Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm
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Book Information
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Ein melancholischer Roman über das Vergessen ...
„Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm“ ist ein fiktionaler Roman, in dem es vor allem um das Thema Alzheimer bzw. Demenz im Allgemeinen geht. Die Geschichte beschreibt, wie Anna immer weiter erkrankt, von den ersten Anzeichen, einfach nur etwas schusselig zu sein, bis hin zu Episoden, in denen sie nicht mehr weiß, wo sie sich eigentlich befindet. Begleitet wird das Ganze von ihrer lebhaften Fantasie, die an die eines Kindes erinnert. Anna ist die tragische Hauptfigur in diesem Buch. Sie ist sich bewusst, dass sie oft Dinge vergisst oder tagträumt und führt Wortlisten, die ihr helfen sollen, sich zu erinnern. Darin beschreibt sie in Stichpunkten, was sie sieht. Mit Veränderungen kann sie nicht gut umgehen, sie verunsichern sie. Aus ihrer Sicht erlebt man alle Tücken der schrecklichen Krankheit Demenz. Im Laufe des Buches vermischt sich immer wieder die Realität mit Annas Fantasie. So stellt sie sich Kinder vor, die sie nie hatte, die sie sich aber wünscht. Das geht so weit, dass sie sich sogar einbildet, selbst Kinder zu haben. Insgesamt ist das Buch bruchstückhaft geschrieben, so wie Annas Erinnerung sein muss. Die einzelnen Szenen sind Fragmente, an die sich Anna noch erinnern kann. Dieser ungewöhnliche Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht ganz einfach zu verfolgen. Aber das macht den Roman auch authentisch, weil es zum Thema passt. Der Einblick in Annas Leben und die Themen Demenz, Verlust, Trauer und unerfüllte Wünsche haben mir sehr gut gefallen und mich sehr bewegt. Für mich passte alles zusammen. Erschreckend fand ich auch, wie nüchtern etwas geschrieben werden kann und dabei trotzdem so viele Emotionen hervorruft. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier um einen melancholischen und nachdenklichen Roman, den man sich langsam zu Gemüte führen muss und der zum Nachdenken anregt.
"Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm" ist ein schwermütiger, fragmentarischer Roman, der die Lebensgeschichte von Anna erzählt, bzw. das, was davon übrig ist, denn Anna ist eine alte Frau, deren Gedächtnis langsam versagt. Ein mitunter surrealer und vor allem sehr, sehr schwermütiger Roman, in dem man nach und nach Einblicke in Annas Leben bekommt, wie es früher war, an dem Tag, an dem ein Wal durch London schwamm, und auf der Insel in Finnland. Laut FAZ auf dem Klappentext ist der Roman offenbar nicht schwermütig, sondern nur traurig, aber ich fand die Stimmung wie einen zähen, dunklen Strudel, der einen aus dem Leben hinaus zieht und mit Anna nebenher strömen lässt, in einer Welt, die sie verloren hat und nicht mehr greifen kann, und in der die einen Winterschlafplatz suchenden Bären in ihrer Wohnung ebenso real und surreal sind wie der Wal, der sich in der Themse verirrt hat. Der Roman macht gut greifbar, wie es sich anfühlt, wenn das Gedächtnis versagt. Er bleibt konsequent in Annas Stimme und aus ihrem Blickwinkel. Das wird sehr eindrücklich, aber auch beklemmend. Wer ohnehin mit Depression kämpft: Finger weg an schlechten Tagen! Außerdem kleine Warnungen: Unfalltod (mit kurzen graphischen Beschreibungen), Kinderlosigkeit, Obdachlosigkeit, Alzheimer Der Roman weicht stark von dem ab, was ich sonst so lese und suche. Als kurzen Ausflug fand ich es bereichernd, einmal etwas ganz anderes zu lesen, aber wie sehr er auf die Stimmung drückt, mag ich nicht.
Das Buch erzählt die Geschichte von Anna Lethonen. Ihre Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt was wohl ihre Verwirrtheit ausdrücken soll. Dies ist auch passend aber mir persönlich zu unstrukturiert. Mir fiel es zudem schwer zu unterscheiden was jetzt real ist oder was sich Anna ausdenkt um ihr Leben besser in den Griff zu bekommen. Es ist beklemmend zu sehen wie sie Ereignisse vergisst oder umdenkt, ihr Leben nicht mehr alleine leben kann und durch die Fragen der Helfer zum Teil noch mehr verwirrt wird. Es stimmte mich nachdenklich wie es mir mal im Alter ergehen würde. Die Sprecherin machte ihren Job gut aber auch sehr monoton was wohl die Melancholie verstärken sollte. Ich musste mich dadurch jedoch zwingen weiter zu hören. Daher nur zwei Sterne. Gute Lektüre aber eben auch nicht mehr.
Das Buch erzählt die Geschichte von Anna Lethonen. Ihre Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt was wohl ihre Verwirrtheit ausdrücken soll. Dies ist auch passend aber mir persönlich zu unstrukturiert. Mir fiel es zudem schwer zu unterscheiden was jetzt real ist oder was sich Anna ausdenkt um ihr Leben besser in den Griff zu bekommen. Es ist beklemmend zu sehen wie sie Ereignisse vergisst oder umdenkt, ihr Leben nicht mehr alleine leben kann und durch die Fragen der Helfer zum Teil noch mehr verwirrt wird. Es stimmte mich nachdenklich wie es mir mal im Alter ergehen würde. Die Sprecherin machte ihren Job gut aber auch sehr monoton was wohl die Melancholie verstärken sollte. Ich musste mich dadurch jedoch zwingen weiter zu hören. Daher nur zwei Sterne. Gute Lektüre aber eben auch nicht mehr.
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Ein melancholischer Roman über das Vergessen ...
„Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm“ ist ein fiktionaler Roman, in dem es vor allem um das Thema Alzheimer bzw. Demenz im Allgemeinen geht. Die Geschichte beschreibt, wie Anna immer weiter erkrankt, von den ersten Anzeichen, einfach nur etwas schusselig zu sein, bis hin zu Episoden, in denen sie nicht mehr weiß, wo sie sich eigentlich befindet. Begleitet wird das Ganze von ihrer lebhaften Fantasie, die an die eines Kindes erinnert. Anna ist die tragische Hauptfigur in diesem Buch. Sie ist sich bewusst, dass sie oft Dinge vergisst oder tagträumt und führt Wortlisten, die ihr helfen sollen, sich zu erinnern. Darin beschreibt sie in Stichpunkten, was sie sieht. Mit Veränderungen kann sie nicht gut umgehen, sie verunsichern sie. Aus ihrer Sicht erlebt man alle Tücken der schrecklichen Krankheit Demenz. Im Laufe des Buches vermischt sich immer wieder die Realität mit Annas Fantasie. So stellt sie sich Kinder vor, die sie nie hatte, die sie sich aber wünscht. Das geht so weit, dass sie sich sogar einbildet, selbst Kinder zu haben. Insgesamt ist das Buch bruchstückhaft geschrieben, so wie Annas Erinnerung sein muss. Die einzelnen Szenen sind Fragmente, an die sich Anna noch erinnern kann. Dieser ungewöhnliche Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht ganz einfach zu verfolgen. Aber das macht den Roman auch authentisch, weil es zum Thema passt. Der Einblick in Annas Leben und die Themen Demenz, Verlust, Trauer und unerfüllte Wünsche haben mir sehr gut gefallen und mich sehr bewegt. Für mich passte alles zusammen. Erschreckend fand ich auch, wie nüchtern etwas geschrieben werden kann und dabei trotzdem so viele Emotionen hervorruft. Im Großen und Ganzen handelt es sich hier um einen melancholischen und nachdenklichen Roman, den man sich langsam zu Gemüte führen muss und der zum Nachdenken anregt.
"Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm" ist ein schwermütiger, fragmentarischer Roman, der die Lebensgeschichte von Anna erzählt, bzw. das, was davon übrig ist, denn Anna ist eine alte Frau, deren Gedächtnis langsam versagt. Ein mitunter surrealer und vor allem sehr, sehr schwermütiger Roman, in dem man nach und nach Einblicke in Annas Leben bekommt, wie es früher war, an dem Tag, an dem ein Wal durch London schwamm, und auf der Insel in Finnland. Laut FAZ auf dem Klappentext ist der Roman offenbar nicht schwermütig, sondern nur traurig, aber ich fand die Stimmung wie einen zähen, dunklen Strudel, der einen aus dem Leben hinaus zieht und mit Anna nebenher strömen lässt, in einer Welt, die sie verloren hat und nicht mehr greifen kann, und in der die einen Winterschlafplatz suchenden Bären in ihrer Wohnung ebenso real und surreal sind wie der Wal, der sich in der Themse verirrt hat. Der Roman macht gut greifbar, wie es sich anfühlt, wenn das Gedächtnis versagt. Er bleibt konsequent in Annas Stimme und aus ihrem Blickwinkel. Das wird sehr eindrücklich, aber auch beklemmend. Wer ohnehin mit Depression kämpft: Finger weg an schlechten Tagen! Außerdem kleine Warnungen: Unfalltod (mit kurzen graphischen Beschreibungen), Kinderlosigkeit, Obdachlosigkeit, Alzheimer Der Roman weicht stark von dem ab, was ich sonst so lese und suche. Als kurzen Ausflug fand ich es bereichernd, einmal etwas ganz anderes zu lesen, aber wie sehr er auf die Stimmung drückt, mag ich nicht.
Das Buch erzählt die Geschichte von Anna Lethonen. Ihre Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt was wohl ihre Verwirrtheit ausdrücken soll. Dies ist auch passend aber mir persönlich zu unstrukturiert. Mir fiel es zudem schwer zu unterscheiden was jetzt real ist oder was sich Anna ausdenkt um ihr Leben besser in den Griff zu bekommen. Es ist beklemmend zu sehen wie sie Ereignisse vergisst oder umdenkt, ihr Leben nicht mehr alleine leben kann und durch die Fragen der Helfer zum Teil noch mehr verwirrt wird. Es stimmte mich nachdenklich wie es mir mal im Alter ergehen würde. Die Sprecherin machte ihren Job gut aber auch sehr monoton was wohl die Melancholie verstärken sollte. Ich musste mich dadurch jedoch zwingen weiter zu hören. Daher nur zwei Sterne. Gute Lektüre aber eben auch nicht mehr.
Das Buch erzählt die Geschichte von Anna Lethonen. Ihre Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt was wohl ihre Verwirrtheit ausdrücken soll. Dies ist auch passend aber mir persönlich zu unstrukturiert. Mir fiel es zudem schwer zu unterscheiden was jetzt real ist oder was sich Anna ausdenkt um ihr Leben besser in den Griff zu bekommen. Es ist beklemmend zu sehen wie sie Ereignisse vergisst oder umdenkt, ihr Leben nicht mehr alleine leben kann und durch die Fragen der Helfer zum Teil noch mehr verwirrt wird. Es stimmte mich nachdenklich wie es mir mal im Alter ergehen würde. Die Sprecherin machte ihren Job gut aber auch sehr monoton was wohl die Melancholie verstärken sollte. Ich musste mich dadurch jedoch zwingen weiter zu hören. Daher nur zwei Sterne. Gute Lektüre aber eben auch nicht mehr.








