Der Tod fährt Riesenrad

Der Tod fährt Riesenrad

by Edith Kneifl·Book 1 of 5
Ebook
2.83
ZeitkoloritAltes WienHistorischer RomanThemenparks

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Description

MORD IM WIENER PRATER! WIEN UM 1900: Die fünfzehnjährige Leonie ist verschwunden. Alle Indizien deuten darauf hin, dass das Mädchen entführt wurde. Kurz darauf geschieht ein zweites Verbrechen: In einer Gondel des Riesenrades wird ein toter Zwerg entdeckt. Der Privatdetektiv Gustav von Karoly wird von der besorgten Mutter Leonies mit den Ermittlungen beauftragt. Unterstützung bekommt er von Artisten und Hellseherinnen, Jockeys und Praterstrizzis. Nur der reiche, tyrannische Großvater Leonies hält nichts von Karolys Bemühungen. Hat er gar etwas mit dem Fall zu tun? Spannend und mit viel Zeitkolorit erzählt Edith Kneifl einen historischen Kriminalroman, der die LeserInnen bis zur letzten Seite fesselt. LESERSTIMME: "Ein hervorragend recherchierter historischer Krimi! Edith Kneifl zeichnet ein lebendiges Bild vom alten Wien und schafft es mit ihren authentischen Figuren und einer spannenden Krimiszenerie den Leser in eine andere Welt zu entführen." WEITERE HISTORISCHE WIEN-KRIMIS MIT PRIVATDETEKTIV GUSTAV VON KAROLY: "Die Tote von Schönbrunn" "Totentanz im Stephansdom (erscheint im Herbst 2015)"

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Ebook
Pages
240
Price
12.99 €

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Kurzbeschreibung: Wien um 1900. Die 15-jährige Leonie ist verschwunden. Alles deutet darauf hin, dass das Mädchen entführt wurde. Kurz darauf wird in einer Gondel des Riesenrades ein toter Zwerg entdeckt. Der Privatdetektiv Gustav von Karoly wird von Leonies Mutter mit den Ermittlungen beauftragt. Doch warum hält der adelige Großvater Leonies nichts von Karolys Bemühungen? Zur Autorin: Edith Kneifl, geboren 1954 in Wels, lebt und arbeitet als Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Bei Haymon zuletzt: Stadt der Schmerzen. Ein Florenz-Krimi (2011) und Zwischen zwei Nächten. Kriminalroman (HAYMONtb 2011). Rezension: Wien 1897: Gustav von Karoly ist seines Zeichens Privatdetektiv und erhält den Auftrag, die 15-jährige Leonie von Leiden zu finden, die spurlos verschwunden ist. Da das Mädchen nicht das erste Mal von zu Hause ausgerissen ist und sie sich damals im Prater versteckt hielt, tippt Gustav darauf, sie diesmal auch dort wiederzufinden. Bei der Riesenraderöffnung im Prater wird dann auch noch in einer der Gondeln ein toter Zwerg namens Napoleon aufgefunden, der ein guter Freund Leonies war. Nun ist es an Gustav zu ermitteln, was und ob der Mord an Napoleon mit dem Verschwinden von Leonie zu tun hat, warum ihr Großvater sich gegen seine Tätigkeit ausspricht und so taucht er ein in die halbseidene Welt des Wiener Praters... Edith Kneifl begibt sich mit ihrem historischen Kriminalroman "Der Tod fährt Riesenrad" ins Wien des endenden 19. Jahrhunderts. Gustav von Karoly, der Protagonist und Privatdetektiv, ist ein uneheliches Kind einer bereits verstorbenen prominenten Operettensängerin und eines Adligen, der bei seiner Mutter aufwuchs und vom Vater offiziell nicht anerkannt wurde. Dieser fördert ihn aber immer wieder heimlich, indem er ihm z.B. Klienten vermittelt. So gelangt er auch an seinen aktuellen Fall, der verschwundenen Leonie von Leiden, deren Mutter ihn aufsucht und um Hilfe bei der Suche bittet. Gustav ist ein sympathischer Charakter, obwohl er auch einiges auf dem Kerbholz hat. Die Frauenwelt ist seine große Leidenschaft, was in der Handlung öfter mal durchscheint und sein Selbstbewusstsein ist ebenso ausgeprägt. Er lebt bei seiner Tante Vera, die sich stark für die Emanzipation der Frauen engagiert und sehr moderne Ansichten für eine Frau in dieser Zeit hat. Hilfe bei seinen Ermittlungen bekommt Gustav von seinem alten Freund Rudi, der als Oberkommissär bei der Polizei arbeitet. Der Wiener Prater, der hier als Hauptschauplatz auftritt, befindet sich noch im Aufbau, das berühmte Riesenrad wird gerade eingeweiht und es treiben sich dort einige halbseidene Personen herum. Gerade in diesen Szenen wird deutlich, dass Edith Kneifl sehr gut recherchiert hat, denn sie führt dem Leser das Wien des späten 19. Jahrhunderts bildlich vor Augen, so als würde man selbst mit Gustav in der Droschke sitzen, sich von Schauplatz zu Schauplatz kutschieren lassen und mitermitteln. Auch der Lokalkolorit kommt hier nicht zu kurz. Jeder Charakter hat gewisse Eigenarten, Ecken und Kanten. Mich würde es sehr freuen, zukünftig mehr über Gustav von Karoly lesen zu dürfen, denn an Fällen für ihn dürfte es bestimmt nicht mangeln. Der Fall um die verschwundene Leonie konnte mich gut unterhalten, auch wenn sich die Spannung meines Erachtens in Maßen hält und das Buch mehr durch seine unterschiedlichen Charaktere und die Atmosphäre Wiens zu Sisis Lebzeiten glänzt. Fazit: "Der Tod fährt Riesenrad" ist ein unterhaltsamer historischer Kriminalroman mit einem sympathischen Protagonisten, der vor allem durch Atmosphäre, Lokalkolorit und die Charaktere zu überzeugen weiß. Über ein Wiedersehen mit Gustav von Karoly würde ich mich sehr freuen!

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