Der Mitternachtsladen

Der Mitternachtsladen

by Tanja Karmann·Book 1 of 2
Book
4.29
AndersweltMagischVertrauenGeheimnis

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Description

„Ich möchte, dass du mit mir zurückkehrst. In den Mitternachtsladen.“ Nachdem der Versuch gescheitert ist, ein dauerhaftes Tor zwischen den Welten zu öffnen, müssen Lina und Brendan getrennte Wege gehen. Während der Sohn des Feenlords mit aller Macht versucht, in der Anderwelt Unterstützung im Krieg gegen die Grenzwahrer zu finden, setzt Lina alles daran, die bei den Menschen gestrandeten Feen zu retten – eine mühevolle Aufgabe, denn das Volk der Síodhach ist den Menschen gegenüber misstrauisch. Auch Brendan wird in der Anderwelt vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Werden Lina und Brendan es schaffen, die Anderwelt zu retten und sich je wiedersehen? TRAUST DU DICH in den Mitternachtsladen? Achtung, besonderer Effekt: bei Dunkelheit zeigen sich fluoreszierende Elemente auf dem Buchumschlag. So kann sich jeder in Linas Zeit und Welt hineinversetzen. Contemporary Fantasy 14+

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Book
Pages
336
Price
17.50 €

Author Description

Tanja Karmann konnte schon in jungen Jahren keinem Buch widerstehen. Sie verfiel der Phantastik, die sie bis heute in all ihren Facetten erforscht. Wenn sie in den letzten Jahren auch eher tanzend durchs Leben ging, ist die Kulturwissenschaftlerin dem Literaturbetrieb treu geblieben: als Eventmanagerin, Buchhändlerin, Pressesprecherin und nicht zuletzt mit ihrem eigenen Blog. Der 1. Band der Geschichte um den „Mitternachtsladen“ war ihr erster Fantasy-Roman. Mit Band 2 führt sie die spannende Geschichte um Lina und Brendan weiter.

Posts

5
All
5

Auch im Reread eine tolle Fantasygeschichte, eine ganz dicke Leseempfehlung.

4

Ich habe mich sehr gefreut, als ich das wunderschön gestaltete Buch in den Händen hielt. Das Cover ist detailreich und die Schrift leuchtet sogar im Dunkeln. Ein absolutes Schmuckstück! Über den Inhalt möchte ich nicht zu viel erzählen, um niemandem die Freude zu nehmen, selbst die Welt zu entdecken, die die Autorin mit viel Liebe und Ideenreichtum geschaffen hat. Wer sich für Sagen und Mythen interessiert, wird hier einiges zu entdecken haben. Die Geschichte hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Sie ist komplett aus der Sicht der Protagonistin Lina und wird vom allwissenden Erzähler berichtet. So gibt es hin und wieder Andeutungen zu zukünftigen Geschehnissen, die die Protagonistin noch gar nicht wissen kann, aber den Leser auf mögliche Entwicklungen oder Verbindungen hinweisen. Diese Erzählform hat mir gut gefallen. Es ist, als säße der Erzähler vor einem und berichtet direkt von den Geschehnissen. Der titelgebende Mitternachtsladen ist allerdings nur der einleitende Handlungsort, von dem Linas Abenteuer ausgeht. Die Autorin hat ihn sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mir alles darin gut vorstellen konnte. Auch sonst hatte ich keine Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen. Die verschiedenen Handlungsorte sind fantasievoll miteinander verbunden und die Protagonisten waren mir sympathisch, vor allem die verschiedenen Nebenfiguren haben mir gefallen. Etwas farblos blieb mir allerdings der Antagonist Arvid, der die Gruppe um Lina zwischendurch in Kämpfe verwickelt, aber sonst kaum eine Rolle gespielt hat. Auch seine Motive sind mir nicht ganz klar geworden. Geht man allerdings davon aus, dass das Buch aus Linas Sicht erzählt wird, ergibt es schon Sinn, dass nicht alle Hintergründe beleuchtet werden. Die Autorin verwendet zwischendurch Wörter gälischen Ursprungs, die nicht übersetzt werden, jedoch im verwendeten Kontext gut verständlich sind. Die Spannung wird kontinuierlich gehalten und hat mich gefesselt. Auch erfährt man nicht sofort alles von Anfang an, sondern bekommt nach und nach einen Einblick in die Welt, die sich Lina stückweise eröffnet. Manches fügte sich wie zufällig oder schien der Protagonistin mit Glück leicht zu gelingen. Auch Zusammenhänge, die mir unlogisch erschienen, sind im Zusammenhang mit Magie durchaus erklärbar oder nachvollziehbar. Ich finde, es muss bei einer solchen fantasievollen Geschichte nicht immer alles einleuchtend oder vernünftig erscheinen. Ich wurde sehr gut unterhalten und konnte ganz in die Welt eintauchen, die die Autorin geschaffen hat. Das offene Ende lässt mich auf eine baldige Fortsetzung und noch mehr mythologische Wesen darin hoffen! Es ist ein sehr gut geschriebenes Buch für Teenager und junge Erwachsene, aber auch für alle Fans von Fantasygeschichten und Mythologie.

4

Der Einstieg ins Buch ist mir nicht sonderlich schwer gefallen. Der Mitternachtsladen hat tatsächlich etwas mystisches und ich hatte auch ein genaues Bild davon im Kopf. Schade fand ich allerdings, dass der Laden nur zu Beginn des Buches eine Rolle spielt und später irgendwie in Vergessenheit gerät. Am liebsten wäre ich ihn selbst suchen gegangen, um dort ein wenig zu stöbern oder die Zeit zu vergessen. Der Schreibstil von Tanja Karmann ist hingegen wirklich erfrischend. Leicht verständlich und flüssig zu lesen. Sie verliert sich nicht zu sehr in Details und regt dennoch die Fantasie des Lesers an. Zumindest meine. Lina als Charakter war mir anfangs wirklich sympatisch. Sie ist eine junge Frau, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt und in ihrem Leben schon so manche negative Erfahrung gemacht hat. Im Laufe der Geschichte hat mir dann aber doch wieder irgendetwas an ihr gefehlt. Oder ich fand sie einfach ein wenig zu .. naja, naiv. Zumindest in einem Punkt. Als sie Brendan kennenlernt, ist sie sofort hin und weg, was sich manchmal leider auch auf ihr Verhalten ausgewirkt hat. Als es aber quasi ans Eingemachte ging, hat sie gezeigt, was wirklich in ihr steckt und diese Lina mochte ich wiederrum wirklich gerne. Brendan war irgendwie wie so ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Bei ihm wusste ich nie, woran ich gerade bin. Seine herzliche Art hat mir sehr gefallen und ein klitzekleiner Teil von mir, wirklich ein klitzekleiner konnte sogar wirklich nachvollziehen, warum sich Lina so von ihm angezogen fühlt. Die Nebencharaktere, die zu Linas Freunden werden, sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Aber von denen solltet ihr selbst lesen, damit sie euch vielleicht ebenso sehr ans Herz wachsen können. Was mir beim Mitternachtsladen wirklich gut gefallen hat, war der mystische und fantasievolle Hintergrund der Geschichte. Tanja Karmann hat es hier tatsächlich geschafft, dass sich meine Vorstellungskraft selbst in den Laden oder in die mystische Welt dahinter gewünscht hat. Ich finde, man merkt genau, dass sich die Autorin mit dem Thema Mythologie auseinander gesetzt hat, um es in ihr Buch einzubauen. Obwohl es eigentlich ein Jugendbuch ist und ich das vorgegebene Altter bei weitem überschritten habe, konnte mich dieser Auftakt wirklich begeistern. Lediglich dem Mitternachtsladen hätte ich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit geschenkt, aber der Aspekt drumherum und das Eintauchen in eine magische Welt, hat mir sehr gut gefallen. Ausgearbeitete und sympatische Charaktere und eine fantastische Welt, die die Fantasie anregt. Mit den unterschiedlichsten postiven sowie negativ aufgegriffen Werten der heutigen Gesellschaft machen das Buch zu einem der Bücher, hinter denen viel mehr steckt, als man sich zu Anfang vielleicht vorstellen kann.

Zunächst einmal abgebrochen, da die Rezensionen hier etwas von offenem Ende schreiben - und dagegen bin ich leider sehr allergisch. Doch auch schon innerhalb der 12 Prozent, die ich gelesen habe, wirkt das Buch nicht rund. Die Protagonistin hat einen eigenen Wagen (von welchem Geld, denn sie ist arm und muss dringend jobben, und ein Auto ist ja doch eher Luxus), geht aber noch zur Schule. Das heißt, sie muss mindestens 18 sein. Dennoch ist sie noch in einer Klassenstufe mit 45-Min-Einzelstunden, also nicht in der Oberstufe? Hinzu kommt, dass knapp vor den Sommerferien noch Tests geschrieben werden - normalerweise sind die letzten doch mindestens 2 Wochen vor den Zeugniskonferenzen, also 4-5 Wochen vor den Sommerferien. Auch, dass sie - als ihr Auto einmal nicht zu nutzen ist - die Zeit für den Bus falsch einschätzt und deshalb nur knapp zur Schule kommt, ist merkwürdig. Immerhin kann sie in dem Alter noch nicht lange Auto fahren. Sie muss die Busstrecke also eigentlich auf dem FF kennen. Und fährt der Bus minütlich, dass SIE bestimmen kann, wann sie genau fährt? Klar, das sind nur Details. Aber sie deuten jetzt schon auf eine nicht sonderlich durchdachte Geschichte hin. Was schade ist, denn die Ausgangslage mit dem merkwürdigen Laden klingt spannend. Der Weg dahin war aber auch eine schwere Geburt von unendlich scheinenden Beschreibungen düsteren Waldes. Mag sein, dass das bei normalen Menschen Spannung weckt. Bei mir sorgt das leider für das Gegenteil. Der Anfang hätte für mich gern auf drei Sätze gekürzt werden können. Zumal mein Hirn bei dunklem Wald von sich aus weit Düsteres hergibt, als die Autorin. ;) Also ... vielleicht gebe ich dem Buch nochmal eine Chance, wenn die gesamte Reihe(?) draußen ist. Aber völlig rund läuft die Geschichte nicht.

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