Der siebte Sohn
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Description
Book Information
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Dieser Band der Märchenspinnerei beruht auf dem Märchen vom Aschenputtel. Diesmal geht es aber nicht um die Ascheprinzessin, die von ihren Schwestern und der Stiefmutter geärgert und benutzt wird, sondern um den Bastart einen Königs. Er wird von seinen Halbbrüdern, für die er als Knappe arbeitet, gedemütigt und ausgenutzt, mehr als es für einen Knappen richtig ist, meiner Meinung nach. Robin ist mehr als das "Mädchen für alles", finde ich. Die Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber eigentlich habe ich es auch nicht anders von der Märchenspinnerei und den Autorinnen erwartet, da es alle sehr gute Autorinnen sind. Den Verlauf der Geschichte fand ich sehr schön. Ich fand es gut, wie Robin sein Leben lebte. Trotz der Sticheleien der großen Brüder versucht er sich als Knappe zu behaupten und seine Mutter glücklich und stolz zu machen. Das finde ich sehr gut und macht einen sehr sympatischen Menschen aus ihm. Auch die anderen Figuren, wie Vivi und Karl fand ich sehr sympatisch. Sie waren für Robin da und bildeten schon nach kurzer Zeit ein schönes Freunde-Trio mit ihm. Die Brüder von Robin gingen mir ziemlich auf den Keks, aber auch einfach nur, weil sie den Kleenen ständig ärgern und sich über ihn lustig machen...ich finde das macht man nicht! Selbst wenn man seinen kleinen Bruder nicht mag...Insgesamt haben mir alle Figuren sehr gut gefallen. Jede war gut ausgearbeitet und man konnte sie sich gut vorstellen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich selber mit in Robins Welt mitten im Geschehen war :D Bis ich die Parallelen zum Original gesehen bzw. erkannt habe, hat es übrigens etwas gedauert. Das hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan. Bis jetzt habe ich alle Adaptionen von Aschenputtel gemocht, die ich gelesen oder gesehen habe.
Wenn Aschenputtel 'ne Rüstung anlegt und sich mit Lanze aufs Pferd schwingt Julia Maars Debüt „Der siebte Sohn“, das neunte Buch aus der „Märchenspinnerei“, bewahrt sich mit seinen Märchenursprung mit viel Charme – und weiß damit zu verzaubern. Robin ist der siebte Sohn des Königs und zugleich dessen Bastard, der sich als Schmiedegeselle auf der Burg verdingen darf. Als er seine Halbbrüder Dante und Alexander als Knappe auf ein Turnier begleiten darf, ist er zunächst außer sich vor Freude. Doch schnell entpuppen sich die beiden Königssöhne als wenig ehrenhafte Männer. Robin wiederum gewinnt nicht nur neue Freunde auf seiner Fahrt, er bekommt auch die Chance, beim Turnier zu zeigen, was in ihm steckt – und was ehrenhaftes Verhalten bedeutet. „Der siebte Sohn“ ist eine absolut gelungene Märchenadaption, die so ziemlich alles richtig macht. Dabei dreht Julia Maar das Ausgangsmärchen einmal auf links: Statt Aschenputtel spielt mit Robin ein junger Mann die Hauptrolle, die bösen Stiefschwestern sind Königssöhne, der Ball wird durch ein Turnier ersetzt und anstelle von Vögeln helfen dem guten Schmiedegesellen ein Hund und ein Pferd. Mich hat besonders Sprache und Stil begeistert. Beides passt hervorragend zum Genre und gemeinsam mit der überschaubaren Länge und dem mittelalterlichen Setting wirkt Julia Maars Debüt oft, als wäre es ein eigenständiges Märchen und „nicht bloß“ eine Adaption. Von daher gibt es an „Der siebte Sohn“ absolut nichts auszusetzen. Wer auf humorvolle und vor Charme sprühende Märchenadaptionen steht, sollte sich dieses Kleinod nicht entgehen lassen. Ich gebe daher eine verdiente 10/10.
Since it is a relatively short book, I went through it relatively quickly, which also meant that some storylines or backgrounds were only hinted at and not expanded. This did not disturb in most cases, however, since even that was already enough to draw the corresponding pictures. The final twist seemed very constructed, but in a certain way credible. You could have figured it out, maybe not necessarily like that, but it was quite obvious that there was more to the character. Robin is a nobody, an outsider, the king’s bastard, who is tolerated rather than liked. I am one of those who rather like to socialize with the outsiders, which made me very fond of him. Even if I was a little annoyed by his naivety towards his brothers. Fortunately, he got rid of that quickly. Vivienne and Karl were a wonderful addition. Smart, funny and soulful, curious and loyal. Behind all three of them there is so much more to tell, which unfortunately has not found a place on the pages. The original Fairy Tale was wonderfully incorporated. The shoe, the magic and all this without dead parents and stepsiblings. Well, not entirely without dead parents, but they weren’t on Cinderella’s, um, Robin’s side of the family… In my opinion, the book deserved its place on the short list of the dpp, even if here and there I would have liked to have some fine tuning or something added so that was completely round. All in all, the story just has a happy ending, which you grant the characters from the bottom of your heart. Read the full review: Der siebte Sohn
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Dieser Band der Märchenspinnerei beruht auf dem Märchen vom Aschenputtel. Diesmal geht es aber nicht um die Ascheprinzessin, die von ihren Schwestern und der Stiefmutter geärgert und benutzt wird, sondern um den Bastart einen Königs. Er wird von seinen Halbbrüdern, für die er als Knappe arbeitet, gedemütigt und ausgenutzt, mehr als es für einen Knappen richtig ist, meiner Meinung nach. Robin ist mehr als das "Mädchen für alles", finde ich. Die Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber eigentlich habe ich es auch nicht anders von der Märchenspinnerei und den Autorinnen erwartet, da es alle sehr gute Autorinnen sind. Den Verlauf der Geschichte fand ich sehr schön. Ich fand es gut, wie Robin sein Leben lebte. Trotz der Sticheleien der großen Brüder versucht er sich als Knappe zu behaupten und seine Mutter glücklich und stolz zu machen. Das finde ich sehr gut und macht einen sehr sympatischen Menschen aus ihm. Auch die anderen Figuren, wie Vivi und Karl fand ich sehr sympatisch. Sie waren für Robin da und bildeten schon nach kurzer Zeit ein schönes Freunde-Trio mit ihm. Die Brüder von Robin gingen mir ziemlich auf den Keks, aber auch einfach nur, weil sie den Kleenen ständig ärgern und sich über ihn lustig machen...ich finde das macht man nicht! Selbst wenn man seinen kleinen Bruder nicht mag...Insgesamt haben mir alle Figuren sehr gut gefallen. Jede war gut ausgearbeitet und man konnte sie sich gut vorstellen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich selber mit in Robins Welt mitten im Geschehen war :D Bis ich die Parallelen zum Original gesehen bzw. erkannt habe, hat es übrigens etwas gedauert. Das hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan. Bis jetzt habe ich alle Adaptionen von Aschenputtel gemocht, die ich gelesen oder gesehen habe.
Wenn Aschenputtel 'ne Rüstung anlegt und sich mit Lanze aufs Pferd schwingt Julia Maars Debüt „Der siebte Sohn“, das neunte Buch aus der „Märchenspinnerei“, bewahrt sich mit seinen Märchenursprung mit viel Charme – und weiß damit zu verzaubern. Robin ist der siebte Sohn des Königs und zugleich dessen Bastard, der sich als Schmiedegeselle auf der Burg verdingen darf. Als er seine Halbbrüder Dante und Alexander als Knappe auf ein Turnier begleiten darf, ist er zunächst außer sich vor Freude. Doch schnell entpuppen sich die beiden Königssöhne als wenig ehrenhafte Männer. Robin wiederum gewinnt nicht nur neue Freunde auf seiner Fahrt, er bekommt auch die Chance, beim Turnier zu zeigen, was in ihm steckt – und was ehrenhaftes Verhalten bedeutet. „Der siebte Sohn“ ist eine absolut gelungene Märchenadaption, die so ziemlich alles richtig macht. Dabei dreht Julia Maar das Ausgangsmärchen einmal auf links: Statt Aschenputtel spielt mit Robin ein junger Mann die Hauptrolle, die bösen Stiefschwestern sind Königssöhne, der Ball wird durch ein Turnier ersetzt und anstelle von Vögeln helfen dem guten Schmiedegesellen ein Hund und ein Pferd. Mich hat besonders Sprache und Stil begeistert. Beides passt hervorragend zum Genre und gemeinsam mit der überschaubaren Länge und dem mittelalterlichen Setting wirkt Julia Maars Debüt oft, als wäre es ein eigenständiges Märchen und „nicht bloß“ eine Adaption. Von daher gibt es an „Der siebte Sohn“ absolut nichts auszusetzen. Wer auf humorvolle und vor Charme sprühende Märchenadaptionen steht, sollte sich dieses Kleinod nicht entgehen lassen. Ich gebe daher eine verdiente 10/10.
Since it is a relatively short book, I went through it relatively quickly, which also meant that some storylines or backgrounds were only hinted at and not expanded. This did not disturb in most cases, however, since even that was already enough to draw the corresponding pictures. The final twist seemed very constructed, but in a certain way credible. You could have figured it out, maybe not necessarily like that, but it was quite obvious that there was more to the character. Robin is a nobody, an outsider, the king’s bastard, who is tolerated rather than liked. I am one of those who rather like to socialize with the outsiders, which made me very fond of him. Even if I was a little annoyed by his naivety towards his brothers. Fortunately, he got rid of that quickly. Vivienne and Karl were a wonderful addition. Smart, funny and soulful, curious and loyal. Behind all three of them there is so much more to tell, which unfortunately has not found a place on the pages. The original Fairy Tale was wonderfully incorporated. The shoe, the magic and all this without dead parents and stepsiblings. Well, not entirely without dead parents, but they weren’t on Cinderella’s, um, Robin’s side of the family… In my opinion, the book deserved its place on the short list of the dpp, even if here and there I would have liked to have some fine tuning or something added so that was completely round. All in all, the story just has a happy ending, which you grant the characters from the bottom of your heart. Read the full review: Der siebte Sohn







