Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz
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Description
David Ashver Silvera ist zwar angeblich ein Reiseleiter ohne festen Wohnsitz. Aber was führt ihn im kalten November ausgerechnet nach Venedig? Das fragt sich auch die italienische Prinzessin, die dort eine wertvolle Bildersammlung begutachten soll. Während sie einem gerissenen Kunstschmuggel auf die Spur zu kommen versucht, lässt sie sich auf eine stürmische Liebesaffäre mit dem geheimnisvollen Fremden ein. Der jedoch erscheint in immer neuen Masken und versteht merkwürdigerweise verblüffend viel von alten Gemälden.
Book Information
Author Description
Carlo Fruttero, geboren 1926 in Turin, hat zusammen mit Franco Lucentini (1920–2002) viele sehr erfolgreiche Kriminal- und Gesellschaftsromane geschrieben, darunter »Die Sonntagsfrau«, »Wie weit ist die Nacht« und »Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz«. Mit »Frauen, die alles wissen«, seinem ersten kriminalistischen Alleingang, gelang Carlo Fruttero 2006 in Italien ein sensationelles Comeback. Im Januar 2012 - wenige Monate vor dem Erscheinen seiner autobiografischen Notizen »Ein Herr mit Zigarette« hierzulande - starb Carlo Fruttero in der Toskana.
Posts
Was wie eine leichte, mediterrane Liebeskomödie zwischen den Gondeln Venedigs begann, entpuppte sich gegen Ende als mystisch-magische Geschichte. Der Buchtitel ist nicht die Idee eines werbekundigen, deutschen Lektors, sondern ist sehr bewusst von dem italienischen Autorenpaar gewählt. Tja, wer ist zum ewigen Weiterziehen verdammt? Das könnte eine Frage aus dem ZEIT-Rätsel sein. Auf den ersten Blick erkennt die italienische Kunstkennerin in dem mysteriösen Fremdenführer einen attraktiven Gentleman, der die Frauen wie Casanova bezirzt und sie dann fallen läßt. Trotz ihrer Vorbehalte verfällt sie seinem Charme. Aber er läßt sie nicht in sein Leben blicken, obwohl sie sich ineinander verlieben und irgendwann wird die Komödie zur Tragödie. Sehr schön geschrieben von Fruttero & Lucentini. Kein klischeehaftes Italien-Bild, wie in den vielen Romanen nicht-italienischer Autor/innen, sondern immer mit einem verschmitzten Grinsen über die eigenen Landsleute.
Was wie eine leichte, mediterrane Liebeskomödie zwischen den Gondeln Venedigs begann, entpuppte sich gegen Ende als mystisch-magische Geschichte. Der Buchtitel ist nicht die Idee eines werbekundigen, deutschen Lektors, sondern ist sehr bewusst von dem italienischen Autorenpaar gewählt. Tja, wer ist zum ewigen Weiterziehen verdammt? Das könnte eine Frage aus dem ZEIT-Rätsel sein. Auf den ersten Blick erkennt die italienische Kunstkennerin in dem mysteriösen Fremdenführer einen attraktiven Gentleman, der die Frauen wie Casanova bezirzt und sie dann fallen läßt. Trotz ihrer Vorbehalte verfällt sie seinem Charme. Aber er läßt sie nicht in sein Leben blicken, obwohl sie sich ineinander verlieben und irgendwann wird die Komödie zur Tragödie. Sehr schön geschrieben von Fruttero & Lucentini. Kein klischeehaftes Italien-Bild, wie in den vielen Romanen nicht-italienischer Autor/innen, sondern immer mit einem verschmitzten Grinsen über die eigenen Landsleute.
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David Ashver Silvera ist zwar angeblich ein Reiseleiter ohne festen Wohnsitz. Aber was führt ihn im kalten November ausgerechnet nach Venedig? Das fragt sich auch die italienische Prinzessin, die dort eine wertvolle Bildersammlung begutachten soll. Während sie einem gerissenen Kunstschmuggel auf die Spur zu kommen versucht, lässt sie sich auf eine stürmische Liebesaffäre mit dem geheimnisvollen Fremden ein. Der jedoch erscheint in immer neuen Masken und versteht merkwürdigerweise verblüffend viel von alten Gemälden.
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Carlo Fruttero, geboren 1926 in Turin, hat zusammen mit Franco Lucentini (1920–2002) viele sehr erfolgreiche Kriminal- und Gesellschaftsromane geschrieben, darunter »Die Sonntagsfrau«, »Wie weit ist die Nacht« und »Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz«. Mit »Frauen, die alles wissen«, seinem ersten kriminalistischen Alleingang, gelang Carlo Fruttero 2006 in Italien ein sensationelles Comeback. Im Januar 2012 - wenige Monate vor dem Erscheinen seiner autobiografischen Notizen »Ein Herr mit Zigarette« hierzulande - starb Carlo Fruttero in der Toskana.
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Was wie eine leichte, mediterrane Liebeskomödie zwischen den Gondeln Venedigs begann, entpuppte sich gegen Ende als mystisch-magische Geschichte. Der Buchtitel ist nicht die Idee eines werbekundigen, deutschen Lektors, sondern ist sehr bewusst von dem italienischen Autorenpaar gewählt. Tja, wer ist zum ewigen Weiterziehen verdammt? Das könnte eine Frage aus dem ZEIT-Rätsel sein. Auf den ersten Blick erkennt die italienische Kunstkennerin in dem mysteriösen Fremdenführer einen attraktiven Gentleman, der die Frauen wie Casanova bezirzt und sie dann fallen läßt. Trotz ihrer Vorbehalte verfällt sie seinem Charme. Aber er läßt sie nicht in sein Leben blicken, obwohl sie sich ineinander verlieben und irgendwann wird die Komödie zur Tragödie. Sehr schön geschrieben von Fruttero & Lucentini. Kein klischeehaftes Italien-Bild, wie in den vielen Romanen nicht-italienischer Autor/innen, sondern immer mit einem verschmitzten Grinsen über die eigenen Landsleute.
Was wie eine leichte, mediterrane Liebeskomödie zwischen den Gondeln Venedigs begann, entpuppte sich gegen Ende als mystisch-magische Geschichte. Der Buchtitel ist nicht die Idee eines werbekundigen, deutschen Lektors, sondern ist sehr bewusst von dem italienischen Autorenpaar gewählt. Tja, wer ist zum ewigen Weiterziehen verdammt? Das könnte eine Frage aus dem ZEIT-Rätsel sein. Auf den ersten Blick erkennt die italienische Kunstkennerin in dem mysteriösen Fremdenführer einen attraktiven Gentleman, der die Frauen wie Casanova bezirzt und sie dann fallen läßt. Trotz ihrer Vorbehalte verfällt sie seinem Charme. Aber er läßt sie nicht in sein Leben blicken, obwohl sie sich ineinander verlieben und irgendwann wird die Komödie zur Tragödie. Sehr schön geschrieben von Fruttero & Lucentini. Kein klischeehaftes Italien-Bild, wie in den vielen Romanen nicht-italienischer Autor/innen, sondern immer mit einem verschmitzten Grinsen über die eigenen Landsleute.





