Der Mann, der Hunde liebte
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Description
Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.
Book Information
Author Description
Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, zählt zu den meistgelesenen kubanischen Autoren. Sein Werk umfasst Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien sowie Reportagen. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus Das Havanna-Quartett. Im Jahr 2012 wurde ihm der kubanische Nationalpreis für Literatur zugesprochen, 2015 erhielt er den spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur, 2023 den Pepe Carvalho Preis. Leonardo Padura lebt in Havanna.
Posts
Erzählung aus drei Perspektiven. Während zwei durchaus fesseln, gerät Trotzkis oft zu monoton: Wahnsinnig viele Namen, bei denen man schnell mal den Überblick verliert und da kann sich die ein oder andere Seite (besonders gegen Ende) doch ein wenig ziehen. Insgesamt bekommt man aber einen tollen Einblick in die historischen Geschehnisse und politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit. Empfehlenswert.
Ein historischer Roman über das Leben Leo Trotzkis im Exil. Sehr detailreich, aus 3 Perspektiven, wird erzählt, wie Leo Trotzki und sein Mörder die etwa 10 Jahre bis zu dem Attentat verbringen. Die Sprache ist historisch, politisch und teilweise philosophisch. Die gut 700 Seiten lesen sich nicht mal eben weg und erfordern gewisse Konzentration. Durchzuhalten lohnt sich, allerdings sollte man an den Themen (Stalinismus, Trotzkismus, Russland im 20. Jhd.) interessiert sein, um durchzuhalten. Dann wird man mit neuem Wissen, einer aufregenden Geschichte und so einem tollen Leseerlebnis belohnt.
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Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.
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Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, zählt zu den meistgelesenen kubanischen Autoren. Sein Werk umfasst Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien sowie Reportagen. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus Das Havanna-Quartett. Im Jahr 2012 wurde ihm der kubanische Nationalpreis für Literatur zugesprochen, 2015 erhielt er den spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur, 2023 den Pepe Carvalho Preis. Leonardo Padura lebt in Havanna.
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Erzählung aus drei Perspektiven. Während zwei durchaus fesseln, gerät Trotzkis oft zu monoton: Wahnsinnig viele Namen, bei denen man schnell mal den Überblick verliert und da kann sich die ein oder andere Seite (besonders gegen Ende) doch ein wenig ziehen. Insgesamt bekommt man aber einen tollen Einblick in die historischen Geschehnisse und politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit. Empfehlenswert.
Ein historischer Roman über das Leben Leo Trotzkis im Exil. Sehr detailreich, aus 3 Perspektiven, wird erzählt, wie Leo Trotzki und sein Mörder die etwa 10 Jahre bis zu dem Attentat verbringen. Die Sprache ist historisch, politisch und teilweise philosophisch. Die gut 700 Seiten lesen sich nicht mal eben weg und erfordern gewisse Konzentration. Durchzuhalten lohnt sich, allerdings sollte man an den Themen (Stalinismus, Trotzkismus, Russland im 20. Jhd.) interessiert sein, um durchzuhalten. Dann wird man mit neuem Wissen, einer aufregenden Geschichte und so einem tollen Leseerlebnis belohnt.





