Der Löwenruf
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Description
Unvermutet gibt es plötzlich Schwierigkeiten; der Frieden ist alles andere als dauerhaft, der Schriftsteller wird unsanft aus dem Gleichgewicht geworfen und gerät abermals in den Sog des Reichs der Angeklagten und sogenannten Geisteskranken, das Panoptikum des Schreckens ist Legende und Realität in einem.Es wurde die Dunkelhaft abgeschafft, aber die Dunkelheit ist noch da.Ein Schlüsselsatz in diesem Werk: Die Position der Hauptfigur ist deutlich gekennzeichnet von einem Charakter, der sich letztlich der Anpassung entschieden widersetzt, einem, der alles angestrengt beobachtet und sich obendrein bemüßigt fühlt, in allen Erscheinungen Indizien zu finden.
In ein Netz von Stimmungen, Erinnerungen, jähen Einfällen, Befürchtungen und Wahnideen verstrickt, zieht das Bankrottmachen eines Menschen durch seine hier vorgestellten Aufzeichnungen; – mögen noch solche Faustschläge und Niederlagen auf ihn einprasseln: er vermag – oft hilflos eingeklemmt in den bürokratischen Institutionen – nichts anderes, als in seiner Rolle zu verharren. Lebensgeschichte als Irr- und Höllenfahrt: Existieren heißt nichts anderes als weiterexistieren. Autobiographisches ist unverkennbar, doch – mit viel Selbstironie – umgeschmolzen in künstlerische Fiktion.
Book Information
Author Description
Hermann Gail: geb. 1939 in Pöggstall/NÖ., ist hauptsächlich als Romancier und Lyriker hervorgetreten. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. U.a.: „Gitter“. Roman, S.Fischer, Frankfurt/M., 1971 „Exil ohne Jahreszeiten“. Gedichte, Bergland, Wien, 1972 „Liaisons“. Geschichten in Wien, S.Fischer, Frankfurt/M., 1974 „Prater“. Roman, S. Fischer, Frankfurt/M., 1976 „Ich trinke mein Bier aus“. Gedichte aus der Vorstadt, David-Presse,Wien, 1977 „Leben mit dem Kopf nach unten“. Jugendbuch, Signal, Baden-Baden, 1978 „Balanceakte“. Aphorismen. Zeichnungen von Tone Fink, David-Presse, Wien, 1979 „Der Tod der Hure Corinna“. Nach J. B. Schupp (1610–1661), David-Presse, Wien, 1979 „Weiter Herrschaft der weißen Mäuse“. Gedichte, Grasl, Baden, 1979 „Typen“. David-Presse, Wien, 1982 „Waldviertel“. Erinnerungen und Skizzen. Illustrationen von Hermann Gail, David-Presse, Wien, 1987 „Styx“. Gedichte über Außenseiter & Verlierer & Wehrlose & Verrückte & Träumer etc. Illustrationen von Hermann Gail, David-Presse, Wien, 1988 „Vorbereitungen zum Selbstmord“. Illustrationen von Hermann Gail, David-Presse, Wien, 1997
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Unvermutet gibt es plötzlich Schwierigkeiten; der Frieden ist alles andere als dauerhaft, der Schriftsteller wird unsanft aus dem Gleichgewicht geworfen und gerät abermals in den Sog des Reichs der Angeklagten und sogenannten Geisteskranken, das Panoptikum des Schreckens ist Legende und Realität in einem.Es wurde die Dunkelhaft abgeschafft, aber die Dunkelheit ist noch da.Ein Schlüsselsatz in diesem Werk: Die Position der Hauptfigur ist deutlich gekennzeichnet von einem Charakter, der sich letztlich der Anpassung entschieden widersetzt, einem, der alles angestrengt beobachtet und sich obendrein bemüßigt fühlt, in allen Erscheinungen Indizien zu finden.
In ein Netz von Stimmungen, Erinnerungen, jähen Einfällen, Befürchtungen und Wahnideen verstrickt, zieht das Bankrottmachen eines Menschen durch seine hier vorgestellten Aufzeichnungen; – mögen noch solche Faustschläge und Niederlagen auf ihn einprasseln: er vermag – oft hilflos eingeklemmt in den bürokratischen Institutionen – nichts anderes, als in seiner Rolle zu verharren. Lebensgeschichte als Irr- und Höllenfahrt: Existieren heißt nichts anderes als weiterexistieren. Autobiographisches ist unverkennbar, doch – mit viel Selbstironie – umgeschmolzen in künstlerische Fiktion.
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Hermann Gail: geb. 1939 in Pöggstall/NÖ., ist hauptsächlich als Romancier und Lyriker hervorgetreten. Zahlreiche Buchveröffentlichungen. U.a.: „Gitter“. Roman, S.Fischer, Frankfurt/M., 1971 „Exil ohne Jahreszeiten“. Gedichte, Bergland, Wien, 1972 „Liaisons“. Geschichten in Wien, S.Fischer, Frankfurt/M., 1974 „Prater“. Roman, S. Fischer, Frankfurt/M., 1976 „Ich trinke mein Bier aus“. Gedichte aus der Vorstadt, David-Presse,Wien, 1977 „Leben mit dem Kopf nach unten“. Jugendbuch, Signal, Baden-Baden, 1978 „Balanceakte“. Aphorismen. Zeichnungen von Tone Fink, David-Presse, Wien, 1979 „Der Tod der Hure Corinna“. Nach J. B. Schupp (1610–1661), David-Presse, Wien, 1979 „Weiter Herrschaft der weißen Mäuse“. Gedichte, Grasl, Baden, 1979 „Typen“. David-Presse, Wien, 1982 „Waldviertel“. Erinnerungen und Skizzen. Illustrationen von Hermann Gail, David-Presse, Wien, 1987 „Styx“. Gedichte über Außenseiter & Verlierer & Wehrlose & Verrückte & Träumer etc. Illustrationen von Hermann Gail, David-Presse, Wien, 1988 „Vorbereitungen zum Selbstmord“. Illustrationen von Hermann Gail, David-Presse, Wien, 1997



