Der salzige Geschmack unserer Freiheit: eine dystopische SciFi-Novelle

Der salzige Geschmack unserer Freiheit: eine dystopische SciFi-Novelle

Softcover
4.39

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
208
Price
7.48 €

Posts

3
All
5

Sehr wichtig auch für die heutige Zeit

Der Autor David Blake kauft sich eine Leopardenfrau. Eine sogenannte Morph. Morph's sind Mischwesen aus Menschen und Tieren, die keinerlei Rechte haben und die als Sklaven verkauft und behandelt werden. Und David kauft sich eine dieser Morph's um sie genau vor so etwas zu bewahren. Denn er findet es absolut nicht richtig wie diese Wesen behandelt werden. Zunächst ist die Leopardenfrau sehr aggressiv und hat ein großes Misstrauen David gegenüber, aber als er sagt sie soll sich einen Namen für sich aussuchen, ist sie überrascht, denn keiner ihrer Meister vorher hat sie mit einem Namen angesprochen. Und so möchte sie Ashari genannt werden. Um so länger Ashari bei David ist merkt sie, dass er ganz anders ist. Er versucht ihr das lesen beizubringen und versucht ihr geduldig und verständnisvoll beizubringen was es heißt einen eigenen freien Willen zu haben, und das dies nicht nur für Menschen gilt sondern auch für Morph's. Es bahnt sich auch eine kleine Romanze an zwischen den beiden, was David in Schwierigkeiten bringen könnte. Fazit: Eine sehr tolle und aufschlussreiche Novelle die so viele wichtige Themen, auch für die jetzige heutige Zeit zutrifft. Eine gut durchdachte Geschichte die sehr tiefgründig ist. Eine kleine spicy Szene gibt es auch🤭 und selbst da war ich erstaunt wie detailreich der Autor Ashari beschrieben hat. (Es war für mich wie ein Film wo man jedes einzelne Haar hat sehen können!) Einfach genial. Es sollten viel mehr Menschen diese doch sehr wichtige Lektüre lesen. Und vorallem wenn man Geschichten mit Tierwesen mag.

4

Liebesgeschichte mit feinfühliger Charakterentwicklung vor dem Hintergrund von Widerstandskämpfen . Spannende Dialoge und gesellschaftlicher Diskurs.

4

Interessante Sci-Fi Novelle über eine unmögliche Liebe zwischen einer Leopardenfrau und einem Autor

Die Geschichte begleitet den Bestseller-Autor David, der sich trotz seiner Ablehnung der Unterdrückung der Morphs als Sklaven zu Beginn der Handlung eine Leoparden-Morphfrau, die sich später Ashari nennt, kauft. Die Darstellung der Figuren fand ich sehr gut gelungen. Sowohl Davids Abneigung gegen die Zucht-Konzerne als auch seine Unsicherheit im Umgang mit der Morph sind nachvollziehbar. Auch die Reaktionen von Ashari auf die neue Situation, ihre Aggressionen, Unsicherheiten und ihre Hoffnungen sind super dargestellt. Die Annäherung der beiden erfolgt entsprechend langsam und mit viel Feingefühl, aber auch mit Rückschlägen in Momenten, in denen die beiden erkennen, wie unterschiedlich ihre Lebensrealitäten aussehen. Die Handlung konzentriert sich auf zwei Themen: die Entwicklung einer eigentlich unmöglichen Liebe und der Kampf für die Freiheit aller Morphs. Trotz der Kürze der Novelle finden beide Themen ausreichend Raum, um sich zu entwickeln und zum Nachdenken anzuregen. Die Kombination der Themen in der Beziehung zwischen David und Ashari hat mir gut gefallen. Ein wenig befremdlich fand ich allerdings das Ende der Erzählung, als die bisher zurückhaltende, eher schüchterne Beziehung sich vertieft und der eher knappe Erzählstil die Lesenden über knapp 10 Seiten recht detailliert wissen lässt, wie die Protagonisten auch ihre körperliche Liebe erkunden. Mir hätte da als Abschluss eine Andeutung im Stil der vorhergehenden Kapitel besser gefallen, da ich auch den Mehrwert dieser expliziten Szene für die Gesamtaussage der besprochenen Themen nicht wirklich sehe. Empfehlen kann ich die Novelle vor allem für Lesende, die gerne kurze Sci-Fi Romanzen mögen und Texte, die vielleicht auch nachdenklich stimmen.

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