Der Tattoosammler
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Als die Tattoo-Künstlerin Marni Mullins in Brighton eine blutige Leiche entdeckt, ist ihr erster Impuls, den schrecklichen Anblick so schnell wie möglich zu vergessen. Doch das ist unmöglich, denn nach einem zweiten grausamen Mord bittet Detective Francis Sullivan sie dringend um Hilfe: Der Serienkiller schneidet seinen Opfern Tattoos vom Leib, und Marnis Kenntnis der Szene ist Francis‘ beste Chance, den brutalen Mörder zu identifizieren. Doch Marni möchte seit einem schlimmen Vorfall in ihrer Vergangenheit nie wieder mit der Polizei zu tun haben – und beschließt, den Tattoo-Sammler selbst zu jagen, bevor ein weiterer Unschuldiger Opfer seiner scharfen Messer wird …
Book Information
Author Description
Alison Belsham begann ihre Autorenkarriere als Drehbuchschreiberin und war für den Orange Prize für Drehbücher nominiert sowie in der engeren Auswahl eines Drehbuchwettbewerbs der BBC. Mit ihrer Thrilleridee zu »Der Tattoosammler« gewann sie 2016 einen Wettbewerb auf dem Bloody Scotland Crime Writing Festival.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Blutige Spannung bis zur letzten Seite
Ein Pageturner, der nix für schwache Nerven ist. Wer selbst ein Tattoo hat, liest die Zeilen sicherlich nochmal ganz anders, als jemand ohne. Mir ist es auf alle Fälle schon selbst etwas unter die Haut gegangen. Marni und Francis finde ich sehr sympathisch und nicht zu überfrachtet mit Emotionen. Die Mischung ist top und dies tatsächlich ein sehr guter Thriller. Für mich eine Klare Leseempfehlung für Fans dieses Genres.
Inhalt: An einem ganz normalen Arbeitstag macht s ich die Tattookünstlerin Marni Mullins auf den Weg, sich einen Kaffee holen. Auf dem Rückweg macht sie eine schreckliche Entdeckung in einem Müllcontainer. Sie findet eine Leiche und überlegt erst, die Polizei nicht zu informieren, da sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Sie entscheidet sich dann doch, den Fund zu melden und trifft auf den Detective Francis Sullivan. Sullivan ist erst 29 Jahre alt und muss sich in diesem Fall beweisen, da dies sein erster Mordfall ist. Er ist auf Marnis Hilfe und ihre Kenntnisse in der Tattooszene angewiesen. Den wie es aussieht, soll es nicht bei diesem einem Opfer geblieben sein... Und so machen sich Sullivan und Mullis gemeinsam auf die Suche nach dem Tattoosammler. Meinung: Dieses Buch ist gewiss nichts für schwache Nerven, da sehr detailliert beschrieben wird, wie die Opfer gefunden, gefoltert und getötet werden. Marni wird als sehr begabte Tattookünstlerin dargestellt, mit einer schweren Vergangenheit, welche zu Angstzuständen führt. Sie lebt mit ihrem Sohn zusammen, ist von ihrem Mann getrennt, pflegt dennoch Kontakt zu diesem, was mich oft verwirrt hat. Man wusste nicht, wie sie zu einander stehen, da es sehr kompliziert dargestellt wurde. Francis ist ein sehr aufgeweckter ehrgeiziger Detective, der sich in seinen jungen Jahren schon beweisen muss. Sein Team und Vorgesetzter unterstützen ihn an manchen Stellen, legen ihm aber auch Steine in den Weg. Auch fand ich die Vergangenheiten und Probleme der Protagonisten nur oberflächlich angesprochen. Alles in einem aber ein sehr spannender und fesselnder Thriller mit einer unerwarteten Auflösung. 4/5⭐
Spannend und geht unter die Haut, jedoch war mir der zweite Ermittler sehr unsympathisch
B u c h r e v i e w Das Buch Der Tattoosammler hat mir gut gefallen. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, es ist sofort ein Blickfang und ohne das ansprechende Cover wäre mir das Buch wahrscheinlich nicht sofort aufgefallen. Der Schreibstil von Alison Belsham ist schön zu lesen und durch die kurzen Kapitel hat man das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen. Die Charaktere Marni und Francis waren mir sehr sympathisch und ich habe mich gut in sie hineinversetzen können. Man liesst aus verschiedenen Sichten, was gut dargestellt und einfach zu verstehen war. Aufgeregt habe ich mich während des Lesens aber doch des öfteren mal, was daran lag, dass mir der zweite Ermittler des Buches, Rory, so gar nicht sympathisch war und mich stellenweise einfach nur genervt hat. Dennoch war die Geschichte spannend und grad durch das Tattoo Thema sehr ansprechend für mich, da ich Tattoos wirklich schön finde und auch selber ein paar habe, dadurch fühlte ich mich zu dem Buch sehr verbunden. Das Buch der Tattoosammler hat mich super unterhalten und ich würde es jedem empfehlen der Lust auf einen spannenden Thriller hat der unter die Haut geht.
Durchaus spannend und ein bisschen blutig
Es geht um einen Tatoosammler. Tätoowierte Menschen werden ermordet und gehäutet. Immer wieder sind wir auch in den Gedanken des Mörders. Die Beschreibung dessen was dann mit der Haut passiert ist schon etwas unappetitlich. Alles in allem fand ich das Buch nicht schlecht, aber es gab auch keine großen Überraschungen.
Ich habe für meine Verhältnisse ewig lange gebraucht für dieses Buch weil es so langatmig war und ich das Gefühl hatte, dass der Fall gar nicht weiter geht. Auch die Polizeiintere Problematik die dann mittig im Buch aufkam, fand ich eher störend und noch mehr in die Länge ziehend. An sich fand ich die Thematik spannend aber wäre es kürzer gefasst gewesen, wäre für mich die Spannungskurve auch höher gewesen.
Es hätte so gut werden können... Ich fange mal mit den wenigen positiven Dingen an, nämlich der Storyidee. Ein Serienkiller, der Menschen im Auftrag eines Sammlers Tattoos vom Körper entfernt, sie also teilweise häutet, und diese Häute dann zu Leder verarbeitet. Megageil! Das war’s auch schon. Mehr Positives fiel mir nicht auf. Wir haben unfähige, extrem voreingenommene Ermittler. Einen Chef, der sich nicht überzeugen lässt und deshalb die einzig sinnvollen Zusammenhänge zwischen den Opfern vom Tisch fegt. Gleichzeitig setzt er einen Anfänger als Einsatzleiter ein, obwohl er ihm kein Stück vertraut und seinem Konkurrenten am liebsten den Fall geben will. Dieser Konkurrent schleimt wie blöde, manipuliert aber gleichzeitig und ist letztendlich, als er die Leitung übernimmt, mit allem überfordert. Will aber natürlich nicht die Leitung abgeben, Lorbeeren und so. Francis, überreligiöser und verkrampfter DI, bekommt seinen ersten Fall als leitender Ermittler und versagt, aber so richtig. Er ist unsympathisch, wie eigentlich alle im Buch, hat einen Stock im Arsch und kommt seinen Zeugen kein Stück entgegen. Ganz wichtig natürlich: Marni, die Tätowiererin, die die erste Leiche entdeckt, anonym meldet, aber dennoch aufgespürt wird, zur Mitarbeit gezwungen werden muss, weil sie WARUM AUCH IMMER nicht gut auf Cops zu sprechen ist. Und nein. Das wird alles nicht richtig erklärt, sondern nur Häppchenweise in den unmöglichsten Situationen. Zum Beispiel beim Kaffeetrinken. Oder durch komische Träume und kurze Flashbacks. Natürlich hat sie eine enge Bindung zu ihrer Community, natürlich ist sie aufbrausend, aber auch super abhängig von ihrem Exmann, den sie irgendwie immer noch liebt oder auch nicht. Er sie natürlich auch oder irgendwie auch nicht. Die zwei sind furchtbar anstrengend zusammen. Er schleppt Mädel nach Mädel ab,aber wenn sie einen Kerl bei sich hat, ist sie sein Eigentum. Ätz! Natürlich ist sie dann das Ziel des Killers, der zwar dingfest gemacht wurde, aber der Auftraggeber will eben, was er will, und das bekommt er auch. Oh Wunder, es ist einer ihrer Kunden. Der einzige, der namentlich überhaupt erwähnt wird. Sie wird entführt, es kommt zum Kampf, Francis rettet sie, wird selbst fast gekillt, in letzter Sekunde kann die halbohnmächtige Marni ihn retten. Marni verguckt sich natürlich in Francis WARUM AUCH IMMER und zum Schluss sind die beiden wohl ein Paar, weil sie ihn tätowieren darf. Nichts an diesem Buch war spannend für mich, das Ende habe ich pflichtbewusst überflogen. Diese ganzen Klischees seitens des Killers, blöde Kindheit, Vaterkomplex, detaillierte Beschreibungen der Taten und des weiteren Gerbeprozesses, alles war so entsetzlich gekünstelt. Auch die Tattoocommunity wurde meines Erachtens sehr schlecht dargestellt. Alle tragen schwarze Klamotten, jeder kennt jeden, ist gepierced, sieht bedrohlich aus. Vorurteile hat natürlich auch jeder. So ist das aber nicht. Zwischen den Charakteren kommt es zu mehreren unnötigen Konflikten und Dialogen. Das Ende wirkte nur so hingeklatscht und hat mir wirklich den Rest gegeben. Ich kann das Buch überhaupt nicht empfehlen.
Überraschend guter Einstieg einer Neuautorin. Innerhalb weniger Stunden habe ich diese Geschichte des Tattoosammlers gelesen und wurde gut mitgenommen. Leider hatte man nicht viel Chance mitzurätseln, da einem viel präsentiert wurde, was die Spannung aber nicht schmälert. Dass die ganze Geschichte in Brighton spielt hat mich dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen. Die Idee selbst ist nicht "mind blowing", aber schon ganz interessant. Die Charaktere verlieren im Laufe der Zeit ihre Konsequenz in ihren Eigenschaften und werden "normaler", was aber nicht dramatisch ist. Ich bin gespannt, was Alison Belsham noch so von sich gibt in nächster Zeit.
Man merkt am Schreibstil, dass dies der erste Roman der Autorin ist, vorher hat sie Drehbücher geschrieben, was in manchen Szenen mehr als deutlich zu sehen ist. Ansonsten gefiel es mir recht gut, dass jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Protas geschrieben wurde und es zwischendurch auch Kapitel aus Sicht des Mörders gab. Leider war an einigen Stellen weniger der Fall im Vordergrund als vielmehr die Differenzen zwischen den Ermittlern. Zum Ende hin nahm die Story aber nochmal ein wenig an Fahrt auf und es hat mir dann auch deutlich mehr Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.
Die Tattookünstlerin Marni Mullins findet in Brighton eine blutig zugerichtete Leiche. Gehäutet von einem Serienkiller, um an die Tattoos des Opfers zu gelangen. Marni will diesen Anblick am liebsten so schnell wie möglich vergessen und meldet den Fund daher auch anonym der Polizei. Der ermittelnde Beamte Francis Sullivan kommt ihr jedoch schnell auf die Spur und bittet sie um ihre Mithilfe. Marnis Kenntnis über die Szene ist Francis' einzige Chance, an Insiderwissen zu gelangen. Aufgrund eines Zwischenfalls in ihrer Vergangenheit will Marni mit der Polizei nichts mehr zu tun haben und verweigert jegliche Zusammenarbeit. Bis sie feststellt, dass sie mehr mit den Vorkommnissen zu tun hat, als ihr lieb ist. Sie hat keine Wahl: Sie muss den Serienkiller finden, bevor ein weiteres unschuldiges Opfer sein Leben lassen muss. Der Schreibstil hatte mich sofort. Direkt in das Geschehen geworfen erhält der Leser einen Einblick in den ersten Mord, ist quasi hautnah dabei. Die Autorin schreibt packend und flüssig und meine Vorstellungskraft hat sich nicht nur einmal gewünscht, dass sie so ausgeprägt ist, wie sie es normalerweise ist. Die Handlung selbst wird meistens aus der personellen Perspektive erzählt. Allerdings gibt es auch ein paar Kapitel, die in der Ich- Version erzählt werden. Diese Perspektive hat mir wirklich gefallen, denn sie beschreibt die Handlungen aus der Sicht des Mörders. Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich bis kurz vor dem Ende keine Ahnung hatte, wer sich hinter dem Tattoosammler verbirgt. Immer, wenn ich dachte, ich habe eine Ahnung, wer der Täter sein könnte, hat mich die Autorin eines besseren belehrt. Bis zum Ende hin hat sie den Spannungsbogen aufrecht gehalten und hat es zusätzlich noch geschafft, eine zarte Beziehung auf Liebesebene einzubauen. Sie stand nicht im Vordergrund und dennoch hat man gemerkt, dass sich etwas zwischen zwei Charakteren entwickelt. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig komisch, aber durch die Ich - Perspektive habe ich mich dem Täter viel näher gefühlt, als Marni oder dem ermittelnden Beamten. Er war damit für mich einfach greifbarer. Der Thriller war für mich einer von der Sorte, bei dem ich nur durch die Seiten geflogen bin. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Tattoosammler auf sich hat und ich wurde nicht enttäuscht. An manchen Stellen hätte ich mir zwar etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, aber im Großen und Ganzen konnte mich dieses Buch wirklich begeistern.
Zuersteinmal ist der Klappentext irreführend, denn Marni ermittelt nicht selbst, unabhängig von der Polizei. Sie emittelt an Seite von DI Sullivan. Im allgemeinen fand ich das Buch sehr langweilig. Gerade für einen Thriller war kaum Spannung vorhanden. Die Komissare waren sehr inkometetnt und haben ewig gebrauch um drauf zu kommen, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Sogar unternander haben sie gesagt dass sie unfähig sind. Dann ahben sie Dinge getan wie beweismittel aufgehoben und unnützlich gemacht was professionelle Komisarre an Tatorten auch nicht machen . Ich war von der Auflösung des Mörders überrascht, hab mir aber im nächsten Moment gedacht, dass es ja eigentlich gar keinen Sinn ergibt. Außerdem hat der Mörder es mit leichtigkeit geschafft Männer zu überwältigen aber eine Frau nicht. NIcht dass Frauen nicht strak sein könnten aber ihr wisst was ich meine. Gut fand ich dass es Kapitel aus der Sicht des Mörders gab, aber in denen ging es auch die ganze Zeit um das selbe.

Auf den Tattoosammler bin ich durch einige andere Blogger aufmerksam geworden und da ich fast ausschließlich Positives gehört habe, wurde ich sehr neugierig auf die Story. In einem Buddyread habe ich es dann zu lesen begonnen und der Schreibstil hat mir gleich gut gefallen. Jedoch war dies leider das Einzige, was mich begeistern konnte, da das Buch sich anders entwickelt hat als erwartet. Wenn ich einen Thriller lese, dann muss da deutlich mehr Spannung aufkommen. Ich möchte den Täter auf seinem Weg begleiten, seine Motive und Gedanken erfahren und ich möchte bei der Handlung dabei sein. Dieses Buch glich aber leider eher einem Krimi denn einem Thriller, da das gesamte Buch fast ausschließlich um die Ermittlungen des Falles ging - kaum neue Handlungen aufkamen. Die Charaktere waren für mich jedoch nicht richtig greifbar und viele Entscheidungen für mich nicht nachvollziehbar. Nehmen wir als ersten Marni, welche den Fund um die Leiche macht. In einem Moment wirkt sie von dieser Situation total überfordert, teilweise schwächlich und zu sehr an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Im nächsten Moment jedoch handelt sie auf eigene Faust und bringt sich wissentlich selbst damit in Gefahr. Das passt für mich leider nicht so richtig zusammen. Francis Sullivan, der DI, welcher in dem Fall ermittelt, ist noch sehr jung und gleich mit seinem ersten Auftrag dem Tattoosammler zugeteilt. Er gibt sich Mühe, sucht nach Wegen den Fall zu lösen und weiß, was dabei für ihn auf dem Spiel steht. Dabei trumpft er immer wieder mit einer Erfahrung, die gefühlt noch nicht vorhanden sein dürfte. Bradshaw, Francis Chef, ist mir ein Rätsel. Er staucht seine Ermittler dauernd zusammen, ignoriert jeden kleinsten Fortschritt und fordert Ergebnisse, ohne zuzuhören, was in die Wege geleitet wurde. Natürlich möchte man solch einen Fall abschließen, aber kann man nicht trotzdem ordentlich mit seinen Kollegen umgehen? Sein Verhalten fand ich im gesamten Buch unmöglich und einfach nur Nervig. Große Klappe hatte er durchweg, aber mal selbst Ansätze zur Lösung zu finden war gar nicht denkbar. Und dann haben wir noch unseren Mörder selbst. Was soll ich zu ihm sagen? Wer wirklich dahinter steckt, hätte ich zwar so nicht erwartet - das war aber auch das einzig Überraschende und Spannende an dieser Person. Wenn ein Mörder in anderen Thrillern seine Taten beschreibt, wenn man die Tat selbst mitlesen kann, dann werden Gefühle wie Euphorie, Freude, Lust dabei übermittelt, welche die Täter zur Tat bringen. Nicht so hier. Beim Tattoosammler ist alles eine reine Theorie. Es werden sämtliche Prozesse des Gerbens etc beschrieben, aber Emotionen beim Tathergang? Fehlanzeige! Fand ich sehr schade. Beim Lesen des Buches erfährt man sehr viel über das Tätowieren selbst und über die Brache, bekommt aber das Gefühl, wenn man selbst auch tätowiert ist, dass man damit in eine Schublade gesteckt wird, was für mich nicht nachvollziehbar ist. Es gibt so viele Gründe sich Tattoos stechen zu lassen, die werden hier aber unter den Tisch gekehrt und Tätowierte Leute müssen alle auf irgendeine Art kriminell sein. Dieses Schubladendenken sollte eigentlich in unserer heutigen Zeit nicht mehr so vorhanden sein. Das Buch hatte mich leider fast durchweg enttäuscht. Es war zwar angenehm zu lesen, man kam leicht vorwärts und hielt sich nicht lange irgendwo auf, jedoch konnten gerade Mal die letzten 100 Seiten alles rausreißen, da es dort endlich Spannung gab und eine Handlung ins Spiel kam, die das Weiterlesen zur Freude machten. Nur diese Seiten haben meine Meinung zum Buch noch einmal etwas angehoben. Es gab definitiv viel Potenzial für die Story, aber leider war sie nur mittelmäßig ausgearbeitet. Die Autorin hätte einiges mehr rausholen können, hätte sie ihre Charaktere mehr definiert und die Leser mehr in die Handlungen der Taten mit einbezogen, statt nur in die Ermittlungen. Ein guter Krimi, ein leider schlechter Thriller.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Als die Tattoo-Künstlerin Marni Mullins in Brighton eine blutige Leiche entdeckt, ist ihr erster Impuls, den schrecklichen Anblick so schnell wie möglich zu vergessen. Doch das ist unmöglich, denn nach einem zweiten grausamen Mord bittet Detective Francis Sullivan sie dringend um Hilfe: Der Serienkiller schneidet seinen Opfern Tattoos vom Leib, und Marnis Kenntnis der Szene ist Francis‘ beste Chance, den brutalen Mörder zu identifizieren. Doch Marni möchte seit einem schlimmen Vorfall in ihrer Vergangenheit nie wieder mit der Polizei zu tun haben – und beschließt, den Tattoo-Sammler selbst zu jagen, bevor ein weiterer Unschuldiger Opfer seiner scharfen Messer wird …
Book Information
Author Description
Alison Belsham begann ihre Autorenkarriere als Drehbuchschreiberin und war für den Orange Prize für Drehbücher nominiert sowie in der engeren Auswahl eines Drehbuchwettbewerbs der BBC. Mit ihrer Thrilleridee zu »Der Tattoosammler« gewann sie 2016 einen Wettbewerb auf dem Bloody Scotland Crime Writing Festival.
Posts
Blutige Spannung bis zur letzten Seite
Ein Pageturner, der nix für schwache Nerven ist. Wer selbst ein Tattoo hat, liest die Zeilen sicherlich nochmal ganz anders, als jemand ohne. Mir ist es auf alle Fälle schon selbst etwas unter die Haut gegangen. Marni und Francis finde ich sehr sympathisch und nicht zu überfrachtet mit Emotionen. Die Mischung ist top und dies tatsächlich ein sehr guter Thriller. Für mich eine Klare Leseempfehlung für Fans dieses Genres.
Inhalt: An einem ganz normalen Arbeitstag macht s ich die Tattookünstlerin Marni Mullins auf den Weg, sich einen Kaffee holen. Auf dem Rückweg macht sie eine schreckliche Entdeckung in einem Müllcontainer. Sie findet eine Leiche und überlegt erst, die Polizei nicht zu informieren, da sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gesammelt hat. Sie entscheidet sich dann doch, den Fund zu melden und trifft auf den Detective Francis Sullivan. Sullivan ist erst 29 Jahre alt und muss sich in diesem Fall beweisen, da dies sein erster Mordfall ist. Er ist auf Marnis Hilfe und ihre Kenntnisse in der Tattooszene angewiesen. Den wie es aussieht, soll es nicht bei diesem einem Opfer geblieben sein... Und so machen sich Sullivan und Mullis gemeinsam auf die Suche nach dem Tattoosammler. Meinung: Dieses Buch ist gewiss nichts für schwache Nerven, da sehr detailliert beschrieben wird, wie die Opfer gefunden, gefoltert und getötet werden. Marni wird als sehr begabte Tattookünstlerin dargestellt, mit einer schweren Vergangenheit, welche zu Angstzuständen führt. Sie lebt mit ihrem Sohn zusammen, ist von ihrem Mann getrennt, pflegt dennoch Kontakt zu diesem, was mich oft verwirrt hat. Man wusste nicht, wie sie zu einander stehen, da es sehr kompliziert dargestellt wurde. Francis ist ein sehr aufgeweckter ehrgeiziger Detective, der sich in seinen jungen Jahren schon beweisen muss. Sein Team und Vorgesetzter unterstützen ihn an manchen Stellen, legen ihm aber auch Steine in den Weg. Auch fand ich die Vergangenheiten und Probleme der Protagonisten nur oberflächlich angesprochen. Alles in einem aber ein sehr spannender und fesselnder Thriller mit einer unerwarteten Auflösung. 4/5⭐
Spannend und geht unter die Haut, jedoch war mir der zweite Ermittler sehr unsympathisch
B u c h r e v i e w Das Buch Der Tattoosammler hat mir gut gefallen. Das Cover finde ich sehr schön gestaltet, es ist sofort ein Blickfang und ohne das ansprechende Cover wäre mir das Buch wahrscheinlich nicht sofort aufgefallen. Der Schreibstil von Alison Belsham ist schön zu lesen und durch die kurzen Kapitel hat man das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen. Die Charaktere Marni und Francis waren mir sehr sympathisch und ich habe mich gut in sie hineinversetzen können. Man liesst aus verschiedenen Sichten, was gut dargestellt und einfach zu verstehen war. Aufgeregt habe ich mich während des Lesens aber doch des öfteren mal, was daran lag, dass mir der zweite Ermittler des Buches, Rory, so gar nicht sympathisch war und mich stellenweise einfach nur genervt hat. Dennoch war die Geschichte spannend und grad durch das Tattoo Thema sehr ansprechend für mich, da ich Tattoos wirklich schön finde und auch selber ein paar habe, dadurch fühlte ich mich zu dem Buch sehr verbunden. Das Buch der Tattoosammler hat mich super unterhalten und ich würde es jedem empfehlen der Lust auf einen spannenden Thriller hat der unter die Haut geht.
Durchaus spannend und ein bisschen blutig
Es geht um einen Tatoosammler. Tätoowierte Menschen werden ermordet und gehäutet. Immer wieder sind wir auch in den Gedanken des Mörders. Die Beschreibung dessen was dann mit der Haut passiert ist schon etwas unappetitlich. Alles in allem fand ich das Buch nicht schlecht, aber es gab auch keine großen Überraschungen.
Ich habe für meine Verhältnisse ewig lange gebraucht für dieses Buch weil es so langatmig war und ich das Gefühl hatte, dass der Fall gar nicht weiter geht. Auch die Polizeiintere Problematik die dann mittig im Buch aufkam, fand ich eher störend und noch mehr in die Länge ziehend. An sich fand ich die Thematik spannend aber wäre es kürzer gefasst gewesen, wäre für mich die Spannungskurve auch höher gewesen.
Es hätte so gut werden können... Ich fange mal mit den wenigen positiven Dingen an, nämlich der Storyidee. Ein Serienkiller, der Menschen im Auftrag eines Sammlers Tattoos vom Körper entfernt, sie also teilweise häutet, und diese Häute dann zu Leder verarbeitet. Megageil! Das war’s auch schon. Mehr Positives fiel mir nicht auf. Wir haben unfähige, extrem voreingenommene Ermittler. Einen Chef, der sich nicht überzeugen lässt und deshalb die einzig sinnvollen Zusammenhänge zwischen den Opfern vom Tisch fegt. Gleichzeitig setzt er einen Anfänger als Einsatzleiter ein, obwohl er ihm kein Stück vertraut und seinem Konkurrenten am liebsten den Fall geben will. Dieser Konkurrent schleimt wie blöde, manipuliert aber gleichzeitig und ist letztendlich, als er die Leitung übernimmt, mit allem überfordert. Will aber natürlich nicht die Leitung abgeben, Lorbeeren und so. Francis, überreligiöser und verkrampfter DI, bekommt seinen ersten Fall als leitender Ermittler und versagt, aber so richtig. Er ist unsympathisch, wie eigentlich alle im Buch, hat einen Stock im Arsch und kommt seinen Zeugen kein Stück entgegen. Ganz wichtig natürlich: Marni, die Tätowiererin, die die erste Leiche entdeckt, anonym meldet, aber dennoch aufgespürt wird, zur Mitarbeit gezwungen werden muss, weil sie WARUM AUCH IMMER nicht gut auf Cops zu sprechen ist. Und nein. Das wird alles nicht richtig erklärt, sondern nur Häppchenweise in den unmöglichsten Situationen. Zum Beispiel beim Kaffeetrinken. Oder durch komische Träume und kurze Flashbacks. Natürlich hat sie eine enge Bindung zu ihrer Community, natürlich ist sie aufbrausend, aber auch super abhängig von ihrem Exmann, den sie irgendwie immer noch liebt oder auch nicht. Er sie natürlich auch oder irgendwie auch nicht. Die zwei sind furchtbar anstrengend zusammen. Er schleppt Mädel nach Mädel ab,aber wenn sie einen Kerl bei sich hat, ist sie sein Eigentum. Ätz! Natürlich ist sie dann das Ziel des Killers, der zwar dingfest gemacht wurde, aber der Auftraggeber will eben, was er will, und das bekommt er auch. Oh Wunder, es ist einer ihrer Kunden. Der einzige, der namentlich überhaupt erwähnt wird. Sie wird entführt, es kommt zum Kampf, Francis rettet sie, wird selbst fast gekillt, in letzter Sekunde kann die halbohnmächtige Marni ihn retten. Marni verguckt sich natürlich in Francis WARUM AUCH IMMER und zum Schluss sind die beiden wohl ein Paar, weil sie ihn tätowieren darf. Nichts an diesem Buch war spannend für mich, das Ende habe ich pflichtbewusst überflogen. Diese ganzen Klischees seitens des Killers, blöde Kindheit, Vaterkomplex, detaillierte Beschreibungen der Taten und des weiteren Gerbeprozesses, alles war so entsetzlich gekünstelt. Auch die Tattoocommunity wurde meines Erachtens sehr schlecht dargestellt. Alle tragen schwarze Klamotten, jeder kennt jeden, ist gepierced, sieht bedrohlich aus. Vorurteile hat natürlich auch jeder. So ist das aber nicht. Zwischen den Charakteren kommt es zu mehreren unnötigen Konflikten und Dialogen. Das Ende wirkte nur so hingeklatscht und hat mir wirklich den Rest gegeben. Ich kann das Buch überhaupt nicht empfehlen.
Überraschend guter Einstieg einer Neuautorin. Innerhalb weniger Stunden habe ich diese Geschichte des Tattoosammlers gelesen und wurde gut mitgenommen. Leider hatte man nicht viel Chance mitzurätseln, da einem viel präsentiert wurde, was die Spannung aber nicht schmälert. Dass die ganze Geschichte in Brighton spielt hat mich dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen. Die Idee selbst ist nicht "mind blowing", aber schon ganz interessant. Die Charaktere verlieren im Laufe der Zeit ihre Konsequenz in ihren Eigenschaften und werden "normaler", was aber nicht dramatisch ist. Ich bin gespannt, was Alison Belsham noch so von sich gibt in nächster Zeit.
Man merkt am Schreibstil, dass dies der erste Roman der Autorin ist, vorher hat sie Drehbücher geschrieben, was in manchen Szenen mehr als deutlich zu sehen ist. Ansonsten gefiel es mir recht gut, dass jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Protas geschrieben wurde und es zwischendurch auch Kapitel aus Sicht des Mörders gab. Leider war an einigen Stellen weniger der Fall im Vordergrund als vielmehr die Differenzen zwischen den Ermittlern. Zum Ende hin nahm die Story aber nochmal ein wenig an Fahrt auf und es hat mir dann auch deutlich mehr Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.
Die Tattookünstlerin Marni Mullins findet in Brighton eine blutig zugerichtete Leiche. Gehäutet von einem Serienkiller, um an die Tattoos des Opfers zu gelangen. Marni will diesen Anblick am liebsten so schnell wie möglich vergessen und meldet den Fund daher auch anonym der Polizei. Der ermittelnde Beamte Francis Sullivan kommt ihr jedoch schnell auf die Spur und bittet sie um ihre Mithilfe. Marnis Kenntnis über die Szene ist Francis' einzige Chance, an Insiderwissen zu gelangen. Aufgrund eines Zwischenfalls in ihrer Vergangenheit will Marni mit der Polizei nichts mehr zu tun haben und verweigert jegliche Zusammenarbeit. Bis sie feststellt, dass sie mehr mit den Vorkommnissen zu tun hat, als ihr lieb ist. Sie hat keine Wahl: Sie muss den Serienkiller finden, bevor ein weiteres unschuldiges Opfer sein Leben lassen muss. Der Schreibstil hatte mich sofort. Direkt in das Geschehen geworfen erhält der Leser einen Einblick in den ersten Mord, ist quasi hautnah dabei. Die Autorin schreibt packend und flüssig und meine Vorstellungskraft hat sich nicht nur einmal gewünscht, dass sie so ausgeprägt ist, wie sie es normalerweise ist. Die Handlung selbst wird meistens aus der personellen Perspektive erzählt. Allerdings gibt es auch ein paar Kapitel, die in der Ich- Version erzählt werden. Diese Perspektive hat mir wirklich gefallen, denn sie beschreibt die Handlungen aus der Sicht des Mörders. Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich bis kurz vor dem Ende keine Ahnung hatte, wer sich hinter dem Tattoosammler verbirgt. Immer, wenn ich dachte, ich habe eine Ahnung, wer der Täter sein könnte, hat mich die Autorin eines besseren belehrt. Bis zum Ende hin hat sie den Spannungsbogen aufrecht gehalten und hat es zusätzlich noch geschafft, eine zarte Beziehung auf Liebesebene einzubauen. Sie stand nicht im Vordergrund und dennoch hat man gemerkt, dass sich etwas zwischen zwei Charakteren entwickelt. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig komisch, aber durch die Ich - Perspektive habe ich mich dem Täter viel näher gefühlt, als Marni oder dem ermittelnden Beamten. Er war damit für mich einfach greifbarer. Der Thriller war für mich einer von der Sorte, bei dem ich nur durch die Seiten geflogen bin. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Tattoosammler auf sich hat und ich wurde nicht enttäuscht. An manchen Stellen hätte ich mir zwar etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, aber im Großen und Ganzen konnte mich dieses Buch wirklich begeistern.
Zuersteinmal ist der Klappentext irreführend, denn Marni ermittelt nicht selbst, unabhängig von der Polizei. Sie emittelt an Seite von DI Sullivan. Im allgemeinen fand ich das Buch sehr langweilig. Gerade für einen Thriller war kaum Spannung vorhanden. Die Komissare waren sehr inkometetnt und haben ewig gebrauch um drauf zu kommen, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Sogar unternander haben sie gesagt dass sie unfähig sind. Dann ahben sie Dinge getan wie beweismittel aufgehoben und unnützlich gemacht was professionelle Komisarre an Tatorten auch nicht machen . Ich war von der Auflösung des Mörders überrascht, hab mir aber im nächsten Moment gedacht, dass es ja eigentlich gar keinen Sinn ergibt. Außerdem hat der Mörder es mit leichtigkeit geschafft Männer zu überwältigen aber eine Frau nicht. NIcht dass Frauen nicht strak sein könnten aber ihr wisst was ich meine. Gut fand ich dass es Kapitel aus der Sicht des Mörders gab, aber in denen ging es auch die ganze Zeit um das selbe.

Auf den Tattoosammler bin ich durch einige andere Blogger aufmerksam geworden und da ich fast ausschließlich Positives gehört habe, wurde ich sehr neugierig auf die Story. In einem Buddyread habe ich es dann zu lesen begonnen und der Schreibstil hat mir gleich gut gefallen. Jedoch war dies leider das Einzige, was mich begeistern konnte, da das Buch sich anders entwickelt hat als erwartet. Wenn ich einen Thriller lese, dann muss da deutlich mehr Spannung aufkommen. Ich möchte den Täter auf seinem Weg begleiten, seine Motive und Gedanken erfahren und ich möchte bei der Handlung dabei sein. Dieses Buch glich aber leider eher einem Krimi denn einem Thriller, da das gesamte Buch fast ausschließlich um die Ermittlungen des Falles ging - kaum neue Handlungen aufkamen. Die Charaktere waren für mich jedoch nicht richtig greifbar und viele Entscheidungen für mich nicht nachvollziehbar. Nehmen wir als ersten Marni, welche den Fund um die Leiche macht. In einem Moment wirkt sie von dieser Situation total überfordert, teilweise schwächlich und zu sehr an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Im nächsten Moment jedoch handelt sie auf eigene Faust und bringt sich wissentlich selbst damit in Gefahr. Das passt für mich leider nicht so richtig zusammen. Francis Sullivan, der DI, welcher in dem Fall ermittelt, ist noch sehr jung und gleich mit seinem ersten Auftrag dem Tattoosammler zugeteilt. Er gibt sich Mühe, sucht nach Wegen den Fall zu lösen und weiß, was dabei für ihn auf dem Spiel steht. Dabei trumpft er immer wieder mit einer Erfahrung, die gefühlt noch nicht vorhanden sein dürfte. Bradshaw, Francis Chef, ist mir ein Rätsel. Er staucht seine Ermittler dauernd zusammen, ignoriert jeden kleinsten Fortschritt und fordert Ergebnisse, ohne zuzuhören, was in die Wege geleitet wurde. Natürlich möchte man solch einen Fall abschließen, aber kann man nicht trotzdem ordentlich mit seinen Kollegen umgehen? Sein Verhalten fand ich im gesamten Buch unmöglich und einfach nur Nervig. Große Klappe hatte er durchweg, aber mal selbst Ansätze zur Lösung zu finden war gar nicht denkbar. Und dann haben wir noch unseren Mörder selbst. Was soll ich zu ihm sagen? Wer wirklich dahinter steckt, hätte ich zwar so nicht erwartet - das war aber auch das einzig Überraschende und Spannende an dieser Person. Wenn ein Mörder in anderen Thrillern seine Taten beschreibt, wenn man die Tat selbst mitlesen kann, dann werden Gefühle wie Euphorie, Freude, Lust dabei übermittelt, welche die Täter zur Tat bringen. Nicht so hier. Beim Tattoosammler ist alles eine reine Theorie. Es werden sämtliche Prozesse des Gerbens etc beschrieben, aber Emotionen beim Tathergang? Fehlanzeige! Fand ich sehr schade. Beim Lesen des Buches erfährt man sehr viel über das Tätowieren selbst und über die Brache, bekommt aber das Gefühl, wenn man selbst auch tätowiert ist, dass man damit in eine Schublade gesteckt wird, was für mich nicht nachvollziehbar ist. Es gibt so viele Gründe sich Tattoos stechen zu lassen, die werden hier aber unter den Tisch gekehrt und Tätowierte Leute müssen alle auf irgendeine Art kriminell sein. Dieses Schubladendenken sollte eigentlich in unserer heutigen Zeit nicht mehr so vorhanden sein. Das Buch hatte mich leider fast durchweg enttäuscht. Es war zwar angenehm zu lesen, man kam leicht vorwärts und hielt sich nicht lange irgendwo auf, jedoch konnten gerade Mal die letzten 100 Seiten alles rausreißen, da es dort endlich Spannung gab und eine Handlung ins Spiel kam, die das Weiterlesen zur Freude machten. Nur diese Seiten haben meine Meinung zum Buch noch einmal etwas angehoben. Es gab definitiv viel Potenzial für die Story, aber leider war sie nur mittelmäßig ausgearbeitet. Die Autorin hätte einiges mehr rausholen können, hätte sie ihre Charaktere mehr definiert und die Leser mehr in die Handlungen der Taten mit einbezogen, statt nur in die Ermittlungen. Ein guter Krimi, ein leider schlechter Thriller.
















