 2026 erscheint, wie die spannende Geschichte weitergeht.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
272
Price
15.50 €

Author Description

Die gebürtige Hamburgerin Anja Marschall lebt mit ihrer Familie im Westen Schleswig-Holsteins, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Sie veröffentlicht seit vielen Jahren Romane und Krimis. Im Emons Verlag erscheint ihre erfolgreiche historische Krimireihe (Ende 19. Jh.) um ihren Kommissar Hauke Sötje, der vornehmlich in Hamburg und Schleswig-Holstein ermittelt. Marschall initiierte den ersten Krimipreis für Schleswig-Holstein und ist Herausgeberin mehrerer Anthologien.

Posts

3
All
5

Der Anfang vom Ende „Die Vergangenheit ließ sich nicht abschütteln, selbst wenn man es verzweifelt hoffte.“ (S. 34) Hamburg 1906: Kommissar Hauke Sötje wird zu einem Mord im Hotel Vier Jahreszeiten gerufen. Der Stuttgarter Kaufmann Eugenius Oppenheimer wurde gefoltert, bevor man ihm die Kehle durchtrennte. Da seine persönlichen Dinge fehlen, geht man zunächst von Raubmord aus – bis Hauke dem Toten ins Gesicht sieht: Es ist sein alter Widersacher, Graf Werner von Lahn vom Militärischen Nachrichten- und Geheimdienst. Doch Polizeidirektor Roscher glaubt ihm nicht, zumal auch die extra aus Stuttgart herbeigeeilte Witwe den Mann zweifelsfrei als ihren Ehemann identifiziert. Parallel dazu versucht jemand, Haukes Ruf zu ruinieren. Im Revier tauchen Flugblätter auf, die von seiner Zeit im Irrenhaus berichten. Zudem fühlt er sich beobachtet, in seiner Wohnung und in seiner Familie kommt es zu beunruhigenden Vorfällen. Bald wird Hauke klar, dass es die Täter auf ihn persönlich abgesehen haben. „Der Tote an der Alster“ ist bereits der 6. Band der Reihe von Anja Marschall und gleichzeitig der Auftakt einer Dilogie, der mit einem gemeinen Cliffhanger endet – zum Glück soll die Fortsetzung schon in wenigen Monaten erscheinen. Außerdem schlägt die Autorin den Bogen zu ihrer Reihe „Hotel Vier Jahreszeiten“, was das Ganze doppelt spannend macht. „Sie wissen nicht alles von mir, Herr Polizeidirektor.“ (S. 36) Hauke steht kurz vor einer Beförderung, als ihn seine Vergangenheit einholt. Bevor er zur Polizei ging, war er Kapitän eines Schiffs, dessen Untergang er als Einziger überlebte. Man legte ihm damals den Freitod nahe, doch Hauke wollte herausfinden, wie es zu den Unglück kam. Dabei lernte er Graf Werner von Lahn kennen, der sich seitdem immer wieder in sein Leben einmischte. Als Haukes Frau Sophie von dessen Tod erfährt, hofft sie, dass nun endlich Ruhe einkehrt. Stattdessen holen Hauke seinen Erinnerungen und Ängsten, mit denen er seitdem kämpft, erneut ein. Er muss sich seinem Chef und seinen Kollegen öffnen, aber wie lange werden sie ihm noch glauben? Immer mehr Hinweise deuten auf ihn selbst als Täter hin. Hauke beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln. Anja Marschall schafft es meisterhaft, das Hamburg der damaligen Zeit lebendig werden zu lassen, Einblicke in das berühmte Luxushotel und die Polizeiarbeit zu geben. Der Fall entwickelt sich hochspannend, überzeugt mit überraschenden Wendungen, und es scheint aus, als würde Haukes Vergangenheit seine Gegenwart und Zukunft zerstören. Als sich sein(e) Gegenspieler schließlich auch noch an seine Familie wagen, geht es um Leben und Tod. Wie weit wird Hauke gehen, um die zu schützen, die er liebt?

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2.5

Lässt mich trotz Spannung und interessantem historischen Setting nur semi befriedigt zurück.

Auf den ersten Blick wird leider nicht ersichtlich, dass es sich um einen Kriminalroman inmitten einer Reihe handelt. Anja Marshall gelang es aber gut, mich als Leserin trotzdem nach und nach die Vorgeschichte verstehen zu lassen. Diese spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts im historischen Hamburg. Umgeben von Droschken und kriminalistischen Neuerungen wie der Beweislast durch Fingerabdrücke, verfolgt Kriminalinspektor Hauke Sötje einen unerklärlichen Mord im berühmten Hotel Vier Jahreszeiten. Nichts scheint so, wie es zu sein scheint und Hauke Sötje wird im Verlauf unausweichlich mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Doch wer glaubt einem Polizisten, dessen Vergangenheit mehr als fragwürdig ist und diesen Mord als klare Verbindung zu sich selbst interpretiert? Bis hierhin gefällt mir das Buch ganz gut, aber auch hier fehlt dann wieder der Hinseis: Achtung, du hältst nur den halben Fall in den Händen. Wir beenden das Ganze hier mit einem Cliffhanger und wenn du wissen möchtest, wie der Fall ausgeht, dann hole dir doch bitte das nächste Buch. Das finde ich richtig schade und einer möglichen neuen Leser*innenschaft gegenüber nicht wirklich transparent und fair.

3

Joa

Ich habe gar nicht viel zu sagen. Einige Teile fand ich unvorhersehbar, andere Stellen waren eher langweilig. Ich habe nur diesen sechsten Teil gelesen und frage mich, wie es wäre wenn ich die ganze Reihe gelesen hätte. Das Ende fand ich gut, aber den nächsten Teil werde ich wohl nicht lesen. So sehr interessiert es mich dann nicht.

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