Der Stechlin, 2. Teil (Illustriert)

Der Stechlin, 2. Teil (Illustriert)

Softcover

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Description

Der 1. Teil schloss damit, dass der alte Stechlin sich inzwischen zum Reichstagskandidaten für den Wahlkreis Rheinsberg-Wutz aufstellen lassen. Er verliert die Wahl und der sozialdemokratische Kandidat gewinnt. Woldemar wird in seiner Eigenschaft als Offizier dienstlich nach Ostpreußen geschickt und muss unmittelbar darauf eine Reise nach England antreten. Wenige Tage nach seiner Rückkehr Ende November verloben sich Woldemar und Armgard. Am zweiten Weihnachtsfeiertag besuchen Woldemar und Armgard gemeinsam mit Melusine den alten Stechlin. Ende Februar findet die Hochzeit in der Berliner Garnisonskirche statt, und nach dem Hochzeitsmahl im Barbyschen Hause bricht das junge Paar zu einer Italienreise auf. Nach seiner Rückkehr auf sein Schloss erkrankt der alte Stechlin. Sein Arzt verschreibt ihm ein Medikament, doch als der Arzt selbst auf Kur geht und Dubslav mit dessen Stellvertreter nicht zurecht kommt, nimmt er lieber die Kräutermedizin der alten Buschen ein, die in der Gegend als Hexe verschrieen ist. Als seine Schwester Adelheid zu Besuch kommt, greift der alte Stechlin zu einer List und nimmt Agnes, das Pflegekind der Buschen, ins Haus, um sich von ihr pflegen zu lassen. Adelheid ist empört über das uneheliche Kind und reist ab. Wenige Tage später stirbt der alte Stechlin. Die Beerdigung findet ohne Woldemar und Armgard statt, die noch auf ihrer Hochzeitsreise in Italien sind. Bald nach ihrer Rückkehr nimmt Woldemar seinen Abschied vom Militärdienst und übersiedelt mit Armgard nach Schloss Stechlin.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Classics
Format
Softcover
Pages
232
Price
11.90 €

Author Description

Heinrich Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Er gilt als literarischer Spiegel Preußens und als bedeutendster deutscher Vertreter des Realismus. Am 30. September 1849 entschloss er sich als freier Schriftsteller zu leben. Fontane gilt als der herausragende Vertreter des poetischen Realismus in Deutschland. In seinen Romanen, die großenteils erst nach seinem 60. Lebensjahr entstanden, charakterisiert er die Figuren, indem er ihre Erscheinung, ihre Umgebung und vor allem ihre Redeweise aus einer kritisch-liebevollen Distanz genau beschreibt.