Der Premierminister
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Description
Fünf Tage sind seit der Bombe vergangen.
Fünf Tage, seit wir in den Bunker unter Downing Street No. 10 geflüchet sind.
Durch sein lässiges Auftreten hat er es auf der Karrierleiter bis zu Großbritanniens höchstem politischen Amt gebracht. Doch Marcus Valentine ist ein Blender, der alle, selbst die ihm nahestehenden Menschen für seine Zwecke ausnutzt: seinen klugen und ehrgeizigen Stabschef, seine schöne Frau, die PR-Chefin, die hübsche Kinderpsychologin seines kleinen Sohns, seinen militärischen Berater …
Ich schloss die Augen. Spürte meine Wut. Und ich wusste: Ich werde ihn töten.
Bis zu dem Tag, an dem der Premier wegen eines Bombenattentats mit seinen Getreuen in die Tunnel unter der Downing Street flüchten muss. Die Enge, die Angst vor einem größeren Terroranschlag: Die Nerven aller sind zum Zerreißen gespannt.
Dann, ein Stromausfall.
Book Information
Author Description
Craig Oliver war sechs Jahre lang Kommunikationsdirektor für einen Premierminister. Als Journalist war er unter anderem für ›BBC News‹ tätig. Er lebt mit seinen drei Töchtern in London. ›Der Premierminister‹ ist sein Debütroman.
Posts
Ich muss gestehen, ich war zu Beginn des Buches noch etwas irritiert, in welche Richtung das genau ging. Bei dem deutschen Titel hat man als erstes den Gedanken "Politthriller" im Kopf, die ich auch echt gerne lese. Natürlich hatte ich aber auch aufgrund des Klappentextes Krimi-Elemente vermutet. Die ersten 130 Seiten war jedoch weder von dem einen, noch von dem anderen etwas zu bemerken (mal abgesehen vom Prolog). Die entscheidenden Protagonisten werden hier in aller Ausführlichkeit durch abwechselnde Perspektiven in einem großen "was bisher geschah"-Teil vorgestellt. Molly, Sunil, Abbie und Max. Aber die Vorstellung bezieht sich nicht auf die Personen ausschließlich auf sich selbst, sondern immer im Zusammenhang mit dem Premierminister. Wie hat man sich kennengelernt, und was noch viel entscheidender ist, warum hat man den Premier hassen gelernt. Dieser ganze Part war zwar noch etwas ruhig für einen Thriller, aber schnell dachte ich mir "kein Wunder, dass man den tot sehen will". Ein abgrundtief schlechter Mensch. Die Ausarbeitung der Charaktere ist dem Autor gut gelungen. Sie besaßen alle eine gewisse Tiefe und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Dann landen wir in der Gegenwart mit einem erschreckendem Ereignis, wodurch alle Figuren auf engstem Raum zusammen leben müssen. Ein richtiges Kammerspiel. Aus dem Prolog und dem Klappentext weiß man ja bereits was dann dort am Ende passiert, aber hier ist ganz klar der Weg das Ziel. Denn die ganze Zeit war ich am rätseln und überlegen, wer genug Gründe haben kann, um das wirklich durchzuziehen. Das war irgendwie eine moderne Version des 'Whodunit'-Tropes und ich mochte es! Am Ende gab es noch den einen oder anderen Twist, die ich hab kommen sehen, aber trotzdem gut inszeniert wurden. Ich fand diesen Krimi-Thriller-Mix sehr solide und gut, aber das gewisse Etwas hat leider gefehlt, um mich komplett überzeugen zu können. Wer etwas Geduld für den ersten Part aufbringt, wird am Ende belohnt. 4 von 5 / 8 von 10 💣💣💣💣💣💣💣💣

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Fünf Tage sind seit der Bombe vergangen.
Fünf Tage, seit wir in den Bunker unter Downing Street No. 10 geflüchet sind.
Durch sein lässiges Auftreten hat er es auf der Karrierleiter bis zu Großbritanniens höchstem politischen Amt gebracht. Doch Marcus Valentine ist ein Blender, der alle, selbst die ihm nahestehenden Menschen für seine Zwecke ausnutzt: seinen klugen und ehrgeizigen Stabschef, seine schöne Frau, die PR-Chefin, die hübsche Kinderpsychologin seines kleinen Sohns, seinen militärischen Berater …
Ich schloss die Augen. Spürte meine Wut. Und ich wusste: Ich werde ihn töten.
Bis zu dem Tag, an dem der Premier wegen eines Bombenattentats mit seinen Getreuen in die Tunnel unter der Downing Street flüchten muss. Die Enge, die Angst vor einem größeren Terroranschlag: Die Nerven aller sind zum Zerreißen gespannt.
Dann, ein Stromausfall.
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Craig Oliver war sechs Jahre lang Kommunikationsdirektor für einen Premierminister. Als Journalist war er unter anderem für ›BBC News‹ tätig. Er lebt mit seinen drei Töchtern in London. ›Der Premierminister‹ ist sein Debütroman.
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Ich muss gestehen, ich war zu Beginn des Buches noch etwas irritiert, in welche Richtung das genau ging. Bei dem deutschen Titel hat man als erstes den Gedanken "Politthriller" im Kopf, die ich auch echt gerne lese. Natürlich hatte ich aber auch aufgrund des Klappentextes Krimi-Elemente vermutet. Die ersten 130 Seiten war jedoch weder von dem einen, noch von dem anderen etwas zu bemerken (mal abgesehen vom Prolog). Die entscheidenden Protagonisten werden hier in aller Ausführlichkeit durch abwechselnde Perspektiven in einem großen "was bisher geschah"-Teil vorgestellt. Molly, Sunil, Abbie und Max. Aber die Vorstellung bezieht sich nicht auf die Personen ausschließlich auf sich selbst, sondern immer im Zusammenhang mit dem Premierminister. Wie hat man sich kennengelernt, und was noch viel entscheidender ist, warum hat man den Premier hassen gelernt. Dieser ganze Part war zwar noch etwas ruhig für einen Thriller, aber schnell dachte ich mir "kein Wunder, dass man den tot sehen will". Ein abgrundtief schlechter Mensch. Die Ausarbeitung der Charaktere ist dem Autor gut gelungen. Sie besaßen alle eine gewisse Tiefe und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Dann landen wir in der Gegenwart mit einem erschreckendem Ereignis, wodurch alle Figuren auf engstem Raum zusammen leben müssen. Ein richtiges Kammerspiel. Aus dem Prolog und dem Klappentext weiß man ja bereits was dann dort am Ende passiert, aber hier ist ganz klar der Weg das Ziel. Denn die ganze Zeit war ich am rätseln und überlegen, wer genug Gründe haben kann, um das wirklich durchzuziehen. Das war irgendwie eine moderne Version des 'Whodunit'-Tropes und ich mochte es! Am Ende gab es noch den einen oder anderen Twist, die ich hab kommen sehen, aber trotzdem gut inszeniert wurden. Ich fand diesen Krimi-Thriller-Mix sehr solide und gut, aber das gewisse Etwas hat leider gefehlt, um mich komplett überzeugen zu können. Wer etwas Geduld für den ersten Part aufbringt, wird am Ende belohnt. 4 von 5 / 8 von 10 💣💣💣💣💣💣💣💣





