Der Silberbaum. Das Ende der Welt
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Description
Kommen Sie mit auf Zeitreise ins deutsche Hochmittelalter
»Der Silberbaum. Das Ende der Welt« ist der 2. Band der Mittelalter-Saga »Der Silberbaum« von Bestseller-Autorin Sabine Ebert : akribisch recherchiert – herausragend erzählt!
Der noch junge Meißner Fürst Markgraf Heinrich muss sich einer nie da gewesenen Bedrohung stellen. Doch als endlich bessere Zeiten anbrechen, er glänzende Turniere veranstaltet, die Aussicht bekommt, Thüringen zu erben und seinen Sohn mit einer Kaisertochter zu vermählen, trifft ihn ein schmerzlicher Verlust. Dann wird auch noch der Stauferkaiser Friedrich II. von der Kirche für abgesetzt erklärt. Heinrich muss viele Stufen von Verrat miterleben, als sogar enge Verwandte die Seiten wechseln. In diesen dunklen Zeiten stehen ihm vor allem Marthes Sohn Thomas, ihr Enkel Christian und ihre Enkelin Änne zur Seite. Die Dichterin Milena wird nicht nur zur Chronistin der Ereignisse, sie beweist auch die Kraft von erzählter Geschichte.
Die historische Roman-Reihe um den vielleicht außergewöhnlichsten Fürsten des Mittelalters
Heinrich der Erlauchte gilt bis heute als Herrscher mit glanzvoller Hofhaltung und Förderer der Städte. Er zählt auch zu den bekanntesten Minnesängern seiner Zeit. Sabine Eberts „Silberbaum“-Trilogie schlägt den Bogen zu ihrer beliebten Bestseller-Reihe um die Hebamme Marthe.
Wie es Heinrich trotz des viel zu frühen Todes seines Vaters gelingt, dessen Erbe anzutreten, erzählt der 1. Band der Reihe , »Der Silberbaum. Die siebente Tugend«. Band 3 der als Trilogie konzipierten Mittelalter-Reihe ist in Vorbereitung.
Book Information
Author Description
Sabine Ebert war als Journalistin und Sachbuchautorin tätig und begann aus Passion für deutsche Geschichte, historische Romane zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden.Ihr Debütroman „Das Geheimnis der Hebamme" wurde von der ARD als Event-Zweiteiler verfilmt und in einer umjubelten Theaterfassung auf der Felsenbühne Rathen uraufgeführt.Mit dem Romanzyklus „Schwert und Krone“ kehrte sie in die Zeit zurück, mit der sie Millionen von Lesern für unsere Geschichte begeistern konnte. Alle fünf Bände der großen Saga über die Zeit Barbarossas schafften es ebenfalls auf Anhieb in die Bestsellerlisten.Sabine Ebert lebt und arbeitet nach vielen Jahren in Freiberg und Leipzig nun in Dresden.Besuchen Sie auch die Homepage der Autorin: www.sabine-ebert.de
Posts
Ein toller Auflug ins deutsche Mittelalter kleineren Schwächen
Sabine Ebert gehört zu meinen liebsten Autor*innen im historischen Bereich und ihre Bücher sind für mich ein Must-Read. Dementsprechend habe ich mich auch auf den zweiten Teil der Silberbaum-Trilogie gefreut. Leider konnte dieser mich jedoch nicht so vollständig abholen, wie ich es von der Autorin gewohnt bin. Die historischen Ereignisse waren wie immer bestens recherchiert und in eine faszinierende Kulisse eingebettet. Jedoch war der Erzählstil oft sehr episodenhaft und manche wichtige Ereignisse mein Empfinden dann etwas zu kurz abgehandelt, dafür manche Nebenhandlung zu ausführlich. Ein roter Faden wollte dadurch nicht so recht aufkommen. Zudem wurden bekannte Figuren immer wieder neu eingeordnet. Das fand ich in den ersten Kapiteln durchaus sinnvoll, da der erste Band auch schon eine Weile her ist um wieder rein zu kommen, im späteren Verlauf aber unnötig und eher nervig, da man sich als Leser durchaus über mehrere Kapitel merken kann um wen es sich handelt und wie diese Figur ins Gesamtbild gehört. Ansonsten mochte ich wieder sehr, dass man durch die fiktiven Figuren einen Bezug zur Hebammen-Reihe hat, da es sich um die Nachfahren der dortigen Hauptfiguren handelt. Insgesamt entführt Sabine Ebert einen wieder spannend und bildhaft erzählt ins deutsche Mittelalter, wenn es auch nicht ihr stärkstes Werk ist. Dies mag auch dem geschuldet sein, dass sie während des Schreibens mit gesundheitlichen Problemen gekämpft hat. Nichts desto trotz freue ich mich bereits auf den dritten Teil zu Heinrich dem Erlauchten und kann insgesamt ihre Werke nur wärmsten Empfehlen.
Der Silberbaum - Das Ende der Welt ist der 2. Band der gleichnamigen historischen Romanreihe von Sabine Ebert. Die Handlung führt ins 13. Jahrhundert und begleitet die Regentschaft des jungen Markgrafen Heinrich des Erlauchten in den Jahren 1241 bis 1247. Wie Heinrich nach dem frühen Tod seines Vaters dessen Erbe antreten konnte, wird im ersten Band der Reihe erzählt, dessen Lektüre ich daher empfehle. Inhalt: 1241 verwüstet ein riesiges, grausames Tatarenheer große Teile Europas. Auch in der Markgrafschaft Meißen wächst die Angst. Nach der Schlacht bei Liegnitz in Polen zieht das Heer jedoch unerwartet Richtung Ungarn weiter und kehrt schließlich in seine Heimat zurück. Die unmittelbare Bedrohung ist gebannt und man atmet auf. Doch für Markgraf Heinrich beginnen herausfordernde Jahre: Er muss einen schmerzlichen Verlust verkraften, erlebt im Machtkampf zwischen Papst und Kaiser Verrat bis in den Kreis seiner nächsten Verwandten. In diesen dunklen Zeiten stehen ihm Thomas, Christian, Änne und Milena – Nachkommen der Hebamme Marthe – treu zur Seite. Der Schreibstil ist mitreißend und äußerst bildhaft. Sabine Ebert versteht es hervorragend, Geschichte lebendig werden zu lassen. Die intensive Recherche ist in jeder Szene spürbar, und es beeindruckt, wie viele mittelalterliche Quellen in eine fesselnde Handlung eingebunden wurden. Besonders aufschlussreich ist auch das Nachwort, das zusätzliche historische Hintergründe liefert. Ergänzt wird der Roman durch Karten von Mitteldeutschland aus den Jahren 1241 und 1250, ein ausführliches Personenverzeichnis, ein Glossar sowie Zeittafeln und Stammbäume, die dieses umfangreiche Werk perfekt vollenden. Wie gewohnt erschafft Sabine Ebert authentische und lebendige Figuren. Hauptprotagonist Heinrich ist eine eindrucksvolle Person. Er erschien mir sehr sympathisch, gerecht, zudem kunstsinnig und freigebig - zugleich aber auch hartnäckig und unnachgiebig. Besonders gefallen hat mir auch das Wiedersehen mit bekannten Figuren aus der Hebammen-Reihe beziehungsweise deren Nachkommen – eine Reihe, die zu meinen ersten historischen Romanen zählt und die ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Auch die Schauplätze wie Meißen, Freiberg oder Leipzig sind anschaulich und atmosphärisch beschrieben und lassen das Mittelalter lebendig werden. Fazit: Ein exzellent recherchierter historischer Roman über Heinrich den Erlauchten, mit spannender Handlung und einer gelungenen Verknüpfung von Historie und Fiktion. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung.
Ein schönes Buch das in das Mittelalter entführt
Der Silberbaum, das Ende der Welt, ist der zweite Roman, den Sabine Ebert über das Mittelalter in und um Meißen geschrieben hat. Den ersten Roman fand ich schon richtig gut, weil er eine angenehme Mischung aus Alltag, Gesellschaft und politischer Spannung ist. Wieder geht es um den Ort Freiberg und die Stadt Meißen, um deren Bewohner, Ritter und Herrscher. Spannend, sich so mit der deutschen Geschichte auseinander zu setzten. Wie gesagt, ich fand den ersten Band schon sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Geschichte auf diese Art zu begreifen, hat schon etwas Besonderes. Die meisten Figuren haben einen echten Hintergrund. Das kann man auch schon auf den ersten Seiten, bevor der Roman überhaupt beginnt, lesen. Außerdem findet man zwei Karten mit den damaligen Grenzen. Ich war mal wieder schwer davon beeindruckt, wie gut die Autorin Sabine Ebert die Geschichte recherchiert und daraus einen gut lesbaren Roman gemacht hat. Sie kann es eben wirklich gut und hat das Schreiben schon mehrfach bewiesen (Der Silberbaum, das Ende der Welt ist der 15. historische Roman, den sie geschrieben hat!). Der zweite Teil der Silberbaumtrilogie beginnt damit, dass die Tataren nur wenige Tagesritte vor Meißen stehen und die Menschen bedrohen. Sie sind zwar gerüstet, aber man weiß, dass die Kämpfer aus dem Osten sehr wendig und schonungslos sind. Die meisten Bewohner der Mark Meißen sind so weit, all ihren Besitz zu verkaufen und/oder sich in den Tod zu stürzen. Und dann drehen die Tataren doch noch einmal ab, greifen Ungarn an, nachdem sie weite Teile des Landes verwüstet haben. Warum sie dann wieder in ihre Heimat abziehen, können die Menschen in der Mark erst gar nicht verstehen. Aber die Tataren sind nur ein Problem dieser Zeit. Der Papst Gregor IX hat den Kaiser Friedrich II. exkommuniziert. Da gibt es auch bei den restlichen Herrschern ein wildes hin und her, wer zu dem Kaiser oder dem Papst hält. Unser Hauptdarsteller im Silberbaum hält zum Kaiser und hat damit auch einiges auszuhalten. Die Geschichten der fiktiven und realen Figuren sind wirklich gut gesponnen und alte Bekannte aus dem ersten Band tauchen immer wieder auf, geben der "Geschichtsstunde" einen wunderbaren Boden um tolle Ränke und zu schmieden. Interessant fand ich auch, wie sich damals ein Hof gestaltet hat, wer mit wem verheiratet wurde, um keinen Krieg führen zu müssen. Manchmal mit mehr oder (noch) weniger Liebe wurden dann Kinder gezeugt, die wieder "verschachert" wurden. Frauen waren zu dieser Zeit ja im Grunde auch nur eine Art von Ware. Zeittafeln, Stammbäume und ein Glossar bereiten dem Leser eine gute Übersicht, dass man sich nicht zwischen all den vielen Namen der Geschichte verliert. Dabei bleibt der Roman wirklich sehr spannend und lesbar. Sabine Ebert unterhält den Leser wirklich sehr gut, Am Ende hat man noch einmal ein Nachwort der Autorin, in dem sie darlegt, was echt und was Fiktion war. Ich werde wohl auch noch den dritten Band lesen müssen.

Mein erstes Buch dieser art, mein erstes Buch das im Mittelalter spielt! Den ersten Teil des Reihe hab ich bisher auch noch nicht gelesen. Ich war sehr gespannt was mich im Buch erwarten würde. Fürst Markgraf Heinrich stehen schwere Zeiten bevor! Eine große Macht pfeift durchs Land und sie hat nur eines lm Sinn, zerstören! Doch das ist nur eines der Probleme die den jungen Herrscher erwarten. Auf den ersten Seiten des Buches war ich etwas skeptisch ob ich ins Buch finden kann ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Anfangs war das auch gar nicht so einfach. Aber die Geschichte hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die vielen Geschichten um die verschiedenen Menschen im Buch haben mir gut gefallen und mich teilweise sehr bewegt! Äußert spannend geschrieben und so nah! Immerhin spielt die Geschichte ja auch in Deutschland! Ich habe mit so vielen Menschen mitgefiebert und es war einfach ein Abenteuer in einer so weit vergangenen Zeit zu Gast zu sein. Ich hab die letzte Seiten dann regelrecht verschlungen und war echt sehr traurig als das Buch geendet hat!
Faszinierendes Buch
Ich habe schon den ersten Teil des Silberbaumes gelesen und freue mich schon auf den noch folgenden 3. Teil. Super recherchiert und toll geschrieben über eine faszinierende Zeit. Sehr zu empfehlen (und fast noch besser) von der Autorin ist auch die Schwert+Krone Reihe über Barbarossa
Description
Kommen Sie mit auf Zeitreise ins deutsche Hochmittelalter
»Der Silberbaum. Das Ende der Welt« ist der 2. Band der Mittelalter-Saga »Der Silberbaum« von Bestseller-Autorin Sabine Ebert : akribisch recherchiert – herausragend erzählt!
Der noch junge Meißner Fürst Markgraf Heinrich muss sich einer nie da gewesenen Bedrohung stellen. Doch als endlich bessere Zeiten anbrechen, er glänzende Turniere veranstaltet, die Aussicht bekommt, Thüringen zu erben und seinen Sohn mit einer Kaisertochter zu vermählen, trifft ihn ein schmerzlicher Verlust. Dann wird auch noch der Stauferkaiser Friedrich II. von der Kirche für abgesetzt erklärt. Heinrich muss viele Stufen von Verrat miterleben, als sogar enge Verwandte die Seiten wechseln. In diesen dunklen Zeiten stehen ihm vor allem Marthes Sohn Thomas, ihr Enkel Christian und ihre Enkelin Änne zur Seite. Die Dichterin Milena wird nicht nur zur Chronistin der Ereignisse, sie beweist auch die Kraft von erzählter Geschichte.
Die historische Roman-Reihe um den vielleicht außergewöhnlichsten Fürsten des Mittelalters
Heinrich der Erlauchte gilt bis heute als Herrscher mit glanzvoller Hofhaltung und Förderer der Städte. Er zählt auch zu den bekanntesten Minnesängern seiner Zeit. Sabine Eberts „Silberbaum“-Trilogie schlägt den Bogen zu ihrer beliebten Bestseller-Reihe um die Hebamme Marthe.
Wie es Heinrich trotz des viel zu frühen Todes seines Vaters gelingt, dessen Erbe anzutreten, erzählt der 1. Band der Reihe , »Der Silberbaum. Die siebente Tugend«. Band 3 der als Trilogie konzipierten Mittelalter-Reihe ist in Vorbereitung.
Book Information
Author Description
Sabine Ebert war als Journalistin und Sachbuchautorin tätig und begann aus Passion für deutsche Geschichte, historische Romane zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden.Ihr Debütroman „Das Geheimnis der Hebamme" wurde von der ARD als Event-Zweiteiler verfilmt und in einer umjubelten Theaterfassung auf der Felsenbühne Rathen uraufgeführt.Mit dem Romanzyklus „Schwert und Krone“ kehrte sie in die Zeit zurück, mit der sie Millionen von Lesern für unsere Geschichte begeistern konnte. Alle fünf Bände der großen Saga über die Zeit Barbarossas schafften es ebenfalls auf Anhieb in die Bestsellerlisten.Sabine Ebert lebt und arbeitet nach vielen Jahren in Freiberg und Leipzig nun in Dresden.Besuchen Sie auch die Homepage der Autorin: www.sabine-ebert.de
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Ein toller Auflug ins deutsche Mittelalter kleineren Schwächen
Sabine Ebert gehört zu meinen liebsten Autor*innen im historischen Bereich und ihre Bücher sind für mich ein Must-Read. Dementsprechend habe ich mich auch auf den zweiten Teil der Silberbaum-Trilogie gefreut. Leider konnte dieser mich jedoch nicht so vollständig abholen, wie ich es von der Autorin gewohnt bin. Die historischen Ereignisse waren wie immer bestens recherchiert und in eine faszinierende Kulisse eingebettet. Jedoch war der Erzählstil oft sehr episodenhaft und manche wichtige Ereignisse mein Empfinden dann etwas zu kurz abgehandelt, dafür manche Nebenhandlung zu ausführlich. Ein roter Faden wollte dadurch nicht so recht aufkommen. Zudem wurden bekannte Figuren immer wieder neu eingeordnet. Das fand ich in den ersten Kapiteln durchaus sinnvoll, da der erste Band auch schon eine Weile her ist um wieder rein zu kommen, im späteren Verlauf aber unnötig und eher nervig, da man sich als Leser durchaus über mehrere Kapitel merken kann um wen es sich handelt und wie diese Figur ins Gesamtbild gehört. Ansonsten mochte ich wieder sehr, dass man durch die fiktiven Figuren einen Bezug zur Hebammen-Reihe hat, da es sich um die Nachfahren der dortigen Hauptfiguren handelt. Insgesamt entführt Sabine Ebert einen wieder spannend und bildhaft erzählt ins deutsche Mittelalter, wenn es auch nicht ihr stärkstes Werk ist. Dies mag auch dem geschuldet sein, dass sie während des Schreibens mit gesundheitlichen Problemen gekämpft hat. Nichts desto trotz freue ich mich bereits auf den dritten Teil zu Heinrich dem Erlauchten und kann insgesamt ihre Werke nur wärmsten Empfehlen.
Der Silberbaum - Das Ende der Welt ist der 2. Band der gleichnamigen historischen Romanreihe von Sabine Ebert. Die Handlung führt ins 13. Jahrhundert und begleitet die Regentschaft des jungen Markgrafen Heinrich des Erlauchten in den Jahren 1241 bis 1247. Wie Heinrich nach dem frühen Tod seines Vaters dessen Erbe antreten konnte, wird im ersten Band der Reihe erzählt, dessen Lektüre ich daher empfehle. Inhalt: 1241 verwüstet ein riesiges, grausames Tatarenheer große Teile Europas. Auch in der Markgrafschaft Meißen wächst die Angst. Nach der Schlacht bei Liegnitz in Polen zieht das Heer jedoch unerwartet Richtung Ungarn weiter und kehrt schließlich in seine Heimat zurück. Die unmittelbare Bedrohung ist gebannt und man atmet auf. Doch für Markgraf Heinrich beginnen herausfordernde Jahre: Er muss einen schmerzlichen Verlust verkraften, erlebt im Machtkampf zwischen Papst und Kaiser Verrat bis in den Kreis seiner nächsten Verwandten. In diesen dunklen Zeiten stehen ihm Thomas, Christian, Änne und Milena – Nachkommen der Hebamme Marthe – treu zur Seite. Der Schreibstil ist mitreißend und äußerst bildhaft. Sabine Ebert versteht es hervorragend, Geschichte lebendig werden zu lassen. Die intensive Recherche ist in jeder Szene spürbar, und es beeindruckt, wie viele mittelalterliche Quellen in eine fesselnde Handlung eingebunden wurden. Besonders aufschlussreich ist auch das Nachwort, das zusätzliche historische Hintergründe liefert. Ergänzt wird der Roman durch Karten von Mitteldeutschland aus den Jahren 1241 und 1250, ein ausführliches Personenverzeichnis, ein Glossar sowie Zeittafeln und Stammbäume, die dieses umfangreiche Werk perfekt vollenden. Wie gewohnt erschafft Sabine Ebert authentische und lebendige Figuren. Hauptprotagonist Heinrich ist eine eindrucksvolle Person. Er erschien mir sehr sympathisch, gerecht, zudem kunstsinnig und freigebig - zugleich aber auch hartnäckig und unnachgiebig. Besonders gefallen hat mir auch das Wiedersehen mit bekannten Figuren aus der Hebammen-Reihe beziehungsweise deren Nachkommen – eine Reihe, die zu meinen ersten historischen Romanen zählt und die ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Auch die Schauplätze wie Meißen, Freiberg oder Leipzig sind anschaulich und atmosphärisch beschrieben und lassen das Mittelalter lebendig werden. Fazit: Ein exzellent recherchierter historischer Roman über Heinrich den Erlauchten, mit spannender Handlung und einer gelungenen Verknüpfung von Historie und Fiktion. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung.
Ein schönes Buch das in das Mittelalter entführt
Der Silberbaum, das Ende der Welt, ist der zweite Roman, den Sabine Ebert über das Mittelalter in und um Meißen geschrieben hat. Den ersten Roman fand ich schon richtig gut, weil er eine angenehme Mischung aus Alltag, Gesellschaft und politischer Spannung ist. Wieder geht es um den Ort Freiberg und die Stadt Meißen, um deren Bewohner, Ritter und Herrscher. Spannend, sich so mit der deutschen Geschichte auseinander zu setzten. Wie gesagt, ich fand den ersten Band schon sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Geschichte auf diese Art zu begreifen, hat schon etwas Besonderes. Die meisten Figuren haben einen echten Hintergrund. Das kann man auch schon auf den ersten Seiten, bevor der Roman überhaupt beginnt, lesen. Außerdem findet man zwei Karten mit den damaligen Grenzen. Ich war mal wieder schwer davon beeindruckt, wie gut die Autorin Sabine Ebert die Geschichte recherchiert und daraus einen gut lesbaren Roman gemacht hat. Sie kann es eben wirklich gut und hat das Schreiben schon mehrfach bewiesen (Der Silberbaum, das Ende der Welt ist der 15. historische Roman, den sie geschrieben hat!). Der zweite Teil der Silberbaumtrilogie beginnt damit, dass die Tataren nur wenige Tagesritte vor Meißen stehen und die Menschen bedrohen. Sie sind zwar gerüstet, aber man weiß, dass die Kämpfer aus dem Osten sehr wendig und schonungslos sind. Die meisten Bewohner der Mark Meißen sind so weit, all ihren Besitz zu verkaufen und/oder sich in den Tod zu stürzen. Und dann drehen die Tataren doch noch einmal ab, greifen Ungarn an, nachdem sie weite Teile des Landes verwüstet haben. Warum sie dann wieder in ihre Heimat abziehen, können die Menschen in der Mark erst gar nicht verstehen. Aber die Tataren sind nur ein Problem dieser Zeit. Der Papst Gregor IX hat den Kaiser Friedrich II. exkommuniziert. Da gibt es auch bei den restlichen Herrschern ein wildes hin und her, wer zu dem Kaiser oder dem Papst hält. Unser Hauptdarsteller im Silberbaum hält zum Kaiser und hat damit auch einiges auszuhalten. Die Geschichten der fiktiven und realen Figuren sind wirklich gut gesponnen und alte Bekannte aus dem ersten Band tauchen immer wieder auf, geben der "Geschichtsstunde" einen wunderbaren Boden um tolle Ränke und zu schmieden. Interessant fand ich auch, wie sich damals ein Hof gestaltet hat, wer mit wem verheiratet wurde, um keinen Krieg führen zu müssen. Manchmal mit mehr oder (noch) weniger Liebe wurden dann Kinder gezeugt, die wieder "verschachert" wurden. Frauen waren zu dieser Zeit ja im Grunde auch nur eine Art von Ware. Zeittafeln, Stammbäume und ein Glossar bereiten dem Leser eine gute Übersicht, dass man sich nicht zwischen all den vielen Namen der Geschichte verliert. Dabei bleibt der Roman wirklich sehr spannend und lesbar. Sabine Ebert unterhält den Leser wirklich sehr gut, Am Ende hat man noch einmal ein Nachwort der Autorin, in dem sie darlegt, was echt und was Fiktion war. Ich werde wohl auch noch den dritten Band lesen müssen.

Mein erstes Buch dieser art, mein erstes Buch das im Mittelalter spielt! Den ersten Teil des Reihe hab ich bisher auch noch nicht gelesen. Ich war sehr gespannt was mich im Buch erwarten würde. Fürst Markgraf Heinrich stehen schwere Zeiten bevor! Eine große Macht pfeift durchs Land und sie hat nur eines lm Sinn, zerstören! Doch das ist nur eines der Probleme die den jungen Herrscher erwarten. Auf den ersten Seiten des Buches war ich etwas skeptisch ob ich ins Buch finden kann ohne den ersten Teil gelesen zu haben. Anfangs war das auch gar nicht so einfach. Aber die Geschichte hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die vielen Geschichten um die verschiedenen Menschen im Buch haben mir gut gefallen und mich teilweise sehr bewegt! Äußert spannend geschrieben und so nah! Immerhin spielt die Geschichte ja auch in Deutschland! Ich habe mit so vielen Menschen mitgefiebert und es war einfach ein Abenteuer in einer so weit vergangenen Zeit zu Gast zu sein. Ich hab die letzte Seiten dann regelrecht verschlungen und war echt sehr traurig als das Buch geendet hat!
Faszinierendes Buch
Ich habe schon den ersten Teil des Silberbaumes gelesen und freue mich schon auf den noch folgenden 3. Teil. Super recherchiert und toll geschrieben über eine faszinierende Zeit. Sehr zu empfehlen (und fast noch besser) von der Autorin ist auch die Schwert+Krone Reihe über Barbarossa











